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Iserlohn Roosters verkünden zwei wichtige Vertragsverlängerungen vor dem richtungsweisenden Spiel gegen Dresden – Rat der Stadt stimmt für Antrag

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Andreas Jenike geht im kommenden Jahr in seine insgesamt neunte Spielzeit in Iserlohn, eine Spielzeit für die 1b des IEC und acht Spielzeiten für die Roosters in der DEL - © Sportfoto-Sale (Jan Brüggemann)
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Iserlohn. (MK) Am Freitagabend steht das nächste Kellerduell zwischen den Iserlohn Roosters und den Dresdner Eislöwen auf dem Spielplan.

Es ist der dritte Vergleich in der DEL-Hauptrunde 25/26 zwischen den Sauerländern und den Sachsen. Das Hinspiel am Seilersee gewannen die Roosters mit 4:3 nach Verlängerung, vor knapp zweieinhalb Wochen folgte ein deutlicher 6:1 Sieg in Dresden.

Dresden nach dem Trainerwechsel im Aufwind

Die Ausgangslage ist klar: Das Tabellen-Schlusslicht Dresden muss unbedingt das direkte Duell bei den Roosters gewinnen. Der Rückstand auf den Vorletzten aus Iserlohn beträgt momentan sieben Punkte. Eine Niederlage mit drei Punkten würde das Unternehmen Klassenerhalt in Dresden einmal mehr extrem erschweren.

Erst am 26. November waren beide Teams in Dresden aufeinandergetroffen. Überraschend deutlich mit 6:1 setzten sich damals die Iserlohn Roosters in Elbflorenz durch. Bei den Eislöwen lief an diesem Abend so gar nichts zusammen und am Tag danach folgte das große Stühlerücken. Sportdirektor Matthias Roos wurde von seinen Aufgaben entbunden und ins zweite Glied zurückversetzt. Cheftrainer Niklas Sundblad wurde durch Gerry Fleming ersetzt. Aus den folgenden vier Spielen holten die Sachsen vier Punkte. Einen in Ingolstadt und vor Wochenfrist drei bei erschreckend schwachen Augsburger Panthern. Ein Aufwärtstrend ist nach dem Trainerwechsel also durchaus erkennbar. Der neue Headcoach Gerry Fleming hatte angekündigt mit vielen kleinen „Babyschritten“ aus dem Tabellenkeller heraus zu wollen.

Personell fehlten zuletzt am Sonntag in Berlin verletzt oder überzählig Granz, Krüger, Suess, Postel, Pischoff, Barthold, Sykora und Gärtner. Rundqvist wurde vor wenigen Tagen nach Düsseldorf zu einem Probetraining geschickt.

Iserlohns Headcoach Stefan Nyman hat wieder einige Alternativen für das Lineup

Für die Iserlohn Roosters war der deutliche Sieg in Dresden ein Befreiungsschlag. Wesentlich gelöster tritt das Team von Headcoach Stefan Nyman seither auf. Aus den letzten fünf Spielen wurden drei Siege geholt. Dementsprechend gewachsen ist das Selbstvertrauen der Sauerländer. Am Sonntag hatte das Team beim 4:0 Sieg allerdings nicht nur mit Gegner Straubing zu kämpfen: Ein Magen-Darm-Virus machte dem Team ordentlich zu schaffen. Durch diverse Ausfälle (Huß, Wood, Norell, Saffran, Borzecki + „Co“ Zabel) ergab sich die Chance auf mehr Eiszeit für Lassen, Jobke, Alberg und Radionovs. Diese Chance wurde durchaus genutzt und so darf man gespannt sein, wer gegen die Eislöwen im Lineup des IEC stehen wird.

Aller Voraussicht werden alle Spieler am Freitag gegen die Eislöwen einsatzfähig sein.

Sportchef Franz-David Fritzmeier erklärt sachlich mit Blick auf das Match gegen die Eislöwen: „„Es ist ein wichtiges Spiel, am Ende kann man trotzdem nur drei Punkte holen – wir müssen weiterhin seriös und diszipliniert auftreten, dann können wir uns auch belohnen.“

Ex-Nationalspieler Christoph Ullmann (42), Spielervermittler und MagentaSport Experte, erklärte am Mittwoch: „Dresden hat zuletzt in Augsburg gewonnen und Iserlohn hat zuhause Straubing mit 4:0 geschlagen. Die fokussieren sich beide nicht nur auf das direkte Duell, sondern machen auch außerhalb ihre Punkte. Beide sind also gewappnet für das Duell.“

Eisenmenger-Debüt ist möglich

Maximilian Eisenmenger im DEB-Trikot – © Sportfoto-Sale (DR)

Am Donnerstag gaben die Iserlohn Roosters die Verpflichtung von Maximilian Eisenmenger bekannt. Der 27- jährige Stürmer ist am Freitag spielberechtigt und könnte somit auch im Lineup stehen. Vor der Phase mit sehr vielen Spielen um die Weihnachtszeit haben die Sauerländer somit noch einmal für mehr Tiefe im Kader gesorgt.

Man kennt sich

Das Duell zwischen Iserlohn und Dresden ist auch ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen Spielern. So trug auf Iserlohner Seite zwar nur Nils Elten vor zwei Jahren den Eislöwen auf dem Trikot, aber beim Klub aus Elbflorenz stehen mit Drew LeBlanc, Janick Schwendener, Alec McCrea, Travis Turnbull und dem neuen Assistenztrainer Craig Streu gleich fünf Ex-Rooster auf der Gegenseite.
Roosters-Sportchef Franz-David Fritzmeier arbeitete zudem in seiner Frankfurter Zeit (22/23) mit dem neuen Headcoach Gerry Fleming zusammen. David Suvanto (19-21), und Tomas Sykora (21-22) wurden seinerzeit ebenfalls von Fritzmeier für die Löwen unter Vertrag genommen.

Schwere Aufgaben am Sonntag, Start in die heiße Phase

Am kommenden Sonntag sind die Roosters dann in Ingolstadt gefordert, wo man am ersten Spieltag mit 3:2 drei Punkte entführen konnte.
„Wir haben gezeigt, dass man sie schlagen kann“, unterstreicht Fritzmeier, aber warnt: „Ingolstadt ist eines der heißesten Teams der Liga. Wenn wir was holen wollen, dann müssen wir mindestens so gut sein wie in den beiden Spielen zuvor, sie werden uns sicher nicht unterschätzen.“

Dresden empfängt am Sonntagabend die Grizzlys Wolfsburg.

Dieses Wochenende ist in der DEL auch der Start in einen Monat, der vollgepackt mit Spielen ist. So werden die Iserlohn Roosters bis zum 11. Januar 13 Partien bestreiten. Dresden, mit aktuell einer mehr absolvierten Partie auf dem Tacho, bestreitet bis zum 10.1. zwölf Partien. Zum Abschluss von diesem „Block“ Werden die Eislöwen das DEL-Wintergame im Rudolf-Harbig-Stadion gegen die Eisbären Berlin absolvieren.

Rat der Stadt Iserlohn stimmt für Teilnahme am Bundesförderprogramm

Angenommen wurde der Antrag während der Sitzung des Stadtrats am Dienstag im Letnather Saalbau – © Sportfoto-Sale (MK)

Es war auf der sehr langen Liste an Tagesordnungspunkten der eher klein anmutende Punkt 12. Und dennoch war er für die Iserlohn Roosters durchaus von großer Bedeutung. Der Rat der Stadt Iserlohn hatte einen einstimmigen Beschluss gefasst.

In der Drucksache heißt es: „Die Verwaltung wird ermächtigt zur weiteren Prüfung der Fördermöglichkeiten für die geplanten Sanierungs- und Ersatzbaumaßnahmen der Lehrschwimmbecken und für die Eissporthalle. Er genehmigt die Vorbereitung der Bewerbungsunterlagen für alle Sportförderprojekte, bei welchen die Teilnahme am Bundesförderprogramm wirtschaftlich sinnvoll ist. Zugleich stimmt er hiermit der Teilnahme am Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ für die Sanierungs- und Ersatzbaumaßnahmen der Lehrschwimmbecken und der Eissporthalle zu. Die wirtschaftlich sinnvollen Anträge sind durch die Verwaltung der Stadt Iserlohn bis zum 15.01.2026 einzureichen. Die Anträge sind mit einem entsprechenden Ratsbeschluss durch die Stadt Iserlohn einzureichen.“

Die Voraussetzung eines Ratsbeschluss für die Beantragung von Fördermitteln zur Sanierung der Eissporthalle am Seilersee ist somit erbracht.

Die eigentlich in mehreren heimischen Medien für Ende November angekündigten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie liegen zumindest öffentlich noch nicht vor. Daraus und aus beauftragten Entwürfen würde dann sicherlich auch hervorgehen über welchen Umfang der Sanierung man in Euro und Kapazität sprechen würde. Das Bundesprogramm sieht eine Förderung von bis zu 45% der Summe vor. Ebenso nicht bekannt ist, wie der Stand in der Arbeitsgruppe unter Leitung der Bädergesellschaft ist.

Personelle Weichenstellung im Tor: Jenike & Hane verlängern

Hendrik Hane von den Iserlohn Roosters – © Moritz Eden / City-Press

Iserlohn. (PM Roosters) Die Iserlohn Roosters haben die Verträge mit ihren Torhütern Andreas Jenike und Hendrik Hane verlängert.

Während Jenike seinen Kontrakt für die kommende Saison verlängerte, unterschrieb Hane sogar bis 2028. Somit wird das Goalie-Duo in der kommenden Spielzeit in seine dritte gemeinsame Saison gehen.

„Wir sind sehr froh darüber, dass Andy und Hendrik sich dazu entschieden haben, in dieser Konstellation in die kommende Saison zu gehen. Wir kennen die Qualitäten der beiden, sie ergänzen sich hervorragend, auch in der Kooperation mit unserem Goaliecoach Santeri Hilli, der sehr gut mit den beiden arbeitet. Somit haben wir frühzeitig Planungssicherheit auf dieser zentralen Position im Kader“, freut sich Roosters-Sportdirektor Franz-David Fritzmeier.

Für Andreas Jenike wird es die achte Saison im Roosters-Jersey sein, bisher absolvierte der 37-Jährige 211 Partien für die Blau-Weißen, knapp die Hälfte seiner insgesamt 426 DEL-Spiele. Im Laufe dieser Saison ist Jenike unter die Top Ten der Torhüter mit den meisten DEL-Spielen aufgestiegen. „Andy hat in der Vergangenheit und auch in dieser Saison mehrfach nachgewiesen, dass er mit seiner Ruhe und Ausstrahlung ein verlässlicher Rückhalt für uns sein kann. Er ist auch als Identifikationsfigur und Führungsspieler eine wichtige Größe für unseren Club“, betont Fritzmeier.

Franz-David Fritzmeier zu den Vertragsverlängerungen

„Es ist für mich etwas Besonderes hier, der Verein und die ganze Region haben eine einzigartige Leidenschaft. Kurzfristig wollen wir unsere Tabellensituation verbessern und auf Sicht dann auch in den Kampf um die Playoffs eingreifen. Ich habe es bisher leider nicht allzu häufig erleben dürfen, aber Gelegenheiten wie unsere Viertelfinal-Qualifikation oder der Empfang nach unserem Klassenerhalt in Frankfurt zeigen, was hier los sein kann“, sagt Jenike.

Hendrik Hane hat seinen Vertrag sogar um zwei Saisons bis 2028 verlängert und wird in seine dritte Saison am Seilersee gehen. In seinen bisherigen 24 Partien für die Roosters kommt Hane auf eine durchschnittliche Fangquote von ziemlich genau 91%, zu Beginn des Jahres absolvierte er zudem auch eine Partie für die deutsche Nationalmannschaft. „Hendrik hat die erwartete Entwicklung genommen, womit wir sehr zufrieden sind. Wir vertrauen darauf, dass er in Zukunft an der Seite von Andy weiter wächst und auf Dauer noch mehr Verantwortung übernehmen kann“, lobt Fritzmeier den 25-Jährigen.

„Die Perspektive hier in Iserlohn hat mich überzeugt, ich will in den nächsten zwei Jahren weiterhin so viele Spiele wie möglich machen, meine Leistung bringen und mich entwickeln“, erklärt Hane.

 


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