Innsbruck. (PM HCI) Der HCI muss sich starken Salzburgern mit 0:4 geschlagen geben.
Die kämpferische Leistung und die Haie Fans hätten sich aber allemal Punkte verdient.
HCI-Headcoach Ryan Kinasewich muss im Duell gegen den Meister kurzfristig auf den angeschlagenen Emmett Sproule verzichten. Auch deshalb werden die Reihen bei den Innsbruckern etwas durcheinandergewürfelt.
Die Tiroler zeigen sich von Beginn an aggressiv, gewillt, den Bullen aus Salzburg an diesem Abend nichts zu schenken. Die tun sich in den ersten zehn Minuten auch schwer, wirklich gute Möglichkeiten herauszuspielen. Die beste haben bis da hin die Haie, und die in Unterzahl. Matt Wilkins scheitert zwei Mal an Goalie Atte Tolvanen, der beim Nachschuss des Haie-Stürmers eine Mega-Parade auspackt. Mitte des ersten Drittels folgt die erste Drangperiode des Meisters, der in dieser Phase auch in Führung geht. Brandon Coe bezwingt Matt Vernon, nachdem dieser in dieser Szene zuvor noch retten konnte. Danach können sich die Haie wieder öfter befreien, werden selbst aber nicht mehr gefährlich. Die Haie liefern Salzburg einen Kampf, liegen nach zwanzig Minuten aber mit 0:1 zurück.
Zweiter Abschnitt, gleiches Bild: Die Salzburger haben mehr Spielanteile, die Haie warten auf Fehler und Konter. Und das trägt gleich in der ersten Minute des Drittels beinahe Früchte. Sebastian Benker und Max Coatta scheitern bei schnellen Gegenstößen ganz knapp an Goalie Tolvanen. Danach übernehmen die Gäste aber klar das Kommando, beschäftige die Haie in der Defensive, und lassen hinten fast kaum etwas zu. In Minute 25 erhöht Benjamin Nissner nach Assist von Peter Schneider auf 0:2. Auch danach kontrolliert der Meister das Spiel, die Haie werden im Mittelabschnitt noch zwei Mal durch Marcel Witting und Sebastian Benker (wieder in Unterzahl) gefährlich. Salzburg führt nach 40 Minuten verdient mit 2:0. Die Haie verteidigen leidenschaftlich, spielen bis jetzt auch ein gutes PK, können sich vorne aber noch nicht durchsetzen.
Im dritten Abschnitt haben die Haie einen guten Start, eine erste echte Druckphase, und auch Chancen durch Marcel Witting und Patrick Kudla, sind aber im Abschluss glücklos.
Anders die Salzburger, die ihre Chancen eiskalt verwerten. Peter Hochkofler stellt in Minute 45 aus dem Slot auf 3:0, und sorgt spätestens da für die Vorentscheidung. Die Haie haben danach in ihrem einzigen Powerplay des Abends durch Kilian Rappold noch die Chance auf den Ehrentreffer, er kommt aber etwas zu spät. Für den Schlusspunkt sorgt ein Tiroler, allerdings auf Salzburger Seite. Mario Huber stellt in Minute 55 gegen seinen Ex-Verein auf 0:4.
Der HCI zeigt wieder kämpferisch eine tadellose Leistung, muss sich den starken Salzburgern aber mit 0:4 beugen. Drei Punkte hätten sich die Haie-Fans verdient, die das Team bis zur letzten Sekunde frenetisch anfeuerten und feierten.
HC TIWAG Innsbruck-Die Haie – EC Red Bull Salzburg 0:4 (0:1,0:1,0:2)
Torfolge: 0:1 Coe (14./EQ), 0:2 Nissner (25./EQ), 0:3 Hochkofler (45./EQ), 0:4 Huber (55./EQ);
Capitals beenden 2025 mit Overtime-Erfolg in Budapest
Budapest. (PM Capitals) Die Vienna Capitals sichern sich am Dienstagabend mit einem 3:2-Sieg nach Overtime bei FTC-Telekom die letzten zwei Punkte des Kalenderjahres 2025.
Scott Kosmachuk bringt die Wiener nach einem torlosen ersten Drittel in der 33. Minute in Führung. Dieser Vorsprung währt allerdings nur 34 Sekunden, Brady Shaw gleicht aus (33.). Tyler Coulter nutzt einen Fehlpass von Caps-Goalie Evan Cowley, um die Hausherren in Unterzahl in Führung zu bringen (38./SH1). Im Schlussdrittel sorgt Caps-Kapitän Linden Vey für den Ausgleich (57.). In der Overtime schießt Cole Hults die Wiener zum Sieg (64.). Der heutige Erfolg im letzten Grunddurchgangsaufeinandertreffen der beiden Teams hat außerdem zur Folge, dass die Wiener den direkten Vergleich mit den Ungarn für sich entscheiden konnten. Am 1. Jänner 2026 empfangen die Capitals Olimpija Ljubljana zum Neujahrsspiel in der STEFFL Arena.
Caps-Head-Coach Kevin Constantine musste gegen FTC-Telekom neben den langzeitverletzten Senna Peeters, Marco Richter und Sebastian Wraneschitz auch auf den am Oberkörper verletzten Jérémy Grégoire verzichten. Für den Kanadier, der den Caps wegen eines ungeahndeten Stockschlags für ein paar Wochen fehlen wird, rückte Mitch Hults ins Line-Up. Im Tor begann abermals Evan Cowley. In der dritten Minute war der 30-Jährige gleich zweimal gegen FTC-Topscorer Brady Shaw gefordert, verhinderte aber beide Male einen Gegentreffer. Das erste Drittel nahm nach einer Strafe gegen Leon Wallner wegen eines Stockschlags in der elften Minute etwas Tempo auf. Die Budapester kamen zu einigen guten Abschlüssen, Jesper Lindgren konnte beispielsweise direkt vor Cowley abschließen, doch der Caps-Goalie verhinderte den Gegentreffer mit teilweise starken Saves. Nach Wallners Rückkehr kam Carter Souch in der 15. Minute aus der zweiten Reihe zum Abschluss, gefährdete das Tor von FTC-Goalie Bence Balizs aber nicht wirklich. Die Gäste konterten in der 20. Minute über Shaw und Gordie Green. Die Hausherren konnten aus dieser Szene zwar nichts machen, doch Shaw kollidierte in dieser Szene 23 Sekunden vor Ende des Drittels mit dem Tor und Cowley, fasste dafür eine Strafe wegen Behinderung aus. Die Wiener übten noch vor der Sirene Druck auf die Ungarn aus, Linden Vey verfehlte das Tor mit seinem Abschluss aus vielversprechender Position.
Diesen Schwung konnten die Wiener allerdings nichts ins zweite Drittel mitnehmen, ein Backhander von Souch war das höchste der Gefühle, bevor Shaw zurückkehrte. Die Ungarn hatten in den darauffolgenden Minuten einige gute Möglichkeiten. Shaw verfehlte das Tor in Minute 23 aus guter Position, David Molnar scheiterte kurz darauf an Cowley. Der Nordamerikaner stoppte eine Minute später einen Gegenzug durch Zsombor Galajda. In der 25. Minute legte Scott Kosmachuk den Puck nach toller Vorarbeit für Simon Bourque ab, der Schuss des Verteidigers wurde allerdings geblockt. Randy Gazzola kam eine Minute später nach einem Doppelpass mit Benjamin Lanzinger zum Abschluss, Balizs sicherte den Puck. Ab der 31. Minute schnürten die Capitals die Hausherren im eigenen Drittel ein. Balizs parierte einige Abschlüsse, darunter von Zane Franklin. In der 33. Minute war der Ungar dann machtlos. Die Caps belohnten sich für ihre Drangphase mit dem Führungstreffer. Balizs parierte erst einen Schuss von Kosmachuk, FTC-Debütant Luke Green wollte die Scheibe annehmen, doch der Caps-Stürmer stocherte nach und schob den Puck ins Tor (33.). Die Freude über die Führung währte aber nicht lange, denn 34 Sekunden später glichen die Ungarn aus. Cowley konnte einen Abschluss von Tyler Coulter nur prallen lassen, Shaw setzte sich vor dem Caps-Tor gegen Lorenz Lindner durch und netzte ein (33.). In der 36. Minute musste Marek Hudec wegen eines Hakens für zwei Minuten vom Eis. Den Treffer erzielten allerdings die Ungarn. Cowley wollte den Puck auf der linken Seite spielen, sein Pass misslang allerdings und fiel vor die Schaufel von Coulter, der ins leere Tor traf (38./SH1). Kurz nach Hudecs Rückkehr musste Nelson Nogier wegen hohen Stocks für zwei Minuten aus dem Spiel, die Hausherren brachten in Überzahl allerdings nichts Nennenswertes zustande.
In der 44. Minute schloss Bourque eine schöne Kombination ab, der Kanadier scheiterte aber mit seinem One-Timer an Balizs. Die Wiener waren in den darauffolgenden Minuten das angriffslustigere Team, konnten die Scheibe aber lange nicht im gegnerischen Tor deponieren. Auf der anderen Seite machte Cowley seinen Schnitzer wieder gut, parierte unter anderem in der 49. Minute gegen Jussi Tammela stark. In der 55. Minute verlor Franklin die Scheibe und wollte einen Konter unterbinden, setzte dabei aber einen Stockschlag, der mit einer Zweiminutenstrafe sanktioniert wurde. Cowley parierte in Minute 55 gegen Lindgren, mehr ließen die Wiener in Unterzahl nicht zu. Elf Sekunden nach Franklins Rückkehr bereitete der Kanadier den Ausgleichstreffer vor. Vey schoss den Puck nach Querpass vor Balizs in die Maschen (57.). In der 58. Minute wurde Shaw von Cole Hults gefällt, ein weiteres Powerplay für die Hausherren war die Folge. Die beste Möglichkeit der Ungarn hatte Lindgren, der in Cowley erneut seinen Meister fand. Auf der anderen Seite konterten die Caps, aber ein langer Querpass von Christof Kromp konnte nicht verwertet werden. Kurz nach Hults‘ Rückkehr endete die reguläre Spielzeit.
In der Overtime fanden beide Teams Möglichkeiten vor. Shaw und Lindgren schossen den Puck jeweils über das Tor der Wiener, auf der anderen Seite parierte Balizs gegen Gazzola und Vey. Den Siegtreffer für das Team von Kevin Constantine erzielte Cole Hults. Kosmachuk scheiterte in der 64. Minute erst an Balizs, der Torhüter wollte die abgeblockte Scheibe aufnehmen und sichern, der Caps-Angreifer setzte im richtigen Moment nach und brachte den freien Puck zu Cole Hults, der nur mehr ins verwaiste Tor einschießen musste (64.). Das Tor wurde von den Unparteiischen überprüft, der Sieg der Capitals hatte aber Bestand. Laut offizieller Statistik gaben die Hausherren 32 Torschüsse ab, die Kagraner deren 42. Cowley beendete das Spiel mit einer Fangquote von 93,75 Prozent.
Statement Kevin Constantine, Head-Coach der Vienna Capitals „Das erste Drittel war ziemlich verhalten. Man hatte den Eindruck, dass sich beide Teams abtasteten und die neutrale Zone dichtmachten. Dadurch ist nicht sonderlich viel Offensive entstanden. Das hat sich im zweiten Drittel aber geändert. Wir hatten da einen Shift, in dem wir den Puck über zwei Minuten in ihrem Drittel gehalten haben und den Führungstreffer erzielt haben. In Führung zu gehen ist wichtig, doch leider sind wir nicht lange vorne geblieben. Wir hatten dann weitere Chancen und fanden ein Powerplay vor. Der Shorthander kam zum unglücklichsten Zeitpunkt, denn du hoffst natürlich, dass du in Überzahl selbst triffst und dich in eine gute Position für das Schlussdrittel bringst. Wir haben das aber abschütteln können und hatten im Schlussdrittel gute Chancen, obwohl sich Ferencvaros sehr zurückgezogen hat. Nach der Strafe gegen uns haben wir schnell nachgesetzt und ausgleichen können. In der Overtime haben wir den Siegtreffer erzielt, das ist ein schöner Sieg für uns. Wir spielen viel Eishockey in wenigen Tagen, das ist eine Herausforderung. Die Punkte heute waren sehr wichtig.“
FTC-Telekom – Vienna Capitals 2:3 n. OT. (0:0, 2:1, 0:1, 0:1)
Tore FTC: Brady Shaw (33.), Tyler Coulter (38./SH1)
Tore Caps: Scott Kosmachuk (33.), Linden Vey (57.), Cole Hults (64.)
Linzer Feuerwerk zum Jahresabschluss
Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings Linz beenden das Jahr 2025 mit einem Knall und feiern im Heimspiel ein Schützenfest.
Beim 7:0-Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Ungarn, feiert der 17-jährige Eigenbauspieler Jonathan Oschgan, seine ersten beiden Tore in der Bundesliga.
Steinbach Black Wings Linz – Fehervar AV19 7:0 (2:0, 3:0, 2:0)
Torschützen: 1:0 Shawn St-Amant (8. Min), 2:0 Travis Barron (18. Min), 3:0 Travis Barron (23. Min), 4:0 Julian Pusnik (25. Min), 5:0 Jonathan Oschgan (34. Min), 6:0 Graham Knott, 7:0 Jonathan Oschgan (55. Min)
Zuschauer: 4.205
Am Dienstag-Abend empfingen die Stahlstädter Hydro Fehervar an der unteren Donaulände. Rasmus Tirronen führte seine Mannschaft wie gewohnt auf das Eis. Csanad Erdely sorgte für den ersten Abschluss in Richtung Tor. Sein Versuch kam jedoch zu zentral, sodass Tirronen die Scheibe problemlos mit dem Schienbeinschoner abwehren konnte. Kurz darauf legte Henrik Neubauer ab zu Brian Lebler auf der linken Seite, doch dieser konnte die Scheibe nicht unter Kontrolle bringen und keinen Abschluss setzen. Es ging wieder auf die andere Seite. Martin Stajnoch brachte den Puck in die Mitte zu Anže Kuralt, dessen Schuss allerdings deutlich über das Tor hinwegsegelte. Auf der anderen Seite tankte sich Shawn St-Amant stark bis vor das Tor durch, doch ein Verteidiger warf sich im letzten Moment noch in den Schuss und verhinderte Schlimmeres. Romig suchte wenig später erneut den Abschluss. Sein Schuss wurde noch abgefälscht und ging knapp über die Latte von Reijola hinweg. Die Anfangsminuten gestalteten sich sehr offen, es ging hin und her, wobei die Hausherren etwas mehr Spielanteile hatten. Nach einer kurzen Unterbrechung mussten Trevor Cheek und Lorenz Lindner jeweils für zwei Minuten wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Da beide Strafen zeitgleich ausgesprochen wurden, ging es im Fünf-gegen-Fünf weiter. Ken Ograjensek fing anschließend die Scheibe gekonnt aus der Luft und legte sie auf den heranfahrenden Shawn St-Amant ab. Dieser kam zwar zum Abschluss, scheiterte jedoch erneut an Reijola. Nur wenige Minuten später lag die Scheibe dann im Tor. Die Schiedsrichter zogen sofort den Videobeweis heran und entschieden nach Betrachtung der Bilder auf einen regulären Treffer. Shawn St-Amant war es, der die Scheibe, nach einer starken Einzelaktion, über die Torlinie bugsierte und das 1:0 aus Sicht der Oberösterreicher erzielte (8. Minute).
Nach dem Führunsgtreffer bleiben die Linzer weiterhin am Drücker. Lebler kam nach einem Distanzschuss von Tialler noch zum Rebound, setzte diesen aber knapp rechts am Tor vorbei. Wenig später folgte eine Strafe gegen Patrick Söllinger wegen Beinstellens – das erste Powerplay für Fehérvár. In Unterzahl präsentierten sich die Hausherren jedoch sehr diszipliniert. Sie konnten sich immer wieder gut befreien, stellten die Passwege konsequent zu und ließen keine gefährlichen Möglichkeiten für die Ungarn zu. Nach überstandener Unterzahl spielte Romig den Puck auf Pusnik auf der rechten Seite, der direkt abzog, aber nicht an Reijola vorbei kam. Kurz darauf kam Joel Messner von rechts zum Abschluss, doch Tirronen war auf dem Posten. Auvitu versuchte es wenig später auf das kurze Eck, scheiterte aber ebenfalls an Reijola, der das Tor dicht machte. Kurz vor der ersten Pause durften die Fans in der Linz AG Eisarena dann doch nochmal jubeln. Logan Roe spielte von der linken Seite einen Pass durch die Box auf Travis Barron. Dieser zog direkt ab und verwertete den One-Timer sehenswert zum 2:0 für die Hausherren (18. Minute).
Linzer bauen Führung aus
Die Stahlstädter machten im zweiten Abschnitt genau da weiter wo sie zuvor aufgehört hatten. Travis Barron arbeitete sich auf der rechten Seite bis zum Tor durch, zob ab und setzte den Puck mit einem perfekten Schuss über die Schulter von Reijola, zum 3:0, ins Tor (23. Minute). Die Linzer blieben weiter am Drücker und legten prompt nach: Romig spielte einen perfekten Pass in die Mitte, wo Pusnik den Schläger hinhielt und zum 4:0 einschob (25. Minute). Nach dem vierten Gegentreffer reagierten die Roten Teufel mit einem Torhüterwechsel. Dominik Horvath übernahm für Reijola den Platz im Tor. Kurz darauf musste Patrick Söllinger für zwei Minuten auf die Strafbank, das nächste Powerplay für Fehérvár. Doch auch im zweiten Unterzahlspiel präsentierten sich die Linzer hochkonzentriert und konsequent in der Defensive. Die Passwege wurden gut zugestellt und Fehérvár fand kaum Lücken, um gefährlich zum Abschluss zu kommen. István Bartalis versuchte es schließlich von der rechten Seite aus der Distanz, doch Tirronen zeigte eine starke Parade und verhinderte den Gegentreffer. Wenige Augenblicke später war die Strafzeit auch schon abgelaufen und Söllinger kehrte zurück aufs Eis. Wieder vollzählig übernahmen die Stahlstädter sofort wieder die Kontrolle über das Spielgeschehen, die Ungarn konnten sich dennoch immer wieder Chancen erarbeiten. Fehervar wurde durch Dominik Nagy ein paar Minuten später nochmals gefährlich als dieser von der blauen abzog. Stefan Gaffal warf sich jedoch in den Schuss und konnte diese Möglichkeit somit frühzeitig vereiteln. Kurz darauf lief Trevor Cheek im Eins-gegen-eins auf Tirronen zu, doch auch diesmal behielt der finnische Goalie die Oberhand. Obwohl die roten Teufel für ein paar Minuten die gefährlichere Mannschaft waren, durften abermals die Oberösterreicher jubeln. Andreas Kristler bediente Jonathan Oschgan in der Mitte, der mit einem perfekten Abschluss sein erstes Bundesliga-Tor erzielte und auf 5:0 stellte (34. Minute). Mit einer 5:0 Führung verabschiedeten sich die Mannschaften in die zweite Pause.
Black Wings lassen Fehervar keine Chance
Im letzten Drittel verlor das Spiel etwas an Schnelligkeit, die Hausherren waren immer noch die spielbestimmendere Mannschaft gingen in der Offensive aber nicht mehr das letzte Risiko. In der 45 Minute kam es vor dem Tor von Horvath zu wildem Gestochere, weder Stefan Gaffal noch Andi Kristler gelang es die Scheibe über die Linie zu drücken. Auch die nächste Torchance gehörte den Stahlstädtern. Emilio Romig tankte sich gut bis zum Tor durch, verfehlte das Kreuzeck aber um wenige Zentimeter. Die Linzer drückten nun immer mehr auf den nächsten Treffer. Graham Knott kam auf der linken Seite in aussichtsreiche Abschlussposition, feuerte ab und verwandelte durch die Beine von Horvath zum 6:0 (52. Minute). Aber damit noch nicht genug, die Oberösterreicher drängten sofort auf den nächsten Treffer. Andreas Kristler schloss aus der Distanz in Richtung gegnerischen Kasten ab, Jonathan Oschgan hielt seinen Schläger in den Schuss, lenkte die Scheibe ins Tor und schnürrte damit seinen Doppelpack. Mit einem deutlichen 7:0 Erfolg sammelten Brian Lebler und Co. wichtige Punkte für die Tabelle.
Bereits am 01.01.2026 reisen die Steinbach Black Wings nach Salzburg. Am kommenden Freitag, den 03.01 gastiert dann der VSV an der Unteren Donaulände. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.
Fünf Tore zum Jahresabschluss: Der HCB schlägt die Pioneers in der Sparkasse Arena

Bozen. (PM HCB) Süßer Jahresabschluss 2025 für den HCB Südtirol Alperia: Vor 2.900 Zuschauern in der Sparkasse Arena feiern die Foxes ihren dritten Sieg in Folge und besiegen die Pioneers Vorarlberg klar mit 5:0.
Ein denkwürdiger Abend für Luca Frigo, der mit seinem 100. Treffer im weiß-roten Trikot ein weiteres Stück Vereinsgeschichte schreibt. Erster Einsatz und gleich ein Shutout hingegen für Christopher Gibson, der anstelle von Harvey zwischen den Pfosten stand. Drei Punkte, die den Foxes den vierten Tabellenplatz sichern – punktgleich mit Salzburg und vorbei am HC Pustertal. Der dritte Platz von Ljubljana, das allerdings drei Spiele mehr ausgetragen hat, ist nur einen Punkt entfernt. Weiter geht es am 1. Januar um 19:15 Uhr mit dem Topspiel auswärts beim Tabellenführer EC KAC (nationale Live-Übertragung auf DAZN).
Der Spielverlauf: Coach Doug Shedden verzichtet neben den Langzeitverletzten Vallini und Barberio auch auf Kapitän Frank, der nach dem Spiel in Villach angeschlagen ist. Im Tor gibt Christopher Gibson sein Debüt im weiß-roten Trikot.
Die Pioneers starten engagiert in die ersten Spielminuten und werden sofort gefährlich – zunächst mit einem Volley-Schuss von Adams, dann im Powerplay mit einem kurzen Abfälscher von Dornbach. In der Folge übernehmen jedoch die Foxes die Spielkontrolle, und McClure testet als Erster die Reflexe von Caffi. Der italo-österreichische Goalie steht im Mittelpunkt und ist auch bei den guten, aber nicht verwerteten Aktionen von Schneider, Gersich und Bradley entscheidend zur Stelle, die selbst im Powerplay nicht treffen. Eine große Chance bietet sich wenig später Misley, dessen Schuss jedoch nur am Pfosten landet. Das konsequent defensive System der Österreicher hält, und nach der ersten Sirene steht es 0:0.
Im Mitteldrittel folgt dann die weiß-rote Gala. Nach 2 Minuten erzielt Gildon die Führung und verwertet den perfekten Assist des aufopferungsvoll spielenden Schneider. Die Foxes drücken weiter, und in der 27. Minute fällt das 2:0 – zugleich ein historischer Moment: Gildon legt auf den zweiten Pfosten zu Frigo, der seinen 100. Treffer im weiß-roten Trikot ins Netz setzt. Die Sparkasse Arena spendet stehenden Applaus für eines der Symbole der jüngeren HCB-Geschichte. Die Hausherren lassen nicht locker und erhöhen im Powerplay in der 29. Minute durch einen Schuss von McClure ins Kreuzeck auf 3:0. Kurz darauf folgt der Doppelpack von Dustin Gazley: In der 31. Minute vollendet die Nummer 10 einen Breakaway, in der 34. Minute überlistet er Caffi zwischen den Schonern – bereits der dritte Assist des Abends von Schneider. Die Partie ist entschieden, Vorarlberg nimmt spürbar Tempo aus dem Spiel.
Das dritte Drittel ist reine Verwaltung: Die Foxes schonen Kräfte und nehmen deutlich Tempo heraus, während die Pioneers gedanklich bereits im Jahr 2026 sind. Raum bleibt noch für zwei wichtige Paraden von Gibson, der bei seinem ersten Einsatz gleich seinen ersten Shutout im weiß-roten Trikot feiert.
HCB Südtirol Alperia – Pioneers Vorarlberg 5 – 0 [0-0; 5-0; 0-0]
Tore: 21:59 Max Gildon (1-0); 26:40 Luca Frigo (2-0); 28:26 Brad McClure PP1 (3-0); 30:54 Dustin Gazley (4-0); 33:30 Dustin Gazley (5-0)
Torschüsse: 40-17
Strafminuten: 6-10
Schiedsrichter: Holzer, Ofner / Pardatscher, Puff
Zuschauer: 2.901
! NEU ! Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer haben den WhatsApp-Kanal von Eishockey-Magazin.de abonniert. Melde dich jetzt an und erhalte regelmäßig aktuelle Nachrichten!


Leave a comment