Krefeld. (PM Pinguine) Die Krefeld Pinguine starten gut ins Viertelfinale und sichern sich gegen den EV Landshut den ersten Sieg der Serie.
Bereits vor der Partie war die Stimmung in der Yayla Arena überragend. Während der Choreografie der Nordtribüne, auf welcher Alexander Weiß zu sehen war, hatten auch die Pinguine noch eine Überraschung für ihre Fans. Denn der Kapitän verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr, wie auf dem Eis verkündet wurde.
Auf dem Eis ließen sich die Pinguine ihre zehntägige Pause nicht anmerken und schossen von Beginn an ein Chancenfeuerwerk ab. Der erste Treffer der Partie gelang aber den Gästen aus der Dreihelmestadt. Trevor Gooch lief auf Felix Bicks Kasten zu und versenkte die Scheibe auf dessen Stockhandseite im Tor (10.). Auch in der Folge hatten die Gastgeber Chancen, ein Treffer wollte in diesem sehr physischen ersten Drittel aber vorerst nicht fallen.
Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Zwar überstand die Mannschaft von Uwe Krupp das Powerplay des KEV unbeschadet, kurz darauf fiel dann aber doch der Ausgleich. Eine Hereingabe von Zack Dybowski prallte am Schlittschuh von Alex Weiß ab und landete vor Adam Payerl, der das Spielgerät millimetergenau zwischen dem Pfosten und Langmanns Schoner ins Landshuter Tor einschob (24.). Doch das Team von Thomas Popiesch gab sich mit dem 1:1 nicht zufrieden und spielte weiter offensiv. Auf die Früchte ihrer Arbeit mussten die Pinguine nicht lange warten. Marcel Müller vollendete einen Krefelder Konter auf Zuspiel von Mark Zengerle und Alex Weiß und brachte die Seidenstädter in Führung (30).
Auch das Schlussdrittel zeichnete sich durch seine Härte aus. Auffällig war aber, dass die beiden besten Powerplays der DEL2 trotz jeweils mehrerer Anläufe keine Tore erzielen konnten. Das änderte sich auch in den letzten 20 Minuten nicht, zwei weitere Tore gab es dennoch. Zuerst gelang Jon Matsumoto ein kurioser Treffer. Der Deutsch-Kanadier stand schon fast an der Hintertorbande, lupfte die Scheibe von dort gegen Langmanns Schulter, von wo aus sie ihren Weg ins Landshuter Tor fand (52.). Kurz darauf legte C.J. Suess nach Zuspiel von Matsumoto das Spielgerät für Daniel Bruch quer, der zum 4:1-Endstand einschob (57.).
Die Pinguine sichern sich damit die Führung in der Serie, am Freitag geht es dann in Landshut weiter. Die nächste Partie in der Yayla Arena findet dann am Sonntag statt.
Zahlen zum Spiel
Krefeld Pinguine – EV Landshut 4:1 (0:1, 2:0, 2:0)
Tore:
0:1 (09:30) Gooch (Stieler, Immo), 1:1 (23:07) Payerl (Weiß, Dybowski), 2:1 (29:06) Müller (Weiß, Zengerle), 3:1 (51:04) Matsumoto (Vandane, Suess), 4:1 (56:36) Bruch (Suess, Matsumoto)
Torschüsse: 25 – 19
Strafen: Krefeld 10 – Landshut 12
Zuschauer: 6901
Stimme zum Spiel
Thomas Popiesch „Wir sind, glaube ich, ganz gut ins Spiel reingekommen. Die Stimmung und die Atmosphäre waren sehr gut. Wir haben in den ersten zehn Minuten gutes Hockey gespielt, dann gab es den ersten Dämpfer. Da hat man die Effizienz von Landshut gesehen, die da wirklich sehr stark sind, da muss man Obacht geben. Und dann ging das Spiel immer hin und her, jeder hat seine Momente gehabt. Hintenraus haben wir dann die Tore gemacht, aber grundsätzlich waren wir mit dem ersten Auftritt und dem Ergebnis zufrieden. Freitag geht’s weiter.“
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