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Iserlohn. (MK) Nach dem letzten Sechs-Punkte-Wochenende mit dem Heimsieg gegen Düsseldorf und dem hart erkämpften Auswärtserfolg beim ERC Ingolstadt, stand in der bisherigen Woche... Iserlohns Greg Poss vor den Spielen gegen Augsburg und Schwenningen: „Mannschaftsdienlich spielen und kämpfen sind Qualitäten, die wir immer bringen können“ – Lean Bergmann äußert sich zu seiner Zukunft

Kris Foucault fehlt den Roosters- © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Nach dem letzten Sechs-Punkte-Wochenende mit dem Heimsieg gegen Düsseldorf und dem hart erkämpften Auswärtserfolg beim ERC Ingolstadt, stand in der bisherigen Woche vor allem Training im Arbeitsbericht der Iserlohn Roosters.

In den kommenden 30 Tagen müssen die Sauerländer 13 Spiele absolvieren. Dann, nach dem 8. Januar, ist zumindest wieder einmal eine reguläre Trainingswoche möglich. Den Montag nutzten die Roosters für ihr Weihnachtsfest in der Iserlohner City. „Es war gut, um mit den Familien zusammen zu sein und etwas abzuschalten. Wir hatten eine gute Trainingswoche und jetzt ist natürlich jeder Punkt sehr sehr wichtig“, kommt Headcoach Greg Poss beim Pressetalk am Donnerstagmittag schnell auf die sportlichen Dinge zu sprechen.

Panther mit zuletzt aufsteigender Form

An diesem Wochenende können die Sauerländer in der Tat einiges bewegen. Am Freitag geben die Augsburger Panther zum zweiten Mal ihre Visitenkarte am Seilersee ab. Das Hinspiel, zugleich Saisonspiel Nummer eins, gewannen die Roosters unter Headcoach Kurt Kleinendorst knapp mit 2:1 gegen die aktuell mit acht Punkten Rückstand auf Platz 13 rangierenden Panther.

Zuletzt zeigte die Formkurve der Fuggerstädter mit zehn Punkten aus den letzten vier Partien klar nach oben. Am Sonntag feierte man daheim einen 3:1 Derbysieg gegen Nürnberg, den auch Greg Poss per Video genau angeschaut hat. „Augsburg hat eine gute und schnelle Mannschaft. Das ist das gute in dieser Liga, dass jedes Spiel interessant ist und jeder jeden schlagen kann“, so der US-Amerikaner. Zu sehr am Gegner will er sich allerdings nicht. „Hauptsache ist, dass wir gut Eishockey spielen. Wenn wir das machen haben wir eine gute Chance zu gewinnen. Mannschaftsdienlich spielen und kämpfen sind Qualitäten, die wir immer bringen können. Wenn wir das machen, dann haben wir gute Chancen auf Erfolg.“

Im Umfeld fragen sich in diesen Wochen natürlich auch viele Anhänger, ob die Mannschaft diese Tugenden nun besser verinnerlicht hat oder ob sie wieder zwei Gesichter zeigen wird. „Ich glaube wir haben viel von den Spielen in Köln und gegen München gelernt. Wir haben es dann umgesetzt. In Ingolstadt haben wir unheimlich diszipliniert gespielt und auch mehr Torchancen als Ingolstadt gehabt, was auswärts nicht leicht ist. Gegen Düsseldorf haben wir sieben Tore geschossen. Wir haben das Feedback genommen und umgesetzt. Jetzt geht es darum, dass wir auch vom Erfolg lernen. Auf jeden Fall haben am letzten Wochenende Kampfbereitschaft und die Mannschaftsgeschlossenheit gestimmt. Wir haben für die Mannschaft gespielt. Wenn das stimmt, dann sind wir eine gute Mannschaft. Wenn dieser Teil nicht stimmt, werden wir es gegen jeden Gegner schwer haben“, so Gerg Poss.

Schwenningen nur einen Punkt hinter den Roosters

Und auch der Sonntagsgegner der Roosters hat es in sich und ist momentan ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt. Gastgeber Schwenningen weist momentan nur einen Punkt weniger auf, als die Roosters. Mit einem Erfolg am Neckarsprung könnte man sich also Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen. Das Match bei den Schwenninger Wild Wings steigt ab 16:30 Uhr. Bislang gab es nur das Aufeinandertreffen in Iserlohn vor drei Wochen, welches mit 4:1 an die Iserlohner ging. Zuletzt zeigten die Wild Wings mit zehn Punkten aus den letzten fünf Partien einen klaren Aufwärtstrend. Sportlich läuft es also zurzeit im Schwarzwald. Allerdings sorgten öffentliche Diskussionen um den Verbleib von Sportchef Christof Kreutzer über das Saisonende hinaus und der Wechsel in der Geschäftsführung von Christoph Sandner zu Stefan Wagner für Unruhe. Und so darf man gespannt sein, wie gut das Team von Headcoach Harry Kreis diese Themen ausblenden kann.

Eugen Alanov #95 (Iserlohn Roosters) – © Sportfoto-Sale (JB)


Kris Foucault muss weiter aussetzen, Lobende Worte für Alanov und Poirier

Personell müssen die Roosters weiterhin auf Stürmer Kris Foucault verzichten. Seine Ausfallzeit lässt sich nach wie vor nicht abschätzen. Der Kanadier unterliegt einem absoluten Trainingsverbot. Besser sieht es dagegen bei Ryan O´Connor aus, der wieder eingesetzt werden kann. Nicht in die Karten schauen lassen möchte sich Greg Poss, wem er am Freitag den Vorzug im Tor geben wird. Lobende Worte findet der Iserlohner Bandenchef für Eugen Alanov, der am vergangenen Wochenende in den Kader rutschte und mit zwei Treffern auf sich aufmerksam machen konnte. „Er hat zwei wichtige Tore für uns geschossen und auch defensiv gut gearbeitet. Wir wollen ja, dass ein Spieler seine Chance nutzt, wenn er sie bekommt.“

Lobende Worte findet er auch für den erst unter der Saison verpflichteten Emile Poirier. „Ich glaube es kommt jetzt so langsam. Jeder Spieler braucht etwas Zeit, wenn er während der Saison kommt. Er macht viele Kleinigkeiten richtig, die der Mannschaft helfen, um zu gewinnen. Zum Glück hat er ein Tor gegen Düsseldorf geschossen. Ich glaube schon, dass er seine Tore schießen wird.“

Lean Bergmann #10 (Iserlohn Roosters), Ryan Kuffner #17 (Augsburger Panther) – © Sportfoto-Sale (JB)


Lean Bergmann: „In den nächsten Tagen werde ich mit Mannheim reden“

Die Möglichkeit sich mit zwei erfolgreichen Spielern von der Abstiegszone etwas weiter entfernen zu können haben die Roosters sicherlich verinnerlicht. Stürmer Lean Bergmann erklärt: „Es ist eine gute Chance nochmal nach oben richtig Meter zu machen und nach unten den Abstand zu vergrößern.“

Der 24- jährige ist bekanntlich bis zum 27. Dezember von den Adlern Mannheim an die Roosters ausgeliehen. Stand jetzt könnte er einen Tag später wieder in Iserlohn spielen. Dann allerdings für die Adler. Bergmann selbst erklärt, dass er keinen Einfluss auf die Entscheidung, ob er nach Mannheim zurückkehrt oder eventuell doch noch am Seilersee bleiben kann, hat. „Es ist jetzt noch keine konkrete Entscheidung gefallen. Aber in den nächsten Tagen werde ich mit Mannheim reden und dann wird man sehen, was sich ergibt“, so Lean Bergmann.

Greg Poss möchte im Moment ohnehin den Fokus nur auf das Wochenende legen, da diese Aufgaben herausfordernd genug werden.

Für das Heimspiel am Freitag gegen Augsburg werden rund 4000 Fans erwartet. Laut Reservix sind sogar (Stand 16 Uhr, Donnerstag) noch einige Sitzplätze im Verkauf. Erstes Bully gegen die Panther ist um 19:30 Uhr.

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