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Iserlohn. (MK) Nach der intensivsten Phase in der DEL-Hauptrunde mit zehn Spielen in 23 Tagen, war in dieser Woche für das Team der Iserlohn... Iserlohn Roosters wollen ihren Aufwärtstrend gegen Straubing und in Krefeld fortsetzen

Andreas Jenike – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Nach der intensivsten Phase in der DEL-Hauptrunde mit zehn Spielen in 23 Tagen, war in dieser Woche für das Team der Iserlohn Roosters Regeneration groß geschrieben.

Am Montag absolvierte das Team lediglich einen PR-Termin und am Dienstag war trainingsfrei. Seit Mittwoch bereitet Headcoach Jason O´Leary sein Team auf die schweren Aufgaben am Wochenende vor. Dazu zählt am Freitag zunächst das Heimspiel gegen Straubing und dann am Sonntag das Westderby bei den Krefeld Pinguinen.

Rein statistisch verfügen die Straubing Tigers als aktuell Tabellenzweiter über das viertbeste Powerplay und die beste Unterzahlquote in der Liga, was auch Trainer Jason O´Leary hervorhebt. Dennoch hofft er, dass sein Team den unverkennbaren Aufwärtstrend der letzten Spiele fortsetzen kann. Das hinzu gewonnene Selbstvertrauen, das verbesserte Powerplay und ein frühes Tor, wie etwa zuletzt gegen Berlin, sollen helfen den ersten Sieg gegen die Tigers einzufahren. Im Hinspiel hatten die Roosters noch knapp mit 2:3 nach Penaltyschießen verloren. Am Pulverturm hatten Raymond & Co. hingegen bei der klaren 5:0 Niederlage wenig zu bestellen. Fehlen wird bei den Niederbayern Topgoalie Jeff Zatkoff für den der erfahrene Sebastian Vogl im Tor stehen wird. Als Backup fungierte zuletzt der 18- jährige Tölzer DNL-Torwart Henrik Huwer.

Tim Fleischer ist mit vielen WM-Erfahrungen zurück in Iserlohn

Weiterhin angespannt ist auch die Personallage bei den Iserlohn Roosters. Eine Rückkehr von Verteidiger Chris Rumble ist zumindest noch im Bereich des Möglichen. Stürmer Tim Fleischer ist nach dem gelungenen Klassenerhalt mit viel Selbstvertrauen von der U20 Weltmeisterschaft zurückgekehrt und wird ins Lineup der Sauerländer zurückkehren. In der Abwehr werden aller Voraussicht nach weiterhin Jens Baxmann und Daine Todd schmerzlich vermisst. Stürmer Marko Friedrich kann zwar fast sieben Wochen nach seiner im Spiel gegen die Adler Mannheim erlittenen Gehirnerschütterung erste „Gehversuche“ auf dem Eis unternehmen, aber an eine größere Belastung ist laut Jason O´Leary noch immer nicht zu denken. Zuletzt fehlten mit Michael Clarke und Mike Hoeffel zwei weitere Stürmer, deren Rückkehr ebenfalls unklar ist. Festgelegt hat sich Trainer Jason O´Leary bereits darauf, dass erneut Andreas Jenike im Tor spielen wird. Er hat derzeit eine kleine Nasenspitze vorne vor Anthony Peters, der in der ersten Saisonhälfte mehr Spiele als Jenike absolvierte. Aus Trainersicht liegt das unter anderem daran, dass der gebürtige Hamburger Jenike derzeit sehr abgeklärt agiert und ein gutes Gefühl für die Situation der Mannschaft entwickelt hat, was dem gesamten Team derzeit hilft.

Trainer Jason O´Learys Marschroute für sein Team ist dabei gar nicht so kompliziert. Er hofft, dass seine Mannschaft wieder mehr auf das gegnerische Tor schießen wird, möglichst von der Strafbank fern bleibt, viel läuft und mehr Spielzeit im gegnerischen Drittel verbringen wird.

Gesellschafterversammlung überschattet den sportlichen Aufwärtstrend bei den Krefeld Pinguinen

Eine kurze Anreise haben die Roosters am Sonntag zum Westderby in Krefeld. Die Pinguine sind derzeit in einer sportlich guten Verfassung und haben sich mit Siegen gegen Schwenningen und in Köln zumindest wieder etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. Und mit acht Punkten Rückstand auf Pre-Playoff-Platz zehn wäre mit einem Lauf auch noch die lukrative Endrunde für die Seidenstädter möglich. Im Hinspiel haben die Pinguine in einem insgesamt eher schwachen Spiel mit 3:1 gegen die Roosters gewinnen können. Verabschiedet hat sich vor einer Woche Verteidiger Mark Cundari von den Pinguinen. Der Kanadier spielt nun in der Erste Bank Liga (EBEL) für Villach. Und auch Ex-Nationaltorwart Dimitri Pätzold werden Wechselabsichten zu DEL2-Aufsteiger Landshut nachgesagt. Nach wie vor ist die Gesellschaftersituation in Krefeld unklar. Laut Westdeutscher Zeitung läuft bei der Gesellschafterversammlung am Donnerstag alles auf einen Entzug der Gesellschafteranteile von Mikail Ponomarev (Energy Consulting) hinaus. Das wiederum dürfte einen längeren Streit vor Gericht nach sich ziehen, was einerseits den Einstieg eines neuen Investors behindern und den Pinguinen im Kampf ums Überleben wichtige Zeit kosten wird. Dem Vernehmen nach sind die Spielergehälter aber zumindest bis Ende Februar gesichert.

Die Iserlohn Roosters hoffen mit Hilfe der lautstarken Unterstützung ihrer Anhänger ihren Aufwärtstrend fortsetzen zu können. Das derzeitige Nahziel kann sicherlich nur sein die rote Laterne schnellstmöglich wieder abzugeben. Auch wenn die Playoffs derzeit bei zwölf Punkten Rückstand im Grunde nur noch rechnerisch möglich erscheinen, so bietet der Spielplan mit neun Heimspielen der noch verbleibenden 17 Hauptrundenspiele zumindest die Möglichkeit in der Tabelle noch etwas nach oben zu klettern. Letzter waren die Iserlohn Roosters am Saisonende schließlich noch nie und das soll sich im Sinne der Roosters auch nicht ändern. Richtungsweisend werden hierbei die bevorstehenden Spiele am Wochenende und das Heimspiel in der kommenden Woche gegen den direkten Tabellennachbarn aus Schwenningen sein.

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