Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann das Heimspiel der win2day ICE Hockey League zuhause gegen Olimpija Ljubljana mit 5:1 und war ab dem zweiten Abschnitt auch die klar tonangebende Mannschaft.
Ein frühes Salzburger Führungstor glichen die Slowenen im ersten Abschnitt noch aus. Danach aber wurde das Salzburger Angriffsspiel immer drückender. Die Red Bulls trafen in den beiden Folgedritteln jeweils zweimal und feierten am Ende in der fast ausverkauften Salzburger Eisarena den ersten Saisonsieg gegen die starken Slowenen. Die Red Bulls haben heute auch zum 12. Mal in Folge gewonnen und damit zum zweiten Mal den eigenen Club-Rekord eingestellt.
Spielverlauf
Zuerst wurde Thomas Raffl auf dem Eis feierlich geehrt – er hatte im letzten Spiel in Bozen sein 1.000. Liga-Spiel bestritten – und dann starteten die Red Bulls optimal in die Partie. Vierte Minute, mit Verkehr vorm Tor, Pass von Brandon Coe und Michael Raffl netzte aus nächster Nähe ein. Kurz darauf hätte sein Bruder fast nachgelegt, wurde aber noch von Ljubljanas Torhüter Lukáš Horák gestoppt (6.). Salzburg spielte druckvoll weiter und war auch bei einem ersten Unterzahlspiel defensiv am Punkt. Dann lief auch die Offensivmaschine der Gäste an, Salzburgs Torhüter Atte Tolvanen fing etliche gute Schüsse weg, war neuerlich in Unterzahl gegen den One-timer von Bine Masic (16.) aus kurzer Distanz aber machtlos. Zu dem Zeitpunkt ging es bereits ausgeglichen hin und her, nach ersten 20 intensiven Minuten ging es mit dem 1:1 in die Kabine.
Wenige Sekunden nach Wiederbeginn hatten die Red Bulls Glück bei einem Stangenschuss. Ljubljana war jetzt am Drücker, aber just mit einem Powerplay übernahmen die Red Bulls wieder die Führung. Travis St. Denis traf im Nachschuss ins halboffene Tor (24.). Eine Minute später verpasste Thomas Raffl seine Chance vorm Tor, erwischte die Scheibe nicht richtig (25.). Es ging weiter auf und ab, die Partie nahm deutlich an Härte zu. Es folgten richtig starke Salzburger Minuten mit vielen guten Schüssen, manchmal waren die Red Bulls fast zu verspielt vorm Tor. Kurz vor der zweiten Drittelpause wurde Mario Huber bei einem Breakaway regelwidrig behindert und verwandelte den Penalty zur verdienten 3:1-Pausenführung.
Die Red Bulls zogen nach der Pause sofort die Zügel an und dominierten die ersten Minuten inklusive eines guten, aber torlosen Powerplays. Ljubljana kam zurück, T.J. Brennan hämmerte die Scheibe an die Stange (45.). Aber Salzburg war jetzt richtig in Fahrt, kombinierte sich regelmäßig vors Tor und spielte die Gäste zeitweise an die Wand. Brandon Coe belohnte schließlich die Hausherren und zog mit einem Handgelenksschuss aus Halbdistanz genau ins Kreuzeck (47.). Kurz darauf wurde Connor Corcoran von Thomas Raffl mit einem Traumpass vors Tor bedient und musste nur noch seinen Schläger hinhalten (48.). Das war die Entscheidung. Die Red Bulls zeigten bis zum Schluss, dass das heute ihr Spiel war und gewannen schließlich hoch verdient mit 5:1.
Statement Travis St. Denis „Ich denke, wir haben heute über volle 60 Minuten gespielt. Es war noch eng im ersten Drittel, aber dann haben wir die Partie übernommen und bis zum Ende gut gespielt, inklusive die starken Saves von Atte. Wir sind bei unserer Linie geblieben, haben defensiv gut gespielt und uns damit vorn die Chancen ermöglicht. Und haben auch einige reingemacht.“
win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – Olimpija Ljubljana 5:1 (1:1, 2:0, 2:0)
Tore:
1:0 | 03:33 | Michael Raffl
1:1 | 15:58 | Bine Masic | PP
2:1 | 23:04 | Travis St. Denis | PP
3:1 | 39:36 | Mario Huber | PS
4:1 | 46:43 | Brandon Coe
5:1 | 47:21 | Connor Corcoran
Zuschauer: 3 205
Bozen kehrt mit einem Punkt aus Graz zurück – Overtime belohnt die 99ers

Bozen. (PM HCB) Eine weitere Niederlage nach Verlängerung für den HCB Südtirol Alperia, der sich auswärts bei den Graz99ers mit 2:3 nach Overtime geschlagen geben muss.
Den Siegtreffer erzielt Josh Currie, nachdem Gazley und Gersich im zweiten Drittel einen 0:2-Rückstand ausgeglichen hatten. Die Weiß-Roten zeigen trotz einiger Ungenauigkeiten ein starkes Penalty Killing, das es ihnen ermöglicht, aus einer schwierigen Arena einen Punkt mitzunehmen. Weiter geht es am Sonntag um 16:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den VSV; zu diesem Anlass wird der Alperia Family Day organisiert.
Der Spielverlauf: Coach Shedden muss neben den Langzeitverletzten Vallini und Barberio auch auf Cole Schneider verzichten, der wegen der Geburt seiner Tochter in Bozen geblieben ist. Ebenfalls nicht mit nach Graz gereist sind Larcher, der für Meran im Einsatz ist, sowie Gennaro, der erst gestern in der Südtiroler Landeshauptstadt angekommen ist. Im Tor steht Gibson, bei seinem zweiten Saisoneinsatz.
Graz beginnt furios und setzt die Defensive der Foxes sofort unter Druck. Gibson hält stand, und mit zunehmender Spieldauer erarbeiten sich die Weiß-Roten ihre ersten Chancen: McClure trifft den Außenpfosten, anschließend sorgen Frank und Di Perna für Gefahr vor Lagacé. Die 99ers halten jedoch den Druck hoch und sichern sich das erste Powerplay des Abends: In der 17. Minute erzielt Bailen von der blauen Linie die österreichische Führung. Bozen agiert im Spielaufbau ungenau, und Graz bleibt gefährlich – Collins scheitert diesmal an Gibson.
Zu Beginn des zweiten Drittels gelingt den Gastgebern das 2:0: In der 22. Minute findet Collins freie Bahn im Slot und trifft ins Kreuzeck. Die Foxes finden nur schwer ins Spiel, während Graz weiter das Geschehen bestimmt. In der 32. Minute kommt jedoch die Wende: Ein schöner Konter über Di Perna und Gersich bringt Gazley in Schussposition, der auf 1:2 verkürzt. Bozen schöpft neuen Mut und gleicht in der 35. Minute aus: Pollock erobert die Scheibe im Forecheck, Gazley prüft Lagacé, und im Nachschuss trifft Gersich zum 2:2. In der Folge müssen die Weiß-Roten im Penalty Killing Schwerstarbeit leisten und kommen dabei sogar durch einen Konter des Duos Mantenuto–Frigo beinahe zur Führung. In doppelter Unterzahl hält Gibson sein Team im Spiel, und in den Schlusssekunden verpasst Digiacinto nur knapp das Tor, scheitert aber an einer Doppelparade von Lagacé.
Das dritte Drittel verläuft wechselhaft, beide Teams suchen die Entscheidung, finden aber keinen dritten Treffer. Die Foxes kommen zweimal der Führung nahe, ehe Graz Druck macht und vier der letzten fünf Minuten in Überzahl spielt. Das Bozner Penalty Killing präsentiert sich jedoch erneut äußerst stabil und übersteht die heikle Phase dank Gibson und zahlreicher geblockter Schüsse. Die Entscheidung fällt in der Overtime: In der 62. Minute setzt sich Josh Currie durch, lässt Valentine stehen und erzielt den Siegtreffer.
Graz99ers – HCB Südtirol Alperia 3 – 2 OT [1-0; 1-2; 0-0; 1-0]
Tore: 16:34 Nick Bailen PP1 (1-0); 21:13 Chris Collins (2-0); 31:03 Dustin Gazley (2-1); 34:29 Shane Gersich (2-2); 61:50 Josh Currie (3-2)
Torschüsse: 53-30
Strafminuten: 6-14
Schiedsrichter: Groznik, Rezek / Bedynek, Zacherl
Zuschauer: 3.757
Es soll für die Haie auch in Fehervar nicht sein
Innsbruck. (PM Haie) Trotz einer guten Vorstellung in Fehérvár reicht es für die Haie wieder nicht zu Punkten. Späte Tore sichern den Ungarn den 4:2-Sieg.
Die Haie, wieder unterstützt von zahlreich mitgereisten Fans, sind gegen Fehérvár von Beginn an unter Druck. Bereits nach wenigen Sekunden haben die roten Teufel zwei dicke Möglichkeiten, Matt Vernon kann klären. Die Haie kommen in den ersten fünf Minuten nicht aus der Defensive, erste eine unnötige Strafe der Ungarn sorgt für Entlastung. Im darauffolgenden Powerplay verzeichnen die Haie zumindest die ersten Torschüsse.
Fehérvár bleibt danach die dominierende Mannschaft, tut sich gegen defensiv gut spielende Haie aber schwer. Nach 20 Minuten steht es aber 0:0.
Im zweiten Abschnitt ändert sich das Bild. Die Haie sind jetzt viel besser im Spiel, und kommen auch offensiv immer wieder zur Geltung. Zu Beginn des Abschnitts klopfen die Tiroler im Powerplay mehrmals bei Goalie Horvath an, bei einer Chance von Matt Wilkins fehlen nur Zentimeter. Danach geht es hin und her, es gibt Chancen auf beiden Seiten. Auch wenn Fehérvár sicherlich mehr Spielanteile hat, sind die Haie aus Kontern immer wieder gefährlich. In eine gute Phase der Haie fällt die Führung für die Gastgeber. Kuralt schließt eine schnelle Aktion ab, es steht 1:0 (32.). Nur zwei Minuten später hat Matt Wilkins den Ausgleich am Schläger, scheitert aber allein vor Horvath. Die Haie bleiben aber am Drücker, ziehen eine Strafe, und kommen schließlich verdient zum Ausgleich. Max Coatta erzielt im Powerplay im zweiten Versuch das 1:1 (38.). Eine anschließende Drangperiode der Ungarn übersteht der HCI, der dank eines guten zweiten Drittels und eines starken Matt Vernon alle Chancen hat.
Im Schlussdrittel sind die Haie zunächst in Unterzahl mächtig unter Druck, retten sich aber über diese heiklen Minuten. Die Partie ist danach völlig offen, beide Teams suchen immer wieder den Weg nach vorne und kommen zu Chancen, Tore bleiben zunächst aber aus. Bis zur verrückten Schussphase. Fehérvár drückt gegen Ende noch einmal und kommt, unter Mithilfe der Haie, zur späten Führung. Die Tiroler verlieren die Scheibe im eigenen Drittel, Fehérvár kann sich festsetzen, und ein Schuss von Messner findet den Weg in die Maschen (58.). Die Tiroler stecken aber nicht auf. Zwei Minuten vor Schluss zieht der HCI den Goalie, und kommt bei 6 gegen 5 durch Sebastian Benker zum Ausgleich. Fehérvár kann aber wenig später zurückschlagen. Ein abgefälschter Schuss landet auf dem Schläger von Kulmala, der aus spitzem Winkel zur neuerlichen Führung für die Hausherren einschießt. Ein Empty-Net-Goal von Erdely knapp vor Schluss ist nur noch Draufgabe.
Der HCI muss sich nach großem Kampf und streckenweise sehr guter Leistung Fehérvár mit 2:4 geschlagen geben. Morgen geht es nach Budapest.
Hydro Fehérvár AV19 – HC TIWAG Innsbruck-Die Haie 4:2 (0:0,1:1,3:1)
Tore: 1:0 Kuralt (32./EQ), 1:1 Coatta (38./PP1), 2:1 Messner (58./EQ), 2:2 Benker (59./EQ), 3:2 Kulmala (59./EQ/GWG), 4:2 Erdely (60./EN);
Linzer gewinnen Krimi in Wien
Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings sichern sich zwei wichtige Punkte gegen die Vienna Capitals.Nachdem sich die Gastgeber im Mittelabschnitt zurückgekämpft und die Partie in die Overtime gebracht hatten, sorgte Graham Knott in der Verlängerung schließlich für die Entscheidung.
Vienna Capitals – Steinbach Black Wings Linz 2:3 n.V. (0:2, 2:0, 0:0, 0:1)
Torschützen: 0:1 Graham Knott (12. Min), 0:2 Sean Collins (13. Min), 1:2 Zane Franklin (32. Min), 2:2 Zane Franklin (40. Min), 2:3 Graham Knott (63. Min)

Nach dem 3:0-Erfolg gegen den VSV reisten die Steinbach Black Wings am Freitag zum nächsten wichtigen Duell nach Wien. Thomas Höneckl kehrte nach überstandener Verletzung in das Line-up von Head Coach Philipp Lukas zurück, im Tor stand jedoch wie gewohnt Rasmus Tirronen, der sein Team aufs Eis führte. Die Heimmannschaft erwischte den besseren Start und setzte sich früh im Defensivdrittel der Linzer fest. Simon Burque versuchte es mit einem Schuss von der blauen Linie, den Shawn St-Amant jedoch abblocken konnte. Kurz darauf sorgte erneut ein Capitals-Verteidiger für Gefahr: Der Ex-Linzer Lorenz Lindner zog von der rechten Seite ab, verfehlte das Tor aber um wenige Zentimeter. Die Stahlstädter hatten in der Anfangsphase Probleme, sich zu befreien und selbst offensive Akzente zu setzen. Benjamin Lanzinger probierte es wenig später auf das kurze Eck, doch Tirronen machte sicher zu. Für die Oberösterreicher verbuchte Sean Collins den ersten Torschuss. Sein Abschluss geriet allerdings zu zentral und landete problemlos im Fanghandschuh von Evan Cowley. In der Folge fanden die Gäste besser ins Spiel. Shawn St-Amant kam aus dem Slot zur nächsten guten Möglichkeit, doch Cowley war erneut zur Stelle. Die Wiener wurden anschließend durch Carter Souch gefährlich, der sich im Zusammenspiel mit Zane Franklin bis zu Tirronen durchkombinierte. Der Linzer Schlussmann blieb geduldig, machte das lange Eck zu und vereitelte so den möglichen Führungstreffer der Capitals. Bei dieser Aktion kassierte Ken Ograjensek jedoch die erste Strafe des Abends, was den Wienern ihr erstes Powerplay einbrachte. Die Oberösterreicher überzeugten in Unterzahl, befreiten sich mehrmals stark und ließen den Hausherren kaum klare Abschlüsse zu. Wieder vollzählig übernahmen die Stahlstädter das Kommando. Graham Knott legte mit guter Übersicht für Ograjensek auf, dessen Direktabschluss jedoch erneut zu zentral ausfiel und Cowley nicht vor Probleme stellte. Nun erhöhten die Linzer deutlich den Druck und feuerten einen Abschluss nach dem anderen auf das Wiener Tor ab. Brian Lebler suchte nach einem gewonnenen Face-off das kurze Eck, traf aber direkt auf Cowley. Wenig später durften die mitgereisten Fans dennoch jubeln: Shawn St-Amant eroberte die Scheibe und legte im letzten Moment quer auf Graham Knott, der zum 1:0 ins leere Tor einschob (12. Minute). Damit war es das erste Mal seit November, dass die Oberösterreicher auswärts den ersten Treffer erzielten. Es dauerte nicht lange, bis die Linzer nachlegten. Emilio Romig behauptete auf der linken Seite stark die Scheibe und fand in der Mitte Sean Collins, der das Spielgerät zum 2:0 über die Linie drückte (13. Minute).Die Oberösterreicher waren nun so richtig in Fahrt und ließen die Scheibe gut laufen. Lebler kam mit der Backhand zu einer aussichtsreichen Möglichkeit auf den dritten Treffer, doch Cowley blieb dieses Mal der Sieger und verhinderte den Ausbau der Führung. In der Defensive wurde es danach brenzlig: Kristler verlor die Scheibe im Aufbau, sodass Leon Wallner allein auf Tirronen zulief. Würschl setzte stark nach, machte den Passweg zu und zwang den Angreifer selbst abzuschließen. Tirronen reagierte überragend und verhinderte das Gegentor. Mit einer 2:0 Führung für die Linzer ging es in die erste Pause.
Capitals kämpfen sich zurück
Im zweiten Abschnitt versuchten die Stahlstädter an das erste Drittel anzuknüpfen und Shawn St-Amant schloss vom rechten Pfosten ab, verfehlte das Gehäuse aber knapp. Henrik Neubauers Abschluss aus dem Slot fiel zu zentral aus und stellte Cowley vor keine Probleme. Wenig später brachte Maver die Scheibe von rechts in die Mitte und suchte Kristler, der den Pass nur um wenige Zentimeter verpasste. Kurz darauf versuchte es Cole Hults mit einem Schuss von der blauen Linie, doch Tirronen fing den Puck sicher mit der Fanghand ab. Ein Fehler von Travis Barron im Spielaufbau führte zur nächsten Strafe: Um den anlaufenden Wiener Stürmer zu stoppen, zog der gebürtige Kanadier die nächste Unterzahl. Somit ging ein weiteres Powerplay an die Capitals. Die Linzer zeigten jedoch erneut ein starkes Penalty Killing, machten die Räume eng und blockten zahlreiche Passversuche der Hausherren. Kurz darauf erhielt Julian Pusnik zwei Minuten wegen Crosschecks, während Nogier Nelson auf Seiten der Wiener wegen eines „Diving“-Vergehens ebenfalls zwei Minuten aufgebrummt bekam. Dadurch waren die Linzer nur kurz in Unterzahl, da Barrons Strafzeit wenig später ablief. Die Hausherren kamen nun immer besser in die Partie. Auf der rechten Seite tauchte Randy Gazzola gefährlich auf, scheiterte aber an Tirronen. Kurz darauf herrschte wildes Gestochere vor dem Linzer Tor und Zane Franklin drückte die Scheibe schließlich zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie (32. Minute). Wenig später kassierte Simon Bourque zwei Minuten wegen Haltens und die Oberösterreicher kamen zu ihrem ersten Powerplay. In Überzahl taten sich die Stahlstädter ebenfalls schwer Abschlussmöglichkeiten zu finden und die zwei Minuten verstrichen ohne nennenswerte Chance. Henrik Neubauer verwandelte wenig später einen Schuss ins untere Eck, die Schiedsrichter zogen jedoch direkt den Videobeweis heran und entschieden daraufhin auf kein Tor, womit es bei der knappen 2:1 Führung für die Oberösterreicher blieb. Zwei Sekunden vor der Pausensirene durften sich die Capitals über den Ausgleich freuen. Tirronen zeigte wenige Sekunden vorher noch einen starken Save, die Wiener verlagerte das Spiel jedoch schnell auf die andere Seite zu Zane Franklin der die Scheibe zum 2:2 Ausgleich in die Maschen feuerte (40. Minute).
Graham Knott schießt Linzer zum Sieg
Söllinger kam früh im letzten Drittel über die rechte Seite zum Abschluss. Cowley ließ den Puck zunächst prallen, sicherte ihn jedoch im Nachfassen souverän. Kurz darauf spielte Lebler die Scheibe in die Mitte zu Barron, dessen Abschluss jedoch deutlich zu hoch ausfiel. Die Capitals wurden durch Zane Franklin gefährlich, der den Puck von Carter Souch erhielt. Souch hatte sich zuvor mit einer starken Drehung an der Linzer Defensive vorbei gearbeitet. Tirronen blieb jedoch aufmerksam und klärte mit dem Schienbeinschoner. Kurz darauf prüfte Romig aus dem Slot Evan Cowley, der ebenfalls mit dem Schoner zur Seite abwehrte. Nach einer Strafe gegen Mitch Hults bot sich den Linzern das nächste Powerplay. Graham Knott kam gleich zweimal aus guter Position zum Abschluss, doch Cowley vereitelte beide Möglichkeiten und verhinderte den dritten Gegentreffer. Auch im zweiten Überzahlspiel des Abends gelang den Gästen kein zählbarer Erfolg. Die Linzer hatten in dieser Phase mehr vom Spiel, während die Capitals auf Kontergelegenheiten lauerten. Mitch Hults stürmte bei Gelegenheit sofort nach vorne und zog von der Mitte ab. Rasmus Tirronen verhinderte mit einer weiteren starken Parade den nächsten Gegentreffer. Die Stahlstädter schmissen in den letzten Minuten noch mal alles nach vorne konnten jedoch nicht mehr erfolgreich werden. Mit einem 2:2 nach 60 Minute ging es damit in die Overtime. Im drei gegen drei konnte Linden Vey alleine in Richtung Tirronen zufahren. Nach einem zuvor langem Shift fehlte dem Kapitän jedoch der letzte Zug zum Tor und Rasmus Tirronen verhinderte den Entscheidungstreffer. Nur einige Sekunden später schnappte sich Graham Knott die Scheibe und machte sich in Richtung gegnerischen Kasten auf. Der Topscorer der Linzer blieb eiskalt, tanzte Cowley mit einem Haken aus und verwandelte zum 3:2 Siegtreffer (63. Minute).
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