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Iserlohn. (PM Roosters) Die Iserlohn Roosters und ihr Headcoach Jason O’Leary werden ihre Zusammenarbeit nach der laufenden Saison beenden. Der Kanadier, der seit dem... Iserlohn Roosters beenden nach der Saison ihre Zusammenarbeit mit Jason O‘Leary – Coach wechselt zu den SCL Tigers

Trainer Jason O´Leary – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (PM Roosters) Die Iserlohn Roosters und ihr Headcoach Jason O’Leary werden ihre Zusammenarbeit nach der laufenden Saison beenden.

Der Kanadier, der seit dem Frühjahr 2019 für die Roosters tätig ist, wird den Verein nach Ablauf seines Vertrages nach der aktuellen Spielzeit verlassen und ein anderes Vertragsangebot wahrnehmen. Bis dahin werden alle Beteiligten daran arbeiten, dass die aktuelle Spielzeit mit dem maximalen Erfolg abgeschlossen wird.

„Wir respektieren, dass Jason sich entschieden hat, nach der Saison eine neue Herausforderung anzunehmen. Er ist ein wichtiger Teil des Prozesses, die Organisation nach dem im Frühjahr 2019 ausgerufenen Neuanfang weiterzuentwickeln. Seine neue Stelle wird sich besser mit seinem privaten Umfeld verbinden lassen, das war ein wichtiger Teil seiner Entscheidung. Wir werden nun daran arbeiten, die aktuelle Saison bestmöglich abzuschließen“, sagt Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Sauerländer.

„Ich werde den Seilersee schweren Herzens verlassen, aber nach so einem schwierigen Jahr ist mein Platz in Zukunft bei meinen Kindern. Ich habe hier viele gute Leute in der Stadt und im Verein kennengelernt und arbeite gerne mit ihnen zusammen, aber die Distanz zwischen mir und meinen beiden Jungs ist mit so vielen Reisebeschränkungen einfach zu groß“, begründet O’Leary seine Entscheidung.

Der zukünftige Arbeitgeber von Jason O´Leary steht bereits fest. Er wechselt in die Schweizer National League zu den SCL Tigers.

SCL Tigers mit neuer Strategie & neuem Head Coach

Langnau. (PM SCL Tigers) Der Verwaltungsrat der SCL Tigers sowie die Geschäftsleitung sind nach fundierter Analyse zum Schluss gekommen, den Vertrag mit Headcoach Rikard Franzén auf Ende Saison 20/21 nicht zu verlängern.

Auch wenn die Vorgabe, in dieser Saison vermehrt auf junge Spieler zu setzen, berücksichtigt wurde, sind die Verantwortlichen überzeugt, dass es für die Umsetzung der im Januar 2021 verabschiedeten Strategie nun vielschichtige Massnahmen auf allen Stufen sowie neue Impulse mit noch stärkerem Fokus auf die Weiterentwicklung und Ausbildung benötigt. Daher wurden in den letzten Tagen verschiedene Personalentscheide gefällt.

Peter Jakob, Verwaltungsratspräsident der SCL Tigers, erklärt: «Wir sind überzeugt, dass die Zukunft nur mit einer klaren und kompromisslosen Positionierung als ambitionierter Ausbildungsclub sportlich und wirtschaftlich erfolgreich gestaltet werden kann. Umso wichtiger ist es, die Weichen hierfür bereits zum jetzigen Zeitpunkt und auch unabhängig von der weiteren Entwicklung der Liga-Reform zu stellen».

Vorwärts zu den Wurzeln: Als ambitionierter Ausbildungsclub die Identität stärken

Der Verwaltungsrat hat Ende Januar 2021 die neue Unternehmens- und Sportstrategie verabschiedet. Getreu dem Motto «Vorwärts zu den Wurzeln» haben alle Bereiche und Fachteams, vom Sport, der Vermarktung bis zu Events & Gastro sowie Young Tigers Vision, Ziele und Massnahmen definiert. «Wir wollen mit unserer unverwechselbaren Identität und Werten unser Profil als nationaler Ausbildungs- und Sympathieclub stärken und dieses in allen Bereichen gewinnbringend einsetzen können», führt Simon Laager aus, Geschäftsführer der SCL Tigers. Entsprechend brauche es Massnahmen und Ziele auf jeder Ebene. Mit solch einer Positionierung solle es gelingen, überregional nicht nur Sponsoren für die Tigers oder Veranstaltungen für die ILFISHALLE, sondern auch junge, ambitionierte Spieler für die erste Mannschaft oder Eltern von talentierten Jugendlichen für die Young Tigers überzeugen zu können, so Laager weiter. Und: «Damit wollen wir in der Schweiz wieder eine der führenden Adressen werden, wenn es um die Gewinnung und Förderung von jungen und hungrigen Talenten geht.» Die Grundlagen sind auch dank der Pläne von Peter Jakob rund ums 2. Eisfeld sowie mit dem bestehenden «House of Young Tigers» und dem erfolgreichen Kooperationsprojekt «Hockey Country» gegeben. Martin Gerber, aktueller U13-Trainer und ehemaliger Goalie in der NHL und bei den SCL Tigers ist auch Initiator des «House of Young Tigers», in dem 12 Jugendliche wohnen und betreut werden. «Ich unterstütze diesen Weg natürlich und hoffe, dass möglichst viele Young Tigers so entwickelt werden können, dass sie eine Chance haben, in der ersten Mannschaft auch tragende Rollen übernehmen zu können».

Neuer Head Coach und Brückenschlag zu den Young Tigers

Eine solche Ausrichtung erfordert einen Neubeginn im Bereich Sport und damit auch Massnahmen und Impulse auf verschiedenen Stufen. Deshalb haben sich die Verantwortlichen entschieden, den Vertrag mit Rikard Franzén nicht zu verlängern und zusätzliche Kompetenzen im Bereich der Ausbildung zu engagieren. «Der Entscheid ist uns nicht leichtgefallen. Rikard Franzén hat unsere Vorgabe, den jungen Spielern mehr Eiszeit und Verantwortung zu geben, gut umgesetzt und ich möchte mich herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken», so Sportchef Marc Eichmann. Nun gehe es darum, diese Spieler in ihrer weiteren Entwicklung gezielter zu begleiten und zu fördern.

«Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jason O’Leary als Headcoach und Alexander Mellitzer als Assistenten unsere Wunschkandidaten gewinnen und sie von unserem Weg überzeugen konnten», sagt Eichmann. Während O’Leary in der Saison 2016/2017 mit dem SC Langenthal als Cheftrainer NLB-Meister wurde und im Oberaargau während vier Jahren mit Marc Eichmann zusammengearbeitet hat, kennt Alexander Mellitzer als bisheriger U20-Cheftrainer der SCL Young Tigers die Organisation bestens. Der 40-jährige Österreicher wird dafür einstehen, dass die Durchlässigkeit zwischen den Young Tigers und der ersten Mannschaft sichergestellt ist. Der 42-jährige O’Leary ist ausgebildeter Pädagoge und aktueller Cheftrainer des DEL-Teams Iserlohn Roosters. Der Kanadier kommuniziert in Deutsch, Englisch und Französisch und kennt das Schweizer Eishockey gut – er war vor seiner Amtszeit in Langenthal u.A. Assistenztrainer bei Genf-Servette und Headcoach des Swiss League-Teams Zug Academy. «Einerseits bringt Jason mehrjährige Erfahrung als Headcoach im Profieishockey mit, andererseits überzeugte uns insbesondere auch sein Mix aus Ausbildungs- und Sozial-Kompetenz», so Eichmann.

Mit dieser «Top down»-Ausrichtung von der 1. Mannschaft bis hinunter in die U9-Stufe der Young Tigers gilt es nun, den Ausbildungsgedanken und die «Tigers DNA» zu festigen und zu implementieren. Eichmann wird nun in den nächsten Wochen gemeinsam mit dem Fachteam Sport die Sportstrategie im Detail ausarbeiten und die nächsten Massnahmen definieren.
«Es war kein einfacher Entscheid, aber ich habe mit der Geschäftsleitung und diesen Personalwechseln ein sehr gutes Gefühl und bin überzeugt, dass dies für die SCL Tigers der richtige Weg ist», ergänzt Peter Jakob.

Die SCL Tigers bedanken sich herzlich bei Rikard Franzén für die gute Zusammenarbeit in den letzten drei Jahren und freuen sich auf einen guten Abschluss der Saison 20/21.

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