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Eisbären-Coach Serge Aubin hadert mit der Niederlage in Düsseldorf und seinen „Mitläufern“ Iserlohn. (MK) Sechs Tage nach der Heimpleite gegen Krefeld wartet die nächste... Iserlohn Roosters reisen nach Berlin – Headcoach Jason O´Leary hofft auf den Lerneffekt nach der Krefeld-Pleite

Eisbären-Coach Serge Aubin hadert mit der Niederlage in Düsseldorf und seinen „Mitläufern“

Iserlohns Headcoach Jason O’Leary – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Sechs Tage nach der Heimpleite gegen Krefeld wartet die nächste Herausforderung auf die Iserlohn Roosters in Berlin.

Am Donnerstagabend ab 18:30 Uhr gilt es für Grenier, Bailey, Jenike & Co die Festung Mercedes Benz Arena zu knacken, denn noch sind die Eisbären in ihrer Heimspielstätte unbesiegt.
Keine leichte Aufgabe, denn das Team von Headcoach Serge Aubin feierte fünf Sie in fünf Heimspielen. Darunter waren zwei klare Siege mit jeweils 5:0 gegen Köln und Krefeld. Warnung also genug für die Iserlohn Roosters.

Deren Cheftrainer Jason O´Leary hofft auf den Lerneffekt für sein Team aus der ärgerlichen Niederlage gegen Krefeld. „Natürlich war ich sauer und enttäuscht. Aber es bringt nichts direkt nach so einem Spiel auf die Spieler loszugehen.“ Und weiter: „Man kann sich niemals in dieser Liga sicher sein. Jede Mannschaft kann eine andere Mannschaft schlagen. Wir sind keine Mannschaft, die ein Spiel locker angehen kann.“

Personell fehlen die verletzten Ryan O´Connor und Mike Hoeffel, sowie Nachwuchsmann Nils Elten aufgrund der Corona-Regularien. Förderlizenzspieler unterliegen bei einem Wechsel zwischen Stammverein und Kooperationspartner einem füntägigen Kontaktverbot. Seine Reihenzusammensetzung wollte der Coach noch nicht konkret preisgeben. Allerdings kündigte er die eine oder andere Veränderung an. Klar ist, dass Andy Jenike im Tor beginnen wird.

Zwischen den Roosters und den Eisbären gab es im bisherigen Saisonverlauf ein Duell. Anfang Januar besiegten die Sauerländer den Hauptstadtklub am Seilersee mit 5:2. Jason O´Leary erwartet von seinem Team eine ähnlich gute Leistung. „Berlin ist eine schnelle Mannschaft mit viel Talent. Sie spielen stark, aggressiv und meistens diszipliniert. Dazu haben sie einige sehr gute Spieler geholt und verfügen über einen starken Torhüter.“

Serge Aubin – HC EBB – © Sportfoto-Sale (DR)

Beim Eisbären-Team sind P.C. Labrie, Mark Olver und Nachwuchsmann Haakon Hänelt zumindest fraglich. Möglicherweise feiert Neuzugang Zach Boychuk sein Debüt gegen die Roosters. Nach der 5:3 Niederlage am Montag in Düsseldorf hängt bei den Hohenschönhausenern offenbar ein wenig der Haussegen zwischen Team und Trainer etwas schief. „Wir waren vierzig Minuten lang nicht existent. Unser Einsatz hat mir überhaupt nicht gefallen. Wir hatten zu viele Mitläufer. Einige Spieler müssen sich steigern und Verantwortung übernehmen“, wird Headcoach Serge Aubin in der Berliner Morgenpost aus einer DPA Meldung zitiert.

Für die Sauerländer ist es das erste Match in dieser Saison mit einer Übernachtung. Der Iserlohner Tross begab sich bereits am Mittwochmittag gen Hauptstadt auf die Reise.

Möglicherweise werden Übernachtungen ab Mitte März wieder häufiger nötig sein, falls die Verzahnung mit der Süd-Gruppe beschlossen werden sollte. Ein erster Entwurf des Spielplans liegt den Klubs bereits vor. Ob es dazu tatsächlich kommen wird, hängt vorrangig von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab und muss auch erst noch durch die Liga beschlossen werden. Zukunftsmusik! Zunächst gilt der Fokus der Aufgabe in der Bundeshauptstadt. Und die dürfte alles andere als einfach werden.

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