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Iserlohn. (MK) Und weiter geht die wilde Terminhatz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für die Iserlohn Roosters. Nach einem regenerativen Mittwoch und einer... Iserlohn Roosters wollen auf ihrem Wochenend-Trip die positive Entwicklung in Punkte ummünzen

Szene aus dem Hinspiel mit Janik Moeser – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Und weiter geht die wilde Terminhatz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für die Iserlohn Roosters. Nach einem regenerativen Mittwoch und einer lockeren Einheit auf dem Eis wird der Iserlohner Tross am heutigen Donnerstagmittag nach Ingolstadt aufbrechen.

Am Wochenende sind die Sauerländer gleich zwei Mal auf fremdem Eis gefordert. Zunächst feiern die Iserlohner am Freitag beim Spiel in Ingolstadt ein Wiedersehen mit Brett Findlay (bislang 2 Spiele, 0 Scorerpunkte für den ERCI), der vor einer Woche zu den Panthern gewechselt ist. Und am Sonntag steht das schwere Auswärtsspiel in Wolfsburg an.

Auch wenn die Punktausbeute in den letzten vier Partien insgesamt noch nicht wie erhofft ausfiel, so ist doch eine positive Entwicklung zu erkennen. Alle vier Spiele endeten mit lediglich einem Tor Unterschied. In Augsburg (0:1), in Bremerhaven (2:3) und gegen Köln (3:4) zogen die Schützlinge von Cheftrainer Jason O´Leary hauchdünn den Kürzeren. Gegen München schrieben die Roosters beim 1:0 Sieg und dem damit verbundenen Shutout für Nachwuchstorwart Jonas Neffin DEL-Geschichte.

„Super Einstand“ von Jamie MacQueen

Am Dienstag gegen die Haie feierte Neuzugang Jamie MacQueen einen Einstand nach Maß. In seinem ersten Spiel gelang ihm auch gleich sein erster Treffer. Das war auf seiner, aber auch auf der Seele der Fans, regelrecht Balsam. Das so oft kritisierte Powerplay lag am Ende bei einer Quote von 100% gegen Köln. „Es war ein super Einstand für ihn“, bringt Headcoach Jason O´Leary den ersten Einsatz von MacQueen auf den Punkt. Und weiter erklärt er die zukünftigen Erwartungen an den dreifachen Familienvater: „Ich habe ihm gesagt, dass er hier keine Faustkämpfe machen muss. Aber seine Arbeitsleistung und Einstellung muss absolut okay sein. Er muss in der Kabine kein Lautsprecher sein. Ich glaube, dass man in Schwenningen etwas andere Erwartungen an ihn hatte“, so Jason O´Leary.

Daine Todd kehrt zurück

Ebenfalls im Kader stand am Dienstag mit Verteidiger Tobias Schmitz ein junger Spieler, der zuletzt hauptsächlich beim Kooperationspartner in Herne Eiszeit sammeln konnte. Er wird voraussichtlich am Wochenende wieder mit Herne gegen Leipzig und Tilburg spielen. Nachdem Verteidiger Daine Todd am Dienstag Vater geworden ist und deshalb gegen Köln fehlte, rechnet Jason O´Leary am Wochenende wieder fest mit ihm. Anders sieht es dagegen bei Chris Rumble und Jens Baxmann aus. Wie lange die beiden fehlen werden, lässt sich derzeit nicht abschätzen.

Gegen die Haie rotierten die Roosters, wie auch schon lange Zeit am Sonntag in Bremerhaven, mit nur fünf Verteidigern fast das komplette Spiel durch, was zum Beispiel für Ryan O´Connor einen Rekordverdächtigen Wert von über 29 Minuten Eiszeit bedeutete. Ein Wert, den der „Marathonmann“ sicherlich nicht in dieser stressigen Saisonphase über Wochen leisten kann.

Fraglich ist auch noch, wann Top-Goalie Anthony Peters ins Team zurückkehren kann. Stand heute kommt ein Einsatz für ihn noch zu früh. Zwar wurde Jonas Neffin am Mittwoch wieder zu seinem Kooperationsverein nach Weiden beordert, aber er könnte von Weiden aus wieder kurzfristig in Ingolstadt zu den Roosters stoßen.

Jason O´Leary: „Ich hoffe Janik Möser kann bei uns bleiben

Deutlich stabilisiert hat sich mittlerweile auch Verteidiger Janik Möser. Der 24- jährige kam vor gut einem Monat auf Leihbasis von den Adlern Mannheim an den Seilersee und wird mit zunehmender Spielpraxis immer sicherer. Eine Entscheidung, ob er auch über den Jahreswechsel hinaus ein Rooster bleibt muss dieser Tage getroffen werden. Eine Rückkehr nach Mannheim oder ein Wechsel zu einem anderen Klub wären zumindest eine kleine Überraschung. Jason O´Leary: „Er macht gute Dinge. Seine Arbeitsleistung ist super und seine Energie ist top. Manchmal probiert er noch etwas zu viel, aber das ist ganz normal bei einem jungen Spieler. Er bekommt seine Chancen und hoffentlich kann er bei uns bleiben.

Ebenfalls positiv ist die Entwicklung von Stürmer Alex Grenier. Nach gut zwei Monaten am Seilersee kommt er immer besser in seinem neuen Umfeld zurecht. Ihm kam gegen Köln laut Jason O´Leary zugute, dass er mit MacQueen einen Spieler an seiner Seite hatte, der ein ähnliches Spielverständnis mitbringt.

Trotz der Niederlagen ist in den letzten Spielen eine positive Entwicklung im Spiel der Roosters zu erkennen. „Ich hoffe auch, dass die Spieler diese positiven Dinge sehen. Aber ich muss auch ehrlich zu ihnen sein. Gegen Köln ging dem ersten Gegentor ein Turnover durch einen erfahrenen Spieler voraus. Beim dritten Gegentor vom Bullypunkt haben wir uns auch nicht gut angestellt. Im Angriff haben wir ein gutes Spiel gemacht. Und im Powerplay haben wir auch einfach gespielt und perfekt getroffen. So wie wir es häufig vorher probiert haben“, erklärt Jason O´Leary.

ERC Ingolstadt will mit zwei Siegen in die Top-4

Freitagsgegner ERC Ingolstadt hat derzeit einen kleinen Lauf. Aus den letzten vier Spielen holte das Team von Trainer Doug Shedden drei Siege und acht Punkte. Im Derby bei den Augsburger Panthern lagen die Panther nach 24 Minuten bereits mit 0:3 zurück, drehten dann aber auf und siegten am Ende mit 4:3 nach Verlängerung. Trainer Shedden fordert von seinem Team bis Weihnachten zwei weitere Siege, um bis Heiligabend in der Tabelle möglichst auf Rang vier zu klettern. Das wiederum werden die Roosters am Freitag ab 19:30 Uhr in der Saturn-Arena zu verhindern versuchen.

Das sagen die Trainer, Tobias Schmitz und Neuzugang Jamie MacQueen zum Spiel gegen Köln

Fotostrecke Roosters – Haie

Iserlohn Roosters - Kölner Haie
© by Sporfoto-Sale 2019 (JB)
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Roosters-Fans sammeln bei der Krombacher Zipfelmützenaktion 3.842,21 Euro für den guten Zweck

Iserlohn Roosters gegen die Kölner Haie am 17.12.2019 in Iserlohn, Deutschland.
Copyright: DEL Photo-Sharing

Krombach / Iserlohn. (PM Krombacher) Seit Jahren engagieren sich die Krombacher Brauerei und die Iserlohn Roosters gemeinsam für den guten Zweck.

Bereits im vergangenen Jahr fand die Zipfelmützenaktion der Krombacher Brauerei großen Anklang bei den Roosters-Fans. So auch dieses Mal: Durch ihre tatkräftige Unterstützung konnten insgesamt 3.842,21 Euro für wohltätige Einrichtungen in der Region gesammelt werden. Bei dem Heimspiel am 6. Dezember gegen die Grizzlys Wolfsburg konnten die Fans die limitierten Mützen im neuen Design im Stadionumfeld erwerben. Anschließend waren die Mützen noch für weitere neun Tage im Iserlohn Roosters Fan-Shop und beim letzten Heimspiel am 17. Dezember zu kaufen. Hier kamen zusätzlich nochmal 344 Euro zusammen, die ebenfalls an die beiden wohltätigen Institutionen weitergeleitet werden.

Für 2 Euro pro Stück erhielten die Fans die Zipfelmützen und taten damit gleichzeitig etwas Gutes. Die Krombacher Brauerei übernahm auch in diesem Jahr die Kosten für die Mützen. Der Erlös dieser Aktion kommt zu gleichen Teilen zwei Vereinen in der Region zu Gute: Sowohl der Förderverein Frauenhaus e.V. Iserlohn als auch das Projekt „CariTasche“ der Tafel Iserlohn Hemer /Caritas in Kooperation mit dem Caritasverband, können sich über eine Spende freuen.

Beim Heimspiel gegen die Kölner Haie am 17. Dezember überreichte Lutz Borgolte, Gebietsverkaufsleiter Gastronomie der Krombacher Brauerei, den symbolische Spendenscheck an die anwesenden Vertreter der Institutionen: „Wir sind stolz darauf, Teil dieser großartigen Aktion zu sein. Ich finde es bemerkenswert, dass sich die Fans mit der Aktion so für die Projekte in ihrer Region einsetzen und sich mit ihrer Spende für die gute Sache beteiligen!“ Bewundernswert sei vor allem, dass in diesem Jahr wieder so viele Zipfelmützen verkauft werden konnten. Dies zeige den großartige Einsatz der Roosters-Fans, so Lutz Borgolte weiter.

Beim „Teddy Toss“ flogen über 1.300 Kuscheltiere
Das letzte Heimspiel vor Weihnachten in der Deutschen Eishockey-Liga nutzen die Iserlohn Roosters außerdem für ein ganz besonderes Event: einen „Teddy Toss“, präsentiert von der Krombacher Brauerei. Bei der vor allem in den USA weit verbreiteten Aktion werfen die Zuschauer zu einem bestimmten Zeitpunkt möglichst viele Stofftiere aufs Eis, die anschließend gespendet werden. Am Dienstagabend, unmittelbar nach dem ersten Drittel, landeten am Seilersee über 1.300 Kuscheltiere auf der Eisfläche. Die Krombacher Brauerei übernimmt nun die fachgerechte Reinigung und verteilt diese anschließend mit den Iserlohn Roosters an wohltätige Einrichtungen.

Über die Arbeit der Institutionen, die im Rahmen der Zipfelmützenaktion bespendet wurden:

CariTasche
Seit 2005 hilft die CariTasche Bürgerinnen und Bürgern mit geringem Einkommen, indem sie gespendete Lebensmittel zu kleinen Preisen an diese Bürger verkauft. Damit möchte der Träger des Projektes, die Tafel Iserlohn Hemer, ein Zeichen für den verantwortungsbewussten Umgang mit noch nutzbaren Gütern setzen und soziales Engagement zeigen. Die CariTasche wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen.

Förderverein Frauenhaus e.V. Iserlohn
Der Verein hilft betroffenen Frauen mit ihren Kindern in Lebenssituationen, in denen sie sich nicht mehr alleine zurechtfinden. Das Frauenhaus dient dazu als Rückzugsort, bietet Beratung, Wohnraum für eine bestimmte Zeit sowie professionelle Kinderbetreuung. Außerdem helfen die Mitglieder des Vereins bei der Renovierung oder Einrichtung neuer Wohnungen. Neben einer angestellten Honorarkraft wird das Frauenhaus ausschließlich durch ehrenamtliche Personen getragen.

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