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Bayreuth. (bs) Ab Mittwoch heißt es bei den Oberfranken: Derby-Time im Abstiegskampf! Vor den Playdowns gegen Selb haben wir uns mit Tigers-Kapitän Ivan Kolozvary... Ivan Kolozvary: „Die Zuschauer sind unser sechster Mann!“

Ivan Kolozvary – © Karo Vögel Tigers Media/PR

Bayreuth. (bs) Ab Mittwoch heißt es bei den Oberfranken: Derby-Time im Abstiegskampf! Vor den Playdowns gegen Selb haben wir uns mit Tigers-Kapitän Ivan Kolozvary unterhalten.

Die Stimmung ist angespannt. Eine Mischung aus Enttäuschung und Optimismus macht sich breit. Am Roten Main werfen die Playdowns ihre Schatten voraus. Letzte Woche hatten Ivan Kolozvary und seine Teamkollegen ein paar Tage frei. Einige Spieler fuhren heim, der Tigers-Kapitän blieb aber in Bayreuth. Schließlich ging es am Donnerstag wieder zum Training aufs Eis. Am 16. März wird es ernst, wenn im heimischen Tigerkäfig der Abstiegskampfs beginnt. Gegner der Wagnerstädter in der ersten Runde: die Selber Wölfe. Aufsteiger, Schlusslicht und Erzrivale! Es hätte schlimmer kommen können. Obwohl es für die Bayreuther erneut nur für den Tabellenkeller gereicht hat, ist die Euphorie unter den Fans groß. Beide Lager fiebern der Derby-Reihe (Best-of-Seven) entgegen.

„Wir haben einfach nicht gepunktet“

Ivan Kolozvary hat die Hauptrunde noch nicht ganz verdaut: „Wir dachten diese Saison wirklich, es sei mehr drin gewesen. Wir wollten mindestens in die Pre-Playoffs. Leider hat es nicht geklappt.“ Die Erwartungen waren hoch. Der neue, verstärkte Kader sah vielsprechend aus. „Und bis Ende November war es auch noch ziemlich okay“, findet Kolozvary. Doch dann folgten die bitteren Wintermonate. „Es war eine Katastrophe!“ Der Deutsch-Slowake spricht nichts schön. „Wir haben einfach nicht gepunktet. Sicher hatten wir gute Phasen, aber auch ganz schlechte. Deshalb sind wir zum Schluss auf dem elften Platz gelandet“, seufzt er.

Ende Januar reagierte Geschäftsführer Matthias Wendel auf die Rutschpartie in der Tabelle. Trainer Petri Kujala musste in seinem vierten Saisonjahr gehen. Die Position hinter der Bande übernahm Robin Farkas. Viel habe sich durch ihn am System und Auftritt des Teams laut Kolozvary aber nicht geändert. „Es sind eher Kleinigkeiten, die sich verbessert haben“, verrät der Kapitän. Vor allem habe Neu-Coach Farkas in den letzten Wochen versucht, die Defensive besser aufzustellen. „Doch wir hatten immer wieder Probleme mit Corona“, erklärt Kolozvary. Die Reihen mussten permanent angepasst werden.

„Ich denke, dass wir die Serie gewinnen“

Nicht selten war bei den Tigers Not am Mann. Ein Blick auf die Team-Aufstellungen spricht Bände. „Die vielen Ausfälle waren schon schwer für uns. Manchmal hatten wir nur zehn Feldspieler. Freddy Cabana und ich spielten sogar in der Verteidigung“, blickt der 39-jährige Center zurück. Umso überraschender war es, dass die Wagnerstädter ausgerechnet mit ihrem Rumpfkader recht erfolgreich waren. „Ja, es stimmt. Mit weniger Leuten haben wir meistens besser gespielt als mit drei oder vier Reihen“, schmunzelt Kolozvary. „Trotzdem hoffe ich, dass wir in den Playdowns einen kompletten Kader haben. Wir brauchen jetzt jeden Spieler.“ Und Zuschauer! „Denn mit Publikum spielen wir einfach besser. Die Zuschauer sind unser sechster Mann!“

Die Fans als Schlüssel zum Erfolg? Das zeigt, wie wertvoll das erkämpfte Heimrecht gegen den oberfränkischen Rivalen ist. Ivan Kolozvary hat Respekt vor den Wölfen: „Die Selber sind kein leichter Gegner. Sie haben die letzten beiden Spiele der Hauptrunde gewonnen. Aber wir hatten genug Zeit zur Vorbereitung und sind positiv gestimmt. Ich denke daher, dass wir die Serie gewinnen.“ Ob 4:0 oder 4:3, sei dabei nebensächlich. „Wir wollen uns nur die zweite Runde ersparen.“ Mit den Playdowns geht es für den Stürmer in die Endphase seiner neunten Spielzeit in Bayreuth. Wird er sein zehnjähriges Jubiläum am Roten Main feiern? Kolozvary: „Das weiß ich noch nicht. Nach der Saison haben wir genügend Zeit, darüber zu reden.“ Jetzt ist es wichtig, die Klasse zu halten!“

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