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ICEHL am Freitag: Linz in den Pre-Playoffs, Caps fixieren Heimrecht, Bozen unterliegt dem KAC, Haie gewinnen

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Budapest - Linz - © Fradimedia
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Wien. (EM) Die Berichte aus der ICEHL vom Freitag.

Jonathan Oschgan schießt Linzer in Pre-Playoffs

Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings Linz feiern in Budapest einen 2:0 Erfolg und qualifizierten sich damit fix für die Pre-Playoffs.

Nach dem frühen Führungstreffer durch Jonathan Oschgan konnten die Linzer die Führung, dank eines starken Rasmus Tirronen, verwalten ehe Travis Barron mit dem Empty Net Treffer die drei wichtigen Punkte sicherte.

FTC-Telekom – Steinbach Black Wings 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)

Torschützen: 0:1 Jonathan Oschgan (6. Min), 0:2 Travis Barron (60.Min/EN)

Am Freitagabend trafen die Steinbach Black Wings auf Budapest. Mit großartiger Unterstützung der eigenen Fans, die extra aus der Stahlstadt mit angereist waren, führte Rasmus Tirronen seine Mannschaft in diesem wichtigen Spiel aufs Eis. Die Heimmannschaft startete mit dem ersten Angriff der Partie. Jussi Tammela arbeitete sich auf der linken Seite gut bis zum Kasten von Tirronen durch, fand in der Mitte jedoch keine Anspielstation. Auf Seiten der Linzer war es Jonathan Oschgan, der den ersten Warnschuss abgab. Der Linzer Youngstar versuchte es mit einem Schuss ins kurze Eck, doch Bence Balizs im Kasten der Ungarn war aufmerksam. In den ersten Minuten hatte keine der beiden Mannschaften eine gute Gelegenheit, und die Partie spielte sich vor allem in der neutralen Zone ab. In der sechsten Minute eroberten die Oberösterreicher die Scheibe in der neutralen Zone und machten sich sofort auf den Weg in Richtung gegnerisches Tor. Jonathan Oschgan hatte die Möglichkeit, auf Henrik Neubauer abzulegen, entschied sich jedoch selbst abzuschließen und verwandelte perfekt zum 1:0 für die Stahlstädter. Der frühe Führungstreffer verlieh den Linzern sichtlich Auftrieb, und sie versuchten, durch starkes Forechecking den Spielaufbau der Ungarn früh zu unterbinden. Die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas setzte von Beginn an auf Zweikämpfe und eine körperbetonte Spielweise. Wenige Minuten später wurde die dritte Linie der Gäste gefährlich. Luka Maver zog von der linken Seite zum Kasten, legte sich die Scheibe jedoch zu weit vor, wodurch er nicht mehr zum Abschluss kam. Von den Ungarn kam offensiv fast gar nichts, da die Linzer die Passwege gut zustellten. Stattdessen wurden die Oberösterreicher wieder gefährlich. Shawn St-Amant gab von links einen Schuss aufs kurze Eck ab, Balizs war jedoch auf seinem Posten und parierte sicher. Graham Knott versuchte nachzustochern, woraufhin eine kleine Auseinandersetzung folgte, die jedoch keine Strafe nach sich zog. Yohann Auvitu zog kurze Zeit später aus der Distanz ab, traf aber einen seiner Mitspieler vor dem gegnerischen Kasten, wodurch die Scheibe zur Seite wegflog. Nicht lange darauf kam Sean Collins von rechts zu einer gefährlichen Abschlussposition. Balizs musste zwar abprallen lassen, doch für den Rebound war keiner der Linzer rechtzeitig zur Stelle. 30 Sekunden vor dem Ende wurden die Hausherren dann doch noch einmal gefährlich. Jussi Tammela tauchte alleine vor Tirronen auf, doch der Goalie der Oberösterreicher verhinderte mit einem Big Save den späten Ausgleichstreffer. Mit einer knappen, aber verdienten 1:0-Führung für die Linzer traten die Mannschaften den ersten Gang in die Kabinen an.

Linzer verwalten Führung

In den ersten Minuten des zweiten Abschnitts wurde die erste Strafe des Spiels ausgesprochen. Marek Hudec musste aufgrund von Haltens für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen. In ihrem ersten Powerplay versuchten die Linzer, sich mit schnellen Kombinationen Platz in der engen Defensive der Ungarn zu verschaffen. Graham Knott legte quer durch die Box zu Ken Ograjensek ab, doch der Goalie der Hausherren erkannte den Pass früh und bewegte sich rechtzeitig auf die andere Seite, wodurch er den Schuss von Ograjensek parieren konnte. Auch im zweiten Drittel dominierten die Linzer die Partie und zwängten den Ungarn über weite Strecken ihr Spiel auf. Travis Barron feuerte von rechts, traf bei seinem Abschluss jedoch nur die Latte. Die Schiedsrichter zogen den Videobeweis heran, um zu überprüfen, ob der Puck die Torlinie überquert hatte. Nach Betrachtung der Bilder blieb die Entscheidung am Eis jedoch bestehen, und es blieb bei der knappen 1:0-Führung für die Stahlstädter. Wieder im Fünf-gegen-Fünf zog Patrick Söllinger nach gewonnenem Face-off von der Blauen ab, Balizs fing die Scheibe mit seinem Fanghandschuh jedoch sicher aus der Luft. In den folgenden Minuten fanden die Hausherren immer besser in die Partie und drängten auf den Ausgleich. Paavo Tyni kam unbedrängt zum Abschluss, doch der Schlussmann der Linzer zeigte die nächste starke Parade. Daraufhin gerieten Jussi Tammela und Travis Barron aneinander und mussten infolgedessen beide für zwei Minuten pausieren. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem es hin und her ging. Yohann Auvitu zog von der Blauen ab, danach ging es auf die andere Seite, wo Logan Roe in letzter Sekunde vor dem eigenen Tor rettete. Die Ungarn rissen das Spiel nun immer mehr an sich. Rasmus Bengtsson kam auf der linken Seite völlig frei zum Abschluss, doch Tirronen brachte im letzten Moment seinen Schoner vor die Scheibe. In der besten Phase der Hausherren kassierten die Linzer die nächste Strafe: Graham Knott musste aufgrund von Hakens für zwei Minuten vom Eis. Joose Antonen zog von rechts ab, doch erneut blieb Tirronen der Sieger. Shawn St-Amant hatte sogar die Chance auf den Shorthander, sein Abschluss geriet jedoch zu zentral. Mit einer 1:0-Führung für die Linzer ging es schließlich in die zweite Pause des Abends.

Travis Barron macht den Deckel drauf

Ähnlich wie im zweiten Abschnitt fiel auch im letzten Drittel früh die nächste Strafe. Gordon Green musste aufgrund unkorrekter Spielerausrüstung für zwei Minuten in die Kühlbox. In Überzahl agierten die Linzer geduldig und warteten auf eine Lücke. Brian Lebler fand diese und visierte von der linken Seite das Kreuzeck an, traf jedoch nur die Stange. Die restlichen Strafminuten verstrichen ohne weitere Chance für die Oberösterreicher. Wieder bei ausgeglichener Spieleranzahl gab Greg Moro einen Schuss aus der Distanz ab, der knapp am langen Pfosten vorbeisegelte. Einige Minuten später versuchte es auch Gerd Kragl aus der Distanz. Balizs musste die Scheibe abprallen lassen, doch Luka Maver konnte den Rebound nicht verwerten. In weiterer Folge setzten sich die Linzer im Defensivdrittel der Ungarn fest. Die Hausherren versuchten kompakt zu verteidigen und lauerten auf einen Konter. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende verließ Bence Balizs zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers das Eis. Statt des Ausgleichs machten die Stahlstädter 25 Sekunden vor Schluss den Deckel drauf: Luka Maver und Travis Barron fuhren einen perfekten Konter, ehe Letzterer zum 2:0 verwandelte (60. Minute). Mit diesem Sieg gegen Budapest fixieren die Oberösterreicher ihren Platz in den Pre-Playoffs.

Am Sonntag steigt dann das letzte Spiel in der Regular Season. Vor heimischem Publikum fordern Brian Lebler und Co. die Graz99ers. Sitzplätze für die Partie sind bereits vergriffen. Stehplatzkarten sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.

Capitals fixieren Heimrecht im Pre-Playoff und brechen Zuschauerrekord

Wien. (PM Capitals) Die Vienna Capitals sichern sich am Freitag durch einen 4:3-Shootoutsieg über Hydro Fehérvár AV19 das Heimrecht in den Pre-Playoffs.

Jérémy Grégoire bringt die Wiener in der achten Minute mit einem Powerplaytor in Front (8./PP1). Ole Andersen trifft in Minute zehn zum Ausgleich, Dominic Hackl stellt die Führung der Hausherren nur neun Sekunden später wieder her (11.). Felix Koschek erhöht im Mittelabschnitt (24.). Durch Treffer von Justin Richards (35.) und Max Gerlach (53.) geht das Spiel in die Overtime, aus der ebenfalls kein Sieger hervorgeht. Im Shootout hält Sebastian Wraneschitz sein Tor sauber, auf der anderen Seite schießt Linden Vey die Wiener zum Sieg. Abseits des Sportlichen ist das heutige Heimspiel ein voller Erfolg. Zum zweiten Mal in Folge ist die STEFFL Arena restlos ausverkauft. Damit beenden die Vienna Capitals den Grunddurchgang mit einem Schnitt von 5.128 Zuseherinnen und Zusehern pro Heimspiel. Damit übertreffen die Caps die bisherige Grunddurchgangsbestmarke von 5.078 aus der Saison 2012/13. Am Sonntag steht für die Hauptstädter beim EC-KAC das letzte Grunddurchgangsspiel an (17.30 Uhr).

Im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs gab Senna Peeters nach drei Spielen Pause sein Comeback. Das Trainerteam um Kevin Constantine musste hingegen verletzungsbedingt auf Erik Kirchschläger, Nelson Nogier und Marco Richter verzichten. Der zuletzt verletzte Scott Kosmachuk fiel erkrankt aus. Im Tor begann erneut Sebastian Wraneschitz. In der dritten Minute trugen die Caps einen ansehnlichen Angriff über Linden Vey, Peeters und Jérémy Grégoire vor. Beim Abschluss des Kanadiers wurde allerdings das Tor der Gäste verschoben. Nach dem anschließenden Face-Off zwang Grégoire Fehérvár-Goalie Rasmus Reijola zu einer Parade. Noch in der dritten Minute wurde die erste Strafe gegen einen Akteur der Ungarn ausgesprochen. Justin Richards wurde wegen Beinstellens an Peeters bestraft. Simon Bourque brachte einen Distanzschuss auf das gegnerische Tor, wo Reijola eingriff. Der Finne behielt auch in der fünften Minute bei einem One-Timer durch Zane Franklin den Überblick. Kurz darauf kehrte Richards wieder auf das Eis zurück. Carter Souch probierte es in der siebten Minute nach einer tollen Kombination, scheiterte aber an Reijola. Im Zuge dieser Aktion schlug Roland Kiss den Puck im eigenen Drittel über das Glas und wanderte dafür prompt wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. Souch zog in der sechsten Minute aus vielversprechender Position ab, verfehlte aber das Tor. Kurz darauf lag die Scheibe dann im Kasten der Gäste. Grégoire beförderte den Puck vor Reijola in die Maschen (8./PP1). Benjamin Lanzinger schloss eine Minute später aus dem Rückraum ab, traf aber nur die Latte. Selbiges Kunststück gelang Bence Stipsicz in der zehnten Minute. Kurz darauf lag die Scheibe auch im Tor der Wiener. Ole Andersen schoss den Puck aus der Distanz in die Maschen. Die Caps drängten auf den Videobeweis, da es im Aufbau verdächtig nach Abseits aussah. Die Offiziellen blieben jedoch auch nach Ansicht der Bilder bei ihrer Entscheidung. Es dauerte allerdings nur neun Sekunden, bis die Führung der Wiener wiederhergestellt war. Dominic Hackl überwand Reijola mit einem Distanzschuss (11.). Kurz darauf nahm wieder ein Spieler der Gäste auf der Strafbank Platz. Donat Horvath setzte einen Crosscheck gegen Felix Koschek, der davor einen harten, aber fairen Check gegen einen Fehérvár-Akteur lanciert hatte. Souch probierte es in der 13. Minute aus spitzem Winkel, traf allerdings nur Aluminium. Kurz nach einem Abschluss von Mitch Hults waren die Gäste wieder komplett. In der 15. Minute wurde Sam Antonitsch wegen des leisesten Verdachts auf Halten bestraft. Leon Wallner verhinderte kurz nach Beginn des Fehérvár-Powerplays einen Querpass und zog auf Reijola zu, der Wiener wurde jedoch fair an einem Abschluss gehindert. Die Capitals ließen in Unterzahl keinen Torschuss zu, hielten sich dementsprechend schadlos. Kiss versuchte es in der 18. Minute per Distanzschuss, Wraneschitz mit dem Save. Csanad Erdely kam in der 20. Minute vor dem Caps-Goalie zum Abschluss, doch dieser verhinderte den Ausgleich.

In der 21. Minute wurde Souch von Vey in Szene gesetzt. Der Kanadier rauschte aber vor dem Abschluss in Reijola. Deswegen wurde der beste Torschütze der Capitals mit einer Zwei-Minuten-Strafe wegen Torhüterbehinderung belegt. Während das Powerplay der Gäste zwei Minuten lang harmlos dahinsiechte, wurde es nach Souchs Rückkehr gefährlich. Wraneschitz behielt allerdings aus kurzer Distanz den Überblick. In der 24. Minute legten die Wiener nach. Koschek setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und netzte vor Reijola ein (24.). Gleich in der nächsten Aktion kam der 20-Jährige wieder von der linken Seite zum Abschluss. Diesmal blieb der Finne im Tor der Gäste Sieger. Bourque eroberte den Puck in der 27. Minute und legte auf die linke Seite zu Grégoire ab. Der Abschluss des 30-Jährigen landete aber in der Fanghand von Reijola. Istvan Terbocs lenkte in der 31. Minute den Puck ungefährlich ab, Wraneschitz war zur Stelle. Kurz darauf wurde Lorenz Lindner mit einer Zwei-Minuten-Strafe wegen eines Crosschecks belegt. Einmal mehr ließ das Powerplay der Gäste jegliche Gefahr vermissen. Zwei Distanzschüsse durch Janos Hari waren das Höchste der Gefühle. Nach Lindners Rückkehr konterten die Wiener, der zuvor bestrafte Verteidiger erreichte einen Grégoire-Querpass vor Reijola aber nicht. In der 35. Minute setzte sich Richards gegen Randy Gazzola durch und feuerte den Puck ins lange Eck. Beim anschließenden Face-Off wollten die Unparteiischen Beinstellen durch Antonitsch erkannt haben, weshalb eine Zwei-Minuten-Strafe ausgesprochen wurde. Im anschließenden Powerplay waren die Gäste wieder nur bedingt gefährlich. Erneut hielten sich Wiener in Unterzahl schadlos.

Richards versuchte es in der 41. Minute, fand diesmal aber kein Vorbeikommen an Wraneschitz. Horvath kam in der 43. Minute von der rechten Seite zum Abschluss, verfehlte aber das Tor. Armin Preiser nahm Erdely den Puck in der 46. Minute ab, der Abschluss war allerdings zu harmlos, um Reijola zu überwinden. Hults versuchte es kurz darauf mit der Backhand, wieder war beim Finnen Endstation. In der 47. Minute riss Anze Kuralt Caps-Kapitän Vey aufs Eis. Eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Haltens war die Konsequenz. Im anschließenden Powerplay fanden die Wiener zwei ordentliche Möglichkeiten durch Souch und Hults vor, Reijola verhinderte aber beide Male einen Gegentreffer. Maximilian Theirich kam in der 50. Minute aus dem Slot zum Abschluss, der Fehérvár-Goalie konnte den Puck gerade noch ablenken, wie auch einen Schuss von Wallner wenige Sekunden später. Raphael Wolf ließ kurz darauf einen Distanzschuss los, verfehlte das Tor nur knapp. In der 53. Minute fuhr Max Gerlach allein auf Wraneschitz zu und versenkte den Puck zum Ausgleich. Zwei Minuten später wurde die nächste Strafe gegen einen Akteur der Wiener ausgesprochen. Vey wurde wegen Bandenchecks auf die Strafbank geschickt. In der 56. Minute stand Darren Archibald zum Einschuss bereit, konnte den Puck aber nicht auf das Tor der Wiener lenken. In der 58. Minute schickten die Unparteiischen Hults wegen übertriebener Härte und Tim Campbell wegen Behinderung vom Eis. Die Capitals drängten in den Schlussminuten auf den Siegtreffer, dieser sollte aber nicht fallen.

Gefährliches war in der Overtime Mangelware. Erst ein Abschluss von Souch in der 64. Minute zwang Reijola zu einem Save. Da auch in der Verlängerung kein Tor fallen sollte, musste die Entscheidung im Shootout gefällt werden.

Den ersten Versuch der Gäste schoss Archibald vor Wraneschitz ans Hallendach. Souch scheiterte auf der anderen Seite an Reijola. Haris Abschluss im Anschluss landete in Wraneschitzs Fanghand. Hults brachte den Puck danach auch nicht an Reijola vorbei. Richards fand mit dem dritten Versuch in Wraneschitz seinen Meister. Caps-Kapitän Vey setzte dem Penaltyschießen mit seinem Treffer ein Ende und sicherte den Wienern den Zusatzpunkt. Laut offizieller Statistik gaben die Caps 32 Torschüsse ab, die Gäste deren 27.

Statement Kevin Constantine, Head-Coach der Vienna Capitals „Es ist schön, dass wir uns den Sieg sichern konnten. Das Tor von Vey im Shootout war richtig sehenswert. Wir sind gut ins Spiel gekommen. Unsere Antwort auf ihr erstes Tor hat mir sehr gut gefallen. Nach dem Ausgleich haben wir gleich wieder die Führung hergestellt. Das Powerplay hat ein Tor kreiert, das Penaltykilling hat einen guten Job gemacht. Es gab also einiges, mit dem ich zufrieden bin. Dennoch hätten wir uns hier drei Punkte gewünscht. Das hätte unser Leben deutlich einfacher gemacht. Jetzt müssen wir den Sonntag abwarten. Insgesamt war es ein solider Sieg für uns. Schön, dass wir heute den Heimvorteil in den Pre-Playoffs fixieren konnten.“

Vienna Capitals – Hydro Fehérvár AV19 4:3 n. SO. (2:1, 1:1, 0:1, 0:0, 1:0)

Tore Caps: Jérémy Grégoire (8./PP1), Dominic Hackl (11.), Felix Koschek (24.), Linden Vey (65./PS)

Tore Fehérvár: Ole Andersen (10.), Justin Richards (35.), Max Gerlach (53.)

Bozen unterliegt zu Hause dem KAC

© Vana Antonello

Bozen. (PM HCB) Das letzte Heimspiel der Regular Season endet für den HCB Südtirol Alperia mit einer 3:6-Niederlage gegen den EC KAC.

Eine Partie, die stark von den vielen, sehr vielen Strafzeiten geprägt war, die von den Schiedsrichtern gegen die Weiß-Roten ausgesprochen wurden, wobei das österreichische Powerplay drei von sieben Überzahlsituationen nutzte. Mit den heutigen Ergebnissen steht fest, dass Bozen die Regular Season auf dem vierten Tabellenplatz abschließen wird: Die Foxes können den drittplatzierten Salzburg nicht mehr einholen und können zugleich weder von Pustertal noch von Ljubljana überholt werden. Am Sonntag (17:30 Uhr) steht das letzte Spiel gegen Vorarlberg an, bevor am 10. oder 11. März die Playoff-Viertelfinals beginnen.

Der Spielbericht: Trainer Shedden konnte wieder auf Barberio zählen, der nach fast drei Monaten Pause zurückkehrte. Nicht im Kader standen der verletzte Bradley und der grippekranke Gazley sowie Di Perna und Larcher, die im Rahmen der Rotation geschont wurden. Auch Mantenuto stand wieder auf dem Eis, nachdem er das Spiel gegen Olimpija wegen muskulärer Beschwerden verpasst hatte.
Das erste Drittel war von hoher Intensität geprägt, beide Teams spielten mit gutem Tempo und körperbetont. Der KAC kam offensiv zu etwas mehr Chancen – unter anderem durch Abschlüsse von Teves und Murray sowie einen Alleingang von Fraser, den Harvey mit einem starken Stockeinsatz entschärfte. Die Foxes hielten jedoch dagegen und versuchten, Dahm zu prüfen, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Nach 20 Minuten stand es daher 0:0.

Im zweiten Drittel wurde es schwierig für die Foxes, die häufig in Unterzahl gerieten. Für den KAC eröffnete Mursak in der 24. Minute den Torreigen, als er einen freien Puck vor Harvey verwertete. Die Foxes versuchten zu reagieren, doch Pollock und Gennaro scheiterten an Dahm. In Überzahl blieben die Weiß-Roten ohne Erfolg, anschließend wurden fast nacheinander Strafen gegen Miglioranzi und Frigo ausgesprochen: Harvey rettete mehrfach spektakulär in doppelter Unterzahl, doch in der 35. Minute konnte er nach einem Schuss von Herburger den Abpraller von Fraser nicht mehr verhindern. Kurz darauf musste Digiacinto auf die Strafbank und der KAC schlug erneut zu: In der 38. Minute traf wieder Fraser nach Vorlage von Moyle zum dritten Treffer.

Zu Beginn des Schlussdrittels versuchten die Foxes, das Spiel wieder zu öffnen: Nach einer starken Aktion von Brunner verwertete Mantenuto aus kurzer Distanz. Danach nahm die Nervosität zu. Nach einem Kontakt zwischen Petersen und McClure verhängten die Schiedsrichter zahlreiche Strafen, sodass Bozen sogar in doppelte Unterzahl geriet – sehr zum Ärger der Bank und der Fans. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis erhöhte der KAC durch eine erfolgreiche Ablenkung von Schwinger. Achtzig Sekunden später verkürzte Frigo mit einem sehenswerten Schuss ins Kreuzeck. Klagenfurt ließ den Treffer wegen möglichen Abseits überprüfen, doch das Tor wurde gegeben, und in der folgenden Überzahl gelang es den Foxes nicht weiter heranzukommen. In der 52. Minute traf Hochegger nach einem gewonnenen Bully im Angriffsdrittel zum 2:5. Die Schlussphase diente nur noch der Ergebniskosmetik: In der 59. Minute erzielte Digiacinto aus kurzer Distanz das dritte Tor für Bozen, ehe Schwinger mit seinem zweiten Treffer ins leere Tor den Endstand von 3:6 herstellte.

HCB Südtirol Alperia – EC KAC 3 – 6 [0-0; 0-3; 3-3]
Tore: 23:34 Jan Mursak (0-1); 34:41 Matt Fraser PP1 (0-2); 37:11 Matt Fraser PP1 (0-3); 41:21 Daniel Mantenuto (1-3); 46:20 Simeon Schwinger PP2 (1-4); 47:20 Luca Frigo (2-4); 51:47 Fabian Hochegger (2-5); 58:06 Cristiano Digiacinto (3-5); 59:02 Simeon Schwinger EN (3-6)
Torschüsse: 27-37
Strafminuten: 18-10
Schiedsrichter: Ofner, Zrnic / Pardatscher, Puff
Zuschauer: 2.980

Ein Sieg für den Captain

Innsbruck. (PM HCI) Der HCI kommt gegen die Pioneers nach 1:4-Rückstand zurück, und bezwingt die Vorarlberger im letzten Spiel von Jan Lattner in der TIWAG Arena in der Overtime.

Das letzte Heimspiel des HC TIWAG Innsbruck-Die Haie gegen die Pioneers Vorarlberg – der Letzte gegen den Vorletzten, für beide Teams geht es eigentlich um nichts mehr. Und dennoch ist das Spiel für den HCI, die Fans in der Halle und speziell einem im Haie-Trikot etwas Besonderes. Captain Jan Lattner läuft nach 7 Saisonen in Innsbruck ein letztes Mal in den HCI-Farben aufs Eis der TIWAG Arena. Vor dem Spiel wird Lattner gebührend verabschiedet, „seine“ Nummer 98 in Innsbruck sieben Jahre lang nicht vergeben.

Das Spiel bietet im ersten Drittel zunächst wenig Höhepunkte. Die Haie haben nach fünf Minuten das erste Powerplay (wenig Gefährliches) und kurz darauf die erste große Chance durch Sebasian Benker. Der Schwede scheitert aber nach schöner Kombination über Max Coatta und Matt Wilkins an Pioneers-Goalie Alex Caffi. In Minute 14 sind die Gäste zum ersten Mal in Überzahl, und wie schon in Klagenfurt (4 Gegentore bei 4 Unterzahlspielen) schlägt es bei den Tirolern ein. Tschofen bringt die Pioneers mit einem Onetimer in Führung (15.). Wenig später heißt es wieder Powerplay für die Gäste, und wieder klingelt es. Ein Schuss von Dornbach wird von HCI-Defender Cole Moberg unglücklich ins Tor abgefälscht. Der HCI liegt nach 20 Minuten gegen die Pioneers mit 0:2 zurück.

Im Mitteldrittel klopfen die Haie gleich zu Beginn bei Goalie Caffi an (Corbeil, Lajeunesse, Lattner), es dauert aber bis zur 28. Minute, ehe die Fans in der TIWAG Arena zum ersten Mal an diesem Abend jubeln dürfen. Benker bedient Coatta vor dem Tor, und der US-Amerikaner trifft aus kurzer Distanz zum 1:2. Die Vorarlberger antworten aber postwendend, und das doppelt. Maier und Reini schrauben den Score binnen 41 Sekunden auf 1:4. Bei den Haien zeigt dieser Doppelschlag Wirkung, sie kommen lange nicht mehr gefährlich vor das Tor der Pioneers. In den letzten Minuten des zweiten Abschnitts kommt dann wieder Fahrt in die Partie. Zunächst stellt Troy Lajeunesse im Powerplay auf 2:4, kurz darauf verkürzt Coatta mit seinem zweiten Tor des Abends auf 3:4 Die Haie sind wieder im Spiel, ein spannendes Schlussdrittel ist garantiert.

Dort haben die Haie durch Kilian Rappold und Max Coatta zwar die ersten Möglichkeiten, jubeln dürfen aber zunächst die Pioneers. Florchuk wird von der Haie-Defensive allein gelassen, und trifft unbedrängt zum 3:5 (45.). Doch die Haie stecken an diesem Abend nicht auf, und kommen im Powerplay zurück. Lajeunesse gleicht die Partie mit seinen Toren zwei und drei aus, acht Minuten vor dem Ende startet das Spiel quasi wieder von vorne. Die Haie drücken dann auf das sechste Tor, haben durch Corbeil, Klassek oder Lajeunesse gute Möglichkeiten, scheitern aber immer wieder an Caffi. Auf der Gegenseite hat Pioneers-Kapitän Maciercynski in der letzten Minute den Siegestreffer auf dem Schläger.

So geht es in die Overtime, in der die Pioneers bereits nach 17 Sekunden mit einem Penalty die Chance auf die Entscheidung bekommen. Maier scheitert aber an Matt Vernon. Auch danach haben die PIoneers die Oberhand, sind meist in Scheibenbesitz, und dem Sieg näher. Die erste Chance der Haie sorgt dann für das 6:5. Emmet Sproule erkämpft sich die Scheibe im eigenen Drittel, fährt allein auf Caffi zu und sorgt für den vielumjubelten Siegestreffer.

Der HCI gewinnt zum Heimabschied von Jan Lattner gegen die Pioneers mit 6:5 nach Overtime. Am Sonntag steigt das letzte Saisonspiel in Salzburg.

HC TIWAG Innsbruck-Die Haie – Pioneers Vorarlberg 6:5/OT (0:2,3:2,2:1-1:0)
Torfolge: 0:1 Tschofen (15./PP1), 0:2 Dornbach (20./PP1), 1:2 Coatta (30./EQ), 1:3 Maier (31./EQ), 1:4 Reini (31./EQ), 2:4 Lajeunesse (38./PP1), 3:4 Coatta (39./EQ), 3:5 Florchuk (45./EQ), 4:5 Lajeunesse (49./PP1), 5:5 Lajeunesse (52./PP1), 6:5 Sproule (64./EQ/GWG);

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