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ICEHL: Black Wings verlieren Krimi gegen Graz / Salzburg siegt weiter, Caps-Serie endet dagegen, Sheddens Bozener schlagen Olimpija

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Grazer Torjubel - © Graz 99ers
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Linz. (PM Black Wings) Trotz einer starken Aufholjagd und des späten Ausgleichs mussten sich die Steinbach Black Wings in Graz in der Overtime geschlagen geben.

Josh Currie erzielte 46 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung den entscheidenden Treffer für die Hausherren.

Moser Medical Graz 99ers – Steinbach Black Wings Linz 4:3 n.V. (2:1, 1:1, 0:1, 1:0)

Torschützen: 1:0 Josh Currie (4. Min/SH), 2:0 Chris Collins (10. Min), 2:1 Niklas Würschl (14. Min/PP), 3:1 Tim Harnisch (28. Min), 3:2 Travis Barron (39. Min/PP), 3:3 Henrik Neubauer (57. Min), 4:3 Josh Currie (65. Min)

Nach den Weihnachtsfeiertagen reisten Brian Lebler und Co. zum schweren Auswärtsspiel nach Graz. Im Bunker der Murstädter kehrten Rasmus Tirronen und Greg Moro nach überstandenen Verletzungen ins Line-up von Head Coach Philipp Lukas zurück. Die Grazer starteten mit aggressivem Forechecking in die Partie, gingen in der Offensive jedoch zunächst noch kein hohes Risiko ein. Auf Seiten der Oberösterreicher setzte die dritte Linie rund um Sean Collins den ersten Vorstoß, wurde von der Defensive der Murstädter jedoch früh gestört. Auf der anderen Seite sorgte Ex-Linzer Nico Feldner mit dem ersten Abschluss auf den Kasten der Stahlstädter für Gefahr. Rasmus Tirronen war jedoch zur Stelle, den Abpraller räumte Yohann Auvitu aus der Gefahrenzone. Die Grazer hatten in den Anfangsminuten etwas mehr vom Spiel, kassierten jedoch früh die erste Strafe. In Überzahl verlor Graham Knott in der neutralen Zone die Scheibe, wodurch sich Josh Currie alleine in Richtung Tirronen aufmachte. Der Stürmer nutzte seine Chance eiskalt und verwandelte durch die Beine des Goalies zur 1:0-Führung für die Grazer (4. Minute). Den ersten Torschuss der Steinbach Black Wings verzeichnete Niklas Würschl mit einem Schuss von der blauen Linie, der jedoch kein Problem für Goalie Lagacé darstellte. Wieder bei Fünf-gegen-Fünf versuchte Lukas Haudum, den Vorsprung der Hausherren mit einem Abschluss auf das kurze Eck auszubauen, Tirronen machte die Ecke jedoch dicht. In der Folge konnten sich die Grazer vermehrt im Defensivdrittel der Linzer festsetzen. Kevin Roy prüfte wenig später erneut den Goalie der Oberösterreicher, der die Scheibe mit dem Schienbeinschoner am Tor vorbeilenkte.

Im selben Shift kassierte Roy aufgrund eines hohen Stocks eine Zwei-Minuten-Strafe. Im zweiten Powerplay taten sich die Linzer erneut schwer, in der Offensive Akzente zu setzen und klare Torchancen zu erarbeiten. Graham Knott bediente Shawn St-Amant in der Mitte, der die Scheibe jedoch nicht an Lagacé vorbeischieben konnte. Wieder vollzählig starteten die Grazer über Lenz Moosbrugger den nächsten Angriff, der sich alleine vor Tirronen wiederfand. Der Schlussmann der Linzer verhinderte den zweiten Gegentreffer zunächst noch. Nur wenig später gelang dem Top-Torschützen der Steirer, Chris Collins, dennoch das 2:0. Nach einem präzisen Pass durch die Box von Nick Bailen musste Collins in der 10. Minute nur noch einschieben. Nach einer Strafe gegen Bailen kamen die Stahlstädter zu ihrem dritten Powerplay. Niklas Würschl forderte wiederholt die Scheibe und machte sich für den Abschluss bereit. Als der Verteidiger den Puck erhielt, zog er ab und verkürzte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck auf 1:2 aus Sicht der Linzer. Kurz vor der ersten Pausensirene versuchte es Korbinian Holzer noch einmal mit einem Distanzschuss, der jedoch über das Tor von Tirronen segelte.

Ausgeglichenes Mitteldrittel

Zu Beginn des zweiten Abschnitts kam Julian Pusnik über die rechte Seite zu einer guten Möglichkeit, sein Versuch ins obere Eck wurde jedoch von Lagacé zur Seite gelenkt. Die Linzer leisteten sich, ähnlich wie im ersten Drittel, einige unnötige Fehler im Spielaufbau und machten sich das Leben dadurch selbst schwer. Nach einer Strafe gegen Jonathan Oschgan kassierten die Oberösterreicher ihre erste Unterzahl, was zugleich das erste Powerplay für die 99ers bedeutete. Rasmus Tirronen war in dieser Phase mehrfach gefordert und parierte unter anderem einen Schuss von Kevin Roy mit dem Schoner zur Seite. Wenig später musste auch Michael Schiechl wegen Beinstellens für zwei Minuten auf die Strafbank. Eine weitere Strafminute blieb für die Linzer auf der Uhr, ehe es zunächst im Vier-gegen-Vier weiterging. In Überzahl benötigten die Stahlstädter anschließend etwas Zeit, um sich neu zu formieren und konnten so keine Tormöglichkeiten mehr kreieren. Auf der anderen Seite bediente Nick Bailen, Ryan Swaney mit einem gut getimten Pass in den Lauf, der Angreifer verpasste den Abschluss jedoch knapp und musste sich Tirronen geschlagen geben. In einer insgesamt umkämpften Partie mit schnellem Hin und Her kam Ken Ograjensek von der rechten Seite zum Abschluss, der nächste Treffer fiel jedoch auf Seiten der Murstädter. Tim Harnisch kam mit etwas Glück auf der linken Seite an die Scheibe und verwertete diese mit einem Schuss ins obere Eck zum 3:1 (28. Minute). Kurz darauf musste der Torschütze aufgrund von Beinstellens auf die Strafbank und bescherte den Stahlstädtern somit ihr nächstes Powerplay. In Überzahl verzeichnete Graham Knott mit einem Stangenschuss die bis dahin beste Möglichkeit im zweiten Abschnitt. Wenig später war es Travis Barron, der mit einem schnellen Abschluss durch die Beine von Lagacé erfolgreich war und seine Mannschaft somit wieder auf einen Treffer heran brachte (39. Minute). Barron blieb auch in der Folge gefährlich und machte sich erneut mit dem Puck in Richtung Lagacé auf, traf mit seinem Abschluss jedoch nur die Stange. Mit einer knappen 3:2 Führung für die Hausherren ging es zur zweiten Pause in die Kabinen.

99ers sichern sich Sieg in Overtime

Nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Paul Stapelfeldt kamen die Linzer erneut zu einem Powerplay. Romig kam von der rechten Seite zum Abschluss, verfehlte das Tor jedoch nur knapp. Die Oberösterreicher präsentierten sich auch in dieser Überzahlsituation druckvoll, scheiterten jedoch mehrfach an Lagacé, der mit starken Paraden die knappe Führung für seine Mannschaft festhielt. Gaffal brachte die Scheibe in der Folge gefährlich zur Mitte, wo Brian Lebler nur um wenige Zentimeter verpasste. Travis Barron zog aus dem Rückraum ab, der Rebound landete auf der linken Seite bei Logan Roe, doch auch hier war Lagacé mit der Fanghand zur Stelle. Die Linzer arbeiteten weiter hart und versuchten, die Scheibe möglichst schnell in den Slot zu bringen. Romig kam wenig später von der linken Seite alleine zum Abschluss, Lagacé kam jedoch früh aus dem Tor und entschärfte auch diese Möglichkeit. Auf der Gegenseite kam Lenz Moosbrugger zum Abschluss, Rasmus Tirronen war mit dem Beinschoner zur Stelle und parierte. In weiterer Folge überquerte die Scheibe durch Travis Barron zwar die Linie, nach Video Check wegen Goalie Interference wurde der Treffer jedoch aberkannt und es blieb bei der 3:2-Führung für die Hausherren. Nach einer Zwei-Minuten-Strafe wegen hohen Stocks gegen Romig kamen die Grazer zu einem Powerplay. Die Linzer verteidigten diese Unterzahl konzentriert und ließen den Hausherren nur wenig Raum für Abschlüsse. Wieder vollzählig nutzte Brian Lebler einen Fehler in der Defensive der Grazer und zog gemeinsam mit Henrik Neubauer in Richtung Lagacé. Lebler legte im letzten Moment quer auf Neubauer, der in der 57. Minute ungestört zum 3:3-Ausgleich einschob. In den Schlussminuten entwickelte sich noch einmal eine intensive Phase mit Chancen auf beiden Seiten. Marcus Vela verfehlte von der linken Seite das Tor, der entscheidende Treffer gelang jedoch keinem der beiden Teams mehr, sodass die Partie in die Overtime ging. Dort hatte Shawn St-Amant eine gute Möglichkeit mit der backhand die aber knapp am Tor vorbei ging. Beide Mannschaften hatten Chancen auf den Siegtreffer, am Ende war es Josh Currie der 46 Sekunden vor dem Ende der Overtime seine Mannschaft zum Sieg schoss (65. Minute).

Bereits am Sonntag kehren die Linzer vor heimisches Publikum zurück. Um 15:30 empfangen die Stahlstädter die Haie aus Innsbruck, ehe am 30.12 Fehervar an der Unteren Donaulände gastiert. Tickets für beide Partien sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.

Red Bulls feiern sechsten Sieg in Serie

Salzburg gewinnt in Feldkirch mit 4:3 nach Overtime

Feldkirch. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg setzte sich im Auswärtsspiel der win2day ICE Hockey League gegen die Pioneers Vorarlberg mit 4:3 nach Verlängerung durch und fixierte damit den ersten Saisonsieg in Vorarlberg.

Die Red Bulls mussten sich ihren sechsten Sieg in Serie aber hart erkämpfen. Nach einer 2:0-Führung der Hausherren drehten die Salzburger im zweiten Abschnitt auf und glichen mit Toren von Florian Baltram und Dennis Robertson aus. Den frühen Führungstreffer im Schlussdrittel durch Lucas Thaler glichen dann die Vorarlberger wieder aus. Nach dominanten Schlussminuten der Red Bulls ging es in die Verlängerung, in der Troy Bourke den verdienten extra Punkt fixierte.

Spielverlauf
Salzburg spielt, Feldkirch führt nach dem ersten Drittel mit 1:0. So ließen sich die ersten 20 Minuten beschreiben. Die Red Bulls hatten deutlich mehr Scheibenbesitz und setzten sich Großteils in der Offensivzone fest. Lucas Thaler per One-timer (7.), Peter Schneider direkt vorm Tor mit der Direktabnahme (12.) oder Travis St. Denis im Powerplay (18.) – die Möglichkeiten waren da, Feldkirchs Goalie David Madlener blieb fehlerfrei. Mitten in einer Salzburger Drangphase kamen die Hausherren plötzlich vors Tor und Kevin Macierzynski verwertete einen Querpass direkt vor Torhüter Atte Tolvanen zur Führung (16.).

Im zweiten Abschnitt bekamen die Vorarlberger plötzlich Oberwasser. Gleich zu Beginn entschärfte Atte Tolvanen noch die Großchance von Collin Adams (21.), aber im 5:3-Powerplay erhöhte Cole Gallant die Feldkircher Führung auf 2:0 (24.). Die Hausherren blieben druckvoll, die erste echte Salzburger Chance hatte Troy Bourke in der 30. Minute aus dem Slot. Aber die Red Bulls konsolidierten sich und Florian Baltram traf nach einer massiven Angriffswelle auf seinen eigenen Rebound zum Anschluss (32.). Gut zwei Minuten später traf Dennis Robertson aus Halbdistanz zum Ausgleich, nachdem David Madlener im Feldkircher Tor schon geschlagen war (35.). Die Red Bulls blieben drückend, hatten mit Travis St. Denis beim einem 3 auf 1 die nächste große Möglichkeit (38.). Es blieb beim 2:2 nach 40 Minuten, aber Salzburg war nach dem 0:2 definitiv zurück im Spiel.

Und unterstrichen das mit dem Führungstreffer kurz nach Wiederbeginn. Lucas Thaler hatte vorm Tor den richtigen Riecher und netzte zum 3:2 ein (41.). Aber Feldkirch spielte sofort nach vorn und konnte ausgleichen, Collin Adams zog aus Halbdistanz ins Kreuzeck (44.). Danach belagerten die Red Bulls förmlich das Tor der Pioneers, erarbeiteten sich mehrere hochkarätige Chancen. Salzburg spielte wie im Powerplay, aber die Hausherren standen dicht und erzwangen die Verlängerung. In der spielten nur die Red Bulls und Troy Bourke machte mit einem Heber per Rückhand unter die Querstange den vor allem nach dem überlegenen Schlussdrittel verdienten Sieg perfekt (62.).

Statement Lukas Hörl „Es war ein spannendes Spiel, obwohl wir es nicht so spannend machen wollten. Wir wussten, dass es in Feldkirch sehr schwierig wird. Und wir haben uns etwas schwergetan, die Tore zu schießen. Aber es war wichtig, dass wir die zwei Punkte am Ende geholt haben.“

win2day ICE Hockey League
Pioneers Vorarlberg – EC Red Bull Salzburg 3:4 (1:0, 1:2, 1:1) OT

Tore:
1:0 | 15:45 | Kevin Macierzynski
2:0 | 23:34 | Cole Gallant | PP2
2:1 | 31:53 | Florian Baltram
2:2 | 34:04 | Dennis Robertson
2:3 | 40:25 | Lucas Thaler
3:3 | 43:38 | Collin Adams
3:4 | 61:23 | Troy Bourke

Zuschauer: 1.944

Caps-Siegesserie endet in Székesfehérvár

Székesfehérvár. (PM Capitals) Nach zuletzt drei Siegen in Folge müssen sich die Vienna Capitals im ersten Spiel nach Weihnachten Hydro Fehérvár AV19 knapp mit 1:2 geschlagen geben.

Im ersten Drittel fallen keine Tore, im Mitteldrittel schlagen Distanzschüsse von Donat Horvath (21.) und Joel Messner (28.) hinter Caps-Goalie Evan Cowley ein. Das Schlussdrittel gehört ganz den Wienern, die durch ein Tor von Jérémy Grégoire (44.) noch einmal herankommen. Für den Ausgleichstreffer fehlt den am Ende überlegenen Wienern die Zeit. Am Sonntag empfangen die Vienna Capitals in einer wahrscheinlich vollen STEFFL Arena den EC-KAC (17.30 Uhr).

Das Trainerteam um Head-Coach Kevin Constantine nahm im Vergleich zu den beiden Siegen am vergangenen Wochenende gegen den HCB Südtirol Alperia und den HC Falkensteiner Pustertal keine personellen Veränderungen vor. Im Tor begann abermals Evan Cowley, Mitch Hults musste aufgrund der Legionärsbeschränkung auf der Tribüne Platz nehmen. Senna Peeters, Marco Richter und Sebastian Wraneschitz fehlten verletzt. Gleich in der ersten Minute bekamen beide Torhüter etwas zu tun. Cowley musste gegen Justin Richards eingreifen, Fehérvár-Goalie Rasmus Reijola blieb gegen Simon Bourque siegreich. In weiterer Folge wurde Cowley von Distanzschüssen durch Joel Messner und Bence Stipsicz geprüft, hielt diesen aber stand. Im Anschluss probierten es Scott Kosmachuk und Nelson Nogier, beide konnten Reijola aber nicht überwinden. In der achten Minute gab es die erste Strafe des Spiels. Max Gerlach wurde wegen eines Hakens bestraft. Die Caps taten sich gegen das zweitbeste Penaltykilling der Liga schwer, brachten in Überzahl keine nennenswerten Torchancen zustande. Eine solche fand allerdings Cole Hults direkt nach Gerlachs Rückkehr vor. Der Verteidiger kam nach einem Reijola-Save an den Rebound, feuerte den Puck aber nur an die Stange. Kosmachuk scheiterte in der 14. Minute am Fehérvár-Goalie, ein One-Timer von Christof Kromp eine Minute später wurde von einem Defender geblockt.

Spielszene Fehervar gegen die Vienna Capitals – © Soós Attila

56 Sekunden nach Wiederbeginn gingen die Gastgeber in Führung. Donat Horvath feuerte einen Distanzschuss an Cowley vorbei in die Maschen (21.). In der 24. Minute konterten die Caps über Jérémy Grégoire, der vor Reijola aber den Querpass nicht anbrachte. Im Anschluss schalteten die Ungarn schnell um, Cowley rettete aber gegen Istvan Bartalis. In der 25. Minute lieferten sich Armin Preiser und Kristof Nemeth einen Faustkampf. Der Caps-Angreifer ging stark blutend aus diesem hervor, konnte nach einer Behandlungspause im weiteren Verlauf wieder am Spiel teilnehmen. In der 26. Minute probierte es wieder Kosmachuk, Reijola konnte die Scheibe aber noch sichern. Zwei Minuten später schlug es auf der anderen Seite wieder im Tor ein. Messner traf aus der Distanz ins Schwarze (28.). In der 31. Minute probierte es Caps-Kapitän Linden Vey, doch Reijola stellte sich der Scheibe in den Weg. Roland Kiss musste in der 34. Minute wegen Behinderung auf die Strafbank, das zweite Caps-Powerplay war die Folge. In diesem hatten die Ungarn die erste Chance. Richards luchste Vey die Scheibe ab und probierte es allein gegen Cowley, doch der Caps-Goalie bewahrte sein Team vor dem Shorthander. Auf der anderen Seite kamen die Caps zu ordentlichen Möglichkeiten. So scheiterte unter anderem Carter Souch am Fehérvár-Schlussmann. Kurz vor Drittelende versuchte es Gerlach aus dem Slot gegen Cowley, konnte den Caps-Goalie aber nicht überwinden.

Das Schlussdrittel gehörte voll und ganz den Capitals. Gleich in der 41. Minute schoss Leon Wallner am gegnerischen Tor vorbei. In Minute 44 kamen die Wiener zum Ausgleich. Grégoire probierte es nach sehenswertem Antritt selbst, sein Schuss blieb aber bei einem Verteidiger hängen. Im Anschluss gab Gazzola einen Schuss ab, den Reijola nur prallen ließ, Grégoire versenkte den Rebound (44.). Mit einer seltenen Fehérvár-Chance scheiterte Gerlach in der 46. Minute abermals an Cowley. In den folgenden Minuten schossen Franklin und Gazzola den Puck knapp am Tor der Gäste vorbei. Reijola parierte im Anschluss gegen Benjamin Lanzinger und Cole Hults. Nogier wollte in der 57. Minute den Ausgleich erzwingen, der Fehérvár-Goalie verhinderte aber weiterhin den zweiten Gegentreffer. In der 58. Minute blieb Cowley für den Extra-Angreifer auf der Bank. Die Wiener erhöhten noch einmal die Schlagzahl, kamen unter anderem durch Bourque zu einer Möglichkeit auf den Ausgleich, die Ungarn brachten den Sieg aber über die Zeit. Laut offizieller Statistik gab Fehérvár 29 Torschüsse ab, die Caps deren 35. Cowley beendete das Spiel mit einer Fangquote von 93,33 Prozent.

Statement Kevin Constantine, Head-Coach der Vienna Capitals „Wir waren heute in vielen Situationen einfach zu spät dran. Wir haben zwar nicht schlecht gespielt, aber in den ersten 30 Minuten waren wir doch etwas unterlegen. Als wir versucht haben, ins Spiel zurückzukommen, haben wir ordentlich agiert, aber die Scheibe wollte einfach nicht ins Tor. Wir hatten einige gute Chancen, haben diese aber nicht in Treffer umgemünzt. Unser Programm ist sehr dicht, wir müssen direkt wieder aufstehen und für Sonntag bereit sein.“

Bozen siegt überzeugend – 4:1-Erfolg gegen Olimpija

Sam Harvey im Bozener Tor – © Vanna Antonello

Bozen. (PM HCB) Der HCB Südtirol Alperia entscheidet das Spitzenspiel am Stefanstag für sich: Vor 3.200 Zuschauern in der Sparkasse Arena in Bozen setzen sich die Weiß-Roten dank einer abgeklärten und soliden Leistung mit 4:1 gegen Olimpija Ljubljana durch.

Drei wichtige Punkte, die es Frank und seinen Teamkollegen ermöglichen, wieder auf den fünften Tabellenplatz vorzurücken und sich direkt hinter die Slowenen zu setzen, die nun nur noch einen Punkt Vorsprung haben – allerdings bei drei mehr absolvierten Spielen. Am Sonntag um 17:00 Uhr tritt Bozen in Villach an (Liveübertragung auf Sporteurope.tv), während am Dienstag, den 30. Dezember, in der Sparkasse Arena das letzte Spiel des Jahres 2025 gegen die Pioneers Vorarlberg auf dem Programm steht. Zu diesem Anlass organisiert der Verein die Rescue Heroes Night, mit Eintritt um 1 € für alle freiwilligen und hauptberuflichen Mitglieder der Rettungsdienste.

Der Spielverlauf: Coach Shedden muss weiterhin auf die verletzten Vallini und Barberio verzichten, während es in den Offensivreihen einige Änderungen gibt: Pollock wird als Center der ersten Linie mit Schneider und McClure eingesetzt, Digiacinto spielt mit Gersich und Gazley, während Bradley die Reihe mit Mantenuto und Frigo komplettiert.

In den ersten Minuten entwickelt sich ein flottes Spiel, wobei die Foxes das erste Powerplay der Gäste unbeschadet überstehen. Kurz darauf sind die Weiß-Roten in Überzahl, doch Horak pariert den Distanzschuss von Gildon stark. Die Hausherren versuchen es erneut über die Achse Miglioranzi–Gazley, doch der Gästegoalie glänzt erneut mit einem starken Beinschoner-Reflex. Olimpija kommt anschließend nach ein paar Fehlern der Bozner Defensive zu Chancen, aber auch Harvey zeigt sich aufmerksam. In den Schlussminuten des Drittels probiert es McClure, ehe 44 Sekunden vor der Sirene der Führungstreffer fällt: Frigo bedient Bradley von hinter dem Tor, der nicht zögert und die Foxes in Führung bringt.

Das zweite Drittel bleibt temporeich. Bozen übersteht ein weiteres Unterzahlspiel erfolgreich, hält die slowenischen Angriffe ohne große Mühe in Schach und sorgt auf der anderen Seite immer wieder für Gefahr vor Horak. Die Weiß-Roten schnüren die Gäste in deren Defensivdrittel ein und verpassen das 2:0 gleich zweimal mit McClure sowie bei einem Konter durch Mantenuto. Nach der Hälfte des Spiels lässt sich Olimpija von Nervosität leiten und schenkt den Foxes eine doppelte Überzahl: In der 37. Minute nutzt Pollock die Gelegenheit und trifft präzise ins lange Eck.

Zwischen dem zweiten und dritten Drittel können die Südtiroler erneut mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren, finden diesmal jedoch trotz einer großen Chance von Gazley nicht zum Torerfolg. Auch Frank scheitert an Horak, ehe Olimpija an einer gut organisierten Bozner Defensive verzweifelt – selbst in Überzahl. Bozen übersteht auch das dritte Powerplay der Slowenen und schlägt kurz darauf selbst in Überzahl entscheidend zu: In der 49. Minute zieht Gildon ab, Schneider fälscht den Schuss unhaltbar hinter Horak ab. Die Foxes verpassen den Viererpack bei einem Breakaway von Gazley, Ljubljana bedankt sich und versucht, das Spiel mit dem Anschlusstreffer von Polei aus kurzer Distanz in der 55. Minute noch einmal zu öffnen. Die Weiß-Roten bleiben jedoch ruhig und machen 64 Sekunden vor der Schlusssirene mit dem Empty-Net-Treffer von McClure zum 4:1 endgültig alles klar.

HCB Südtirol Alperia – Olimpija Ljubljana 4 – 1 [1-0; 1-0; 2-0]
Tore: 19:16 Matt Bradley (1-0); 36:55 Brett Pollock PP2 (2-0); 48:49 Cole Schneider PP1 (3-0); 54:03 Evan Polei (3-1); 58:56 Brad McClure EN (4-1)
Torschüsse: 34-21
Strafminuten: 6-14
Schiedsrichter: Nikolic M., Smetana / Mantovani, Martin
Zuschauer: 3.201


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