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ICEHL am Sonntag: Kampf allein zu wenig für die Haie in Linz – Bozen siegt in Villach, Red Bulls Siegesserie geht weiter

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Szene zwischen Linz und Innsbruck - © BWL; Hannes Draxler
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Innsbruck. (PM HCI) Der HCI verliert in Linz trotz kämpferisch guter Leistung mit 1:4. Die Haie scheitern auch an sich selbst.

Der HCI muss in Linz auf Marcel Witting verzichten, der sich im Spiel gegen Pustertal verletzt hat. Im Tor steht Jakob Brandner, Matt Vernon erhält eine Pause.

Die Fans in der ausverkauften Linz AG Eisarena sehen ein enges erstes Drittel, in dem beide Teams zu Beginn defensiv sehr konzentriert auftreten und wenig zulassen. Sowohl die Black Wings als auch die Haie tun sich anfangs schwer, Chancen herauszuarbeiten. Die beste Möglichkeit hat der Linzer Graham Knott, der in Minute sieben nur die Latte trifft. In der 13. Minute gehen die Hausherren schließlich in Führung. Christoph Tialler kommt zentral vor dem Tor zu unbedrängt zum Schuss und lässt HCI-Goalie Jakob Brandner keine Chance. Ab diesem Zeitpunkt haben die Linzer leichte Vorteile, und durch Jonathan Oschgan auch eine gute Chanve aufs 2:0, Brandner kann aber retten. Die Haie werden gegen Ende des Drittels im ersten Powerplay des Nachmittags wieder gefährlich. Benjamin Corbeil hat dabei den Ausgleichstreffer aus dem Schläger, trifft die Scheibe aber nicht optimal. Nach 20 Minuten führt Linz mit 1:0.

Die ersten zehn Minuten des Mitteldrittels gehören ganz klar den Linzern, die besser aus der Kabine kommen. Die Haie tun sich offensiv noch schwerer als in Drittel eins, sind hauptsächlich in der eigenen defensiven Zone beschäftigt. Ab Minute 30 kommen aber auch die Tiroler wieder im Spiel an, und finden unter anderem durch Corbeil oder Sproule erste Chancen vor. Linz bleibt gefährlicher, die Haie lassen aber nur wenig Zwingendes zu. Kurz vor Drittelende kommt der HCI nicht ganz unverdient zum Ausgleich. Die Haie provozieren ein Turnover an der gegnerischen blauen Linie, Max Coatta setzt Patrick Kudla ein, und der Defender verwertet eiskalt zum 1:1. Sekunden später kommt Kilian Rappold gegen seinen Ex-Verein noch zur großen Chance aufs 2:1, Rasmus Tirronen im Linzer Tor rettet den Hausherren aber das 1:1 nach 40 Minuten.

Im Schlussabschnitt haben beide Teams zunächst jeweils ein Powerplay, wobei die Haie hier etwas gefährlicher sind, im Abschluss fehlt aber das Glück. In Minute 47 kommt aus Sicht der Tiroler auch noch Pech dazu. Linz-Defender Söllinger mit einem an sich harmlosen Schuss von der blauen Linie Richtung Tor, die Scheibe wird aber von einem Innsbrucker unhaltbar für Brandner abgefälscht. Schade, denn der HCI war in den Minuten zuvor der Führung näher als die Black Wings. Weil die Haie wenig später ein weiteres Powerplay trotz
Chancen ungenützt lassen, können die Linzer mit einem Doppelschlag das Spiel entscheiden. Yohann Auvitu stellt zunächst in Minute 52 nach einem Solo auf 3:1 und wenig später mit einem abgefälschten Schuss auf 4:1. Davon können sich die Haie nicht mehr erholen, auch wenn sie in den Schlussminuten in numerischer Überlegenheit noch auf den zweiten Treffer drücken.

Der HCI zeigt in Linz kämpferisch wieder eine tadellose Leistung, scheitert an diesem Nachmittag aber auch an der eigenen Chancenverwertung. Trotz 35:26 Schüssen steht es am Ende 4:1 für Linz, knapp acht Minuten Powerplay reichten den Haien nicht zu einem Überzahltreffer. Bereits übermorgen geht es mit dem Heimspiel gegen Salzburg weiter.

Steinbach Black Wings Linz – HC TIWAG Innsbruck-Die Haie 4:1 (1:0,0:1,3:0)
Torfolge: 1:0 Tialler (13./EQ), 1:1 Kudla (39./EQ), 2:1 Söllinger (47./EQ), 3:1 Auvitu (52./EQ), 4:1 Auvitu (54./EQ);

McClure führt Bozen zum Sieg – VSV in der Stadthalle mit 1:4 geschlagen

Bozen. (PM HCB) Einmal mehr ist es ein überragender Brad McClure, der mit seinem sechsten Multi-Goal-Game der Saison dem HCB Südtirol Alperia die drei Punkte beschert.

Die Foxes feiern damit ihren ersten Saisonsieg gegen den EC iDM Wärmepumpen VSV. In der Villacher Stadthalle setzen sich die Weiß-Roten mit 4:1 durch, nachdem sie einen frühen Rückstand dank des kanadischen Angreifers drehen konnten. Fünf Minuten vor dem Ende erzielt McClure ein starkes Tor, das den Sieg besiegelt und zugleich seine fünfte Doppeltore-Partie der Saison markiert. Eine starke Leistung zeigt auch Sam Harvey im Tor: Der Goalie pariert 34 von 35 Schüssen und beendet den Abend mit einer Fangquote von 97 %. Mit diesem Sieg rückt der HCB bis auf einen Punkt an das Duo aus Ljubljana und dem HC Pustertal heran, das auf den Plätzen drei und vier liegt und jeweils drei bzw. zwei Spiele mehr absolviert hat. Weiter geht es am Dienstag, den 30. Dezember (19:45 Uhr) mit dem letzten Spiel des Jahres 2025: In der Sparkasse Arena gastieren die Pioneers Vorarlberg, bei der Rescue Heroes Night mit Eintritt um 1 € für alle Mitglieder der Südtiroler Rettungsdienste (haupt- und ehrenamtlich).

Spielverlauf: Head Coach Doug Shedden schickt dasselbe Lineup aufs Eis wie gegen Olimpija. Die verletzten Vallini und Barberio bleiben in Südtirol.

Bozen übernimmt von Beginn an das Kommando und erspielt sich erste Chancen durch Schneider und Mantenuto. Nach neun Minuten wird Vallant nach einem Check gegen den Kopf von Mantenuto vorzeitig unter die Dusche geschickt, doch die Foxes können die fünfminütige Überzahl nicht nutzen. Gazley hat zwei gute Möglichkeiten, beim zweiten Versuch trifft er nur den Außenpfosten. Der VSV schöpft Selbstvertrauen aus dem erfolgreichen Penalty Killing, doch weiterhin sind die Foxes gefährlicher: Gersich vergibt nach einem Fehler von Cannata freistehend die Führung. In den letzten Minuten flacht das Tempo etwas ab, erneut ist es Gazley, der an Cannata scheitert. Ein torloses erstes Drittel endet mit 13:6 Schüssen zugunsten der Gäste.

Im Mittelabschnitt kommt Villach besser ins Spiel. Nach einer Chance von Mantenuto erhöhen die Kärntner den Druck, testen zunächst Harvey durch Tschurnig und gehen anschließend im Powerplay in Führung: Hancock bringt den Puck zur Mitte, wo er unglücklich vom Schlittschuh von Di Perna ins eigene Tor abgefälscht wird. Bozen antwortet mit Chancen von Digiacinto, der vor Cannata vorbeischießt, und Frigo, der eine perfekte Vorlage von Bradley nicht verwerten kann. Zwei weitere Überzahlsituationen für den VSV bringen Druck auf Harveys Tor, doch der Schlussmann und das Penalty Killing der Foxes halten stand. In der Schlussphase des Drittels fällt schließlich der Ausgleich: In der 38. Minute lenkt McClure einen Schuss von Miglioranzi unhaltbar an Cannata vorbei. Negativer Höhepunkt: Daniel Frank verletzt sich nach einem harten Check in Unterzahl und muss das Eis vorzeitig verlassen.

Zu Beginn des Schlussdrittels lassen beide Teams jeweils ein Powerplay ungenutzt, der VSV wird dabei durch Scherbak gefährlich. Mit zunehmender Spieldauer machen sich bei den Kärntnern Ermüdungserscheinungen bemerkbar, während die Foxes deutlich spritziger wirken. Gersich, Bradley und Misley sorgen für Gefahr vor Cannata. Die spielentscheidende Szene folgt in Minute 56: McClure setzt energisch nach, zieht aus mittlerer Distanz überraschend ab und trifft unter die Querlatte – Cannata ist geschlagen. Es ist das 19. Saisontor für den kanadischen Stürmer. Der VSV findet keine Antwort mehr, setzt auf den sechsten Feldspieler und wird dafür bestraft: Gazley und Bradley treffen ins leere Tor zum 4:1-Endstand.

EC iDM Wärmepumpen VSV – HCB Südtirol Alperia 1 – 4 [0-0; 1-1; 0-3]
Tore: 24:49 Kevin Hancock PP1 (1-0); 37:51 Brad McClure (1-1); 55:04 Brad McClure (1-2); 58:04 Dustin Gazley EN (1-3); 59:42 Matt Bradley EN (1-4)
Torschüsse: 35-39
Strafminuten: 29-10
Schiedsrichter: Nagy, Sternat / Durmis, Nothegger
Zuschauer: 3.422

Siebenter Streich | Red Bulls schlagen Budapest deutlich mit 5:1

Peter Schneider mit erstem Saison-Doppelpack

Szene zwischen Linz und Innsbruck – © BWL; Hannes Draxler
EC Red Bull Salzburg vor den Fans -© EC RBS Media

Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann in der win2day ICE Hockey League das letzte Heimspiel des ausklingenden Jahres gegen FTC-Telekom Budapest mit 5:1 und feiert damit den siebenten Sieg in Serie.

In der fast ausverkauften Salzburger Eisarena sprühten die Red Bulls geradezu vor Spielfreude und hatten den Gegner über weite Strecken in Griff. Nach dem 1:1 im Startdrittel drehten die Hausherren im zweiten Abschnitt mit drei Toren auf und sorgten da schon für klare Verhältnisse. Peter Schneider setzte mit seinem zweiten Treffer im dritten Abschnitt den Schlusspunkt unter den auch in der Höhe verdienten Heimsieg gegen die Ungarn. Die weiteren Salzburger Tore gingen auf das Konto von Benjamin Nissner, Connor Corcoran und Mario Huber.

Spielverlauf
Voller Energie starteten die Red Bulls in die Partie und dominierten gleich die Anfangsminuten. Sie ließen die Scheibe rotieren, erste gute Schüsse landeten beim Gäste-Keeper Bence Balizs. Dann setzte Benjamin Nissner zu einem verwegenen Solo durch die komplette ungarische Hintermannschaft an und traf im Fallen aus spitzem Winkel (7.). Danach entschärfte Salzburgs Torhüter David Kickert in Unterzahl die gute Chance von Gordon Green direkt vor ihm (8.). Benjamin Nissner hatte die nächste Top-Chance, traf im Powerplay bei halbleerem Tor nur die Querstange (11.). Die Red Bulls ließen den Gästen kaum Luft zum Atmen und nicht aus der eigenen Verteidigungszone raus. Erst am Ende forderten die Ungarn auch wieder David Kickert mit einigen gefährlichen Schüssen und glichen im Powerplay vier Sekunden vor der Pause prompt aus. Tyler Coulter hatte kurz Zeit im Slot und traf genau ins Kreuzeck (20.) zum 1:1.

Salzburg drückte nach der Pause sofort nach vorn und legte schnell wieder vor. Connor Corcoran zog per Direktabnahme aus dem linken Bullykreis ab und traf dem verdutzten Gäste-Torhüter mit einem Flachschuss durch die ‚geschlossenen‘ Beine ins Tor (24.). Die Ungarn machten dann mehr fürs Spiel, kamen nun auch regelmäßig in die Angriffszone und wurden richtig unangenehm. Mit zwei weiteren Toren aber sorgten die Red Bulls dann für klare Verhältnisse. Peter Schneider drückte die Scheibe kurz nach einem Powerplay per Rebound über die Linie (37.) und Mario Huber vollendete den Querpass von Michael Raffl aus spitzem Winkel zum 4:1-Pausenstand nach 40 Minuten (39.).

Und dann gab es auch noch Tic Tac Toe-Eishockey, über Thomas Raffl und Connor Corcoran kam die Scheibe zu Peter Schneider, der zu Beginn des Schlussdrittels per One-timer und damit zum zweiten Mal in diesem Spiel einnetzte (42.). Echte Torgefahr ging von den Gästen nur noch einmal im Powerplay aus (ab 51.), ansonsten dominierten die Salzburger die Partie auch mit der klaren Führung weiterhin und begeisterten bis zum Schluss mit Kombinations-Eishockey. Am Ende freuten sich die Red Bulls und besonders Peter Hochkofler nach seinem ersten Bewerbsspiel in dieser Saison (!) über den siebenten Sieg in Serie und den deutlichen 5:1- Heimerfolg gegen FTC-Telekom Budapest.

Statement Peter Hochkofler „Die Stimmung war top. Wir sind mit viel Energie aus der Kabine gekommen und haben auf unsere Chancen gewartet. Wir haben einfach unser Spiel durchgezogen und schließlich auch die Tore geschossen. Für mich war es heute einfach wunderschön, zuhause mit den Jungs zu spielen. Wenn man auf der Bank die Energie aufsaugt und die top Stimmung von den Fans mitbekommt, das fehlt einem schon, wenn man es nicht hat. Dafür ist es jetzt umso schöner.“

win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – FTC-Telekom Budapest 5:1 (1:1, 3:0, 1:0)

Tore:
1:0 | 06:17 | Benjamin Nissner
1:1 | 19:56 | Tyler Coulter | PP
2:1 | 23:32 | Connor Corcoran
3:1 | 36:49 | Peter Schneider
4:1 | 38:59 | Mario Huber
5:1 | 41:07 | Peter Schneider

Zuschauer: 3.311

Capitals verlieren in voller STEFFL Arena gegen KAC

Wien. (PM Capitals) Die Vienna Capitals müssen sich am Sonntagabend in einer ausverkauften STEFFL Arena dem EC-KAC mit 1:3 geschlagen geben.

Die Gäste profitieren in der vierten Minute von einem Schnitzer der Caps-Defensive. Johannes Dobrovolny erzielt den Führungstreffer (4.). Im Mitteldrittel schreiben Matt Fraser (24.) und Simeon Schwinger (30.) für die Rotjacken an. In der 32. Minute trifft Simon Bourque im Powerplay für die Wiener, die im Anschluss weite Teile des Spielgeschehens kontrollieren, aber nicht mehr zu Zählbarem kommen. Am Dienstag bestreiten die Capitals bei FTC-Telekom ihr letztes Spiel des Kalenderjahres 2025.

Head-Coach Kevin Constantine vertraute gegen den KAC auf dasselbe Line-Up wie in den vergangenen Partien. Mitch Hults musste aufgrund der Legionärsbeschränkung zusehen. Marco Richter, Senna Peeters und Sebastian Wraneschitz fehlten verletzt. Im Tor begann erneut Evan Cowley. Die ersten Torchancen des Spiels fanden die Caps in der zweiten Minute vor. Randy Gazzola zog zweimal ab, einmal blieb der Abschluss des Italo-Kanadiers in der KAC-Abwehr hängen. Den zweiten Versuch parierte Rotjacken-Goalie Florian Vorauer. Aus dem Nichts gingen die Gäste in der vierten Minute in Führung. Johannes Dobrovolny nutzte einen Abpraller vor dem Caps-Tor, um vor Caps-Goalie Evan Cowley einzuschießen. Benjamin Lanzinger konnte nach Scheibengewinn durch Christof Kromp aus dem Slot abziehen, verfehlte jedoch das Tor. Scott Kosmachuk probierte es eine Minute später direkt nach einem Bullygewinn, Vorauer fing die Scheibe ab. In der neunten Minute kombinierten sich die Wiener ansehnlich vor das KAC-Tor, lediglich ein ordentlicher Abschluss fehlte. In der zehnten Minute parierte Cowley gegen Nick Petersen. David Maier tauchte in der elften Minute vor Cowley auf, brachte den Puck aber nicht am Schlussmann der Wiener vorbei. Der 30-Jährige parierte in der 14. Minute gegen Finn van Ee. Nach Kosmachuk-Vorlage brachte Jérémy Grégoire den Puck in der 17. Minute auf das Tor, Vorauer sicherte die Scheibe. Cole Hults prüfte den KAC-Schlussmann eine Minute später mit einem Distanzschuss, scheiterte aber. Clemens Unterweger kam kurz vor Drittelende aus dem hohen Slot zum Schuss, Cowley verhinderte aber ein weiteres Gegentor. Neun Sekunden vor Drittelende wurde Fabian Hochegger wegen eines Stockschlags für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt.

Praktisch nach Wiederbeginn zog Simon Bourque allein auf Vorauer zu, scheiterte aber am KAC-Schlussmann. Weitere Großchancen ergaben sich vor Hocheggers Rückkehr nicht mehr. In der 24. Minute hüpfte ein Schuss von Matt Fraser von Cowleys Blocker ins Tor. Eine Minute später kam Bourque erneut vor das KAC-Tor, wieder konnte der Kanadier Vorauer nicht überwinden. Der Schlussmann der Gäste passte auch in der darauffolgenden Szene bei einem Distanzschuss von Lorenz Lindner gut auf. Nach einem Pass von Carter Souch kam Zane Franklin vor Vorauer an die Scheibe, die Nummer 61 der Wiener konnte den Puck mit der Rückhand aber nicht ordentlich verarbeiten. In der 30. Minute klopfte Simeon Schwinger das Spielgerät per One-Time in die Maschen. Zwei Minuten später gab es die nächste Strafe gegen den KAC. Thimo Nickl musste wegen übertriebener Härte vom Eis. Die Wiener kamen 35 Sekunden nach Ausspruch der Strafe zum ersten Treffer. Nach einem Schuss von Linden Vey klopfte Bourque die Scheibe in Baseball-Manier aus der Luft volley an Vorauer vorbei ins Netz (32./PP1). Hochegger kam eine Minute später aus dem Slot zum Abschluss, scheiterte aber an Cowley. Cole Hults prüfte Vorauer nach einem Faceoff-Gewinn, kam aber am KAC-Goalie nicht vorbei. Vey bediente kurz darauf Nelson Nogier, dessen Schuss von Vorauer pariert wurde. Die Wiener bestimmten zu dieser Phase das Spiel, schnürten den KAC im eigenen Drittel ein. Ein Distanzschuss wurde von Grégoire abgefälscht, sorgte aber für keine Gefahr für das Tor der Rotjacken. In der 37. Minute sprachen die Unparteiischen eine fragwürdige Strafe wegen Stockschlags gegen Vey aus. Josh Teves kam in der 38. Minute im hohen Slot zum Abschluss, Cowley fuhr aber die Fanghand aus. Fraser kam kurz darauf aus guter Position zum Schuss, die Scheibe flog allerdings am Tor vorbei. Mit Veys Rückkehr gab Teves einen Distanzschuss ab, der den Kasten verfehlte.

Grégoire, der im Mitteldrittel einen nicht geahndeten Stockschlag abbekam, konnte im Schlussdrittel nicht am Spielgeschehen teilnehmen. Den ersten Abschluss des Schlussdrittels fanden die Gäste vor. Van Ees Abschluss war für Cowley aber leichte Beute. In der 43. Minute packte Vorauer einen zauberhaften Save gegen Bourque aus, der nach Querpass vor dem KAC-Tor einschussbereit war. Kurz darauf gab es die nächste zweifelhafte Strafe gegen Vey, diesmal wegen Beinstellens. Die Klagenfurter erspielten sich in Überzahl aber keine nennenswerten Torschüsse. Tobias Sablattnig hielt Vey in der 46. Minute fest, die Schiedsrichter schickten den KAC-Akteur wegen Haltens vom Eis, den Caps-Kapitän wegen einer Unsportlichkeit. Kurz darauf feuerte Gazzola den Puck aus dem Slot am Tor vorbei. Kromp scheiterte in der 47. Minute an Vorauer. Bourque verlor den Puck an der gegnerischen blauen Linie an Raphael Herburger, der KAC-Angreifer zog von Nogier bedrängt vor Cowley, konnte diesen mit seinem Abschluss aber nicht überwinden. Souch tankte sich vor Vorauer durch, der Backhander des Kanadiers war allerdings leichte Beute. Kurz darauf kam Souch zu einem weiteren Abschluss, doch vor Vorauer stehend war die Magengrube des KAC-Goalies Endstation. Ein Distanzschuss von Cole Hults überraschte den KAC-Goalie in der 54. Minute, doch die Scheibe verirrte sich nicht ins Tor. Souch kam zwei Minuten später im Slot zum Abschluss, dieser wurde allerdings geblockt. 3:21 Minuten vor Ende des Drittels ging Cowley für einen weiteren Angreifer vom Eis. Ein Distanzschuss von Kosmachuk wurde in der 57. Minute über das Tor gelenkt. Kurz darauf landete ein Versuch des Kanadiers in der Fanghand von Vorauer. Die Caps nahmen ihr Time-Out 2:41 Minuten vor Ende des Drittels. Souch verzögerte in der 59. Minute, kam aber erneut nicht an Vorauer vorbei. Nogier versuchte es kurz vor Schluss noch einmal aus der Distanz, brachte den Puck aber nicht hinter die Linie. Die Caps gaben im Verlauf des Spiels 35 Torschüsse ab, der KAC deren 26.

Statement Kevin Constantine, Head-Coach der Vienna Capitals „Ich fand, dass wir mit viel Energie ins Spiel gestartet sind. Wir haben intensiv und gut gespielt, fanden einige gute Chancen vor. In den letzten beiden Spielen sind wir stets in Rückstand geraten, das hilft nie, denn das erste Tor ist oft richtungsweisend. Wir haben in den letzten beiden Spielen großartige Schlussdrittel abgeliefert. Ich hätte aber lieber großartige erste Drittel, denn wenn du hinten liegst, jagst du dem Spiel nach. Unser Fünf-gegen-Fünf war vor allem bei unserem letzten Road-Trip richtig gut, in den letzten beiden Spielen haben wir da nachgelassen. Wir werden uns das genauer ansehen. Bei sechs Spielen innerhalb von elf Tagen musst du einfach weitermachen. In zwei Tagen haben wir schon wieder ein wichtiges Match, dafür müssen wir bereit sein. Klagenfurt ist eine gute Mannschaft, sie sind zurecht Tabellenführer. Wir fanden einige gute Möglichkeiten vor, um Tore zu erzielen, leider haben wir diese nicht genutzt. Das hätte das Spiel möglicherweise verändert.“

Vienna Capitals – EC-KAC 1:3 (0:1, 1:2, 0:0)

Tor Caps: Simon Bourque (32./PP1)

Tore KAC: Johannes Dobrovolny (4.), Matt Fraser (24.), Simeon Schwinger (30.)


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