Iserlohn. (MK) 13 Tage nach dem so wichtigen 3:2 Sieg gegen Wolfsburg starten die Roosters am Freitagabend in den nächsten großen „Saisonblock“ innerhalb der DEL-Hauptrunde.
Bis zur vierwöchigen Olympiapause im Februar stehen die Spieltage 18 bis 44 auf dem Spielplan. Es ist für alle Teams in der Penny DEL die Gelegenheit sich weiter zu festigen und zu untermauern, dass man die angestrebten Saisonziele auch realistisch erreichen kann.
Für die Roosters heißt das in erster Linie die Stabilität in der Defensive beibehalten, mehr Effizienz im Torabschluss schaffen und im Spiel etwas einfacher zu spielen. Punkte müssen unbedingt her, um den Abstand zum Letzten Dresden möglichst zu vergrößern.
Iserlohns Sportdirektor Franz-David Fritzmeier erklärt vor dem anstehenden Wochenende mit dem Heimspiel am Freitag gegen Ingolstadt und dem Auswärtsspiel am Sonntag in Schwenningen: „Ich hoffe, dass der Sieg gegen Wolfsburg auch der Energie gutgetan hat und wir auch das Gefühl eines Sieges ins morgige Spiel mitnehmen.“
Ingolstadt kommt mit reichlich Offensivpower an den Seilersee
Mit dem ERC Ingolstadt kommt ein richtiges „Brett“ auf die Roosters zu. Mit 32 Punkten auf Platz vier gehören die Panther zu den ärgsten Verfolgern von Spitzenreiter Straubing. Mit Riley Barber, Myles Powell und Alex Breton haben sie drei absolute Topscorer in ihren Reihen.
„Ingolstadt war auch in den letzten Jahren sehr stark. Sie haben eine sehr gute Mannschaft. Auch wenn sie einige gute Spieler im Sommer verloren haben, so konnten sie das sehr gut kompensieren. Sie sind sehr stabil und in allen vier Reihen gut aufgestellt. Ingolstadt ist auf einem erfolgreichen Weg“, umreißt Franz-David Fritzmeier die Qualitäten des Gegners.
Und weiter: „Natürlich darfst Du gegen sie kaum Fehler machen. Wir dürfen ihnen nicht in ihr „Transition-Spiel“ reinlaufen. Wir haben schon einmal gezeigt, wie es geht sie im Zaum zu halten. Wir müssen sehr energisch dagegenhalten und dürfen sie erst gar nicht groß aufkommen lassen, wenn wir eine Chance haben wollen. Die Maschine von Ingolstadt darf nicht ins Rollen kommen.“
In Schwenningen ist am Sonntag auch Geduld gefragt
Nicht viel leichter ist die Herausforderung am Sonntag in Schwenningen: „Du brauchst in Schwenningen auf jeden Fall einen Top-Start ins Spiel. Man muss ihnen entgegentreten, um sie zu stoppen. Und man braucht Geduld“, schaut Franz-David Fritzmeier kurz auf den Sonntagsgegner.
Camara vor Debüt, Lassen und Borzecki fraglich
Personell hat sich die Lage in der Deutschland Cup Pause etwas entspannt.
Neuzugang Anthony Camara ist neu zum Team gestoßen und dürfte zu seinem Debüt kommen. Das Trainerteam hat sich bereits überlegt, in welcher Formation der Neuzugang gut aufgehoben sein wird.
Allerdings gibt man sich dazu verständlicherweise noch bedeckt, um dem Gegner nicht zu viele Vorabinformationen zu geben. Camara ist in der Lage dem Kader mehr Tiefe zu geben und mit seiner Spielweise für mehr Torgefahr zu sorgen. Klar ist aber auch, dass der 32- jährige Kanadier seit Ende März keine Spielpraxis mehr hatte und ein wenig Eingewöhnungszeit benötigen wird.
Ein Fragezeichen steht hinter einem Einsatz von Jakub Borzecki, der mehrere Tage krankheitsbedingt ausfiel und Matias Lassen. Die vor der Pause angeschlagenen Nils Elten und Manuel Alberg sind dagegen wieder voll im Trainingsbetrieb. Auch Nationalverteidiger Colin Ugbekile ist wieder fit.
Daniel Geiger und Bence Farkas kommen in Duisburg zum Einsatz.
Erstes Bully gegen die Panther ist am Freitag um 19:30 Uhr. Das Spiel in Schwenningen beginnt am Sonntag bereits um 14 Uhr.
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