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Iserlohn. (MK) Mit 2:0 und später mit 3:1 führten die Iserlohn Roosters gegen die Eisbären Berlin schon, um dann am Ende doch einen Punkt... Individuelle Fehler ärgern Jari Pasanen: „Unser Außenstürmer vertändelt die Scheibe hoch drei …“

Blair Jones sicherte den Zusatzpunkt – © by Eh.-Mag. (JB)

Iserlohn. (MK) Mit 2:0 und später mit 3:1 führten die Iserlohn Roosters gegen die Eisbären Berlin schon, um dann am Ende doch einen Punkt abzugeben. Im Penaltyschießen sicherte Blair Jones den Sauerländern den Zusatzpunkt.

Ohne die drei etatmäßigen Stürmer Brad Ross, Greg Rallo und Dave Dziurzynski fehlte den Iserlohnern sicherlich die so wichtige körperliche Präsenz. Aber auch die beide im Sturm eingesetzten Förderlizenzspieler Denis Shevyrin und Marcel Kahle machten ihre Sache wieder einmal prima. Shevyrin gelang sogar das zwischenzeitliche 1:0, was zugleich sein zweiter Saisontreffer war.
Unter den personellen Voraussetzungen hätten viele Anhänger der blau-weißen sicherlich vor dem Spiel für zwei gewonnene Punkte unterschrieben. In Anbetracht des Spielverlaufs ärgerte der verlorene Punkt nicht nur Trainer Jari Pasanen. Er bemängelte einmal mehr die unnötigen Strafen und individuellen Fehler, die Berlin immer wieder ins Spiel brachten.

Insbesondere der Berliner Anschlusstreffer durch Talbot (35.) ärgerte den Finnen, denn zuvor hatte Matt Halischuk die Scheibe leichtfertig im eigenen Drittel vertändelt. Und auch die von vielen Fans mit Unverständnis quittierte Strafe (46.) gegen Lou Caporusso, der im Schlussdrittel den Schläger des Gegenspielers aufnahm, war im Endeffekt ein Bärendienst für die Roosters. Berlin glich in diesem Powerplay zum 3:3 aus.

Für das Spiel am Sonntag in Bremerhaven wird Dave Dziurzynski nach abgebrummter Sperre wieder im Kader zurück erwartet. Bei Brad Ross wird die Verletzungspause nach seinem Handbruch noch einige Wochen dauern. Zu Greg Rallo ist eine Prognose seiner verletzungsbedingten Ausfallzeit nur schwer möglich*. Hier muss man von Tag zu Tag schauen, ob und wie sich sein Zustand verbessert.

Da das Match an der Nordsee erst um 19 Uhr beginnt, werden die Roosters auch erst nach kurzem Anschwitzen am Morgen die Reise gen Nordsee antreten. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Bremerhaven und zuletzt acht sieglosen Auswärtsspielen, wollen die Roosters den Bock am Sonntag in der Bremerhavener Eisarena nur allzu gerne umstoßen. Der letzte „Auswärts-Dreier“ des Pasanen-Teams datiert vor genau zwei Monaten am 16. Oktober mit dem 3:2 Sieg in Schwenningen.

Mit einem Sieg in Fischtown könnten die Roosters an den auf Platz neun nur zwei Punkte vor ihnen stehenden Pinguins vorbeiziehen.

Die Trainerstimmen zum Spiel


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