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„Jetzt ist Köln dran. Punkt.“: Haie gleichen Halbfinalserie gegen Berlin fulminant aus – nächster Overtime-Thriller: Mannheim gewinnt dank verrücktem Tor auch in München

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Die Spieler der Kölner Haie feiern das Tor zum 1:1 © - © Moritz Eden / City-Press
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Bonn. (PM MagentaSport) Die Kölner Haie gleichen im 2. Spiel der Halbfinalserie gegen Titelverteidiger Eisbären Berlin aus – und wie! Nach verschlafenem Start gegen hungrige Eisbären drehen die Haie die Partie im Mittelabschnitt – angeführt von „Doppelpacker“ Patrick Russell – und setzen mit dem 5:1 ein Ausrufezeichen.

„Berlin hat in den letzten 5 Jahren viermal den Meister gestellt, jetzt ist Köln dran. Punkt“, geht der 79-jährige Gründer und zweimalige deutsche Meister der Haie, Detlef Langemann, schon zur Drittelpause mit Zuversicht voran. Für Torschütze Dominik Bokk bedeutet der Serienausgleich „sehr viel. Wir haben dadurch noch mehr Selbstvertrauen getankt. Wir halten sehr gut dagegen und wissen, dass wir Berlin schlagen können.“ Berlins Trainer Serge Aubin sieht zwei verschiedene Gesichter seiner Eisbären und kritisiert die Vorstellung seines Teams nach gutem Beginn: „Wir sind richtig gut reingekommen, haben viel investiert und wenig hergeschenkt. Dann haben wir einfach aufgehört zu spielen. Wir haben den Fuß ein bisschen vom Gas genommen und sie haben das ausgenutzt.“

Zweites Spiel, gleiches Bild zwischen dem EHC Red Bull München und den Adler Mannheim: Wieder gewinnen die Adler mit 3:2 in der Overtime, dieses Mal auswärts und nach 0:2-Rückstand. In der Overtime haben die Kurpfälzer das Glück auf ihrer Seite: Beim Siegtreffer durch den an der Schulter angeschossenen Justin Schütz nach zweifachem Abpraller von der Bande und vom Rücken des Münchner Goalies Antoine Bibeau sind sich alle Beteiligten einig: Das ist eines der verrücktesten Tore der Playoff-Geschichte! Schütz selbst spricht im Anschluss von einem „glücklichen Bounce“ und gibt zu: „So ein Tor habe selbst ich noch nicht geschossen. Das ist natürlich brutal glücklich, aber wir nehmen es alle mit.“ Gleichzeitig mahnt der Nationalspieler: „Das wird noch eine ganz harte Serie. Es sind 50/50-Spiele auf Augenhöhe. Das ist noch nicht vorbei!“ Bedanken können sich die Mannheimer auch bei ihrem Goalie Maximilian Franzreb, der bei einer unglaublichen Parade in der Schlussphase nach eigener Aussage „zur richtigen Zeit heißläuft.“ Münchens Ryan Murphy „nervt“ der „Bad Bounce“ beim Overtime-Gegentor enorm, der Verteidiger gibt sich aber kämpferisch: „Wir müssen unseren Kopf hoch halten. Es ist nicht das Ende der Welt. Wir haben eine großartige Gruppe und werden zurückkommen!“

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zu Spiel 2 der Playoff-Halbfinals in der PENNY DEL am Freitag präsentiert von MagentaSport.

Spiel 3 der Halbfinalserien steigt am Sonntag: Ab 13.45 Uhr mit den Eisbären Berlin gegen die Kölner Haie und ab 16.15 Uhr mit den Adler Mannheim gegen den EHC Red Bull München – komplett live bei MagentaSport.

PENNY DEL Playoffs | Halbfinale: Spiel 2

Kölner Haie – Eisbären Berlin 5:1 (Stand Serie Best-of-7: 1:1)

Die Kölner revanchieren sich für die Auswärtspleite im 1. Spiel und drehen die Partie nach einem 0:1-Rückstand fulminant mit 4 Toren im Mittelabschnitt. Während Patrick Russell mit einem Doppelpack auf Kölner Seite überragt, macht Eisbär Yannick Veilleux erst mit dem Berliner Führungstreffer und dann mit einem heftigen Frustfoul gegen Juhani Tyrväinen auf sich aufmerksam.

Die Tore des Spiels


Dominik Bokk, Torschütze Kölner Haie: „Ausschlaggebend war, dass wir da weitergemacht haben, wo wir in Berlin aufgehört haben. Wir haben unser Eishockey gespielt, das heute fortgesetzt und unsere Chancen genutzt. Wir haben nicht so viele Fehler wie in Berlin und vorne unsere Dinger gemacht und verdient gewonnen. Wir haben auch im 1. Drittel einen guten Job gemacht. Wir haben vielleicht ein bisschen Zeit gebraucht, um reinzukommen. Die Tore im 2. Drittel haben uns mega gut getan.“
… über die Bedeutung des Ausgleichs in der Serie: „Das bedeutet sehr viel für uns. Wir haben dadurch noch mehr Selbstvertrauen getankt. Wir halten sehr gut dagegen und wissen, dass wir Berlin schlagen können.“

Detlef Langemann, einer der Gründer der Kölner Haie und zweimaliger deutscher Meister mit dem KEC, in der 1. Drittelpause über das stimmungsgeladene Duell mit den Eisbären Berlin: „Die Entwicklung im Eishockey ist rasant nach oben gegangen. Da helfen der Nachwuchs und die guten Ausländer, die wir zur Verstärkung in der Liga brauchen. Eishockey ist einfach ein supergeiler Sport. Man hat das Gefühl, dass die Berliner bereiter sind als die Kölner. Die wollen auch – aber wenn der Körper nicht will, will er nicht. Ich bin natürlich von Haus aus Optimist und ich bin ein gebürtiger Kölner. 2002 war die letzte Meisterschaft. Wir sind eigentlich dran. Berlin hat in den letzten 5 Jahren viermal den Meister gestellt, jetzt ist Köln dran. Punkt.“

Kai Wissmann von den Eisbären Berlin und Patrick Russell von den Kölner Haien im Zweikampf – © Moritz Eden / City-Press

Serge Aubin, Trainer Eisbären Berlin: „Im 1. Drittel dachte ich, dass wir richtig gut sein würden. Wir sind richtig gut reingekommen, haben viel investiert und wenig hergeschenkt. Dann haben wir einfach aufgehört zu spielen. Respekt an Köln, dass sie zurückgekommen sind, aber wir haben in der 2. Hälfte des Spiels einfach nicht unsere Aufgaben erledigt. Wir haben den Fuß ein bisschen vom Gas genommen und sie haben das ausgenutzt. Wir werden daraus lernen und uns auf das nächste Spiel vorbereiten.“

Yannick Veilleux, Torschütze Eisbären Berlin, über die 1:0-Führung zur 1. Drittelpause: „Es ging vor und zurück, sie und wir hatten gleichermaßen unsere Chancen. Beide Goalies haben gut gespielt. Für uns ist es die größte Herausforderung in der Serie, dass wir von unserem System nicht loslassen können. Sie spielen sehr strikt.“

EHC Red Bull München – Adler Mannheim 2:3 (OT, Stand Serie Best-of-7: 0:2)

Das 2. Spiel der Serie nimmt mit der Münchner 2:0-Führung im 2. Drittel erst so richtig Fahrt auf. Mannheim kämpft sich zurück und rettet sich durch seinen überragenden Torhüter Maximilian Franzreb in die Overtime. Dort erzielt Justin Schütz auf maximal kuriose Weise den Siegtreffer und bringt Mannheim in der Serie mit 2:0 in Führung.

Die Tore des Spiels


Ryan Murphy, Verteidiger EHC Red Bull München, über das unglückliche 2:3 in der Overtime: „Das nervt richtig. Das ist ein ‚Bad Bounce‘, ein schlechter Abpraller. Wir müssen irgendwie einen Weg finden zu siegen und auch einen derartigen Abpraller zu bekommen. Wir hatten großartige Chancen, ihr Torhüter ist aber einfach gut. Wir haben viele Leute in der Kabine, die schon mal gewonnen haben und in Serien bestimmt schon mal 0:2 hinten lagen. Wir müssen unseren Kopf hoch halten. Es ist nicht das Ende der Welt. Wir haben eine großartige Gruppe und werden zurückkommen.“

Günter Oswald, Managing Director Academy & Youth EHC Red Bull München, in der 1. Drittelpause über seinen Sohn Veit Oswald bei den Red Bulls: „Ich bin als Papa natürlich sehr stolz auf ihn. Es wurde im Sommer gut mit ihm gearbeitet, er hat Gewicht zugelegt und ist athletisch noch nicht am Ende der Fahnenstange. Ich bin sehr zufrieden. Es macht mir Spaß, meinem Sohn zuzuschauen.“
… über die Gerüchte eines Wechsels in die NHL: „An jedem Gerücht ist immer etwas dran. Was ich super finde, ist, wie man reagiert. Auch, dass Veit gesagt hat, er möchte in den Playoffs alles geben und danach weiterschauen, wie sich das Ganze entwickelt. Es ist immer schön, wenn Interesse aus Nordamerika kommt, aber Veit ist auch sehr glücklich in München.“

Christopher DeSousa vom EHC Red Bull München – © City-Press

Mannheims Justin Schütz über seinen höchst skurrilen Siegtreffer: „So ein Tor habe selbst ich noch nicht geschossen. Marc wollte an mir vorbeischießen, aber er trifft mich genau am Schläger. Dann ist es ein glücklicher Bounce. Das sind genau solche Dinger, die diese Spiele entscheiden. Das ist natürlich brutal glücklich, aber wir nehmen es alle mit. Das wird noch eine ganz harte Serie. Es sind 50/50-Spiele auf Augenhöhe. Das ist noch nicht vorbei!“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Ly9obVEyakhJTWFqdzVuNnpLYlNFQ1B0UjRTV0VyL1JvL1lYeUdaSWFjWT0=

Maximilian Franzreb, Goalie Mannheim, über seine starke Leistung: „Zur richtigen Zeit muss man als Torwart heißlaufen. Es macht einfach unglaublich Spaß, mit der Truppe auf dem Eis zu kämpfen. Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht, die Dinger aber vorne irgendwie reinbekommen. Das hat den Unterschied gemacht. Wir müssen aufpassen, dass wir unser Spiel über 60 Minuten durchziehen.“
… über seine Parade in der Schlussphase, mit der er die Mannheimer Niederlage abgewendet hat: „Du musst einfach deinen Instinkten vertrauen. Du kannst nicht darauf hoffen, dass dich jemand anschießt. Ich versuche einfach den Jungs zu helfen. Umso öfter das klappt, umso besser für uns.“

Eishockey live bei MagentaSport

PENNY DEL Playoffs | Halbfinale: Spiel 3

Sonntag, 12.04.2026
ab 13.45 Uhr: Eisbären Berlin – Kölner Haie
ab 16.15 Uhr: Adler Mannheim – EHC Red Bull München

Überall erstklassigen Sport sehen können: Dein Sport. Dein Spiel. Alles live.

Fußball, Eishockey, Basketball, Golf und vieles mehr live bei MagentaSport. Alle Spiele der 3. Liga, der PENNY DEL, der Google Pixel Frauen-Bundesliga, der EuroLeague und des BKT EuroCups. Dazu Live-Golf mit der PGA Tour, der DP World Tour und dem Ryder Cup. Außerdem die Basketball-Welt- und Europameisterschaften der Herren, Frauen sowie die U19 und U17-Weltmeisterschaften, weitere Topspiele der deutschen Nationalmannschaften sowie die 3×3 Welt- und Europameisterschaften und weitere 3×3 Top-Events. Dazu die Eishockey-Weltmeisterschaften der Herren, Frauen und Junioren, alle Spiele des Deutschland Cups und weitere Topspiele der deutschen Eishockey-Nationalmannschaften. Zusätzlich Topspiele aus der Champions Hockey League und Highlights aller DEL2-Spiele. Außerdem die Hockey Welt- und Europameisterschaften sowie die FIH Pro League. Weitere Topspiele aus dem Coupe de France sowie internationaler Spitzenfußball und weiterer hochkarätiger Live-Sport bei Sportdigital FUSSBALL & Sportdigital1+. Insgesamt mehr als 3.000 Live-Events pro Jahr.

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