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Iserlohn Roosters: Neuer Zuschauerrekord, aber „nur“ ein Punkt gegen München nach 2:0 Führung – Alle Tore und Stimmen zum Spiel im Video

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Eirik Salsten bezwingt Antoine Bibeau im Münchner Tor - © by Sportfoto-Sale (Jan Brüggemann)
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Iserlohn. (MK) Die Iserlohn Roosters haben am Mittwochabend daheim gegen den EHC Red Bull München eine intensive und abwechslungsreiche Parte knapp mit 3:4 nach Verlängerung verloren.

Bei den Roosters war der entsperrte Kapitän Daniel Fischbuch wieder dabei. Kyle Wood war als frischgebackener Papa ebenfalls wieder im Team. Dafür fehlte kurzfristig Stürmer Anthony Camara neben dem verletzten Maxi Eisenmenger. Maxi Daubner fehlte bei den Red Bulls.

Neuer Zuschauerrekord am Seilersee

4.746 Zuschauer sorgten auch am Mittwochabend für eine starke Kulisse. Damit steht fest, dass die Iserlohn Roosters erneut einen neuen Zuschauerrekord aufstellen werden. Am Ende der Hauptrunde werden sie bei über 122.000 Zuschauern einlaufen. In dieser Saison war die Eissporthalle bereits elfmal „ausverkauft“.

Salsten trifft in Unterzahl

Tyler Boland, Kyle Wood, Matias Lassen – © by Sportfoto-Sale (Jan Brüggemann)

Für die Gastgeber begann das Spiel mit einer frühen Strafe. Iserlohns Lassen kassierte nach 105 Sekunden die erste Hinausstellung. München startete dementsprechend druckvoll ins Spiel und setzte Iserlohns Goalie Jenike gleich mehrfach unter Druck. Den ersten Treffer erzielten aber die Roosters. Salsten netzte in Unterzahl Ugbekiles Querpass zum 1:0 aus der halbrechten Position ein. Nach überstandener Strafe sahen die Zuschauer ein ausgeglicheneres, aber stets intensiv vorgetragenes Match von beiden Seiten. Erkamps (12.) für die Gastgeber und Münchens Fontaine (13.) hatten weitere gute Torchancen. Wagners Strafe (17.) sorgte für das erste Iserlohner Powerplay. Bis auf Fischbuchs Halbchance kam dabei aber wenig herum. Mit der knappen Führung ging es in die erste Pause.

Münchner Doppelschlag kurz vor der Pause

Im zweiten Abschnitt konnte Fischbuch vor EHC-Keeper Bibeau (24.) nur durch ein Foul am Schuss gehindert werden. Während des daraus resultierenden Powerplay gelangen Boland und Ugbekile die gefährlichsten Schüsse. Insgesamt war das Überzahlspiel aber im Spielaufbau nicht besonders gut vorgetragen. Ehliz scheiterte in der 30. Minute trotz seiner flinken Hände an Iserlohns Torsteher Jenike. Iserlohn hielt das eigene Spiel relativ einfach und schnörkellos. München hatte immer wieder mal einen Haken zuviel im eigenen Spiel. Tempo und die kämpferische Note hielten beide Teams weiter hoch. Rieder verpasste frei vor Jenike (37.) den Münchner Ausgleich. Praktisch im Gegenzug schlugen dann die Hausherren erneut zu. Ugbekile erhöhte per Schlagschuss auf 2:0. Die Red Bulls schafften aber 96 Sekunden vor der Pause den Anschlusstreffer. Eisenschmid hatte sich auf der rechten Position „frei geschlichen“, wurde mustergültig von Krening bedient und setzte den Puck direkt ins Tor. Und es kam noch besser für die Münchner. 13 Sekunden vor der Pause fälschte Murphy den Puck nach Pass von Hirose zum 2:2 Pausenstand ins Iserlohner Tor ab.

Hirose legt für München vor, „Papa“ Wood gleicht aus

München kam sichtlich mit Rückenwind aus der Kabine. Wagner und Kastner (beide 42.) verpassten die erstmalige Führung der Gäste noch, aber Hirose (44.) drückte den Puck im Slot auf Vorarbeit von McKenna zum 2:3 über die Linie. Huß´ Strafe (47.) sorgte für das nächste Münchner Überzahlspiel. Trotz des druckvollen Powerplays der Gäste hielten Jenike & Co in dieser brenzligen Phase den Kasten sauber. Mit der Unterstützung der Fans mobilisierten die Roosters noch einmal alle Kräfte. Mehrmals fehlte in einigen Szenen der letzte entscheidende Pass, aber in der 54. Minute gelang „Papa“ Wood mit einem Schuss aus dem linken Bullykreis der umjubelte Ausgleich zum 3:3. Norells gefährlicher Schuss (56.) wurde vom eigenen Iserlohner Mitspieler geblockt. Es blieb bis zum Ende der regulären Spielzeit beim 3:3.

Brooks macht nach 47 Sekunden den Deckel drauf

In der nachfolgenden Verlängerung ging es dann fix. Nach 47 Sekunden traf Brooks bei einem Konter ins lange Eck zum 3:4 Endstand. Zwei Punkte gehen somit in den Bus nach München, ein Zähler bleibt am Seilersee.

Tabelle

Die Roosters befinden sich auch nach dem 48. Spieltag im tabellarischen Sandwich als Zwölfter zwischen dem Elften Augsburg (drei Punkte Rückstand) und dem 13. Frankfurt (fünf Punkte Vorsprung). Der Rückstand auf Playoff-Platz zehn beträgt nun neun Punkte. In der grauen Theorie ist damit der Playoff-Zug noch nicht ganz abgefahren.

Ausblick

Schon am Freitag geht es weiter. Iserlohn spielt beim Tabellennachbarn in Frankfurt und München empfängt Wolfsburg. Zum Abschluss des Wochenendes empfangen die Roosters am Sonntag Bremerhaven, München ist dann Gastgeber der Löwen Frankfurt.

Alle Tore und Stimmen zum Spiel


Iserlohn Roosters – EHC Red Bull München 3:4 n. V.
Tore:
1:0 (02:55) Salsten (Ugbekile/Napravnik) 4-5SHG, 2:0 (36:21) Ugbekile (Cornel/Törnqvist), 2:1 (38:24) Eisenschmid (Krening), 2:2 (39:47) Murphy Hirose/Brooks), 2:3 (43:30) Hirose (McKenna), 3:3 (53:52) Wood (Fischbuch/Ugbekile), 3:4 (60:47) Brooks (Pokka/Ehliz)
Strafen: 4 – 4
Schüsse aufs Tor: 22 – 28
Schüsse insgesamt: 35 – 50
Schiedsrichter: Polaczek, MacFarlane (Ponomarjow, Laguzov)
Zuschauer: 4.746
Iserlohn: Jenike – Ugbekile, Norell; Niehus, Erkamps; Lassen, Wood; Huß – Törnqvist, Cornel, Fischbuch; Napravnik, Salsten, Jentzsch; Borzecki, Boland, Thomas; Geiger, Neumann, Radionovs
München: Bibeau – Heatherington, Murphy; Wagner, Pokka; Sinn, Abeltshauser; Kaiser – Ehliz, Brooks, Hirose; Heigl, Hager, Eisenschmid; Krening, Ferguson, Kastner; Rieder, Fontaine, McKenna

Iserlohn Roosters – EHC Red Bull München (04.03.2026)

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