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Memmingen. (PM Indians) Der ECDC Memmingen hat mit dem Kanadier Tyler Spurgeon einen Top-Spieler für sich gewinnen können. Der 38-Jährige kommt vom ESV Kaufbeuren... Indians gelingt Transferhammer

Tyler Spurgeon – © Benjamin Lahr ESVK Media-PR

Memmingen. (PM Indians) Der ECDC Memmingen hat mit dem Kanadier Tyler Spurgeon einen Top-Spieler für sich gewinnen können.

Der 38-Jährige kommt vom ESV Kaufbeuren an den Hühnerberg, dort lief er die letzten vier Jahre als Kapitän auf. Spurgeon gilt als kampfstarker Mittelstürmer mit großen Führungsqualitäten, er wechselt mit der Empfehlung von 198 Punkte in 227 Zweitliga-Partien nach Memmingen.

Die Verpflichtung eines dritten Kontingentspieler hatte sich in den letzten Wochen bereits angedeutet, nun können die Memminger Indians Vollzug melden. Mit Tyler Spurgeon wechselt der letztjährige Kapitän des ESV Kaufbeuren an den Hühnerberg. Der Routinier lief die letzten vier Spielzeiten für die Wertachstädter in der DEL2 auf und war seit seiner Ankunft im Allgäu Kapitän des Teams. Zuvor spielte der mittlerweile 38 Jahre alte Kanadier aus Edmonton lange in Österreichs Eliteliga, u.a. fünf Jahre lang in Innsbruck und mehrere Spielzeiten in Klagenfurt.

In Nordamerika, wo Spurgeon von den Edmonton Oilers in der achten Runde des NHL-Drafts ausgewählt wurde, lief der 1,80m große Linksschütze, vor seinen ersten Europa-Stationen, insgesamt 99-mal in der ECHL sowie 163-mal in der AHL, der dortigen zweithöchsten Spielklasse, auf.

„Unser eigentlicher Plan“, so Sven Müller, „war es, mit zwei Kontingentspielern in die Saison zu starten. Nachdem sich in den letzten Wochen aber die Chance auftat Tyler zu verpflichten, mussten wir tätig werden und die ursprüngliche Idee verwerfen.“

Spurgeon gilt als sehr kampfstarker Spieler, der seine Stärken insbesondere im Bullyspiel und direkt vor dem gegnerischen Tor hat. Attribute, welche in den letzten Jahren nicht immer zu den Stärken der Indians zählten. Vor allem aber wird sein Fleiß, seine Hingabe und sein Auftreten auf und neben dem Eis gelobt. Kein Wunder, dass er in den vergangenen acht Jahren seiner Karriere stets das „C“ auf der Brust trug. Diese Leaderqualitäten scheinen übrigens in der Familie zu liegen, sein Bruder Jared führt den NHL-Club aus Minnesota seit mehreren Jahren ebenfalls als Kapitän aufs Eis.

Bei den Indians, die nach der anstehenden Einbürgerung von Eddy Homjakovs, über eine weitere Kontingentposition verfügen, soll Spurgeon als Führungsspieler und Leistungsträger eine elementare Position im Team einnehmen. Der Angreifer wird mit der #91 für den ECDC auflaufen.

Sven Müller: „Für uns ist die Verpflichtung sicherlich ein Glücksfall, Tyler ist ein absoluter Leader und ein Vorbild für alle jungen Spieler. Spieler mit seiner Mentalität, seinem Ehrgeiz, seinem Einsatz und seiner Einstellung zum Sport gibt es nur sehr selten. Er ist ein absolut kompletter Spieler, der unser Team deutlich aufwertet und dabei auch ein ganz wichtiger Faktor für die Kabine. Spätestens seine Verpflichtung macht uns nun zu einem klaren Anwärter auf die Top-4 in dieser Saison.“




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