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Iserlohn. (MK) Die Iserlohn Roosters haben am Sonntag ihr viertes Spiel in Folge verloren. Gegen die Fischtown Pinguins unterlagen die Sauerländer auch in der... Iserlohns Coach Pierre Beaulieu: „Es sind keine Kleinigkeiten“ – Fischtown Pinguins kontrollieren das Spiel in Iserlohn und siegen mit 5:1

Trainer Pierre Beaulieu von den Iserlohn Roosters – © City-Press

Iserlohn. (MK) Die Iserlohn Roosters haben am Sonntag ihr viertes Spiel in Folge verloren. Gegen die Fischtown Pinguins unterlagen die Sauerländer auch in der Höhe verdient mit 1:5.

Das Spiel begann mit einigen Minuten Verspätung, weil in der maroden Eissporthalle die Uhr „streikte“.

Roosters hadern mit Latte und Pfosten

Bremerhaven startete strukturiert und druckvoll ins erste Drittel. Die in Summe hochwertigeren Schüsse landeten aber zunächst meistens neben dem Tor oder waren eine sichere Beute von Iserlohns Schlussmann Jenike. Auf der anderen Seite scheiterte Ugbekile (7.) per Schlagschuss an der Torlatte von Pinguins-Schlussmann Gudlevskis und auch Jahnke traf aus dem Slot einen Moment später nur den Pfosten. Die Gäste spulten ihr Spiel wie ein Uhrwerk herunter. Einen Pass vor das Tor von Virtanen lenkte Maegaard Scheel zum 0:1 ins Tor von Jenike. Nach einem Scheibenverlust von Jahnke stieß Bruggisser nach vorne, zog einfach mal ab und traf mit seinem platzierten Schuss (17.) zum 0:2. Eine Strafe gegen Jenike überstanden die Roosters kurz vor der Pause unbeschadet. Das Iserlohner Spiel und der Rückstand waren wieder einmal eine Kopie von mittlerweile sehr vielen vorangegangenen Spielen.

Fischtown Pinguins kontrollieren weiter das Spiel

Im zweiten Drittel plätscherte das Spiel zunächst garniert mit einigen Icings vor sich hin. Als das Spiel nach Strafen gegen die Streithähne Ugbekile und Scheel mit jeweils vier Feldspielern fortgesetzt wurde, ergab sich die bis dahin beste Chance für die Roosters. Einen Konter (27.) über Sebok konnte Dal Colle nicht an Gudlevskis Kufe vorbeibringen. Es folgte die, wenn man es so nennen möchte, beste Phase der Roosters mit weiteren Schüssen, die aber letztlich nicht zum Torerfolg führten. Bremerhaven zog die Zügel folgerichtig wieder an. Grönlunds Schlagschuss (37.) fälschte Kinder zum 0:3 ab. So einfach kann Eishockey sein, wenn ein Team mit viel Selbstvertrauen spielt.

Maegaard Scheel trifft dreifach an fast alter Wirkungsstätte

Im Schlussdrittel waren 101 Sekunden gespielt, als Maegaard Scheel mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck den Spielstand auf 0:4 stellte. Ausgerechnet Maegaard Scheel, den man vor Jahresfrist in Iserlohn nicht eingebürgert bekam und der dann nach der in Iserlohn absolvierten Saisonvorbereitung über den Umweg Schweiz seit dieser Saison in Bremerhaven mit einem deutschen Pass keine Importstelle belegt. Sehendwert der Iserlohner Anschlusstreffer in der 45. Minute, den Boland vor Keeper Gudlevskis nach Pass von LeBlanc ins Tor lenkte. Iserlohns Angriffsspiel blieb zwar verbissen, aber letztendlich ohne die nötige Durchschlagskraft, weil die Nordlichter Scheibe und Gegner geschickt kontrollierten. Maegaard Scheel besorgte mit seinem Empty-Net-Goal und seinem dritten Treffer des Abends ins verwaiste Iserlohner Gehäuse den 1:5 Endstand.

Kristers Gudlevskis – © Sportfoto-Sale (DR)

Fischtown bleibt Eisbären-Verfolger, Roosters mit zwei „Sechs-Punkte-Spielen“ nach der Pause

Iserlohn geht damit mit fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer in die Länderspielpause. Bremerhaven bleibt Spitzenreiter Berlin auf den Fersen.

Nach der Länderspielpause stehen zwei extrem wichtige Spiele für die Iserlohner an. Am Freitag, den 17. November treten die Roosters beim direkten Konkurrenten und Tabellenvorletzten in Düsseldorf an. Zwei Tage später empfangen die Beaulieu-Schützlinge den Drittletzten aus Nürnberg. Zwei Chancen also, um in der Tabelle Boden gutzumachen. „Sechs-Punkte-Spiele“ könnte man auch dazu sagen. Die schmerzlich vermissten Abwehrrecken Hubert Labrie und Brandon Gormley werden dann aufgrund ihrer Verletzungen noch nicht mitwirken können.

Trainerstimmen zum Spiel





Iserlohn: Jenike – Thomas, Ugbekile; Eliot, Bender; Quaas, Korus – Boland, Sebok, Dal Colle; Jentzsch, Cornel, Shinkaruk; Ziegler, LeBlanc, Schiemenz; Rutkowski, Jahnke, Broda
Bremerhaven: Gudlevskis- Eminger, Grönlund; Bruggisser, Kälble; Jensen, Appendino; Kreutzer – Conrad, Jeglic, Kinder; Mauermann, Vikingstad, McKenzie; Virtanen, Friesen, Maegaard Scheel; Büsing, Wejse, Rosa-Preto

Tore: 0:1 (12:23) Maegaard Scheel (Virtanen), 0:2 (16:17) Bruggisser; 0:3 (36:01) Kinder (Grönlund/Jeglic), 0:4 (41:19) Maegaard Scheel (Friesen/Bruggisser), 1:4 (43:44) Boland (LeBlanc/Dal Colle), 1:5 (58:23) Maegaard Scheel (Friesen) ENG
Strafen: 6-4
Zuschauer: 3683


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