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ICEHL am Samstag: Derby-Erfolg für Bozen zugleich der sechste Sieg im siebten Spiel unter Doug Shedden / Salzburg nicht zu stoppen! / Rotjacken siegen in Innsbruck / Linz mit Shutout-Sieg gegen den VSV

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Bozens Headcoach Doug Shedden hat die Foxes wieder in die Spur gebracht - © HC Pustertal ICEHL
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Bozen. (PM HCB) Drittes Derby der Saison und zweiter Sieg für den HCB Südtirol Alperia: In der Intercable Arena in Bruneck bezwingen die Bozner den HC Falkensteiner Pustertal mit 5:3.

Es war ein umkämpftes Spiel, in dem die Schwarz-Gelben zweimal einen Rückstand aufholen konnten, ehe die Foxes im dritten Drittel dank der Treffer von Frigo und Pollock sowie eines weiteren Tores von Gersich ins leere Tor den entscheidenden Vorsprung herausspielten. Damit sicherte sich Bozen drei Punkte und den fünften Sieg in Folge in der Meisterschaft. Das Ergebnis ist auch für die Tabelle wichtig: Frank und seine Teamkollegen bleiben auf Rang vier dicht an Salzburg dran (+1, allerdings mit einem Spiel mehr), können sich aber sowohl vom fünftplatzierten Olimpija (nun -4, mit drei Spielen mehr) als auch vom HC Pustertal absetzen, das als Sechster sechs Punkte Rückstand und ebenfalls ein Spiel mehr aufweist. Am Montag, 5. Januar, um 19:45 Uhr steigt in der Sparkasse Arena der Kracher gegen die Red Bulls. Die Kassen sind von 13:00 bis 14:30 Uhr sowie ab 17:45 Uhr geöffnet.

Spielbericht: Coach Shedden kann wieder auf Frank zählen, während Vallini und Barberio weiterhin fehlen.

Gleich zu Beginn wird Rueschoff gefährlich, doch Harvey pariert seinen Rückhandschuss. Das Spiel verläuft in gutem Tempo, jedoch ohne große Höhepunkte, auch das erste Powerplay der Schwarz-Gelben bringt keine Wende. Die Weiß-Roten versuchen es mit Schneider, der nach einem schönen Angriff knapp vorbeischießt. Sieben Minuten vor Drittelende nimmt die Partie Fahrt auf: Bowlby vergibt einen Alleingang vor Harvey, im direkten Gegenzug zwingt Digiacinto Pasquale mit der Fanghand zu einer Glanzparade. Auf der anderen Seite zeigt sich auch der Bozner Goalie aufmerksam, zunächst mit dem Blocker gegen Ticar, ehe Mantenuto und Seed kurz vor der Sirene die Führung für die Foxes nur knapp verpassen. Nach dem ersten Drittel steht es weiterhin 0:0.

Im Mitteldrittel nimmt das Derby richtig Fahrt auf. Bozen erhält früh ein Powerplay und geht in der 24. Minute durch einen satten Schuss von Digiacinto in Führung, der Pasquale überrascht. Die Weiß-Roten bleiben gefährlich, doch bei in der 27. Minute gleicht Pustertal aus: Ein Scheibenverlust der Gäste ermöglicht Purdeller den Durchbruch und den Treffer hinter Harvey. Die Foxes bleiben jedoch dran und gehen in der 29. Minute erneut in Führung, als Mantenuto Bradley mustergültig bedient, der aus kurzer Distanz trifft. Die Antwort der Hausherren folgt prompt: Nur zwölf Sekunden später nutzt Purdeller nach einem weiteren Defensivfehler der Bozner ein Zuspiel von Ticar zum 2:2-Ausgleich. Das Spiel wird offener, Chancen hüben wie drüben: Mantenuto scheitert an Pasquale, während Harvey mit der Schulter einen gefährlichen Schuss von Osmanski abwehrt. Auch der Versuch über die Achse Frigo–Bradley bringt keinen Erfolg – nach zwei Dritteln ist alles offen.

Ein Feuerwerk zu Beginn des Schlussdrittels: In der 45. Minute bringt Frigo die Foxes erneut in Führung, indem er den Abpraller nach einem Schuss von Bradley verwertet. Die Wölfe reagieren und treffen kurz darauf mit Osmanski die Latte. In derselben Szene begeht Ierullo ein Foul, das Bozen das zweite Powerplay des Abends einbringt. Nach nur zwölf Sekunden lenkt Pollock den Weitschuss von Gildon zum 5:3 ins Netz. Die Weiß-Roten versuchen, die neutrale Zone zu schließen, während die Wölfe ein Überzahlspiel nicht nutzen können, aber in der 51. Minute durch einen Schuss von Frycklund ins Kreuzeck auf 3:4 verkürzen. Das Spiel ist wieder offen, die Hausherren drücken, doch Bozen verteidigt konzentriert und blockt zahlreiche Schüsse. Coach Jaspers setzt alles auf eine Karte und nimmt den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch 40 Sekunden vor der Schlusssirene sorgt Gersich mit dem Treffer ins leere Tor für den Endstand von 5:3.

HC Falkensteiner Pustertal – HCB Südtirol Alperia 3 – 5 [0-0; 2-2; 1-3]
Tore: 23:21 Cristiano Digiacinto PP1 (0-1); 26:03 Tommy Purdeller (1-1); 28:30 Matt Bradley (1-2); 28:42 Tommy Purdeller (2-2); 44:44 Luca Frigo (2-3); 45:22 Brett Pollock PP1 (2-4); 50:05 Mikael Frycklund (3-4); 59:20 Shane Gersich EN (3-5)
Torschüsse: 27-28
Strafminuten: 4-4
Schiedsrichter: Ofner, Sternat / Fleischmann, Weiss
Zuschauer: 3.104

Stimmen zum Spiel


Zehnter Sieg in Serie | Red Bulls begeistern beim 6:1-Erfolg gegen Wien

Travis St. Denis schnürt sein zweites Doppelpack

Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann das Heimspiel der win2day ICE Hockey League gegen die Vienna Capitals mit 6:1 und verlängerte damit die aktuelle Siegesserie auf zehn Spiele!

In der ausverkauften Salzburger Eisarena waren die Salzburger in allen Belangen das bessere Team und begeisterten über die volle Länge mit ihrem frischen Spiel. Die Gäste gingen zwar früh in Führung, aber noch im ersten Abschnitt drehten die Red Bulls das Spiel mit zwei Toren zu ihren Gunsten und ließen in den beiden folgenden Dritteln jeweils zwei weitere Tore folgen. Zuständig dafür waren Michael Raffl, Benjamin Nissner, Troy Bourke, Mario Huber sowie Travis St. Denis mit seinem zweiten Saison-Doppelpack.

Spielverlauf

Benjamin Nissner jubelt für die Red Bulls, rechts Wiens Felix Koschek – © Red Bull Salzburg Media

Die Vienna Capitals nutzten gleich ein frühes Powerplay und hatten mit dem Tor von Mitch Hults aus kurzer Distanz einen optimalen Start (4.). Salzburg kam dann gegen die agilen Wiener langsam in die Gänge, vorerst noch ohne gefährliche Torschüsse. Das änderte sich beim ersten Salzburger Powerplay (ab 10.), in dem die Red Bulls den Wiener Torhüter Evan Cowley mit einer ganzen Salve an Schüssen eindeckten. Die Red Bulls hielten den Druck aufrecht und glichen kurz darauf aus. Michael Raffl fälschte den überlegten Schuss aus Halbdistanz von Brandon Coe zum 1:1 ab (14.). Keine Minute später zog Travis St. Denis im Powerplay direkt nach dem Bully-Gewinn von Michael Raffl ab und traf zur 2:1-Führung (15.). Mit einem Doppelschlag hatten die Hausherren die Partie gedreht und blieben bis zur Pause die tonangebende Mannschaft.

Und blieben das auch im zweiten Durchgang. Wien hatte Mühe, die Salzburger Angriffe abzuwehren. Im Powerplay schlug dann Travis St. Denis erneut zu, er verwertete den Zuckerpass von Michael Raffl in den Bullykreis per Direktabnahme zum 3:1 (24.). Kurz danach schlug auch Benjamin Nissner zu und zog aus dem halbhohen Slot unwiderstehlich ins Netz (26.). Salzburg dominierte die Partie weiter, kreiste unermüdlich ums Wiener Tor. Salzburgs Goalie Atte Tolvanen war kaum gefordert und bei gelegentlichen guten Schüssen hellwach. Für ein paar Minuten konnten die Gäste etwas Druck aus dem Salzburger Angriffsspiel nehmen, aber in der Schlussphase waren die Red Bulls mit weiteren Möglichkeiten wieder aufdringlich und führten nach 40 Minuten verdient mit 4:1.

Auch im Schlussdrittel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Die Red Bulls machten das Spiel – Peter Schneider u.a. mit seiner Chance direkt vorm Goalie (44.) –, die Gäste setzten offensive Nadelstiche. Die Intensität war jetzt nicht mehr ganz so hoch, aber die Red Bulls waren weiterhin in den Zweikämpfen besser und spielten unermüdlich zum Tor. Und legten noch zweimal nach: Troy Bourke verwertete einen 2 auf 1-Konter (57.) und Mario Huber machte mit einem Alleingang an der Abwehr vorbei endgültig den Deckel drauf (58.).

Statement Manny Viveiros „Wir haben erneut ein gutes defensives Spiel gezeigt. Das ist sehr wichtig, wir wissen, dass die Wiener um den Pre-Playoff-Platz kämpfen, und sie haben mit einem frühen Tor auch so begonnen. Aber wir sind dann schnell in unseren Rhythmus gekommen und haben erneut eine gute Leistung gezeigt.“

win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – Vienna Capitals 6:1 (2:1, 2:0, 2:0)

Tore:
0:1 | 03:23 | Mitch Hults | PP
1:1 | 13:57 | Michael Raffl
2:1 | 14:50 | Travis St. Denis | PP
3:1 | 23:53 | Travis St. Denis | PP
4:1 | 25:38 | Benjamin Nissner
5:1 | 56:07 | Troy Bourke
6:1 | 57:35 | Mario Huber

Zuschauer: 3.400

Innsbruck: Die Negativserie geht weiter

Innsbruck. (PM HCI) Der HCI unterliegt dem KAC zu Hause mit 1:4. Die Haie scheitern dabei auch an der eigenen Ineffizienz.

Der HCI muss gegen den KAC neben den langzeitverletzen Steven Owre und Damien Craighead weiter auf Emmett Sproule und kurzfristig auch auf Matt Wilkins verzichten.

Die Haie erwischen einen guten Start, und haben in Minute eins auch durch Benjamin Corbeil die erste gute Möglichkeit. Die Gäste aus Kärnten brauchen ein paar Minuten, um ins Spiel zu kommen, treffen aber in ihren ersten Drangphase. Jan Mursak wird am langen Eck perfekt freigespielt und trifft per One-Timer zum 0:1 (5.). Ein schwerer Fehler des KAC bringt den Haien vier Minuten später den Ausgleich. Unterweger verliert vor dem eigenen Tor die Scheibe, Troy Lajeunesse lässt sich die Chance nicht entgehen. Danach entwickelt sich eine offene Partie, in der die Haie, wie gewohnt, auf Fehler des Gegners lauern. Bei einer dieser Situationen kommen die Tiroler auch zur besten Chance des ersten Drittels. Sebastian Benker scheitert aber allein vor dem Tor an KAC-Goalie Florian Vorauer.

Die Haie kommen gut aus der Kabine und haben durch Max Coatta die Riesenchance auf die Führung, der HCI-Stürmer setzt seinen Schuss aber zu hoch an. Danach schlägt der KAC binnen einer Minute doppelt zu. Zunächst stellt Filip Simovic mit einem verdeckten Schuss auf 1:2, dann ist es Fabian Hochegger, der per Rebound für die Zweitoreführung der Gäste sorgt. HCI-Headcoach Ryan Kinasewich nimmt daraufhin ein Timeout und sich seine Jungs zur Brust, die Haie wirken danach auch aggressiver. Es folgen Chancen für Noah Kerber oder Sebastian Benker, die Tiroler gehen aber zu fahrlässig mit den Möglichkeiten um. Der KAC ist zwischen Minute 30 und 35 wieder am Drücker, Goalie Matt Vernon hält darin die Haie mit einem Highlight-Save im Spiel. Gegen Ende des Drittels sorgen noch einmal die Tiroler für offensive Ausrufezeichen. Im ersten Powerplay des Abends haben sie viel Zeit in der gegnerischen Zone, aber zu wenig Abschlüsse, und danach bei einigen Chancen nicht das nötige Glück. In einer Situation kann Goalie Vorauer eine durchgerutschte Scheibe in letzte Sekunde von der Linie kratzen.

Die Haie werfen in den ersten zehn Minuten des letzten Drittels noch einmal alles nach vorne, können phasenweise Druck erzeugen, kommen aber zu wenigen Zwingendem. Danach übernimmt der KAC wieder die Kontrolle, lässt hinten wenig anbrennen, und sorgt in Minute 55 in Person von Mathias From für die Entscheidung. Danach bewahrt Vernon die Haie mit einigen Saves vor einer höheren Niederlage. Der KAC gewinnt als cleverere und effizientere Mannschaft in Innsbruck mit 4:1. Die Haie hätten in engen Phasen Chancen auf die Führung gehabt, waren hier aber nicht kaltschnäuzig genug.

Am Montag geht es zum Westderby nach Feldkirch zu den Pioneers. Da gilt es die fünf Spiele andauernde Niederlagenserie zu beenden.

HC TIWAG Innsbruck-Die Haie – EC-KAC 1:4 (1:1,0:2,0:1)
Torschützen: Lajeunesse (9./EQ) bzw. Mursak (5./EQ), Simovic (23./EQ), Hochegger (24./EQ), From (55./EQ);

Black Wings ringen Villach nieder

Steven Strong (EC iDM Wärmepumpen VSV), Brian Lebler (Steinbach Black Wings Linz), – © Eisenbauer, Black Wings Linz

Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings setzten sich in einer umkämpften Partie gegen Villach mit 3:0 durch.

Rasmus Tirronen feierte dabei vor Heimpublikum sein zweites Shutout in Folge und führte seine Mannschaft zu wichtigen Punkten für die Tabelle.

Steinbach Black Wings Linz – EC iDM Wärmepumpen VSV 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

Torschützen: 1:0 Niklas Würschl (33. Min), 2:0 Sean Collins (57. Min), 3:0 Graham Knott (60. Min/EN)

Zuschauer: 4.295

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres trafen die Steinbach Black Wings am Samstag Nachmittag auf die Adler aus Villach. Dabei kehrte Luka Maver nach überstandener Verletzung ins Line-Up von Head Coach Philipp Lukas zurück. Die Stahlstädter agierten vom ersten Face-Off an sehr aggressiv und versuchten sofort Akzente in der Offensive zu setzen. Gleich in der ersten Minute wurden die Oberösterreicher durch Shawn St-Amant gefährlich, der aber nur die Stange von gegnerischen Kasten traf. Die Villacher wollten sich ebenfalls anmelden, Elias Wallenta traf aber nur das Außennetz. Sofort übernahmen die Linzer wieder das Komando. Graham Knott schloss von der linken Seite ab, Cannata ließ die Scheibe vom Schienbeinschoner in die Mitte abprallen wo Niklas Würschl zum Nachschuss kam, den Kasten jedoch verfehlte. Die Stahlstädter belagerten in weiterer Folge den Kasten der Adler. Im gleichen Shift kam Ken Ograjensek in der Mitte, aus der Drehung, zum Abschluss, Cannata konnte die Scheibe unter seinem Fanghandschuh begraben. Auch in weiterer Folge präsentierten sich die Linzer in den Anfangsminuten sehr agil und ließen die Scheibe gut durch die eigenen Reihen laufen. Travis Barron bediente Christoph Tialler in der Mitte, der ohne Bedrängnis zum Abschluss kam, Cannata war jedoch zur Stelle. Wenig später suchte Emilio Romig, Julian Punsik mit einem Pass, Cannata erkannte die Situation frühzeitig und fing das Zuspiel ab.

Die Oberösterreicher agierten insgesamt aktiver und zeigten sich in den Zweikämpfen präsenter. Logan Roe zog von der blauen Linie ab, Brian Lebler hielt zwar noch den Schläger in den Schuss, der Puck segelte jedoch knapp über das Tor. Auf der Gegenseite wurde Rebernig vor dem Kasten von Rasmus Tirronen gefährlich, Luis Lindner konnte die Scheibe jedoch aus der Gefahrenzone klären. Kurz darauf versuchte es Valenta aus dem Hinterraum, Tirronen war auf seinem Posten und entschärfte diese Möglichkeit. Der VSV tat sich zu Beginn schwer, ins Spiel zu finden und kam erst nach zehn Minuten zu einer guten Torchance. Nick Hutchison verpasste einen Querpass von John Hughes nur um wenige Zentimeter und kam dadurch nicht zum Abschluss. Wenig später stand Nikita Scherbak praktisch vor dem leeren Tor, Shawn St-Amant arbeitete jedoch stark nach hinten, gewann den Zweikampf gegen den Villacher Stürmer und verhinderte den Abschluss. In der Schlussphase des ersten Abschnitts kam Luka Maver auf der rechten Seite mit einer Drehung noch zum Abschluss in Richtung Tor. Cannata ließ den Puck zur Seite abprallen, wo Greg Moro lauerte, jedoch nicht mehr an die Scheibe kam. Die Linzer waren im ersten Drittel die bessere Mannschaft, die Gäste fanden jedoch immer besser in die Partie. Mit 0:0 ging es in die erste Pause des Abends.

Niklas Würschl bringt Linzer in Führung

Auch im zweiten Drittel gaben die Linzer den Ton an. Emilio Romig arbeitete sich gut bis zum Tor vor, zog ab, traf aber nur den Körper von Cannata. Für die Adler war es Brett Ritchie der für Aufsehen sorgte und von der linken Seite abzog. Tirronen parierte auch diesen Schuss sicher. Sofort ging es wieder auf die andere Seite wo Luka Maver das rechte Eck anvisierte, Cannata aber erneut nicht überwinden konnte. Die Adler agierten offensiv nun deutlich stärker als noch im ersten Abschnitt und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Kevin Hancock prüfte Niklas Würschl im eins gegen eins, der Verteidiger der Linzer warf sich noch in den Schuss und verhinderte so einen gefährlichen Abschluss. Wieder nahmen die Linzer Fahrt in Richtung gegnerischen Kasten auf. Greg Moro feuerte von der blauen Linie, verfehlte das Kreuzeck aber knapp. Die Hausherren schafften es in dieser Phase immer wieder, die Angriffe der Villacher frühzeitig zu unterbinden und sich rasch aus dem eigenen Drittel zu befreien. Kevin Hancock kam in zentraler Position zum Abschluss, Rasmus Tirronen rückte aus seinem Kasten und fixierte die Scheibe sicher mit dem Fanghandschuh. Kurz darauf folgte die erste Strafe des Abends. Elias Valenta musste für zwei Minuten auf die Strafbank und die Linzer kamen somit zu ihrem ersten Powerplay. In Unterzahl versuchten die Adler, die Hausherren früh unter Druck zu setzen und sie erst gar nicht in gefährliche Abschlusspositionen kommen zu lassen. Dennoch Brian Lebler, nach einem Pass von Graham Knott, zum Abschluss, der Puck ging jedoch knapp über den Kasten. Wenig später versuchte es Niklas Würschl auf der linken Seite mit der Backhand. Der erste Versuch wurde noch von Cannata abgewehrt, den Nachschuss verwertete der Linzer Verteidiger jedoch sehenswert unter die Latte zur 1:0 Führung für die Stahlstädter (33. Minute). Kurz darauf zog Patrick Söllinger von der blauen Linie ab, Cannata ließ den Puck prallen, Luka Maver war für den Rebound zur Stelle, konnte die Scheibe jedoch nicht am Villacher Schlussmann vorbeischieben. Wenig später folgte dann die nächste Strafe gegen die Gäste. Arturs Kulda erhielt zwei Minuten wegen Stockschlags. Graham Knott zog in Richtung Kasten und legte auf Shawn St-Amant ab, der die Scheibe jedoch nicht mehr kontrolliert in Richtung Tor bringen konnte. Im zweiten Unterzahlspiel agierten die Adler kompakter und schafften es, sich immer wieder erfolgreich zu befreien. In der Schlussphase kam Graham Knott nach einem Solo gegen zwei Gegenspieler dennoch zum Abschluss, erneut war Cannata zur Stelle und verhinderte einen weiteren Treffer für die Hausherren. Mit einer knappen 1:0 Führung für die Steinbach Black Wings verabschiedeten sich die Mannschaften in die Kabinen.

Black Wings erkämpfen sich Sieg

Fans der Steinblach Black Wings – © Eisenbauer Black Wings Linz

Die Villacher erwischten den besseren Start im letzten Abschnitt, die Linzer versuchten in der Defensive jedoch, die Räume eng zu halten. Die erste Linie der Linzer wurde erstmals mit Graham Knott gefährlich der Shawn St-Amant perfekt frei spielte. Der Kanadier kam völlig unbedrängt zum Abschluss, erneut war es jedoch Cannata, der für seine Mannschaft rettete. Kurz darauf musste Emilio Romig für zwei Minuten auf die Strafbank, das erste Powerplay der Gäste war die Folge. In Unterzahl agierten die Linzer sehr konzentriert und machten das Zentrum konsequent dicht. Die Villacher suchten daher vermehrt den Abschluss von den Seiten. MacPherson kam dabei auch aus zentraler Position zum Abschluss, Rasmus Tirronen zeigte jedoch mehrere starke Paraden und hielt die knappe Führung für seine Mannschaft fest. Wenig später lag die Scheibe frei vor dem Tor von Tirronen, Stefan Gaffal beförderte das Spielgerät im letzten Moment aus der Gefahrenzone bevor ein Villacher zum Rebound kam. Die Oberösterreicher waren nun vermehrt mit dem verteidigen beschäftigt und warteten auf eine Kontermöglichkeit. Ken Ograjensek spielte sich im Doppelpass mit Shawn St-Amant bis vor das gegnerische Tor durch, letzterer versuchte mit einem Haken an Cannata vorbei zu kommen, der Goalie roch jedoch die Finte und konnte parieren. Drei Minuten vor dem Ende prallte die Scheibe von Sean Collins ab und landete über der Torlinie, Emilio Romig viel jedoch in den gegnerischen Kasten und riss das Tor aus der Verankerung weshalb die Schiedsrichter zuerst kein Tor gaben. Nach betrachten der Bilder nahmen die Unparteiischen ihre Entscheidung jedoch zurück und gaben den Treffer gut. Somit gingen die Linzer mit einer 2:0 Führung in die letzten Minuten (57. Minute). Die Villacher nahmen daraufhin ihren Goalie vom Eis um einen zusätzlichen Feldspieler zu erlangen. Auch dieser brachte den Gästen keinen Torerfolg mehr, stattdessen machte Graham Knott per empty net den Deckel drauf (60. Minute). Die Steinbach Black Wings feierten somit einen ganz wichtigen 3:0 Erfolg gegen die Villacher Adler und erkämpften sich wichtige Punkte für die Tabelle.

Nach ein paar spielfreien Tagen geht es für die Stahlstädter am 09.01 auswärts gegen die Vienna Capitals weiter. Das nächste Heimspiel steigt dann am 14.01 gegen FTC Budapest. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.


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