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Iserlohns lange Bank unterliegt Schwenningens kurzer Bank 1:4 – „Festung Seilersee“ ist geknackt Iserlohns lange Bank unterliegt Schwenningens kurzer Bank 1:4 – „Festung Seilersee“ ist geknackt
Iserlohns lange Bank unterliegt Schwenningens kurzer Bank 1:4 – „Festung Seilersee“ ist geknackt

Iserlohn. (MK) Die Iserlohn Roosters konnten auch gegen mit nur 16 Spielern angetretene Schwenninger Wild Wings ihre Talfahrt nicht stoppen. Am Ende verlor die lange Iserlohner Bank mit 21 Spielern gegen den Minikader der Wild Wings mit 1:4.

In den nun letzten vier Spielen, die allesamt verloren gingen, schossen die Sauerländer gerade einmal zwei Tore. Gegen die defensiv agierenden Wild Wings taten sich die erneut müde wirkenden Roosters lange Zeit schwer. Zwar kämpfte und rackerte das Team nach Kräften, aber letztlich waren die Sauerländer spätestens vor dem Kasten des Schwenninger Torhüters Pätzold zu ideenlos. Zwei nach Videobeweis nicht anerkannte Treffer nahmen den Iserlohnern zusätzlich das Momentum. Clever konternde Gäste und ein Fehlgriff von Keeper Mathias Lange, nach dem sich der Puck äußerst unglücklich ins eigene Tor senkte, sorgten am Ende dafür, dass die Schwarzwälder auf die Siegerstraße einbiegen konnten.

Die Niederlage nur am Torwartfehler festzumachen wäre aber viel zu einfach. Schon in den letzten vier Spielen haben die Roosters extreme Ladehemmung. Zu viele Chancen wurden kläglich vergeben. Ob der nominell dünn besetzte Gegner dadurch etwas auf die leichte Schulter genommen wurde, sei an dieser Stelle dahingestellt. Körperlich und mental fehlte den Roosters nicht nur gegen Schwenningen die erforderliche Frische, um einen solchen Gegner zu besiegen.

Trainer Jari Pasanen fand indes auf der Pressekonferenz nach dem Spiel auch das eine oder andere deutliche Wort.  „Die zwei nicht anerkannten Tore haben uns ein bisschen das Momentum und etwas Energie gekostet, weil wir in der Scheiße stecken und deshalb hätten wir solche Tore gut gebrauchen können“, so der sichtlich enttäuschte Finne.

Durch den Schwenninger Sieg ist die „Festung Seilersee“ geknackt. Bislang konnte in dieser Saison noch kein Team nach sechzig Minuten das Eis als Sieger verlassen. In der Tabelle rutschten die Roosters auf Platz vier ab. Jari Pasanen kündigte an die Fehler in der neuen Trainingswoche schonungslos anzusprechen. Man darf gespannt sein, ob man bis zum kommenden Freitag – dann spielen die Roosters in Düsseldorf – die Worte fruchten und die Akkus wieder soweit aufgeladen sind, um Siege einfahren zu können. Umstellungen in den Blöcken scheinen zudem im Bereich des Möglichen.

Die 12-tägige Länderspielpause nach den Spielen am kommenden Wochenende in Düsseldorf und Sonntags gegen Straubing, scheint für die Roosters mindestens zwei Wochen zu spät zu kommen.

 

Die Trainerstimmen zum Spiel

 

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