Home Deutschland DEL 2 Blue Devils Weiden Intensives Rivalenduell bei den Blue Devils endet mit verdientem Auswärtserfolg für Regensburg
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Intensives Rivalenduell bei den Blue Devils endet mit verdientem Auswärtserfolg für Regensburg

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Eisbären-Stürmer Donát Péter beim Torjubel vs Blue Devils Weiden - - © Fotoschmiede MCB
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Regensburg. (PM Eisbären) 2560 Fans – das dritte Oberpfalz-Derby der laufenden Saison zwischen den beiden Eishockey-Zweitligisten Blue Devils Weiden und Eisbären Regensburg in der Hans-Schröpf-Arena war standesgemäß ausverkauft.

Und die Anhänge beider Teams bekamen ein gebührend intensives und schnelles Spiel geboten, das für die Gäste aus der Domstadt trotz zweimaligen Rückstands ein Happy-End bereithielt: Die Rot-Weißen holten sich den 3:2-Auswärtssieg (1:1/1:1/1:0). Dabei hatten die vom Verletzunsgpech gebeutelten Hausherren gleich zwei Mal einen Blitzstart hingelegt. Nur 44 Sekunden nach Beginn fälschte DBW-Angreifer Alex-Olivier Voyer einen Schuss unhaltbar für Keeper Jonas Neffin zum frühen 1:0 für seine Farben ein (1. Minute), was die Donaustädter mit dem 1:1 durch David Morley im Nachsetzen kurz vor der ersten Pause beantworteten (19.). Der zweite Durchgang war gar erst 19 Sekunden alt, als Tyler Ward einen Nachschuss zum Weidener 2:1 über die Linie drückte (21.), doch kurz darauf egalisierte bei angezeigter Strafe gegen das Heimteam Donát Péter per tollem Onetimer zum 2:2 (24.). Im Schlussdurchgang profitierten die Gäste dann von einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Ex-Eisbär Tom Schwarz: In der folgenden Überzahl nutzten sie einen kapitalen Fehler der blauen Teufel vor deren Tor zum 3:2-Siegtreffer von Morley (48.). Damit kletterten die Schützlinge von Trainer Peter Flache in der DEL-2-Tabelle auf den überragenden vierten Platz (jetzt 56 Punkte), Weiden blieb Elfter (44). Am morgigen Sonntag, 18. Januar, folgt jetzt der wahrscheinlich emotionalste Spieltag der Saison: Ab 17 Uhr empfängt Regensburg den ESV Kaufbeuren in der Donau-Arena – die Partie ist der jährliche „F*CK CANCER“-Tag. Mit der Aktion soll Aufmerksamkeit für die Krebskrankheit, insbesondere bei Kindern, geschaffen werden (hier gibt’s alle Infos zu den Aktionen). Letzte Tickets für diesen speziellen Abend gibt es unter www.ebr.live

Nachbericht

Den vierten Sieg in Serie fest im Blick, ging Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg mit nahezu unveränderter Aufstellung ins dritte Oberpfalz-Derby der laufenden DEL-2-Saison auswärts bei den Blue Devils Weiden. In der mit 2560 Fans ausverkauften Hans-Schröpf-Arena startete so erneut Jonas Neffin im Tor, Konrad Fiedler war sein Backup – Talent Cole Danielsmeier stand nicht im Kader. In der Verteidigung pausierte Maximilian Merkl, die einzigen Änderungen ergaben sich ob der Rückkehr der zuletzt ausgefallenen Angreifer David Morley und Pierre Preto im Sturm: Bryce Kindopp stand nicht im Line-up, Kevin Slezak, der Siegtorschütze von Crimmitschau (3:2 nach Verlängerung, wir berichteten) fehlte krank, Younsgter Lukas Krieger reiste nicht mit zum Rivalenduell.

Für die Gäste aus der Domstadt startete die Begegnung mit einer kalten Dusche: Nach nur 44 Sekunden fälschte BDW-Topstürmer Alex-Olivier Voyer einen Distanzschuss für Neffin unhaltbar zum frühen 1:0 für die Hausherren ab (1. Minute). Vom Rückschlag sichtlich geschockt, dominierten die Hausherren auch die restliche Anfangsphase, erst nach einigen Minuten fanden die Rot-Weißen besser in die Partie und kamen ihrerseits zu guten Chancen. Ein Vorstoß von Allrounder Guillaume Naud leitete dann den Ausgleich kurz vor der ersten Pause ein: Der Verteidiger umkurvte das von Michael McNiven gehütete Gehäuse der Hausherren und versuchte den Bauerntrick – und am langen Pfosten lauerte rechts David Morley und netzte im Nachsetzen zum (zu diesem Zeitpunkt bereits verdienten) 1:1 ein (19.).

Doppelter Blitzstart der BDW

Doch auch in Durchgang zwei legten die Gastgeber furios los: Dieses Mal dauerte es gar nur 19 Sekunden nach Eröffnungsbully, ehe der Puck hinter Neffin im Netz zappelte: Tyler Ward hatte einen Rebound zum 2:1 genutzt (21.). Doch dieses Mal kam die Antwort der Rot-Weißen schneller: Nicht einmal drei Minuten später spielten die Schützlinge von Trainer Peter Flache bei angezeigter Strafe gegen die blauen Teufel einen Spielzug überlegt zu Ende: Über Marian Bauer kam die Scheibe zu Patrick Demetz, der mit einem starken Pass auf die rechte Seite zu Donát Péter die gesamte gegnerische Defensive aushebelte – die krachende Direktabnahme des Stürmers aus spitzem Winkel zischte an McNiven vorbei zum 2:2 in die Maschen (24.). Im weiteren Verlauf erarbeiteten sich die Eisbären ein Übergewicht und die besseren Chancen. In einer schnellen und intensiven Begegnung blieben derweil aber auch die Hausherren stets gefährlich – bis Spielende verzeichneten diese unter anderem noch einen Lattenkracher, einen Pfostenschuss in eigener Unterzahl und einen Abschluss ans Außennetz.

Weitere Treffer gelangen den Blue Devils aber nicht mehr – ganz im Gegenteil zu den Regensburgern! Diese nutzten im Schlussabschnitt ein fünfminütiges Powerplay nach einer Spieldauer-Strafe gegen Ex-Eisbär Tom Schwarz zum 3:2-Siegtreffer. Die BDW führten dabei die Scheibe eigentlich sicher und nahmen im Penaltykill gerade reichlich Zeit von der Uhr, vertändelten sie dann aber leichtfertig direkt vor dem eigenen Tor: Corey Trivino schaltete am schnellsten, legte auf David Morley quer, der direkt zum 3:2, der erstmaligen Führung für seine Farben, abzog (48.). Der Ausgleich gelang Weiden anschließend nicht mehr – trotz später Strafe gegen die Gäste und in der Schlussminute auch eines zusätzlichen Feldspielers für McNiven mit folgender Sechs-gegen-Vier-Überzahl…

Die drei Punkte aus dem Oberpfalz-Derby katapultierten die Donaustädter in der DEL-2-Tabelle auf den vierten Rang nach oben (56 Punkte), die Lokalrivalen aus der nördlichen Oberpfalz blieben indes Elfte (44). Am morgigen Sonntag, 18. Januar, folgt jetzt der wahrscheinlich emotionalste Spieltag der Saison: Ab 17 Uhr empfängt Regensburg den ESV Kaufbeuren in der Donau-Arena – die Partie ist der jährliche „F*CK CANCER“-Tag. Mit der Aktion soll Aufmerksamkeit für die Krebskrankheit, insbesondere bei Kindern, geschaffen werden (hier gibt’s alle Infos zu den Aktionen). Letzte Tickets für diesen speziellen Abend gibt es unter www.ebr.live.

Statistik

Blue Devils Weiden – Eisbären Regensburg 3:2 (1:1/1:1/1:0)

Freitag, 16. Januar 2026 – Hans-Schröpf-Arena Weiden – Beginn: 20 Uhr.

Aufstellungen
Weiden: Michael McNiven (59:00 Minuten) und Conner McLeod (beide Tor) – Tommy Muck (C), Daniel Schwaiger, Dominik Boháč (A/4 Strafminuten), Fabian Ribnitzky und Luis Marusch (2/alle Abwehr) – Tyler Ward, Alex-Olivier Voyer, Luca Gläser, Tom Schwarz (2 + 5+Spieldauer), Cedric Schiemenz (2), Manuel Edfelder, Neal Samanski (A), Noah Samanski, Constantin Vogt und Georg Thal (alle Sturm). – Trainer: Sebastian Buchwieser (Headcoach) sowie Martin Mazanec (Assistent).
Regensburg: Jonas Neffin (60:00 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud (2), Pascal Zerressen (A), Nick Mähler, Patrick Demetz, Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Alexander Berardinelli, Corey Trivino (A/2), David Morley, Pierre Preto, Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Yuma Grimm, Donát Péter, Constantin Ontl, Aleandro Angaran, Nikola Gajovský (C) und Marks Kristians Jirgensons (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).

Strafminuten: Weiden 10 + 5+Spieldauer gegen Tom Schwarz + Eisbären-Tor bei angezeigter Strafe gegen die BDW – Regensburg 6.

Zuschauer: 2560 (Hans-Schröpf-Arena Weiden – ausverkauft).

Schiedsrichter: Benjamin Hoppe und Florian Meineke (beide Hauptschiedsrichter) sowie Marcus Höfer und Michael Huber (beide Linesperson).

Tore

1. Drittel:
1:0 (1. Minute) Alex-Olivier Voyer (Tommy Muck, Daniel Schwaiger);
1:1 (19.) David Morley (Guillaume Naud, Corey Trivino);
2. Drittel:
2:1 (21.) Tyler Ward (Alex-Olivier Voyer, Tommy Muck);
2:2 (24.) Donát Péter (Patrick Demetz, Marian Bauer);
3. Drittel:
2:3 (48./PP1) David Morley (Corey Trivino).


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