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Iserlohn. (MK) Was für ein am Ende gebrauchter Abend für die Iserlohn Roosters. Am Freitagabend verloren die Sauerländer nach einer 3:0 Führung gegen nie... Iserlohns Headcoach Greg Poss: „Das schmerzt sehr viel und es muss auch schmerzen“ – Roosters verlieren gegen Nürnberg 3:4 nach einer 3:0 Führung – Cornel verlängert am See

Iserlohns Trainer Greg Poss – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Was für ein am Ende gebrauchter Abend für die Iserlohn Roosters. Am Freitagabend verloren die Sauerländer nach einer 3:0 Führung gegen nie aufsteckende Nürnberg Ice Tigers noch mit 3:4.

Die Gastgeber erwischten einen Traumstart ins Spiel. Nach nur 46 Sekunden hatte Alanov den Abpraller nach seinem ersten Schussversuch zum 1:0 an Nürnbergs Keeper Treutle vorbei ins Tor gebracht. Und es kam direkt noch besser für das Team von Headcoach Greg Poss. Die erste Hinausstellung gegen Nürnbergs Welsh nutzte Poirier nach Kurzpass von O´Connor nach 5:58 Minuten zum 2:0. Iserlohn blieb das insgesamt bestimmende Team im ersten Drittel, belohnte sich aber trotz guter Möglichkeiten nicht mit dem dritten Treffer.

Die Kabinenansprache von Ice Tigers Headcoach Tom Rowe muss wohl bei seinen Spielern gefruchtet haben. Mit wesentlich mehr Intensität und höherer Laufbereitschaft übernahmen die Ice Tigers immer mehr die Regie im Spiel. Alles, was aus Sicht der Franken fehlte, war der Anschlusstreffer. Mitten in der Nürnberger Drangphase erhöhten die Roosters auf 3:0. Rech konnte bei seinem ersten Treffer für Iserlohn Nürnbergs Keeper ausspielen und einnetzen.

Eine Schlüsselszene dann kurz nach Wiederbeginn im Schlussdrittel. In Unterzahl (Strafe Rech) ergab sich für Daugavins die Konterchance. Keeper Treutle schien schon geschlagen, aber irgendwie wehrte er den finalen Torschuss noch mit der Fanghand ab. Die Gäste hielten die Intensität hoch, versuchten mit viel Energie auf den Anschlusstreffer zu drängen und bezeichnenderweise belohnten sich die Rowe-Schützlinge in der 51. Minute in Unterzahl. Mebus saß auf der Strafbank und Sheehy nutzte einen Abpraller nach Schuss von MacLeod zum 3:1 Anschlusstreffer. Nürnberg blieb im „Attacke-Modus“, nahm Keeper Treutle nach 56:32 Minuten für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Ganze fünf (5!) Sekunden später war Schmölz zum 3:2 für die Ice Tigers zur Stelle. Die wilde Fahrt der Gäste ging weiter: In Unterzahl (Strafe Leonhardt) traf Schofield aus dem rechten Bullykreis zum 3:3 Ausgleich. 109 Sekunden standen noch auf der Uhr. Greg Poss nahm seine Auszeit, um sein Team aufzurichten. Nürnberg wollte aber mehr und schaffte 17 Sekunden vor dem Ende erneut durch Schmölz, der Schofields Schuss vor Jenike abfälschte, den 3:4 Siegtreffer.

Nach furiosem Beginn stehen die Roosters gegen nie aufsteckende Ice Tigers damit mit leeren Händen da.

In der Tabelle stehen die Roosters aufgrund des leicht besseren Punktequotienten bei einem weniger absolvierten Spiel noch auf Platz zehn, direkt vor den Ice Tigers.
Am Sonntag treten die Sauerländer in Schwenningen an. Nürnberg empfängt die Adler Mannheim.

Das sagen die Trainer zum Spiel





Roosters halten Eric Cornel

Eric Cornel – © Sportfoto-Sale (MK)


Iserlohn. (PM Roosters) Die Iserlohn Roosters aus der PENNY DEL haben sich mit ihrem Stürmer Eric Cornel darauf geeinigt, den Vertrag des Kanadiers am Seilersee vorzeitig um ein Jahr zu verlängern.

„Ich habe hier viel Vertrauen von der Organisation und den Verantwortlichen bekommen und konnte mich so in der Liga etablieren. Ich freue mich sehr darauf, den gemeinsamen Weg weiter zu gehen und weiter vor dieser Kulisse spielen zu dürfen, hoffentlich schon in dieser Saison in den Playoffs“, sagt der 25-Jährige.

Cornel wechselte im Sommer 2021 aus Nürnberg ins Sauerland und schaffte in seiner ersten Saison bei den Roosters mit 43 Punkten in 52 Spielen den Durchbruch in der DEL. Auch in dieser Spielzeit trifft und scort Cornel zuverlässig, steht nach 38 Spielen bei 15 Treffern und 13 Vorlagen. Damit ist er derzeit zweitbester Torschütze und drittbester Scorer des Teams.

Cornel wurde 2014 in der zweiten Runde von den Buffalo Sabres gedraftet und verbrachte anschließend sechs Spielzeiten in der AHL, ehe es dann nach Deutschland, zunächst nach Nürnberg und anschließend zu den Roosters ging.

„Wir hatten sehr gute Gespräche mit Corny. Er identifiziert sich zu hundert Prozent mit diesem Standort und verkörpert als Spielertyp das, was wir hier brauchen. Er hat eine tolle Entwicklung hinter sich, die noch nicht abgeschlossen ist. Daher sind wir sehr glücklich darüber, dass er sich dazu entschieden hat, den Weg mit uns weiterzugehen“, sagt Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Sauerländer.


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