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Indians gewinnen historisches Auswärtsspiel vor 5742 Fans in Garmisch

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Ein Bild wie gemalt: Die Indians Memmingen vor ihrer randvollen Fankurve - © Flo Brunner
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Memmingen. (PM Indians) Der ECDC Memmingen kehrt mit einem 4:2 Erfolg von der Zugspitze zurück.

Vor mehr als 2000 mitgereisten Anhängern konnten die Indians einen 0:2 Rückstand drehen und den vielumjubelten Sieg feiern. Schon am Dienstag geht es für das Team nach Heilbronn.

Was für ein Abend aus Memminger Sicht. Schon um 12:30 Uhr starteten rund 1500 Anhänger, aufgeteilt auf 26 Busse, ihre Reise nach Garmisch. Weitere 5-600 folgten in PKWs, sodass der Memminger Fan-Invasion in Garmisch nichts mehr im Wege stand. Auch im Stadion beeindruckte die rote Wand, insgesamt fanden 5700 Zuschauer den Weg in die Garmischer Eissporthalle.
Auf dem Eis legten die Indians auch gleich gut los. Wie so oft in den letzten Spielen kassierten sie aber den ersten Treffer gegen sich. Schon in der fünften Minute fiel die Führung für den SCR durch einen Schuss von Armstrong-Kingkade, der am Spielverlauf aber wenig änderte. Die Hausherren hielten gut dagegen und machten es den Memmingern schwer, zwei Minuten vor der Pause konnte Glas-Bader sogar eine weitere Möglichkeit in ein Tor ummünzen. Ganz wichtig war dann der Anschluss im direkten Gegenzug: Eddy Homjakovs brachte seine Farben ins Spiel zurück und sorgte für Hoffnung im Gästeblock.

Homjakovs war es dann auch, der die gute Leistung im zweiten Drittel krönte und den Ausgleich erzielte. Die Indians übernahmen immer mehr die Kontrolle und scheiterten mehrmals am starken Heim-Goalie Mechel. Mehr als das 2:2 sollte aus Sicht der Indianer noch nicht fallen, sodass für Spannung im Schlussdrittel gesorgt war.

Hier änderte sich wenig. Die Maustädter drückten und drückten, scheiterten aber wiederholt kurz vor dem Ziel. Erst in der 54. Minute dann die Erlösung, als Timo Gams den Puck endlich im Tor unterbringen konnte. Den knappen Vorsprung ließen sich die Indians auch nicht mehr nehmen, eine Sekunde vor Schluss sorgte Markus Lillich mit einem Empty-Net-Goal für den Endstand und ließ die Memminger Siegesfeier endgültig starten. Die mehr als 2000 Fans feierten mit ihrem Team noch rund eine halbe Stunde, ehe sich der Konvoi auf den Heimweg machte und einen unvergesslichen Tag abschloss.

Am Dienstag: Auswärts in Heilbronn

Schon am Dienstag geht es für die Indians auswärts weiter. Das letzte Spiel 2025 findet in Heilbronn statt. Der Viertplatzierte aus Baden-Württemberg liegt aktuell zehn Punkte hinter dem ECDC. Zuletzt konnte Stuttgart deutlich werden und ein Ausrufezeichen gesetzt werden, indem die Siegesserie von Spitzenreiter Deggendorf beendet wurde. Die Falken scheinen also rechtzeitig wieder in Fahrt gekommen zu sein. Zu verdanken haben sie das vor allem Kapitän Freddy Cabana, der zur Zeit bestens in Form ist und Punkte wie am Fließband produziert. Bitter für Heilbronn ist der aktuelle Ausfall von Nolan Ritchie, dem Spieler des Jahres der abgelaufenen Saison. Sein kongenialer Partner Calder Anderson, der aktuell die Scorerwertung der Falken anführt, muss die nächsten Wochen noch ohne ihn auskommen.

Die bisherigen Aufeinandertreffen beider Teams gestalteten sich ausgeglichen. Hoffnung für die Indians macht vor allem das erste Spiel in Heilbronn, hier konnte der ECDC erstmals in der dortigen Eissporthalle drei Punkte einfahren und den „Auswärts-Fluch“ gegen die Falken beenden. Die Partie startet um 19:30 Uhr, Restplätze im Fanbus sind noch erhältlich.
Das nächste Heimspiel der Indians findet am Freitag (02.01.) statt, dann starten die Indians gegen die Passau Black Hawks ins neue Jahr. Tickets für die Partie sind bereits erhältlich.

SC Riessersee – ECDC Memmingen 2:4 (2:1/0:1/0:2)
Tore: 1:0 (5.) Armstrong-Kingdade (Roach, Höller), 2:0 (19.) Glas-Bader (Schneider, Hettich), 2:1 (19.) Homjakovs (Gams, Fominych), 2:2 (29.) Homjakovs (Fominych, Gams), 2:3 (54.) Gams (Spurgeon, Brassard), 2:4 (60.) Lillich (Homjakovs)
Strafminuten: Riessersee 6 – Memmingen 4
Zuschauer: 5742


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