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Iserlohn Roosters ohne Durchschlagskraft gegen griffige Adler Mannheim – Kurios: Beide Torhüter tragen sich in die Scorerliste ein

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DEL: Iserlohn Roosters - Adler Mannheim
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© by Sportfoto-Sale 2024 (Jan Brüggemann)

Iserlohn. (MK) Die kleine Siegesserie der Iserlohn Roosters ist gerissen. Nach vier Siegen in Folge unterlagen die Sauerländer gegen die Adler Mannheim mit 2:5.

Mannheim im Anfangsdrittel griffiger und aktiver

Die Gäste konnten kurz nach Spielbeginn eine frühe Strafe gegen Iserlohns Eliot (2.) nicht nutzen. Beide Teams fuhren langsam die Betriebstemperatur hoch, wobei die Adler körperlich etwas präsenter waren und strukturierter auftraten. Iserlohns Verteidiger Eliot vergab in der 10. Minute eine Konterchance und im Gegenzug traf Gaudet für die Mannheimer zum 0:1. Die Kurpfälzer hatten danach erst einmal die Regie im Spiel übernommen. Bezeichnend für die bis dahin wenigen Iserlohner Chancen ein unplatzierter Schuss von Sebok (14.) auf Torwart Tiefensee. Die flinken Adler Loibl (15.) und Hännikäinen (19.) scheiterten mit ihren Kontern an Iserlohns Keeper Jenike. Erst zum Ende des Drittels kamen die Iserlohner in der Offensive etwas besser zum Zug. Die knappe Führung für die Gäste ging völlig in Ordnung.

Roosters arbeiten sich ins Spiel

Im zweiten Drittel lief es etwas besser für die Hausherren. Gormley scheiterte per Schlagschuss an Tiefensee im Kasten der Adler. Jokipakkas Strafe konnten die Roosters dann zum Ausgleich nutzen. Schiemenz kam über die linke Seite nach vorne geprescht und traf zum 1:1 Ausgleich in der 24. Minute. Boland (27.) im Gewusel vor dem Tor und Dal Colle (31.) verpassten die Iserlohner Führung. Während Seboks Strafe schlugen dann die Gäste durch Fischbuchs platzierten Schuss ins linke Eck (33.) zum 1:2 zurück. Eine weitere Strafe gegen Adler Saffran konnten die Roosters nicht nutzen. Glück für die Sauerländer, dass Gilmours Konter (39.) an den Schienen von Iserlohns Goalie Jenike endete. Ärgerlich für die Roosters, dass 14 Sekunden vor der zweiten Pause die Adler nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr auf 1:3 durch Gaudet stellen konnten.

Sven Ziegler – © by Sportfoto-Sale 2024 (Jan Brüggemann)

Kurios: Beide Torhüter tragen sich in die Scorerliste ein

Beide Teams versuchten auch im Schlussdrittel weiter den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Viel Laufarbeit und harte Zweikämpfe sahen die 4967 Zuschauer in dieser Phase. Ugbekiles Schlagschuss (45.) konnte der erst 21- jährige Adler-Goalie Tiefensee entschärfen. Während der Strafe gegen Gildon (47.) musste er sich im Iserlohner Powerplay dann aber zum zweiten Mal geschlagen geben. Als die Scheibe kurz vor Ende der Strafe aus dem Mannheimer Drittel rutschte, sah Iserlohns Keeper Jenike seinen Stürmerkollegen Dal Colle, bediente ihn mit einem langen Pass und der Kanadier vollendete zum 2:3 Anschlusstreffer. Mannheim blieb auch in der Schlussphase das griffigere und etwas körperbetonter auftretende Team. Loibl hatte für die Gäste die Entscheidung auf dem Schläger (55.), scheiterte mit seinem Konter aber am nervenstarken Jenike. Auf der anderen Seite verpasste Jentzsch (57.) aus dem Hinterhalt den Ausgleich. Fast im Gegenzug schlugen dann die Gäste erneut zu. Einen Abpraller netzte Szwarz gedankenschnell zum 2:4 ein. Iserlohns Headcoach Doug Shedden setzte nochmals alles auf eine Karte, opferte nach dem Bully Keeper Jenike für den sechsten Feldspieler. Ein Rückpass von Ziegler, der eigentlich an die blaue Linie gehen sollte, rutschte durch und fand seinen ungestörten Weg über das komplette Spielfeld „Coast to Coast“ ins eigene Tor. Da es Im Eishockey bekanntlich keine Eigentore gibt, bekam Goalie Tiefensee den Treffer gutgeschrieben, da er als letzter Mannheime am Puck war. Dumm gelaufen aus Iserlohner Sicht und sicherlich eine Seltenheit, dass beide Torhüter in einem Spiel Scorerpunkte sammeln konnten. Das war aber letztlich nur eine Randnotiz.

Adler bleiben an den Top-6 dran, Abstand der Roosters unverändert

Die Adler nehmen somit drei wichtige Zähler mit in die Kurpfalz, bleiben in der Tabelle als Achter an den Top-Sechs dran und reisen am Sonntag direkt weiter nach Ingolstadt.
Iserlohn kann den Abstand zum Vorletzten nicht weiter verkürzen. Aufgrund der Düsseldorfer Niederlage bleibt es bei fünf Punkten Rückstand. Am Sonntag (14 Uhr) kommt mit den Augsburger Panthern der nächste direkte Konkurrent zum „Sechs-Punkte-Spiel“ an den Seilersee.

Stimmen zum Spiel





Statistik

Tore: 0:1 (09:47) Gaudet (Reul), 1:1 (23:40) Schiemenz (LeBlanc/Ziegler), 1:2 (32:48) Fischbuch (Jokipakka/Gilmour) 5-4PP, 1:3 (39:46) Gaudet (Szwarz), 2:3(47:53) Dal Colle (Jenike) 5-4PP, 2:4 (57:14) Szwarz (Gaudet), 2:5 (58:57) Tiefensee ENG
Strafen: 4 – 6
Schiedsrichter: Hunnius, MacFarlane
Zuschauer: 4.967 (ausverkauft)

Iserlohn: Jenike – Labrie, Thomas; Gormley, Ugbekile; Bender, Eliot; Quaas – Dal Colle, Cornel, Boland; Schiemenz, Sebok, Ziegler; Elias, LeBlanc, Jentzsch; Broda, Jahnke, Rutkowski
Mannheim: Tiefensee – Jokipakka, Reul; Gilmour, Gildon; Murray, Holzer; Pilu – Wolf, Loibl, Kühnhackl; Gaudet, Szwarz, Fischbuch; Hännikäinen, Max Eisenmenger, Proske; Magnus Eisenmenger, MacInnis, Saffran

Fotostrecke zum Spiel

[Best_Wordpress_Gallery id=“1869″ gal_title=“Iserlohn Roosters – Adler Mannheim (12.01.2024)“]






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