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Düsseldorf.(MR) Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des DEG-Stammvereins konnten 36 Mitglieder begrüßt werden. Nach der Ehrung langjähriger Mitglieder (Christa Sültenfuß, Peter Schwabe, Wolfgang Reinhardt und Klaus-Heiner...

DEG Mitglied Peter Schwabe wurde für seine 25 -jährige Mitglieschaft von Markus Wenkemann und Peter Moersch geehrt – © by Eishockey-Magazin (DR)

Düsseldorf.(MR) Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des DEG-Stammvereins konnten 36 Mitglieder begrüßt werden. Nach der Ehrung langjähriger Mitglieder (Christa Sültenfuß, Peter Schwabe, Wolfgang Reinhardt und Klaus-Heiner Lehne zur 25-jährigen sowie Detlef Stracke zur 40-jährigen Mitgliedschaft) ließen Elmar Schmellenkamp und Peter Mörsch die vergangene Saison aus sportlicher Sicht revuepassieren, wobei Herr Schmellenkamp nochmals einen Dank und Lob an den ehemaligen Hauptsponsor Metro aussprach, auch dass die Metro weiterhin die Nachwuchsarbeit der DEG unterstütze. Herr Mörsch hob vor allem den Aufschwung und erfolgreiche Jugendarbeit der letzten vier Jahre hervor, aus der aktuell 22 Spieler der Jahrgänge 91-95 mit Förderlizenzen ausgestattet beim EV Duisburg (OL) bzw. sogar bei der DEG in der DEL spielen. Das Konzept sieht so aus, dass die DEG bei Bedarf in Duisburg FöLis anfordert, und der Fuchs sein Personal daraufhin aus der DNL aufstocken kann, natürlich immer auch unter der Maßgabe, dass ein erfolgreicher Spielbetrieb in der DNL-Mannschaft stattfinden kann.

Der wirtschaftliche Bericht zeigte eine ausgeglichene Bilanz auf, mit einem nun wieder positiven Eigenkapital durch einen buchhalterischen Gewinn (Stichtag 30.4.2012). Herr Schmellenkamp erklärte den anwesenden Mitgliedern, dass zum Jahresende 2011 die GmbH auf eine Liquidierung zugesteuert hatte, da mit dem Ausstieg der Metro sich weitere Sponsoren zurückzogen. Auch hatten außer Daniel Kreutzer weder Spieler noch Trainer einen gültigen Vertrag über die Saison hinaus, die DEG also nach der Saison keine Mannschaft mehr. Nur durch einen immensen Kraftakt und großangelegte Kampagnen, so z.B. die tatkräftige Unterstützung der Punkrockband „Die Toten Hosen“, habe man schließlich Rückenwind gespürt und das Ruder herumreißen können. Mit einer positiven Prognose sei der Lizenzantrag gestellt und auch bewilligt worden. Daher geht es in dieser Saison mit einem außerordentlich niedrigen Etat und einem Team junger Wilder weiter.

Der Etatplan für diese und die kommende Saison wurde beschlossen, wobei natürlich besonders im Bereich Einnahmen Ticketing, Änderungen (wenn möglich Zuwachs) im Mitgliederbereich und vor allem die Einnahmen aus Sponsoring nur geschätzt werden können für das Geschäftsjahr 2013-14. Es wurde jedoch für beide Jahre ein (kleiner) Überschuss errechnet.

Als Abschluss wurde die von der GmbH initiierte Gründung des sogenannten „DEG-Club 1935“ vorgestellt und begründet. Dieser Club soll durch Vergünstigungen und Aktionen, die geplant sind, wieder mehr Fans aktiv an die DEG binden, z.B. über Botschafter auch wieder verstärkt in Schulen und zu Stadtteilfesten gehen und die DEG repräsentieren. Eine Clubmitgliedschaft soll nicht im Gegensatz zur Vollmitgliedschaft im Verein stehen sondern eher darauf hinführen.

Zum Abschluss konnte der Vorsitzende Markus Wenkemann noch eine kürzlich erhaltene Mail verlesen, die von der „Unternehmerinitiative Düsseldorfer Sport e.V.“ (UDS) kam. Diese Vereinigung ortsansässiger Unternehmer mit mehr als 60 Mitgliedern konnte Spenden in Höhe von 9.000 Euro einnehmen und an die DEG übergeben. Ein herzliches Dankeschön. Entsprechend lautete Wenkemanns Schlusswort: „Wir laufen mit der Gießkanne über verbrannten Boden, und das hier sind die ersten Grashalme, die jetzt anfangen zu wachsen.“

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