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Buchloe (chs) Gut eine Woche nach der Trennung von Robert Torgler kann der ESV Buchloe einen Nachfolger auf der Trainerposition präsentieren. Joachim Koch wird...

Logo der Buchloe PiratesBuchloe (chs) Gut eine Woche nach der Trennung von Robert Torgler kann der ESV Buchloe einen Nachfolger auf der Trainerposition präsentieren.

Joachim Koch wird künftig die Stelle hinter der Bande beim ESVB übernehmen. Der 54-Jährige, der erst am zweiten Spieltag beim Ligakonkurrenten ECDC Memmingen seinen Rücktritt erklärte, wird ab sofort die Geschicke der Freibeuter leiten. Bereits am heutigen Abend wurde Koch auf der Pressekonferenz nach dem 4:2 Heimsieg der Pirates über den TEV Miesbach offiziell vorgestellt (der Spielbericht und ein Video der Pressekonferenz folgen im Laufe des morgigen Tages auf www.esv-buchloe.de). Seinen Pflichtspieleinstand als Coach für die Gennachstädter gibt Koch dann am kommenden Freitag ausgerechnet bei seinem ehemaligen Verein in Memmingen.

“Mit Jogi Koch haben wir einen Fachmann verpflichten können, der sich nicht nur in der Eishockeyszene, sondern vor allem auch in der Bayernliga bestens auskennt”, heißt es von der sportlichen Leitung um Florian Scherdi und Florian Warkus. “Wir sind sehr froh, dass wir mit ihm so schnell einen passenden Nachfolger gefunden haben, der zudem auch aus der Region kommt. An dieser Stelle möchten wir uns aber auch noch einmal ausdrücklich bei Sven Curmann bedanken, der die Mannschaft in der letzten Woche und an den beiden vergangenen Wochenenden hervorragend betreut hat”, so Scherdi weiter.

Jogi Koch ist in der Eishockey-Bayernliga ein absolut bekanntes Gesicht. Schließlich betreute er in den letzten gut vier Jahren den Ligarivalen aus Memmingen. Dort konnte er – vor allem in den beiden zurückliegenden Runden – beachtliche Erfolge feiern. Denn unter seiner Regie erreichten die Memminger in der Saison 2012/13 den dritten Rang in der BEL. In der vergangenen Spielzeit führte Koch die Indians gar zur Vizemeisterschaft in Bayerns höchster Spielklasse. Beleg genug, dass die Buchloer mit Jogi Koch einen echten Fachmann verpflichten konnten.
Vor seiner Zeit in Memmingen war Koch jahrelang im Kaufbeurer Nachwuchs tätig und leistete dort ebenfalls ausgezeichnete Arbeit. In der dortigen Talentschmiede betreute er unter anderem sehr erfolgreich die Junioren-Mannschaft der Joker in der Junioren-Bundesliga. Die größten Erfolge waren für Koch dabei insgesamt drei Deutsche Meisterschaften. So errang er im Jahr 2005 – gemeinsam mit Norbert Zabel – seinen ersten Meistertitel. Damals spielte im Team der ESVK-Junioren übrigens auch der jetzige Piraten-Kapitän Daniel Huhn. Nach diesem Erfolg folgten dann noch zwei weitere Triumphe 2007 und 2009. Bereits in der Spielzeit 2006/07 beteure Koch zudem interimsweise auch für kurze Zeit die die 1. Mannschaft der Buron Joker in der 2. Bundesliga.

Stürmische Piraten bezwingen auch Miesbach
ESV nach 4 : 2 Heimsieg weiterhin auf Rang vier

Buchloe (km) Mit einem überzeugenden 4 : 2 (1 : 0, 0 : 2, 3 : 0) Heimsieg gegen den Tabellenzweiten TEV Miesbach sicherten sich die Buchloe Pirates am Sonntagabend vor 300 Zuschauern verdienter-maßen drei weitere wichtige Punkte und festigten den vierten Tabellenplatz der aktuellen Bayernliga-tabelle. Die Mannschaft von Interimstrainer Sven Curmann feierte nach dem Auswärtssieg in Moosburg zum zweiten Mal in dieser Saison ein perfektes Wochenende und beendete auch die beachtliche Siegesserie der Miesbacher, die zuletzt zehn Partien in Folge gewonnen hatten. Es war ein sehr unterhaltsames, ein gutes und bis zur Schlusssirene mitreißendes Match zweier starker Mannschaften, das die Freibeuter mit unbändigem Willen und einer wahren Energieleitung im Schlussdrittel doch noch für sich entschieden.“Ich bin natürlich hochzufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis. Es ist schon klasse, wie die Jungs mitziehen und jeder seine Aufgabe erfüllt. Wenn wir unser Potential abrufen, dann sind wir wirklich schwer zu schlagen“, freute sich Sven Curmann, der nach der Verpflichtung von Jogi Koch zum letzten Mal als verantwortlicher Cheftrainer an der Bande fungierte. Beide Teams fanden schnell ins Spiel, und so gab es schon in der Anfangsphase Tormöglichkeiten auf beiden Seiten zu verzeichnen. Richtig brenzlig wurde es für die Hausherren, als gleich zwei Spieler auf der Strafbank Platz nehmen mussten (4.). Doch kaum war diese Situation schadlos überstanden, übernahmen die aggressiv auftretenden ESV Piraten das Geschehen mehr und mehr in die Hand. Schließlich war es Maximilian Droppmann, der mit einem strammen Schuss in Überzahl für die 1 : 0 Führung sorgte (10.). Trotz einiger hochkarätiger Chancen für die Freibeuter, blieb es beim knappen Buchloer Vorsprung bis zum ersten Wechsel. Aber auch nach Wiederbeginn versäumten es die Piraten den Vorsprung weiter auszubauen. Unter anderem traf Patrick Weigant nach einem Zuspiel von Justin Bernhardt nur das Lattenkreuz (23.) und Oliver Braun scheiterte allein vor dem Miesbacher Tor am guten TEV Schlussmann Daniel Kovacic (30.). Deutlich besser machten es in dieser Phase die nun stark aufkommenden Gäste. Jeweils mit einem Spieler mehr auf dem Eis gingen die Rotweißen durch zwei Treffer von Peter Meier (32. und 38.) mit 2 : 1 in Führung. „Das lassen wir uns heute nicht nehmen“, so hatte Sven Curmann seine Truppe eingeschworen und in die letzten zwanzig Minuten geschickt. Dennoch dauerte es bis weit ins letzte Drittel hinein, bis sich seine Mannschaft von den beiden Gegentoren erholt hatte und wieder zu mehr Spielanteilen kam. Nach einer Kombination über Justin Bernhardt und Christopher Lerchner, glich Torjäger Patrick Weigant mit einem sehenswerten Direktschuss in Überzahl aus (51.). Stefan Horneber im Buchloer Tor konnte sich noch mehrfach auszeichnen, denn auch die Gäste blieben jederzeit brandgefährlich. Als dann in der Schlussphase gleich zwei Miesbacher Spieler kurz nacheinander auf die Strafbank geschickt wurden, schlugen die Piraten eiskalt zu. Kapitän Daniel Huhn krönte seine überragende Leistung an diesem Abend mit seinem Treffer zur 3 : 2 Führung (59.). In der Schlussminute nahm der TEV noch seinen Torhüter vom Eis und versuchte sich doch noch ins Penaltyschießen zu retten. Doch Oliver Braun beseitigte auch die letzten Zweifel, als er vierzig Sekunden vor dem Ende entschlossen die Scheibe erkämpfte und ins leere Tor zum 4 : 2 Endstand einschoss (60.).

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