HC TWK Innsbruck "Die Haie"

Innsbrucker Haie: Ungarn diesmal keine Reise wert

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Ryan Kinasewich, Headcoach der Haie - © HC Innsbruck
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Innsbruck. (PM Haie) Der HCI verliert nach dem 4:5 in Fehérvár auch in Budapest mit 2:6.

Die Haie müssen mit leeren Händen die Heimreise antreten.

Die Haie wollten heute im Gegensatz zum gestrigen Spiel gegen Fehérvár von Anfang an bereit sein, und die Tiroler waren auch vom Start weg hellwach. Gleich in den ersten Minuten kommen die Haie zu guten Chancen, scheitern in dieser Phase aber noch an FTC-Goalie Balizs. In der eigenen Zone lassen die Tiroler in den ersten 10 Minuten nur eine gute Möglichkeit durch Sofron zu (7.). In Minute 12 geht der HCI dann verdient in Führung. Troy Lajeunesse überrascht Balizs mit einem Schuss ins kurze Eck. Die Hausherren kommen erst gegen Ende des Abschnitts etwas auf, und durch Alexander Ytterell wie aus dem Nichts zum Ausgleich. Der Schwede hämmert die Scheibe an Matt Vernon vorbei ins kurze Eck zum 1:1. Die Haie sind im ersten Drittel größtenteils spielbestimmend, haben auch mehr Schüsse aufs Tor, es steht aber 1:1.

Im zweiten Abschnitt kommen die Ungarn besser ins Spiel, und gehen in Minute 24 durch Jussi Tammela in Führung. Der Finne trifft mit einem Schuss ins lange Eck. Zwei Minuten später jubeln wieder die Tiroler, denn Lajeunesse trifft sehenswert zum vermeintlichen Ausgleich. Der Treffer wird aber nach Videostudium wegen Abseits aberkannt. Das zweite Drittel liefert Chancen auf beiden Seiten, zwischen Minute 27 und 29 muss auf der einen Seite Balizs zwei Mal gegen Killian Rappold, auf der anderen Matt Vernon gegen Tammela retten. Generell ist Ferencvaros im Mitteldrittel aber deutlich präsenter, die Haie tun sich schwerer, offensiv gefährlich zu werden. Nach zwei erfolglosen Powerplays auf beiden Seiten erhöhen die Ungarn kurz vor Drittelende auf 3:1. Vernon kann einen Schuss nur kurz abwehren, Sofron verwertet den Rebound. Die Haie nach 40 Minuten zwar ebenbürtig, aber mit 1:3 zurück.

Die Aufgabe für die Haie wird nicht leichter, nachdem Sofron kurz nach Wiederbeginn auf 4:1 stellt. Der Ungar wird bei seinem Abschluss zu wenig bedrängt, Vernon hat keine Chance. Als Jan Lattner im Powerplay die Haie wieder auf 2:4 heranbringt, keimt bei den Tirolern noch einmal Hoffnung auf. Die Haie kommen auch etwas auf, können das Momentum aber nicht in weitere Tore ummünzen. Mit dem 5:2 durch Mihalik (53.) und dem 6:2 durch Ex-Hai Tyler Coulter (55.) ist die Messe schlussendlich gelesen, die Haie können nicht mehr zurückschlagen.
Der HCI verliert bei Liganeuling FTC-Telekom nach gutem Beginn mit 2:6. Am kommenden Wochenende geht es mit den Heimspielen gegen Ljubljana und Wien weiter.

FTC-Telekom – HC TIWAG Innsbruck-Die Haie 6:2 (1:1,2:0,3:1)
Torfolge: 0:1 Lajeunesse (12./EQ), 1:1 Ytterell (16./EQ), 2:1 Tammela (24./EQ), 3:1 Sofron (39./EQ), 4:1 Sofron (43./EQ), 4:2 Lattner (47./PP1), 5:2 Mihalik (53./EQ), 6:2 Coulter (55./EQ);

Haie verlieren verrückten Fight

Der HC TIWAG Innsbruck verliert bei Fehérvár knapp mit 4:5. Die Haie zeigen dabei Charakter, kommen nach einem frühen 0:3 zurück, bleiben am Ende aber punktelos.

Fehérvár beginnt in der eigenen Halle überfallsartig, und geht bereits nach 31 Sekunden in Führung. Janos Hari wird vor dem Tor bedient und setzt die Scheibe ins linke Kreuzeck. Mit der frühen Führung im Rücken setzen die Ungarn nach. Kapitän Csanad Erdely erhöht mit einem Schuss von der blauen Linie auf 2:0 (5., Matt Vernon im Tor war die Sicht verstellt), Anze Kuralt nur eine Minute später nach starkem Antritt auf 3:0. HCI-Headcoach Ryan Kinasewich nimmt ein Timeout, und scheint die richtigen Worte zu finden, denn ab diesem Zeitpunkt sind die Haie besser im Spiel. Nach einem Aufbaufehler der Ungarn verkürzt Steven Owre eiskalt auf 3:1 (7.), danach gibt es Chancen auf beiden Seiten, etwa Emmett Sproule und Benjamin Corbeil für die Haie, oder Hari und Erdely für Fehérvár. Gegen Ende des Drittels übernehmen die Tiroler dann das Kommando, auch dank eines Powerplays, welches sie aber ungenützt lassen. Dennoch kommt der HCI noch im ersten Abschnitt zum Anschlusstreffer. Jan Lattner ist mit einem Schlenzer von der blauen Linie erfolgreich (20.).

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels hat Steven Owre nach schönem Pass von Patrick Kudla und ebenso schönem Haken die Riesenchance auf den Ausgleich, scheitert aber an Fehérvár-Goalie Reijola. Die Hausherren haben dann einige Minuten eine gute Phase, kommen aber zu keinen zwingenden Chancen. Danach übernehmen die Haie immer mehr das Kommando, lassen in einem weiteren Powerplay wieder gute Möglichkeiten auf den Ausgleich ungenützt. Dieser sollte aber kurz darauf fallen. Sebastian Benker kann sich hinter dem Tor durchsetzen, bringt die Scheibe vors Tor, und Stefan Klassek wischt aus kurzer Distanz zum 3:3 ein (33.). Die Tiroler sind in weiterer Folge dem 4:3 näher als die Ungarn, sind jetzt spielbestimmend, und haben durch Benker kurz vor Drittelende noch die große Chance auf die Führung. Das Schussverhältnis im zweiten Drittel: 11:2 für die Haie.

Auch im dritten Drittel beginnen die Haie gut, Corbeil klopft mit einem Schuss aufs kurze Eck bei Goalie Reijola an. Dann sind die Ungarn zum ersten Mal an diesem Abend in Überzahl, und im Gegensatz zu den Haien können sie das Powerplay auch nutzen. Darren Archibald fälscht einen scharfen Pass von Tim Campbell zum 4:3 ab. Die Tiroler haben wenig später ebenfalls in Überzahl (52 Sekunden sogar bei 5 gegen 3) wieder Chancen auf den Ausgleich, sind dabei aber zu unpräzise oder glücklos. Als Tim Campbell in Minute 51 mit einem Schuss ins lange Eck auf 5:3 stellt ist die Vorentscheidung gefallen. Steven Owre kann zwar mit einem sehenswerten Treffer noch auf 4:5 verkürzen (59.), mehr ist an diesem Abend aber nicht drinnen.

Für eine Schrecksekunde sorgt Fehérvár-Stürmer Anze Kuralt, der nach einem Zweikampf am Eis liegen bleibt und mit der Bahre abtransportiert werden muss. Der HC TIWAG Innsbruck richtet an dieser Stelle beste Genesungswünsche aus, in der Hoffnung, dass die Verletzung nicht zu schlimm ist.

Der HCI verliert bei Fehérvár nach hartem Kampf mit 5:4. Die Haie zeigen dabei nach dem frühen 0:3-Rückstand Moral, kommen zurück, stehen am Ende aber mit leeren Händen da. Morgen Nachmittag wartet das nächste Auswärtsspiel, diesmal gegen FTC-Telekom. Das Team von Brady Shaw verlor gestern Abend zuhause gegen den KAC mit 2:6 und hofft gegen die Haie auf den ersten Heimsieg.

Hydro Fehérvár AV19 – HC TIWAG Innsbruck-Die Haie 5:4 (3:2,0:1,2:1)
Torfolge: 1:0 Hári (1./EQ), 2:0 Erdely (5./EQ), 3:0 Kuralt (6./EQ), 3:1 Owre (7./EQ), 3:2 Lattner (20./EQ), 3:3 Klassek (34./EQ), 4:3 Archibald (46./PP1), 5:3 Campbell (51./EQ), 5:4 Owre (59./EQ);


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