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Iserlohn Roosters stecken Nürnberger Doppelschlag weg und fahren extrem wichtigen Heimsieg ein

Mitkonkurrenten Frankfurt und Dresden gelangen Auswärtssiege

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Samuel Dove-McFalls (Nürnberg) und Andreas Jenike - © by Sportfoto-Sale (Jan Brüggemann)
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Iserlohn. (MK) Drei ganz wichtige Punkte für den angestrebten Klassenerhalt haben die Iserlohn Roosters am Freitagabend gegen die Nürnberg Ice Tigers eingefahren.

Das Team von Headcoach Stefan Nyman gewann vor 4.967 Zuschauern in der ausverkauften Eishalle am Seilersee mit 4:3.

Beide Teams starten mit „frischen“ Torhütern

Nürnbergs Headcoach O´Keefe hatte wieder ein wenig mehr Spielraum im Kader. So rückte Treutle für Fitzpatrick ins Tor, Eham stand wieder zur Verfügung und Graber und Dove-McFalls tauschten die Positionen.
Und auch bei den Roosters fand erneut der Wechsel im Tor von Hane zu Jenike statt. In der Abwehr pausierte Erkamps, Lassen war dafür zurück im Lineup.

Ice Tigers Doppelschlag

Andreas Jenike – © by Sportfoto-Sale (Jan Brüggemann)

Die Gastgeber fanden schnell ins Spiel und hatten direkt erste Torchancen. Camara fälschte vor Treutle einen Schuss von Fischbuch (2.) gefährlich ab und Thomas fand im Gewühl vor dem Nürnberger Torwart (4.) letztlich nicht die Lücke. Nach dem Powerbreak ergaben sich auch für die Ice Tigers erste gefährliche Torgelegenheiten. Headricks Schuss von der blauen Linie (13.) „flatterte“ knapp am Tor vorbei. Während Eisenmengers Strafe (13.) verpassten Maier und Meireles die Nürnberger Führung. Wieder vollzählig gelang den Roosters der Führungstreffer. Eisenmenger legte ab und Törnqvist vollstreckte ins Nürnberger Tor. Der Treffer war vom Stadionsprecher noch gar nicht verkündet, als die Gäste 14 Sekunden später durch McFalls zum 1:1 ausgleichen konnten. 58 Sekunden später jubelten die Ice Tigers erneut, nachdem Headrick die 1:2 Pausen-Führung erzielt hatte. McFalls und Headrick hatten jeweils Schüsse vor Jenike entscheidend abgefälscht. Bitter für die Roosters, dass Verteidiger Johannes Huß schon nach wenigen Minuten verletzt ausfiel.

Eisenmenger, Thomas und Napravnik stellen auf 4:2

Zu Beginn des zweiten Drittels ergaben sich für die Iserlohner Lassen und Radionovs gute Chancen auf den Ausgleich, die Treutle aber abwehren konnte. Woods Schuss (23.) fand einen Moment später dann noch von Eisenmenger abgefälscht den Weg zum 2:2 ins Nürnberger Tor. Die nächste Strafe gegen Norell (25.) konnten die Gäste aus dem Frankenland nicht nutzen. Nürnbergs erste Hinausstellung im Spiel gegen Maier (29.) nutzten die Iserlohner dann durch Thomas, der Ugbekiles Gewaltschuss von der blauen Linie zur 3:2 Führung noch abgelenkt hatte. Törnqvist (31.) verpasste den vierten Treffer nach einem Scheibenverlust der Ice Tigers. Bockstark keine zwei Minuten später die Vorarbeit von Salsten mit der Rückhand für Napravnik, der direkt zum 4:2 einnetzte. Iserlohns Headcoach Nyman nahm in der 35. Minute seine Auszeit, um ein wenig nachzujustieren. Mit den Zwei-Tore- Vorsprung ging es in die Pause.

Jenike hält die drei Punkte fest

Die mit der Pausensirene ausgesprochene Strafe gegen Nürnbergs Barratt konnten die blau-weißen Roosters zu Beginn des Schlussdrittels trotz Chancen durch Boland und Napravnik nicht zur Vorentscheidung nutzen. Nürnberg mühte sich weiter um den Anschluss und hatte durch den immer wieder gefährlichen Barratt (46.) eine gute von Jenike aber vereitelte Chance. In den Zweikämpfen blieben die Roosters aber etwas bissiger als die Gäste. Das Spiel blieb bis in die Crunchtime umkämpft. Die ganz große Nürnberger Schlussoffensive blieb zunächst aus. Lassens Strafe (55.) sorgte dann aber noch einmal für ein Nürnberger Überzahlspiel. Maier, Headrick und Spezia feuerten gute Schüsse ab, aber diese waren allesamt bei Jenike in sicheren Händen. Treutle hatte sein Tor schon für den sechsten Feldspieler bei 57:39 Minuten geräumt, als Camara (58.) das Empty Net verpasste. Die Auszeit von Ice Tigers Headcoach O´Keefe folgte 80 Sekunden vor Spielende. Headrick konnte 49 Sekunden vor dem Ende noch verkürzen, aber mehr ließen Jenike & Co nicht mehr zu. Drei eminent wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib behalten die Iserlohner somit am Seilersee. Erfreulich aus Iserlohner Sicht, dass der erst 18- jährige Radionovs scheinbar mühelos für den verletzt ausgeschiedenen Huß einsprang.

Alle Kellerkinder fahren Siege ein

Wie wichtig dieser Erfolg für Iserlohn ist, zeigen die anderen Ergebnisse, denn auch die anderen „Kellerkinder“ konnten gewinnen. Frankfurt siegte beim Meister in Berlin und Schlusslicht Dresden entführte einen Sieg bei den Adlern Mannheim. Im Tabellenkeller bleiben die Abstände damit unverändert. Iserlohn und Frankfurt liegen weiter 13 Punkte vor Dresden.
Die Ice Tigers rangieren auf Platz neun und profitieren von der Schwenninger Niederlage in Augsburg.
Schon am Sonntag geht es weiter: Iserlohn spielt ab 14 Uhr in Bremerhaven und Nürnberg empfängt Wolfsburg zum Abendspiel.

Alle Tore und Stimmen zum Spiel


Statistik

Tore: 1:0 (15:21) Törnqvist (Eisenmenger/Salsten), 1:1 (15:35) Dove-McFalls (Barratt/Murray), 1:2 (16:33) Headrick (Barratt/Dove-McFalls), 2:2 (22:22) Eisenmenger (Wood/Thomas), 3:2 (29:09) Thomas (Ugbekile/Boland) 5-4PP, 4:2 (31:20) Napravnik (Salsten), 4:3 (59:11) Headrick (Meireles/Barratt) 6-5
Strafen: 6 – 4
Schüsse aufs Tor: 26 – 28
Schüsse insgesamt: 43 – 70
Schiedsrichter: Polaczek, Rohatsch (Jürgens, Laguzov)
Zuschauer: 4.967
Iserlohn: Jenike – Ugbekile, Norell; Niehus Wood; Lassen, Huß; Radionovs – Boland, Eisenmenger, Thomas; Camara, Cornel, Fischbuch; Napravnik, Salsten, Jentzsch; Geiger, Neumann, Törnqvist
Nürnberg: Treutle – Karrer, Headrick; Akdag, Haiskanen; M. Weber, J. Weber; Bakos – Murray, Dove-McFalls, Barratt; Eham, Maier, Meireles; Heigl, Graber, Spezia; Ustorf, Kechter, Alanov

Iserlohn Roosters – Nürnberg Ice Tigers (02.01.2026)


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