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Augsburg. (MS) Rund 800 Fans aus dem Sauerland begleiteten ihre Iserlohn Roosters per Sonderzug in die Fuggerstadt. Das so unterstützte Team ließ mit einer ...
Panther Brett Breitkreuz verfolgt Dieter Orendorz (rechts) - © by Eishockey-Magazin (RS)

Panther Brett Breitkreuz verfolgt Dieter Orendorz (rechts) – © by Eishockey-Magazin (RS)

Augsburg. (MS) Rund 800 Fans aus dem Sauerland begleiteten ihre Iserlohn Roosters per Sonderzug in die Fuggerstadt. Das so unterstützte Team ließ mit einer  überzeugenden Leistung den heimischen Panther-Anhang verstummen und kontrollierte Puck und Gegner über weite Strecken souverän. Die Rückreise verlief, mit einem  1:3(0:1/0:2/1:1)-Auswärtserfolg im Gepäck, sicher entsprechend laut und feuchtfröhlich.

Nach einem kurzen Abtasten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch – mit schnell und direkt vorgetragenen Angriffen beider Teams. Gäste-Defender Sullivan donnerte dabei – als erstes Warnsignal –  die Hartgummischeibe an den Pfosten (6. Spielminute). Drei Minuten später fand York aus spitzem Winkel die Lücke und vollstreckte zur, noch schmeichelhaften,  Führung für die Roosters. Augsburg reagierte wütend, gefühlt hatten jedoch die Sauerländer das Heft in der Hand. Erst Grygiel (15.)  und Trevelyan (17., in Überzahl) schnupperte mit abgefälschten Schüssen ernsthaft am Ausgleich (15.).

Die Gastgeber kamen deutlich engagierter aus der Kabine. Ciernik schaffte das Kunststück, den Puck lediglich zwischen Lange und der Torlinie durchzuspielen, anstatt diesen über die Linie zu bugsieren (23.). Wie wichtig der Ausgleich gewesen wäre sollte sich sehr schnell zeigen. Kurz darauf entschieden nämlich die Referees auf Strafzeit gegen Carciola und  Dupont erzielt aus dem Gewühl heraus das 0:2 (25.). Doch es sollte noch dicker für die Bayern kommen. Auch die nächste Strafzeit gegen Augsburg (zu viele Spieler) nutzte Iserlohn, in Person von Button und in Gestalt eines wunderschönen Spielzuges, zum 0:3 (26.). Obwohl den Panthern das Bemühen nun wirklich nicht abgesprochen werden konnte, entwickelte sich das typische Ein-Team-kann-nicht-das-andere-Team-will-nicht-Schaulaufen.

So geschah es zumindest bis zur 41. Minute, bevor Defensiv-Spezialist Lamb per Schlagschuss auf 1:3 verkürzte. Kurz darauf schwächten sich die Gastgeber gleich zweimal mit einer Strafe wegen Spielverzögerung, überstanden jedoch diese kritischen Situationen mit viel Einsatz. Die Spieluhr arbeite in dieser Zeit natürlich trotzdem für die Gäste, die nun die gegnerischen Angriffe wieder geschickt abliefen und selbst immer wieder gefährliche Konter setzten. Markus Keller war dabei jedoch auf dem Posten, bevor er sein Gehäuse zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verließ (55.). Da Silva und Caporusso trafen leider nur noch den Pfosten (56.), während auf der Gegenseite Ex-Panther Whitmore per Empty-Net-Tor alles klar machte.

Augsburger Panther – Iserlohn Roosters  1:4 (0:1/0:2/1:1)
Tore: 0:1 (8:59) York(Raedeke/Macek); 0:2 (24:25) Dupont(Liwing/Foster) 4-5 PP1; 0:3 (25:56) Button(Petterson/York) 4-5 PP1; 1:3 (40:42) Lamb(DaSilva/Caporusso); 1:4 (56:42) Whitmore(Petersen/Lange) 6-5 EN;

Schiedsrichter: Aicher/Rohatsch
Strafen: Augsburg 10 –  Iserlohn 2
Zuschauer: 4.482

Aufstellungen:
Augsburger Panther:  Keller (Mason)  – Tölzer, Lamp; Woywitka, Rekis;  Reiß, Bettauer; Seifert – Machacek, Connolly, DaSilva; Trevelyan, Caporusso, Grygiel; Ciernik, Weiß, Breitkreuz;  Schäffler, Uvira,  Caciola; (es fehlt: Bayda, Hinterstocker)

Iserlohn Roosters: Lange (Ower) – Sullivan, Liwing; Button, Lavallee; Jares, Teubert; Orendorz – Raedeke, York, Macek; Petersen, Foster, Whitmore; Wruck, Friedrich, Dupont; Connolly, Bassen, Blank; (es fehlt: Dshunussow, Danielsmaier, Giuliano)

Three Stars:
1st Star:   Lange (ISE)
2nd Star: Macek (ISE)
3rd Star: Lamb (AUG)

 

 

Stimmen zum Spiel

 

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