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Knappe Niederlage der Red Bulls gegen Tabellenführer Bozen Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg hat das Neujahrsspiel der bet-at-home ICE Hockey... ICEHL: Red Bulls verlieren gegen Tabelenführer Bozen – Siege für Capitals, Dornbirn, Fehervar und KAC

Knappe Niederlage der Red Bulls gegen Tabellenführer Bozen

Paul Huber (EC RBS), Gleason Fournier (Bozen) and Peter Hochkofler (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Jasmin Walter

Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg hat das Neujahrsspiel der bet-at-home ICE Hockey League gegen HCB Südtirol Alperia zuhause mit 4:5 nach Penaltyschießen verloren, nachdem die Salzburger zwischenzeitlich schon mit 1:3 zurücklagen.

Mit einer starken kämpferischen Leistung und Toren von Mario Huber, Thomas Raffl, Justin Schütz und Rick Schofield sicherten sich die Red Bulls aber noch einen Punkt gegen den Tabellenführer.

Die Red Bulls starteten ohne die Rekonvaleszenten Jack Skille, Alexander Rauchenwald, Dominique Heinrich, Aljaz Predan und Filip Varejcka sowie John Peterka (GER) und Tim Harnisch (AUT/ U20-Weltmeisterschaft in Kanada) ins neue Jahr. Dafür war Julian Lutz nach einem Spiel Pause wieder dabei und Stürmer Paul Huber gab heute exakt drei Wochen nach seinem letzten Spiel sein Comeback.

Das erste Tor des neuen Jahres in der Salzburger Eisarena gehörte dem HCB Südtirol Alperia, der in der 4. Minute mit einem One-timer von Gleason Fournier aus Halbdistanz in Führung ging. In der von Beginn an sehr intensiven Partie mussten sich die Red Bulls ihre Chancen wie erwartet hart erarbeiten, während Bozen offensiv viel Druck ausübte. In der 11. Minute wurde Salzburgs Mario Huber von David McIntyre optimal in die Offensivzone geschickt und vollendete nach kurzem Solo zum 1:1-Ausgleich. Doch fünf Minuten später holte Dustin Gazley die Führung für die Gäste wieder zurück und noch in der Schlussminute des ersten Abschnitts stellte Michael Halmo nach einem Gestocher vor Salzburgs Torhüter Jesper Eliasson auf den nicht unverdienten 3:1-Pausenstand aus Gästesicht.

Im zweiten Abschnitt spielten die Red Bulls aggressiver nach vorn und drückten anfangs die Südtiroler in ihre Abwehrzone zurück. Das machte sich bezahlt, in der 26. Minute wurden die Salzburger mit dem Anschlusstor belohnt, Thomas Raffl musste im Powerplay am rechten Pfosten auf Pass von John Hughes nur den Schläger hinhalten. Nun ging es wieder hin und her, die Partie war wieder offen. Stefano Giliati stellte nach kurzem Alleingang den alten 2-Tore-Vorsprung her (30.), doch nur drei Minuten später setzte sich Justin Schütz im Powerplay bei einem kurzen Gestocher durch und traf neuerlich zum Anschluss. Am Ende gerieten die Red Bulls in Unterzahl, konnten sich aber ohne Gegentreffer in die Pause retten und hatten sich insgesamt mit dem starken zweiten Abschnitt alle Chancen erhalten, die Partie noch zu drehen.

Im Schlussdrittel drückten anfangs wieder die Gäste, die Red Bulls hatten bei einem starken Bozener Powerplay ab der 44. Minute teilweise Glück, dass die Scheibe bei viel Verkehr vor dem Tor nicht reinging. Nur wenig später schlugen die Red Bulls dann selbst wieder in Überzahl zu, Rick Schofield traf mit viel Übersicht und glich tatsächlich zum 4:4 aus. Danach war Bozen wieder am Drücker, Jesper Eliasson hielt etliche starke Schüsse der Gäste. Aber das Momentum wechselte nun hin und her, auch die Red Bulls kamen immer wieder gefährlich vors Tor von Andreas Bernard. In der regulären Spielzeit konnte aber kein Team mehr treffen, so dass es in die Verlängerung ging, in der die Salzburger am Ende mit einem Powerplay gute Chancen hatten. Aber die Entscheidung musste schließlich im Penaltyschießen fallen und da hatten die Gäste das Glück auf ihrer Seite. Dustin Gazley verwandelte den entscheidenden Penalty und schoss den HCB Südtirol Alperia nach insgesamt 18 Penaltys zum Neujahrssieg in Salzburg. .

bet-at-home ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol Alperia 4:5 (1:3, 2:1, 1:0) SO

Tore: M. Huber (11.), Raffl (26./PP), Schütz (33./PP), Schofield (47./PP) resp. Fournier (4.), Gazley (16., 65./PS), Halmo (20.), Giliati (30.)

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane

“Bozen war im ersten Abschnitt das deutlich bessere Team und wir fanden anfangs kaum Mittel dagegen. Das wurde danach besser und wir haben v.a. im Powerplay getroffen, ihnen aber immer noch zu leicht Chancen gegeben. Im Schlussdrittel haben sich die Jungs stark zurückgekämpft und hatten auch Chancen, das Spiel sogar noch zu gewinnen, aber leider haben wir heute insgesamt zu spät begonnen, unser Spiel zu spielen.“


Capitals starten mit Sieg ins neue Jahr

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals starteten mit einem deutlichen Auswärtssieg ins neue Jahr.

Wien setzte sich im vierten „Duell der Hauptstädte“, auswärts bei den iClinic Bratislava Capitals, mit 5:2 durch. Damit entschied das Team von Head-Coach Dave Cameron auch das vierte Aufeinandertreffen mit dem Liga-Neuling für sich. In der Tabelle der bet-at-home ICE Hockey League liegt Österreichs Hauptstadtklub weiter auf Rang drei. Übermorgen Sonntag empfangen die Caps, zu Hause in der Erste Bank Arena, Hydro Fehervar AV19 (Face-Off: 17:30 Uhr, live im CAPS-STREAM). Natürlich berichten wir auch wieder für Euch wie gewohnt live in unserem Caps-LiveTicker – presented by Admiral bzw. in der CAPS APP.

Head-Coach Dave Cameron verändert sein Line-Up, gegenüber dem 4:1-Auswärtssieg vor zwei Tagen gegen Hydro Fehervar AV19, personell nur an einer Position. Statt des nach Detroit zurückgekehrten NHL-Goalies Calvin Pickard, rückt Youngster Max Zimmermann als Back-Up-Torhüter ins Aufgebot. Rafael Rotter und Graham McPhee sind verletzt. Colin Campbell wird weiterhin geschont. Armin Preiser erhält ebenfalls eine Pause. Die Eigenbau-Spieler Goalie Sebastian Wraneschitz (18), Verteidiger Timo Pallierer (19) sowie Stürmer Mathias Böhm (17) befinden sich mit Österreichs U20-Nationateam auf der Rückreise von der U20-WM in Kanada. Das Tor der spusu Vienna Capitals hütet Österreichs langjähriger Team-Torhüter Bernhard Starkbaum.

Das vierte „Hauptstadt-Duell“ der Saison bietet im ersten Drittel wenige Höhepunkte. Die spusu Vienna Capitals sind das aktivere Team. Ausgestattet mit dem Selbstvertrauen vom Sieg gegen Hydro Fehervar AV19 vor zwei Tagen versucht Wien schnell vor das Tor der Bratislava Caps zu kommen. In Minute 6 findet das Team von Head-Coach Dave Cameron die erste gute Möglichkeit vor. Nach einem Bully im Offensiv-Drittel kommt die Scheibe zu Benjamin Nissner in den Slot. Der Wiener, einer von 14 (!) „Local Heros“ im heutigen Caps-Line-Up, versucht sofort Jared Coreau mit der Backhand zu überlisten, scheitert aber am Bratislava-Goalie (6. Min.). Kurz darauf fängt Ty Loney einen Querpass im eigenen Drittel ab und startet mit einem energischen Solo Richtung Bratislava-Tor. Am Ende fällt der Schuss von Wiens Torjäger – im Eins-gegen-Eins mit Coreau – jedoch zu schwach aus (7. Min.). Drei Minuten später findet Fabio Artner die dritte Gelegenheit während dieser Drangphase vor. Bei seinem Schuss aus dem Slot rettet gerade noch ein Slowake (10. Min.).

Im zweiten Drittel erwischen die spusu Vienna Capitals einen Start nach Maß und gehen bereits nach 26 Sekunden in Führung. Routinier Phil Lakos zieht von den rechten Hashmarks ab. Coreau ist durch Ali Wukovits die Sicht verstellt und dieser fälscht die Scheibe schlussendlich, via Schuh eines Bratislava-Defenders, über die Linie zum 1:0 ab (21. Min). In Minute 29 jubeln die Gäste aus Wien dann über das verdiente 2:0. Wieder ist Lakos in die Aktion involviert, wieder als Assistgeber. Diesmal überlässt der 40-Jährige Ty Loney am rechten Bullykreis die Scheibe. Loney nimmt den Puck per One-Timer und zimmert den Hartgummi exakt ins linke Kreuzeck (29. Min.). Von den iClinic Bratislava Capitals ist im zweiten Abschnitt wenig zu sehen. Die Caps sind hingegen im ersten Powerplay ganz nah dran am dritten Treffer. Zuerst bedient Taylor Vause Wiens Eigenbau-Stürmer Artner am langen, linken Eck ideal. Die Scheibe will bei der anschließenden Deflection jedoch ebenso nicht ins Tor (34. Min.), wie auch bei zwei folgenden Distanzschüssen von Jérôme Leduc, die jeweils nur um Zentimeter neben das Gehäuse gehen (35. Min.). Ein sehenswerter Spielzug bringt den spusu Vienna Capitals schlussendlich in Minute 39 das 3:0. Alex Wall kurvt durch die Zone von Bratislava, schaut auf, spielt von der rechten Halfwall einen Zuckerpass auf Niki Hartl und der Stürmer fälscht, an der linken Stange wartend, die Scheibe topshelf ins Netz ab (39. Min.). 28 Sekunden vor Drittelende muss Starkbaum allerdings doch noch hinter sich greifen. Filip Ahl tankt sich von der rechten Rundung im Caps-Drittel kommend energisch in den Wiener Slot durch und trifft zum 1:3 aus Sicht der Hausherren (40. Min.).

Im Schlussabschnitt ist Starkbaum bei einem Schuss von Michel Miklik auf die kurze, rechte Ecke auf dem Posten (42. Min.). Kurz darauf vergeben die spusu Vienna Capitals in einer 3-auf-1-Situation den vierten Treffer. Wall kommt über links, könnte es selbst versuchen, entscheidet sich jedoch für den Pass in die Mitte, der gerade noch abgefälscht wird (45. Min.). Ein Doppelschlag binnen 67 Sekunden bringt dann die Entscheidung. Zuerst platziert Mario Fischer den Puck aus dem hohen Slot perfekt im linken Kreuzeck (4:1, 51. Min.). Eine Minute später fälscht Loney einen Distanz-Hammer von Brett Flemming zum 5:1 ab (52. Min.). Die Schlussphase ist geprägt von Strafen auf beiden Seiten. Den iClinic Bratislava Capitals gelingt im Powerplay durch Torjäger Mitchell Hults noch der zweite Treffer (57. Min., PP1). Am Ende ist der 5:2-Auswärtssieg der spusu Vienna Capitals allerdings verdient.

In der Tabelle der bet-at-home ICE Hockey League liegt Wien weiterhin auf Rang drei. Der Rückstand auf das Spitzenduo Bozen und Fehervar beträgt sechs Punkte.

iClinic Bratislava Capitals – spusu Vienna Capitals 2:5 (0:0, 1:3 1:2)

Tore BRC: Filip Ahl (40. Min.), Mitchell Hults (57. Min., PP1)

Tore CAPS: Ali Wukovits (21. Min.), Ty Loney (29., 52. Min.), Niki Hartl (39. Min.), Mario Fischer (51. Min.)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #29 Bernhard Starkbaum | #30 Max Zimmermann

1. Linie: #42 Alex Wall, #4 Phil Lakos – #9 Ali Wukovits, #91 Taylor Vause, #27 Ty Loney

2. Linie: #50 Mario Fischer, #8 Jérôme Leduc – #81 Marco Richter, #70 Benjamin Nissner, #96 Niki Hartl

3. Linie: #2 Lukas Piff, #19 Brett Flemming – #23 Fabio Artner, #22 Julian Grosslercher, #61 Patrik Kittinger

4. Linie: #11 Sascha Bauer, #5 Dominic Hackl – #12 Alexander Cijan, #10 Patrick Antal, #14 Patrick Peter

Statement Dave Cameron, Head-Coach spusu Vienna Capitals

„Wir sind langsam in die Partie gestartet, mir hat im ersten Drittel die Aggressivität gefehlt. Ab dem Mittelabschnitt hat mein Team dann aber ein wirklich gutes Auswärtsspiel gezeigt. Wir agierten offensiver und sind dadurch auch zu zahlreichen Chancen gekommen, von denen wir einige verwerten konnten. Die drei Punkte sind verdient und ein schöner Start ins neue Jahr. Jetzt gilt es aber gleich übermorgen, zu Hause gegen Fehervar, nachzulegen.“


Haie verlieren gegen Bulldogs mit 2:4!

Innsbruck. (PM HCI) Der HC TIWAG Innsbruck-Die Haie muss im ersten Spiel 2021 eine Niederlage einstecken. Gegen die Dornbirn Bulldogs setzt es zu Hause ein 2:4.

Haie-Headcoach Mitch O’Keefe muss im Westderby neben den angeschlagenen und verletzten Colton Saucerman, Henrik Hochfilzer und Christof Kromp auch auf den gesperrten Braden Christoffer verzichten. Der Kanadier kassierte ja beim letzten Spiel in Salzburg seine zweite Spieldauerdisziplinarstrafe der laufenden Saison, und wurde deshalb von der Liga automatisch für ein Spiel gesperrt.

Mit zwangsläufig umgestellten Linien erwischen die Haie einen guten Start, bereits nach 20 Sekunden die erste gute Chance durch Verteidiger Kevin Tansey. Kurz darauf hat Max Gerlach ebenfalls die Möglichkeit zur Führung, auf der Gegenseite kann sich Haie-Keeper Rene Swette bei einem Schuss von Emilio Romig auszeichnen. In der 7. Minute dann das 1:0 für die Haie! Christian Jennes fälscht einen Schuss von Lukas Bär unhaltbar ab.

Nur 24 Sekunden später beißen die Bulldogs zurück. Philipp Pöschmann drückt im Nachsetzen die Scheibe über die Linie. Die Haie kurz geschockt erhalten eineinhalb Minuten später das nächste Gegentor. Simeon Schwinger schließt einen Konter sehenswert zum 1:2 ab. Gegen Ende des ersten Drittels die Tiroler dann zum ersten Mal im Powerplay, und es dauert nur sieben Sekunden bis Kapitän Sam Herr nach einer schönen Einzelaktion zum 2:2 für die Haie ausgleicht.

Im Mitteldrittel ein offenes Spiel, Chancen auf beiden Seiten, Tore fallen aber vorerst keine mehr. Dafür können sich beide Torhüter mehrmals auszeichnen. Auf Seiten der Haie macht Rene Swette alleine vier Großchancen der Dornbirner zunichte, Bulldogs Goalie Thomas Höneckl zeigt bei einer Möglichkeit von Christian Jennes seine Klasse. Mit 2:2 geht es ins Schlussdrittel.
Da haben die Haie den besseren Start, und durch Max Gerlach und Thomas Mader gleich gute Gelegenheiten zur Führung. Doch auch die Bulldogs kommen zu ihren Möglichkeiten, und in Minute 48 sogar eine Triple-Chance. Hier retten Rene Swette und die Latte den Tirolern zunächst das 2:2. In der 54. Minute gehen die Bulldogs aber in Führung. Nikita Jevpalovs schließt von rechts per Schlagschuss ab.

Die Haie werfen dann alles nach vorne, haben unter anderem durch Kevin Tansey (zwei Mal) und Thomas Mader noch Chancen auf den Ausgleich. Kurz vor Schluss macht allerdings Ex-Hai Andrew Yogan mit einem empt-net-goal den Deckel drauf.

Wieder gut gekämpft, wieder waren die Chancen da, doch wieder gibt es an diesem Abend keine Punkte für die Haie.
HC TIWAG Innsbruck Headcoach Mitch O’Keefe: „Wir haben wieder im eigenen Drittel zu viele leichte Fehler gemacht. Schade, dass kostet Spiele. Vor Allem weil unser Goaltending heute richtig gut war und uns lange im Spiel gehalten hat.“

Dornbirn Bulldogs Headcoach Kai Suikkanen: „Drei richtig wichtige Punkte für uns, vor Allem weil es in Innsbruck für uns immer schwer war zu bestehen. Es war ein ganz enges, hartes Match, zum Glück mit dem besseren Ende für uns“.

Übermorgen, Sonntag, gastiert der EC Red Bull Salzburg in der TIWAG Arena.
Da haben die Haie die Möglichkeit sich für die gestrige 1:5-Niederlage in Salzburg zu revanchieren.

HC TIWAG Innsbruck-Die Haie – Dornbirn Bulldogs 2:4 (2:2, 0:0, 0:2)
Tore: Jennes 7., Herr 19./PP1 bzw. Pöschmann 7., Schwinger 9., Jevpalovs 54., Yogan 60./EN
Strafminuten: 6 bzw. 2
Schüsse: 41 bzw. 48

Das nächste Spiel der Haie:
HC TIWAG Innsbruck-Die Haie – EC Red Bull Salzburg
Sonntag, 03.01.2021 17.30 Uhr – TIWAG Arena


Black Wings: Overtime Niederlage in Fehervar

Lebler & Co fighten sich in die Verlängerung und verlieren am Ende knapp mit 4:5.

Linz. (PM BWL) Im ersten Spiel des Jahres 2021 zeigen die Steinbach Black Wings 1992 eine ordentliche Leistung bei den favorisierten „roten Teufeln“ aus Fehervar.

Fast das gesamte Spiel über laufen die Stahlstädter einem Rückstand hinterher, zeigen aber tolle Moral und kämpfen sich mit einem 4:4 in die Verlängerung. In dieser haben die Ungarn das bessere Ende für sich und holen sich somit den vierten Sieg gegen die Oberösterreicher in der laufenden Saison.

Solide Gastgeber

Bereits in der ersten Spielminute bietet sich für die Linzer die Chance zur frühen Führung. Pelletier läuft alleine auf Kornakker zu, versucht den Keeper zu verladen und schiebt mit der Backhand den Puck am rechten Eck vorbei. Die Hausherren zeigen gutes Forechecking und haben im Verlauf des ersten Drittels etwas mehr vom Spiel. Nachdem die Ungarn ihr erstes Powerplay ungenützt verstreichen lassen, prüft Horvath mit einem präzisen Schuss Gracnar – der Linzer Goalie ist aber mit einem starken Schulter-Save zur Stelle. In der elften Minute muss Fehervars Sarpatki wegen Haltens in die Kühlbox. Die Black Wings kombinieren im Powerplay gefällig, zwingende Chancen bleiben aber aus.

Und so sind es die „roten Teufel“, die drei Minuten später in Überzahl den ersten Treffer besorgen. Einen scharfen Hari-Schuss kann Gracnar nur prallen lassen, der Puck landet bei Kuralt, der zum 1:0 abstaubt. Danach vergeben die Oberösterreicher in Form einer Doppelchance den möglichen Ausgleich. Pelletier und Lebler im Nachschuss scheitern am ungarischen Torhüter. Und wieder werden die Stahlstädter sofort bestraft. Petan hat viel Platz auf der rechten Seite, deutet erst einen Pass an, zieht dann aber selber ab und trifft zum 2:0 ins linke Eck. Mit diesem Ergebnis geht es erstmals zur Pausenansprache.

Hohes Tempo – wenig Ertrag

Mit viel Schwung startet die Ceman-Truppe in den Mittelabschnitt. Lebler, Pelletier und Kozek suchen den direkten Abschluss, bleiben aber ohne Torerfolg. Kurz darauf fassen Freunschlag und Fehervars Bartalis zwei Strafminuten aus. Im 4 gegen 4 hat Gracnar alle Hände voll zu tun, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Beide Teams agieren nun mit viel Tempo und erspielen sich einige gute Torchancen. Die beste Gelegenheit für die Linzer vergibt Lebler, der im Slot frei zum Schuss kommt, diesen aber zu zentral aufs Tor setzt.

In der 37. Minute gelingt den Black Wings der wichtige Anschlusstreffer. Lebler bedient Umicevic ideal, der schwedische Topscorer (10 Tore/20 Assists) verlädt Kornakker und schiebt blitzsauber per Backhand zum 1.2 ein. Doch die Freude währt nur kurz – lediglich 54 Sekunden später schlagen die Magyaren eiskalt zurück. Nach einer schnell gespielten Kombination über Petan und Bartalis vollendet Erdely am langen Eck zum 3:1. Nach der Pausensirene sprechen die Referees noch eine Strafe gegen Pelletier aus, weshalb die Stahlstädter mit einem Mann weniger am Eis ins Schlussdrittel starten.

Trefferreiche Schlussphase

Die Black Wings überstehen die Unterzahl unbeschadet. Personell wieder komplett drücken die Oberösterreicher sofort wieder aufs Tempo und drängen auf den erneuten Anschlusstreffer – welcher auch rasch gelingt. Hytönen schnappt sich hinter dem Tor die Scheibe und trifft per Bauerntrick zum 2:3. Mit diesem Treffer geht ein regelrechter Ruck durch die Mannschaft, die Linzer bleiben druckvoll und schnuppern am nächsten Torerfolg. In der 48. Minute vergibt Beaudoin aus aussichtsreicher Position. Vier Minuten später gelingt dann der nicht unverdiente Ausgleich im Powerplay. Bartulis lässt einen Distanzschuss ab und bezwingt Kornakker, dessen Sicht auf den Puck clever von Brucker eingeschränkt wird.

Kurz nach dem 3:3 geraten die nun zu passiv agierenden Black Wings wieder in Rückstand. Horvath bringt einen verdeckten Schuss aufs Tor und stellt auf 4:3. Doch wieder zeigen die Linzer Moral und gleichen postwendend aus. Nach einem Kozek-Schuss steht Hytönen goldrichtig und stochert den Puck in der 55. Minute zum 4:4 über die Linie. Nach einer weiteren überstandenen Unterzahl in der Schlussphase geht die spannende Partie in die Verlängerung. Die zum Leidwesen der Linzer nicht allzu lange dauert. Nach 30 Sekunden schließt Kuralt ein Zuspiel von Hari gnadenlos zum 5:4 ab und fixiert damit den vierten Sieg für Fehervar im vierten Aufeinandertreffen dieser Saison.

Ergebnis
Hydro Fehervar – Steinbach Black Wings 1992 5:4 OT (2:0, 1:1, 1:3, 1:0)

Torschützen: 1:0 Kuralt (14./PP1), 2:0 Petan (17.), 2:1 Umicevic (38.), 3:1 Erdely (38.), 3:2 Hytönen (44.), 3:3 Bartulis (52./PP1), 4:3 Horvath (53.), 4:4 Hytönen (55.), 5:4 Kuralt (61.);

Strafminuten: 6 bzw 10

Torschüsse: 27 bzw 27

Referees: Nagy, Soos, Kis-Kiraly, Nemeth;

Ocskay Gabor Ice Hall


31.Runde: Moser Medical Graz99ers – EC KAC 2:6

Erik Kirschläger #71 (Moser Medical Graz 99ers), Ken Ograjensek #18 (Moser Medical Graz 99ers), Thomas Vallant #10 (EC KAC) & Sebastian Dahm #32 (EC KAC). Photo: Werner Krainbucher

Graz. (PM 99ers) Die Moser Medical Graz99ers kassieren eine 2:6 Heimniederlage gegen den EC KAC.

Die Grazer mit dem guten Start in dieses Spiel, Cameranesi und Fejes prüften Goalie Dahm.

In der 4.Spielminute eine mehr als kleinliche Strafe gegen Lukas Kainz wegen Behinderung.

Die Rotjacken mit einem guten Überzahlspiel und einem Stangenschuss. Die 99ers überstanden das erste Unterzahlspiel unbeschadet. In der 7.Minute die Grazer mit einem Abspielfehler im eigenen Drittel und Haudum (7.) nützte diesen zum 1:0. In der 11.Minute Pech für die Grazer. Kirchschläger alleine vor Dahm, doch die Stange rettete den KAC. Die 99ers wurden nun immer gefährlicher. Oleksuk mit dem genialen Pass vor das Tor, Setzinger bringt aber nicht richtig Druck hinter den Schläger. In der 13.Minute das erste Überzahlspiel für die Grazer. Die 99ers auch in dieser Phase mit zwei guten Möglichkeiten, der Ausgleich wollte aber nicht gelingen. Der KAC nun unter starker Bedrängnis, der erlösende Treffer zum 1:1 wollte aber weiterhin nicht fallen. In der 18.Minute die zweite Unterzahl in diesem Spiel für Graz. Die Schiedsrichter übersehen hier ein Foul an Grafenthin und der KAC kam durch Koch (19.PP) zum 2:0.

Im zweiten Abschnitt zunächst ein hin und her, große Torchancen waren aber nicht mit dabei. In der 26.Minute ein Big-Save von Felix Nussbacher gegen Gregorc. In der 32.Minute Fraser alleine auf Nussbacher, der Goalie blieb aber Sieger. In der 34.Minute der Anschlusstreffer für die 99ers. Dahm rutscht die Scheibe durch die Schoner und Fejes (34.) sagte danke. Die Grazer nun nahe dran am Ausgleich. Sointu sieht Cameranesi im Slot, der bringt den Puck aber aus kurzer Distanz nicht an Dahm vorbei. Der KAC kam in der 38.Minute zum glücklichen dritten Treffer. Ticar wird angeschossen und die Scheibe springt über die Linie. 1:19 vor Drittelende noch ein Powerplay für die 99ers.

Den Grazern gelang in diesem Überzahlspiel kein Treffer. In der 43.Minute die Chance auf das 2:3. Cameranesi gibt zurück auf Sointu, doch der schießt aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei. In der 47.Minute übersehen die Schiedsrichter erneut an Foul an einem Grazer Spieler, geben aber dann eine Strafe gegen Porsberger. Die Grazer hier mit dem Anschlusstreffer. Sointu (48.SH) erkämpft sich die Scheibe, läuft alleine auf Dahm und trifft im Nachschuss. Die 99ers überstanden auch die Unterzahl und versuchten nun, Druck auf die Rotjacken aufzubauen. In der 50.Minute die nächste Strafe gegen die 99ers, dieses Mal traf es Oliver Setzinger. In dieser Phase Chancen auf beiden Seiten. Cameranesi mit der dicken Möglichkeit im Konter auf den Ausgleich, Ganahl auf der anderen Seite mit der Chance auf das 4:2. Der vierte Treffer dann in der 54.Minute. Nussbacher aus der Position und Petersen (54.) muss nur ins leere Tor schieben. Die Grazer fanden nun nicht mehr ins Spiel zurück, kassierten noch die Treffer zum 2:5 und 2:6 Endstand.

31.Runde bet-at-home ICE Hockey League
Moser Medical Graz99ers – EC KAC 2:6 (0:2)(1:1)(1:3)
Torfolge:
0:1 Haudum (7.), 0:2 Koch (19.PP), 1:2 Fejes (34.), 1:3 Ticar (38.), 2:3 Sointu (48.SH), 2:4 Petersen (54.), 2:5 Bischofberger (57.), 2:6 Ganahl (60.)

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Reglement-Anpassung während Corona in der DEL: Stehen einem Club mindestens ein Torhüter und zehn Feldspieler zur Verfügung, muss die Mannschaft antreten. Ist das eine richtige Anpassung?

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