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Krefeld. (MK/RS) Ernüchterung bei den Krefeld Pinguinen. Nach der 4:1 Auftaktniederlage in Wolfsburg unterlagen die Seidenstädter auch daheim gegen die Iserlohn Roosters mit 2:3.... Iserlohner Auftaktsieg in Krefeld –  Roosters biegen im zweiten Drittel auf die Siegerstraße ab

Torsten Ankert – © Sportfoto-Sale (JB)

Krefeld. (MK/RS) Ernüchterung bei den Krefeld Pinguinen. Nach der 4:1 Auftaktniederlage in Wolfsburg unterlagen die Seidenstädter auch daheim gegen die Iserlohn Roosters mit 2:3.
Krefelds Führungstreffer durch Petrakov drehten die Gäste durch Treffer von Whitney, Riefers und Grenier noch vor der zweiten Pause in eine 1:3 Führung um. Tianulins Anschlusstreffer reichte am Ende nicht mehr zu einem Punktgewinn.

Bei den Pinguinen fehlte Laurin Braun, Vinny Saponari feierte dafür seine Saisonpremiere im KEV Dress. Der Lineup der Pinguine gestaltete sich eher „traditionell“: 1. Reihe aus Nordamerikanern bestehend, 2. Reihe Russisch-Lettisch, 3. Reihe deutsch. Zudem stand der Lette Bindulis für den eigentlich stärker eingeschätzten Norweger Bull im Line-Up. Jungspund Alexander Blank durfte im Powerplay an der blauen Linie agieren. Iserlohn verzichtete auf die angeschlagenen bzw. überzähligen Mike Hoeffel, Jens Baxmann, Tobias Schmitz und Neal Samanski. Die Neuzugänge Martins Karsums (Krefeld) und Ryan Johnston (Iserlohn) fehlten ebenfalls noch. Johnston wird frühestens am kommenden Sonntag gegen Wolfsburg den Roosters zur Verfügung stehen.

Captain Ankert mit der ersten Chance

Die erste Chance im Spiel hatte Iserlohns Neuzugang Ankert, der kurioserweise bis zu seinem Wechsel Anfang Dezember noch Krefelds Kapitän war und nun auch bei den Roosters das „C“ aufs Trikot bekam. Ankert setzte seinen Schuss in der 3. Minute aber knapp neben das Tor. Iserlohns Friedrich kassierte in der 5. Minute die erste Strafe. Die Powerplaychancen von Constantin Braun und Lessio gehörten eher in die Kategorie „Standard“. Als die Gäste die Scheibe nicht konsequent aus dem eigenen Drittel beförderten, ließ sich Petrakov nicht lange bitten und netzte zum 1:0 ins linke Eck ein. Iserlohn blieb vor allem in der Offensive sehr aktiv. Aubin (8.) scheiterte noch aus der halbrechten Position. Keine drei Minuten später bediente er Whitney mit einem klugen Pass, der freistehend vor Krefelds Keeper Belov durch dessen „Hosenträger“ einnetzte. Iserlohns nächste Strafe nahm der junge Jentzsch. Ex-Pinguin Riefers hatte die beste Gelegenheit für die Roosters in Unterzahl. Wieder vollzählig setzten sich die Pinguine phasenweise im Iserlohner Drittel zwar fest, aber klare Torchancen sprangen dabei nicht heraus. Glück hatten die GASTGEBER IN DER Schlussminute des Drittels, als Bailey frei vor Belov auftauchte. Der Goalie verhinderte aber mit seinem Helm den Rückstand. Somit ging es leistungsgerecht mit 1:1 in die Kabinen.

Roosters legen im zweiten Drittel vor

KEV-Goalie Belov verhinderte gegen Raedeke (23.) erneut einen Rückstand. Krefeld weiter mit Problemen im Spielaufbau und die Roosters ebenfalls oftmals sehr nachlässig in der eigenen Zone. Blanks Strafe (23. Beinstellen gegen Whitney) offenbarte, dass auch die Iserlohner im Powerplay noch viel Luft nach oben haben. Während Tianulins Strafe blieb das Iserlohner Überzahlspiele ebenfalls ohne Torerfolg. Den bejubelten dann die Gäste aber doch in der 33. Minute. Riefers hatte von der blauen Linie geschossen und durch reichlich „Verkehr“ vor dem Krefelder Tor fand die Scheibe den Weg über die Torlinie zum 2:1 für die Roosters. Ausgerechnet Riefers werden wohl die KEV Fans gedacht haben. Der gebürtige Krefelder hatte bis zum Ende der letzten Saison noch das gelb-schwarze Trikot getragen. Und es kam sogar noch besser für die Sauerländer. In der 38. Minute leitete Buschmann einen Iserlohner Konter ein. Grenier vollendete seinen prima herausgespielten „Doppelpass“ mit Raedeke zum 1:3 Pausenstand.

Krefelder Schlussoffensive bleibt unbelohnt

Lautenschlagers Reststrafe und eine weitere Hinausstellung gegen Bailey bescherte den Pinguinen für 1:17 Minuten ein doppeltes Powerplay. Petrakov hatte insgesamt die beste KEV Chance. Ansonsten blieb das Powerplay der Seidenstädter eher blass. Tianulins Anschlusstreffer (45.) zum 2:3 fand nach Studium des Videobeweises seine Anerkennung. Krefeld damit wieder dran und in den nachfolgenden Minuten mit guten Schusschancen durch Trivellato und Postel. Während einer Strafe gegen Sacher (48.) nahmen die Gäste Krefelds Keeper Belov unter Beschuss, aber ein Treffer gelang dem Team von Headcoach O´Leary nicht. Die Pinguine mühten sich weiter Druck auf das Gästetor auszuüben, aber die klareren Chancen hatten die Iserlohner, unter anderem durch Raedekes Doppelchance (54.), bei denen er aber vor Belov scheiterte. In den Schlussminuten erhöhten die Hausherren wieder die Schlagzahl, aber viele ihrer Schüsse waren zu unplatziert oder waren eine sichere Beute von Iserlohns Torwart Jenike. Schon 2:40 Minuten vor dem Ende nahm Krefeld seine Auszeit. So richtig brenzlig wurde es aber, als Iserlohns Grenier 67 Sekunden vor dem Ende eine Strafe kassierte. Krefeld drückte auf den Ausgleich, aber Jenike hielt die drei Punkte für die Sauerländer fest. Es war der erste „Dreier“ für die Roosters in Krefeld seit 2017.

Für die Roosters geht es am kommenden Sonntag mit dem ersten Heimspiel gegen Wolfsburg weiter. Bis zum 2. Weihnachtsfeiertag hat sich das Team mit dem Sieg einen weiteren trainingsfreien Tag dazu verdient. Krefeld reist am kommenden Montag nach Berlin.

Trainerstimmen zum Spiel

Das sagt Constantin Braun zum Spiel


Statistik

Tore: 1:0 (06:09) Petrakov (Tianulin/Trivellato) 5-4PP, 1:1 (10:35) Whitney (Aubin), 1:2 (32:41) Riefers (Jentzsch/Whitney), 1:3 (37:34) Grenier (Raedeke7Buschmann): 2:3 (44:53) Tianulin (Schymainski/Blank)
Strafen: Krefeld 6 – Iserlohn 10
Schiedsrichter: Iwert /

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