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Mannheim. (EM) Eine ausgesprochen schwierige Saison liegt hinter den Adlern Mannheim. Platz sieben nach der Hauptrunde und das Aus im Viertelfinale sind sicherlich nicht... „Ihr werdet für immer einen Platz in meinem Herzen haben“ – David Wolf verkündet seinen Abschied von den Adlern Mannheim

David Wolf – © Mathias Renner / City-Press

Mannheim. (EM) Eine ausgesprochen schwierige Saison liegt hinter den Adlern Mannheim.

Platz sieben nach der Hauptrunde und das Aus im Viertelfinale sind sicherlich nicht der reguläre Anspruch in der Kurpfalz.

Noch bevor sich das aktuelle Team am Freitag im Rahmen der Saisonabschlussfeier von den Fans verabschieden wird, sickerte eine erste Personalentscheidung durch.

Via Instagram verkündete Stürmer David Wolf (34), dass er seine Schlittschuhe in Zukunft nicht mehr für die Adler schnüren wird. Der ehemalige Jungadler spielte in den vergangenen acht Jahren für seinen Heimatklub.

Mit diesen emotionalen Worten gab David Wolf seinen Abschied von der Adler-Organisation bekannt:

„Das letzte Mal meine Schlittschuhe geschnürt für den Verein, der mein Herz berührt hat, wie kein anderer.
Ich bin traurig und es bricht mir das Herz kein Teil der Adler Mannheim mehr zu sein.
Ich habe hier mein gemütliches Haus gebaut, unser Café Wolfsbau mit der Muddi eröffnet, die Silber Medaille für unser Land geholt, meine Frau Enny geheiratet, eine unvergessliche Meisterschaft gewonnen und meine Söhne Jamie und Charlie geboren. Für diese ereignisreichen und wunderbaren 8 Jahre bin ich den Adler Mannnheim zutiefst dankbar.
Ich habe immer 110 % gegeben, meine Leidenschaft und mein Herz auf dem Eis gelassen.
Für Euch. Für Mannheim. Für die Adler Mannheim.
Ich bin so dankbar für den Rückhalt meiner Fans und über eure unermüdliche Unterstützung von überall! Ihr werdet für immer einen Platz in meinem Herzen haben.
Euer Monnema Bu Wolfi“

In der DEL war David Wolf neben Mannheim außerdem für Hannover (Meister 2010 unter Hans Zach) und Hamburg aktiv. Während seines Abstechers in die NHL kam er in der Saison 2014/2015 immerhin zu vier Einsätzen für die Calgary Flames.

In seinen exakt 700 DEL-Spielen gelangen ihm bislang 429 Scorerpunkte. In den Statistikbüchern des stets körperbetont spielenden Wolf stehen aber auch 1410 Strafminuten.

Papa Manfred Wolf (67) war in Mannheim ebenfalls eine absolute Ikone Ender der 70er Jahre und vor allem in den 80er Jahren.

In der abgelaufenen Spielzeit schaffte „Wolfi“ in 45 Spielen 21 Scorerpunkte (12 Tore, 9 Assist), sowie drei Tore und ein Assist in sieben Playoff-Partien.

Kaum vorstellbar, dass er damit schon seine Schlittschuhe endgültig an den Nagel hängen wird. Oder doch? Die Nachricht war noch gar nicht richtig verkündet, da schossen auch gleich die wildesten Spekulationen im Netz durch die Decke. Aufgrund der Heimatnähe und beruflichen Verbundenheit durch sein Cafe Wolfsbau im Stadtteil Gartenstadt wurden schnell die geographisch naheliegenden Klubs in der Netz-Gerüchteküche genannt. Das allerdings ohne, dass es dafür auch nur irgendeinen Anhaltspunkt gibt.

Unbestritten ist, dass David Wolf mit seiner Erfahrung und seiner körperlichen Präsenz einigen DEL-Klubs noch sehr gut helfen könnte.




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