Zürich. (IIHF) Macklin Celebrini wurde zum IIHF-Spieler des Jahres der Saison 2025/26 gewählt.
Zweiter wurde der US-amerikanische Torhüter Connor Hellebuyck, Dritter der finnische Stürmer Sebastian Aho. Hinter Aho landete der Kanadier Connor McDavid, gefolgt von den drei US-Amerikanern Jacob Slavin, Quinn Hughes und Jack Hughes.
Knapp 200 Medienvertreter und Mitglieder der IIHF-Familie konnten abstimmen.
Celebrini erhielt 40,8 Prozent der Stimmen, Hellebuyck die Hälfte (20,4 Prozent), Aho 14,3 Prozent und McDavid 12,2 Prozent.
Herausragendes Jahr

Celebrini erlebte ein herausragendes Jahr, sowohl in der NHL als auch im internationalen Eishockey. Er führte die Olympia-Torschützenliste mit fünf Treffern an und war mit zehn Toren (5 Tore + 5 Assists) zweitbester Scorer. Er trug zum Gewinn der Silbermedaille für Kanada bei und wurde als Stürmer ins All-Star-Team des Turniers gewählt. Später spielte er bei der Weltmeisterschaft, wo er Team Kanada als Kapitän anführte und zweitbester Scorer wurde. Er wurde vom IIHF-Direktorium zum besten Stürmer gekürt und erneut ins All-Star-Team gewählt. In der NHL belegte er mit 115 Punkten den vierten Platz in der Scorerwertung. Diese Punktzahl war die dritthöchste, die je ein Teenager erzielt hat, nach Wayne Gretzky (137 Punkte in der Saison 1979/80) und Sidney Crosby (120 Punkte in der Saison 2006/07).
„Gold-Goalie“ Connor Hellebuyck auf Rang zwei
Connor Hellebuyck (33) wurde Zweiter, vor allem Dank seiner herausragenden Leistung im Goldmedaillenspiel der Olympischen Spiele. Der US-Amerikaner in Diensten der Winnipeg Jets parierte 41 von 42 Schüssen gegen Kanada und führte die Amerikaner damit zu ihrer ersten Goldmedaille seit 1980. Er beendete die Spiele mit einer perfekten Bilanz von 5:0 und wurde vom IIHF-Direktorium zum besten Torhüter gekürt, sowie ins All-Star-Team gewählt.
Sebastian Aho erlebt außergewöhnliches Jahr
Auch für Carolinas Stürmer Sebastian Aho (28) war es ein außergewöhnliches Jahr, sowohl im In- als auch im Ausland. Er gehörte zum finnischen Bronzemedaillen-Team in Mailand und zum Stanley-Cup-Team der Carolina Panthers am Ende der NHL-Playoffs.
Olympia MVP Connor McDavid, Jacob Slavin und die Hughes-Brüder auf den Plätzen

Connor McDavid glänzte für Team Kanada und die Edmonton Oilers. Er führte die NHL-Scorerliste mit 138 Punkten an und war auch bei den Olympischen Spielen Topscorer (2 Tore, 11 Assists, 13 Punkte). Er wurde zum MVP der Olympischen Spiele und zum Gewinner des Ted-Lindsay-Awards der NHL gewählt.
Slavin reihte sich in eine exklusive Gruppe ein, indem er als erst neunter Spieler überhaupt im selben Jahr olympisches Gold und den Stanley Cup gewann.
Quinn Hughes war ebenfalls Teil des US-amerikanischen Olympia-Goldteams. Er wurde vom IIHF-Direktorat zum besten Verteidiger gekürt und ins All-Star-Team berufen. In der NHL führte er die Liga mit 27:44 Minuten Eiszeit für Minnesota/Vancouver an. Sein Bruder Jack erzielte derweil im Finale gegen Kanada in der Overtime das entscheidende Tor.
Über die Auszeichnung „IIHF Spieler des Jahres“
Die Auszeichnung „IIHF Spieler des Jahres“ wird jährlich an einen Spieler verliehen, der sich in der vorangegangenen Saison durch außergewöhnliches Können, Entschlossenheit, Teamerfolg und sportlichen Charakter auf und neben dem Eis hervorgetan hat.
Kandidaten müssen an mindestens einem IIHF-Turnier sowie in einer nationalen Liga der höchsten Spielklasse ihres Landes teilgenommen haben, wobei ihre Gesamtleistung als überragend gegenüber allen anderen Spielern bewertet wird.
Die Trophäe für den IIHF-Spieler des Jahres (männlich) hat ihren festen Platz in der Hockey Hall of Fame in Toronto. Der Gewinner erhält eine kleinere Version als Andenken. Der Termin für die Preisverleihung wird vom IIHF zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
Gewinner des IIHF-Spieler-des-Jahres (männlich):
2025/26 Macklin Celebrini, Stürmer (CAN);
2024/25 Sven Andrighetto, Stürmer (SUI);
2023/24 Roman Cervenka, Stürmer (CZE);
2022/23 Connor Bedard, Stürmer (CAN).
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