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Kaufbeuren. (PM ESVK) Für den ESV Kaufbeuren stand am heutigen Dreikönigstag das Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg vom 34. DEL2 Spieltag auf dem Programm.... Joker gewinnen in der Overtime

Trainer Marko Raita – © EVF Media/PR

Kaufbeuren. (PM ESVK) Für den ESV Kaufbeuren stand am heutigen Dreikönigstag das Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg vom 34. DEL2 Spieltag auf dem Programm.

Dabei wurden die Mannschaft von gut und gerne 1.000 stimmungsvollen Joker-Fans in die Oberpfalz begleitet.

ESVK Trainer Marko Raita musste dabei verletzungsbedingt weiter auf Fabian Koziol und Yannik Burghart verzichten. Die beiden WM-Fahrer Leon van der Linde und Philipp Bidoul fehlten dazu leicht angeschlagen und stehen eventuell am Sonntag zum Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim wieder im Kader. Nico Appendino war dazu erneut für Red Bull München in der DEL im Einsatz. Im Tor der Joker stand Daniel Fießinger.

In den ersten Minuten tasteten sich beide Mannschaften erst einmal gegenseitig ab und Torchancen waren dadurch Mangelware. Die Joker hatten in der fünften Minute den ersten wirklich gefährlichen Torabschluss zu verzeichnen. Max Hops prüfte Devin Williams mit einem Drehschuss, welchen der Eisbären Torhüter Dank einer starken Parade mit dem rechten Beinschoner gerade noch so parieren konnte. Die Regensburger hatten kurze darauf mit einen Schuss aus dem Slot heraus das Tor von Daniel Fießinger nur knapp verfehlt und damit auch ein erstes Zeichen in der Offensive gesetzt. Auf Seiten der Allgäuer hatte Sebastian Gorcik in der achten Minute noch eine gute Aktion, er scheiterte aus spitzem Winkel aber am Torhüter der Regensburger. Nach einem schnellen Spielzug aus der eigenen Zone heraus hatte Patrick Demetz eine gute Schusschance für die Eisbären, welche Daniel Fießinger aber entschärfen konnte. In der Folge waren die Joker dann etwas dominater und hatten durch Tyler Spurgeon in der 15. Minute eine Doppelchance, welche leider nicht zum Erfolg führte. Ein erstes Powerplay für den ESVK nach 17 Minuten konnten die Joker dann aber in den Führungstreffer ummünzen. Nach einem Bullygewinn von Tyler Spurgeon kam die Scheibe an der blauen Linie über Jacob Lagacé zu John Lammers. Dieser bediente dann in bekannter Manier den mittlerweile vor dem Tor lauernden Kapitän der Joker, welcher gekonnt zum 0:1 einschieben konnte. Gut eine Minute vor der Pause musste dann mit Johannes Krauß auch erstmalig ein Joker auf die Strafbank und da der ESVK bis zur Pausensirene gut verteidigte, nahmen die Regensburger noch 28 Sekunden Powerplay mit in das zweite Drittel.

Im zweiten Drittel waren die Joker dann eigentlich fast die ganzen 20 Minuten die bessere und auch aktivere Mannschaft. Bereits in der 23. Spielminute konnte Max Hops mit seinen ersten Saisontreffer den Spielstand auf 0:2 stellen. Der junge Stürmer traf nach einer Druckphase des ESVK mit einem platzierten Handgelenkschuss in den linken Winkel. Eine Minute später hatten die Regensburger dann ein weiteres Powerplay. Dieses verteidigten die Kaufbeurer zu nächst stark und ließen nichts zu. Kurz vor dem Ablauf der Strafe aber, hatten die Eisbären unter anderem durch Corey Trivino zwei ganz dicke Chancen auf den Anschlusstreffer. Daniel Fießinger konnte aber beide Male stark parieren. Die Oberpfälzer rochen nun Lunte und übten auch nach Ablauf der zwei Minuten Strafe weiter Druck aus und spielten hohes Risiko. Dadurch konnte Florian Thomas mit John Lammers einen zwei auf null Konter fahren. Florian Thomas wurde dabei im letzten Moment noch von einem Regensburger Schläger gestört, so dass die Scheibe über das Tor ging. Die Schiedsrichter überprüften die Situation dann auch noch im Videobeweis, da bei der Abwehraktion von Devin Williams auch das Tor noch aus der Verankerung rutschte. Die Entscheidung auf dem Eis lautete kein Tor und bei dieser blieb es dann auch. Ein Überzahlspiel der Joker nach 31 Minuten brachte dann genauso keinen Erfolg wie ein fünf Minütiges Powerplay für den ESVK in der 35. Minute. Die Strafe wurde gegen Patrick Demetz ausgesprochen, nach dem er Jere Laaksonen mit einem Check am Kopf getroffen hatte. Das Powerplay der Joker war aber wie angedeutet nicht der Rede wert. Im Gegenteil die beiden dicksten Chancen hatten die Eisbären. Die Kaufbeurer konnten sich zuerst bei Daniel Fießinger bedanken, der einen Konter von Kyle Osterberg überragend mit der Stockhand pariere und kurze Zeit später ein eigenes Mißverständnis mit Jacob Lagacé im Spielaufbau, selbst wieder ausbügeln konnte. So ging es mit einem Spielstand von 0:2 in die zweite Pause.

Nach dem die Joker die ersten zwei, drei Minuten im Schlussabschnitt das Spiel kontrollierten, schafften die Hausherren in der 44. Minute, ein wenig aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Die ESVK Verteidigung verlor Petr Heider vor dem eigenen Tor völlig aus den Augen und der Eisbär mit der Nummer 77 fälschte einen Schuss von Xaver Tippmann unhaltbar für Daniel Fießinger zum 1:2 Anschlusstreffer ab. In der Folge spielten dann nur noch die Regensburger. Zwei Minuten nach dem ersten Treffer der Eisbären konnte Nikola Gajovsky ein Break fahren und hatte den Ausgleich auf dem Schläger, Daniel Fießinger hatte aber etwas dagegen und parierte stark. Keine 30 Sekunden später fingen sich die Joker das nächste Break ein. Dieses Mal war Andrew Schembri auf und davon und dieser traf dann auch zum 2:2. Nach dem es eine kurze vier gegen vier Phase gab, hatte Simon Schütz im Zusammenspiel mit Markus Schweiger eine große Chance den ESVK wieder in Führung zu bringen, scheiterte aber am Eisbären Schlussmann. Nach dem dann aber zuerst Tobias Echtler und fünf Sekunden, bevor dieser wieder zurück kommen konnte, sich auch noch Simon Schütz etwas unglücklich eine 2+2 Strafe wegen „Hohen Stockes“ einhandelte, hatten die Regensburger viel Zeit im Powerplay. Die Eisbären wollten das Momentum natürlich nutzen und übten viel Druck im Powerplay aus. Die Joker aber verteidigten nicht nur sehr konsequent, sondern auch sehr leidenschaftlich und überstanden diese sechs Minuten in Unterzahl sehr stark. Dazu war auch Daniel Fießinger erneut ein sehr starker Rückhalt. In den letzten sechs Minuten der Partie waren dann eher wieder die Kaufbeurer am Drücker, auch begünstig durch ein eigenes Powerplay in Minute 55. Ein Treffer sollte aber leider nicht mehr gelingen und das Spiel ging in die Overtime.

In dieser konnte John Lammers nach 62 Minuten einen Abpraller, bei einer zwei auf eins Situation mit Jacob Lagacé, zur großen Freude der rund 1.000 mitgereisten Joker Fans zum 2:3 Siegtreffer verwerten.





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