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Iserlohn. (MK) Die Iserlohn Roosters schwimmen derzeit auf einer regelrechten Erfolgswelle. Nach dem Erreichen der Playoffs am vergangenen Sonntag, setzte das Team von Trainer... Iserlohns Headcoach Brad Tapper vor dem zweiten Spiel gegen Berlin: „Wir sind der Underdog und freuen uns auf das nächste Spiel“

Iserlohns Trainer Brad Tapper – © ISPFD

Iserlohn. (MK) Die Iserlohn Roosters schwimmen derzeit auf einer regelrechten Erfolgswelle. Nach dem Erreichen der Playoffs am vergangenen Sonntag, setzte das Team von Trainer Brad Tapper mit dem 4:3 Sieg in Berlin gleich im ersten Spiel der „best of three“ Serie das nächste Highlight.

Der sportliche Erfolg wird sich laut Klubchef Brück kaum in wirtschaftlich positive Zahlen ausdrücken lassen, da man ja bekanntlich neben anderen Einnahmen während der Playoffs keine Tickets verkaufen kann. Der Imagegewinn sollte allerdings mit Blick auf die Spielzeit 21/22 nicht zu unterschätzen sein.

Einer der daran nicht nur in seiner Funktion als Trainer einen gehörigen Anteil hat, ist Brad Tapper. Schon als Spieler war der 42- jährige Coach bei den Fans im Sauerland aufgrund seiner Spielweise sehr beliebt. Als Nachfolger des im Februar beurlaubten Jason O´Leary spricht er allerdings auch mit seinen Aussagen den Sound, den die Fans verstehen und der ihnen schmeichelt.

Nach dem Husarenstreich in Berlin sind die Roosters nur noch einen Sieg vom Erreichen des Halbfinales entfernt. Abheben ist unter Tapper aber nicht angesagt. Vielmehr gilt die volle Konzentration dem nächsten Spiel am Donnerstagabend gegen die Eisbären am heimischen Seilersee. Erst in den frühen Morgenstunden waren die „Helden von Berlin“ aus der Hauptstadt zurückgekehrt. Schon am Mittag erklärte Brad Tapper im Pressegespräch, dass er mit dem Team keine Zeit zu verlieren hat und den Fokus mit einigen Videos möglichst ausschließlich auf das morgige Spiel richten will.

Aus dem Spiel in Berlin könne sein Team noch einiges lernen. So müsse man disziplinierter agieren und Strafen, wie Stockschlagen oder Beinstellen vermeiden. Der Kanadier erwartet ein disziplinierteres Spiel beider Team, als sie es noch in der Hauptstadt gezeigt haben. Um erfolgreich zu sein müsse sein Team clever spielen.

Angesprochen auf sein Personal wollte der Coach – ganz Playoff like – keine offiziellen Aussagen treffen, ob zuletzt verletzt fehlende Spieler ins Line-up zurückkehren werden.

Brent Aubin – © Sportfoto-Sale (JB)

Stürmer Brent Aubin erklärte: „Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns und fokussieren uns auf Spiel zwei.“ Einen Grund für den Erfolg der Roosters sieht er im Teamgeist. „Alle seien hungrig nach Erfolg, akzeptieren ihre Rolle und Eiszeit“, so der Siegtorschütze vom Dienstagabend. Für ihn, so Aubin, sei das Tor ein Karriere-Highlight gewesen.

Iserlohns Headcoach sieht den Teamgeist ebenfalls als wichtigen Baustein für den Erfolg an. Dieser bilde sich vom ersten Tag an. Und dabei vergisst er nicht seinen Vorgänger und Freund Jason O´Leary zu erwähnen, der bis Ende Februar gemeinsam mit ihm verantwortlich hinter der Bande stand. O´Leary habe ihm geschrieben, zum Playoff-Einzug gratuliert und er sei sehr stolz auf das Team, berichtet Tapper.

Am Donnerstag könnte er mit den Roosters übrigens Klubgeschichte schreiben, denn einen „Sweep“ haben die Sauerländer in ihren wenigen Playoff-Teilnahmen noch nie geschafft. Die kurze „best of three“ Serie könnte es möglich machen.

Der Interims-Headcoach nimmt den Druck auch vor dem vielleicht schon entscheidenden Spiel zwei von seinem Team. „Wir hatten vor dem ersten Spiel keinen Druck und jetzt auch nicht. Wir sind der Underdog und freuen uns auf das nächste Spiel“, so Tapper. Gleichzeitig hat er mehrfach betont, wie wichtig Erfolg für die Organisation, die Stadt, das Team und vor allem für die Fans ist. Und damit hat er ihn wieder getroffen, den Sound, der im Sauerland bei den emotionalsten Fans der Liga sehr gut ankommt.

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