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ICEHL am Sonntag: Red Bulls erarbeiten sich einen verdienten 3-Punkte-Sieg in Wien

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Vienna Capitals - Salzburg - © Manfred Szieber
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Wien. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann das Auswärtsspiel der win2day ICE Hockey League gegen die Vienna Capitals mit 4:2 und drehte dabei einen 0:2-Rückstand noch zu einem erfolgreichen Ende.

Die Red Bulls waren über das gesamte Spiel gesehen die bessere Mannschaft, gerieten allerdings mit zwei Unterzahltoren zunächst in Rückstand. Noch im zweiten Durchgang gelang Michael Raffl der Anschlusstreffer und Brandon Coe und Troy Bourke drehten mit ihren Toren im Schlussdrittel in der vielleicht besten Phase der Capitals das Spiel, ehe Mario Huber in der Schlussminute mit dem Empty Net-Tor den Deckel draufmachte. In der Tabelle machen die Salzburger damit bei heute spielfreien Villachern zwei Plätze gut und kehren vor dem Dezember-Break auf den sechsten Rang zurück.

Spielverlauf
Mit einem frühen Gegentreffer starteten die Red Bulls in Wien in die Begegnung. Die erste Minute war noch nicht gespielt, da netzte Wiens Carter Souch im Powerplay direkt vor Atte Tolvanen mit einem Heber ein (1.). Danach dominierten die Red Bulls eigentlich das Spiel und erarbeiteten sich viele Möglichkeiten. Troy Bourke z.B. konnte sein kurzes Solo nicht vollenden (8.). Viele weitere gute Schüsse endeten beim Wiener Schlussmann Evan Cowley, der auch bei einigen Gestochersituationen die Hand drauf hatte. Erst in den letzten Minuten musste auch Atte Tolvanen wieder ins Spiel eingreifen und verhinderte beim Alleingang von Simon Bourque einen größeren Rückstand (20.). So blieb es beim etwas schmeichelhaften 1:0 für die Capitals nach dem ersten Drittel.

Thomas Raffl hatte im zweiten Abschnitt im Powerplay die erste große Salzburger Möglichkeit auf einen Pass direkt am Pfosten (23.). Kurz darauf hielt Atte Tolvanen bärenstark bei einem schnellen Konter der Gäste (24.). Die Red Bulls blieben die offensivere Mannschaft, wurden jetzt aber deutlich mehr im Aufbau gestört und kamen nur selten zum Abschluss. Auch die Hausherren hatten zunächst trotz mehr Auf und Ab nicht viele gefährliche Torszenen, aber neuerlich im Powerplay traf Christof Kromp aus dem Slot ins Kreuzeck und stellte aufs 2:0 (34.). Diesmal saß die Antwort: Ebenfalls in Überzahl verwertete Michael Raffl den optimalen Pass von Travis St. Denis direkt vors Tor und verkürzte auf 1:2 (38.). So ging es auch in die zweite Pause.

Salzburg forcierte im Schlussdrittel deutlich das Tempo und glich schnell aus. Brandon Coe ließ dem Wiener Goalie bei einem 2 auf 1-Konter mit Travis St. Denis keine Chance (44.). Damit spielten auch die Capitals wieder mehr nach vorn, es ging nun teilweilweise hitzig hin und her mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Troy Bourke zog dann an einem Wiener Abwehrspieler vorbei und aus dem rechten Bullykreis unwiderstehlich ins Tor (56.). Erstmals führten die Salzburger in dieser Partie – und ließen sich das nicht mehr nehmen. Allerdings brannte die Luft mit sechs Wiener Feldspielern noch richtig vor Salzburgs Tor, bis Mario Huber mit dem Empty Net-Treffer (60.) den Deckel draufmachte und die Red Bulls einen hart erarbeiteten, aber verdienten 3-Punkter in Wien fixierten.

Statement Manny Viveiros „Das war ein gutes Spiel beider Mannschaften. Mit den Zweikämpfen und der Intensität wirkte das wie ein Playoff-Spiel. Ich bin mit meinen Jungs sehr zufrieden, die nach dem 0:2-Rückstand im Spiel geblieben und wieder stark zurückgekommen sind.“

win2day ICE Hockey League
Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg 2:4 (1:0, 1:1, 0:3)

Tore:
1:0 | 00:55 | Carter Souch | PP
2:0 | 33:37 | Christof Kromp | PP
2:1 | 37:47 | Michael Raffl | PP
2:2 | 43:46 | Brandon Coe
2:3 | 55:08 | Troy Bourke
2:4 | 59:28 | Mario Huber | EN

Zuschauer: 6.510

Chancen waren wieder da

Innsbruck. (PM Haie) Auch gegen Ljubljana sind die Haie nah dran, und wieder gibt es keine Punkte.

Innsbrucks Matt Wilkins vor dem Tor von Fehérvár AV19. – © HCI / PAPA Productions.

Die Haie erwischen wie schon gegen Fehérvár einen guten Start, und haben durch Marcel Witting und Emmett Sproule die ersten Möglichkeiten. Der Schwung des HCI wird durch die erste Strafe des Spiels gestoppt. Patrick Kudla muss auf die Strafbank, Olimpija im Powerplay (4.). Den Slowenen gelingt dabei zwar kein Treffer, sie übernehmen aber für die nächsten Minuten das Kommando. Die Haie werden gegen Mitte des Drittels wieder gefährlicher, und haben durch Witting (nach Traumpass von Coatta) und Moberg (nach schönem Solo) gute Chancen auf die Führung. Beide scheitern aber an Goalie Kolin. In Minute 13 klingelt es aber, leider auf der Gegenseite. Die Haie können sich nicht befreien, Nik Simsic stellt auf 0:1. Kurz darauf fliegen die Fäuste, die Haie danach in Überzahl, können aber kein Kapital daraus schlagen. Der Stand nach 20 Minuten: 0:1.

Die Haie kommen mit Schwung aus der Kabine und haben durch Corbeil (2x) und Lajeunesse gleich gute Möglichkeiten auf den Ausgleich. Olimpija braucht etwas, baut aber danach mächtig Druck auf, Jakob Brandner (heute für Matt Vernon im Tor) und die Haie-Defensive haben alle Hände voll zu tun. In Minute 27 bleibt den Fans in der TIWAG Arena dann der Torschrei im Hals stecken. Die Innsbrucker haben eine 2 gegen 1 Situation, Sproule spielt Klassek ideal frei, doch der will es zu genau machen, und trifft nur die Stange. Die Tiroler sind danach aber wieder besser im Spiel, haben weitere Chancen durch Benker oder Rappold, finden aber, auch in einem weiteren Powerplay, das Tor nicht. Anders auf der Gegenseite: Bukovec nimmt einen Rebound aus der Luft und stellt auf 0:2 (37.). Ljubljana ist gegen Drittelende noch einmal in Überzahl, die beste Möglichkeit aber haben die Haie. Max Coatta verzieht bei einem Gegenstoß, es bleibt nach 40 Minuten beim 0:2.

Im Schlussabschnitt geben die Haie durch Benker zwar nach wenigen Sekunden den ersten Warnschuss ab, danach kontrollieren die Gäste aber über weite Strecken das Spielgeschehen, Höhepunkte sind rar. In Minute 48 erhöht Olimpija auf 0:3. Kapitän Robert Sabolic trifft mit einem Hammer von der blauen Linie ins Eck, die Partie scheint entschieden. Eine Doppelstrafe für Ljubljana macht das Spiel sieben Minuten vor Schluss aber noch einmal heiß. Die Haie in doppelter Überzahl treffen durch Max Coatta bereits nach 11 Sekunden, und drücken im restlichen Powerplay vehement auf den Anschlusstreffer, bleiben hier aber glücklos. Auch die Schlussoffensive des HCI bleibt unbelohnt, Ljubljana bringt den Vorsprung über die Zeit.
Jetzt geht es für die Haie ins 10-tägige Dezember-Break.

HC TIWAG Innsbruck-Die Haie – Olimpija Ljubljana 1:3 (0:1,0:1,1:1)
Torfolge: 0:1 Simsic (13./EQ), 0:2 Bukovec (37./EQ), 0:3 Sabolic (48./EQ), 1:3 Coatta (53./PP2

Bozen findet wieder ein Lächeln – Budapest mit 3:1 erobert

Drei Punkte und das wiedergefundene Lächeln für den HCB Südtirol Alperia in Budapest.

Die Foxes setzen sich mit 3:1 gegen FTC Telekom durch und drehen den anfänglichen Rückstand des ersten Drittels dank der Tore von Gersich, Misley und McClure. Eine charakterstarke Leistung der Weiß-Roten, die auf die schwache Vorstellung in Wien reagieren, indem sie mit Intensität und Dynamik aufs Eis gehen – und das trotz der Ausfälle von Bradley, Barberio und Samuelsson, zu denen sich auch noch Vallini gesellte, der nach dem ersten Drittel verletzt vom Eis musste. Drei Punkte, die es Frank und seinen Teamkameraden ermöglichen, den fünften Platz zu halten, bis auf einen Punkt an den HC Pustertal näher heranzurücken, das ein Spiel mehr absolviert hat, und generell den Anschluss an die Spitzenplätze zu wahren. Bozen kehrt nach der Länderspielpause wieder ins Geschehen zurück: Am Mittwoch, den 17. Dezember, steht das Heimspiel gegen die Black Wings Linz an (19:45 Uhr).

Der Spielverlauf: Coach Kleinendorst muss auf die angeschlagenen Bradley, Barberio und Samuelsson verzichten. Im Tor beginnt Vallini.

Nachdem die Foxes zu Beginn eine Chance zulassen, übernehmen sie das Spiel und beginnen, Druck auf Nagy auszuüben: Im Powerplay kommt Gersich dem Führungstreffer sehr nahe. Die Weiß-Roten halten den Schwerpunkt hoch, zwingen die Ungarn mehrfach zu Fehlern, finden aber zunächst keinen Weg ins Tor. Auf der Gegenseite zeigt sich Ferencváros eiskalt und schlägt in dern 12. Minute zu: Mihalik hat rechts zu viel Platz und bedient Shaw, der sicher verwandelt. Bozen versucht zu reagieren, muss jedoch den Ausfall von Vallini verkraften: Der Bozner Torhüter bleibt nach einer Parade verletzt am Eis liegen, humpelt in die Kabine und macht Platz für Harvey. Kurz darauf verfehlen die Weiß-Roten nur knapp den Ausgleich – Schneiders Abschluss trifft lediglich den Pfosten.

Das zweite Drittel ist ein Spiel auf ein Tor. Die Foxes wollen Nagys Abwehr überwinden, und die Chancen häufen sich im Minutentakt. Es ist ein anderes Bozen als am Freitagabend: engagierter, dynamischer – und der verdiente Ausgleich fällt in Minute 29. Gazley setzt Digiacinto frei, der Nagy aussteigen lässt und Gersich einen Pass serviert, den dieser nur noch über die Linie drücken muss. Ferencváros reagiert kaum und die Gäste kommen dem Führungstreffer nahe – zuerst mit Mantenuto, dann im Powerplay durch Schneider und Digiacinto. In der 38. Minute ist das hochverdiente 1:2 perfekt: Seed sieht Misley an der blauen Linie, der italo-kanadische Stürmer zieht auf Nagy zu und erzielt die Führung.

Im dritten Drittel ist die Partie festgefahren. Die Ungarn versuchen im Laufe der Minuten, mehr Eis gutzumachen, doch die Foxes halten die neutrale Zone dicht und lassen praktisch nichts zu. Acht Minuten vor Schluss kocht das Spiel wieder hoch: Tammela lenkt einen Schuss von der blauen Linie zum vermeintlichen Ausgleich ab, doch der Treffer wird nach Videobeweis wegen Abseits aberkannt. Von der Schrecksekunde erholt, müssen die Weiß-Roten dennoch erneut zittern, als Shaw allein auf Harvey zuläuft – doch der Bozner Schlussmann bleibt stark. Die Uhr tickt herunter, Ferencváros startet den Angriff, Harvey muss erneut glänzen – und dann fängt Schneider an der eigenen blauen Linie einen Pass ab, leitet sofort den Gegenstoß ein und bedient McClure, dessen Schuss im Winkel einschlägt. 3:1 und der Sieg ist gesichert.

FTC-Telekom – HCB Südtirol Alperia 1 – 3 [1-0; 0-2; 0-1]
Tore: 11:22 Braeden Shaw (1-0); 29:00 Shane Gersich (1-1); 37:05 Bryce Misley (1-2); 58:12 Brad McClure (1-3)
Torschüsse: 23-39
Strafminuten: 6-2
Schiedsrichter: Ofner, Smetana / Muzsik, Vaczi
Zuschauer: 1.402


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