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Villach beendet Linzer Siegesserie Linz. (PM Black Wings) Der VSV kontrolliert über weite Strecken das Spiel und siegt verdient mit 4:2. Die Steinbach Black... ICEHL am Freitag: Capitals demontieren Fehervar

Der Ex-Krefelder Jordan Caron scheitert an Linz´Goalie Luka Gracnar – ©VSV/Krammer

Villach beendet Linzer Siegesserie

Linz. (PM Black Wings) Der VSV kontrolliert über weite Strecken das Spiel und siegt verdient mit 4:2.

Die Steinbach Black Wings 1992 starten ambitioniert und erzielen durch den finnischen Angreifer Karppinen die Führung. Durch einen Doppelschlag der Villacher kippt das Spiel in Richtung Gastgeber, die im weiteren Verlauf klar tonangebend sind. Im Mittelabschnitt erhöhen die Draustädter mit zwei Powerplaytoren auf 4:1. Der Anschlusstreffer im Schlussabschnitt bringt für die Black Wings nicht mehr die erhoffte Wende. Durch die Niederlage verpasst man den Sprung auf Platz drei , liegt aber weiterhin nur einen Punkt hinter dem dritten Platz, der zur Teilnahme an den Play Offs berechtigt.

VSV-Doppelschlag

Die Linzer legen einen entschlossenen Start aufs Eis und bearbeiten nach dem ersten Bully sofort den Kasten von VSV-Keeper Sedlacek. Pelletier vergibt in der zweiten Minute die erste große Chance für die Black Wings. Auch die Kärntner verstecken sich nicht. Ulmer, Krastenbergs und Collins mit einem Bauerntrick vergeben gute Möglichkeiten. In der neunten Minute gehen die Oberösterreicher in Führung. Piché hämmert die Scheibe am Tor vorbei, der Puck prallt von der Bande zurück und Karppinen verwertet den Rebound durch die Beine von Sedlacek zum 1:0 – es ist der erste Treffer für den finnischen Angreifer im Dress der Stahlstädter.

In der elften Minute muss Villachs Krastenbergs wegen Beinstellens vom Eis. Und ausgerechnet in Überzahl kassieren die Gäste das 1:1. Nach einem Fehler im Aufbauspiel schnappt sich Gill die Scheibe und verwertet eiskalt. Geschockt vom Ausgleich lassen sich die Linzer überrumpeln und stecken nur 40 Sekunden später den nächsten Treffer ein. Nach einem schnellen Spielzug ist es Kosmachuk, der zum 2:1 für die Blau-Weißen trifft. Mit der plötzlichen Führung tritt der VSV nun deutlich selbstbewusster auf und findet eine weitere Topchance durch Collins vor. Sein Schuss wird im letzten Moment von Bartulis geblockt. In einer insgesamt sehr offenen Partie geht es mit einem knappen Vorsprung für die Adler erstmals in die Kabine.

Hausherren legen nach

Im zweiten Drittel geraten die Linzer zunehmend unter Druck. Ein vermeintlicher Treffer des VSV wird nicht gegeben, da Gracnar das Tor zuvor aus der Verankerung reißt. Doch nur wenige Sekunden danach fällt doch das 3:1 für die Adler. Nach einer Strafe für Bartulis wegen Beinstellens trifft Mangene nach starker Einzelleistung im Powerplay. Die Gastgeber sind nun gegen passiv wirkende Black Wings klar tonangebend. Mit deutlich mehr Aggressivität im Spiel und mit mehr Zug zum Tor drängt man die Oberösterreicher immer wieder ins eigene Drittel hinein.

Chancentechnisch tut sich bei Dan Cemans Mannschaft kaum noch etwas. Die einzig gute Gelegenheit vergibt Torschütze Karppinen nach Zuspiel von Brucker. Gegen Ende des Mittelabschnitts muss Bartulis wegen Hakens in die Kühlbox. Wieder schnürt der VSV die Linzer Defensive ein und drückt auf den nächsten Treffer, der auch gelingt. Kapitän Fraser schießt aus der Distanz und überwindet Gracnar, dem gleich durch mehrere Spieler die Sicht verstellt ist. Es ist der zweite Powerplay-Treffer für die Villacher in diesem Spiel. Mit dem Spielstand von 4:1 für die Gastgeber werden letztmals die Seiten gewechselt.

Linzer ohne Durchschlagskraft

Nach einem schwachen Mitteldrittel finden die Black Wings auch im Schlussabschnitt nicht so recht in die Partie. Der VSV verteidigt geschickt und lässt kaum Offensivaktionen der Gäste zu. In der 47. Minute wird Villachs Maxa wegen Behinderung von den Referees in die Kühlbox geschickt. Fast exakt mit Ablauf des Überzahlspiels bringt Center Hytönen sein Team zurück ins Spiel. Der Finne wird von Umicevic perfekt bedient und trifft sehenswert mit der Backhand ins linke Eck zum 2:4. Das erhoffte Aufbäumen der Linzer bleibt in der Folge aber aus. Die Partie plätschert vor sich hin, nennenswerte Torchancen sind Mangelware.

Knapp drei Minuten vor der Schlussirene nimmt Head Coach Ceman Keeper Gracnar vom Eis. Nur kurz darauf hat Pollastrone unbedrängt die Chance auf ein Empty Net Goal, schießt die Scheibe aber am leeren Tor vorbei. Die Black Wings werden noch durch Schüsse von Bartulis und Roach gefährlich, ein Gestocher vor dem Tor bringt nichts ein. Und so müssen sich die Oberösterreicher nach fünf Siegen in Serie erstmals wieder geschlagen geben. Bitter, denn mit einem Sieg wäre man bereits an den Graz 99ers vorbeigezogen. So aber hält man weiterhin bei sechs Punkten und liegt nun einen Zähler hinter Graz und Villach auf Rang fünf der Qualification Round.

Ergebnis
Villacher SV – Steinbach Black Wings 1992 4:2 (2:1, 2:0, 0:1)

Torschützen: 0:1 Karppinen (9.), 1:1 Gill (12./SH), 2:1 Kosmachuk (13.), 3:1 Mangene (24./PP1), 4:1 Fraser (40./PP1), 4:2 Hytönen (50.);
Presse – Information
Strafminuten: 6 bzw 6
Torschüsse: 38 bzw 34
Referees: Piragic, Sternat, Kontschieder, Nothegger;
Stadthalle Villach


Comebacksieg in Dornbirn!

Emilio Romig (Dornbirn) at the game Dornbirn Bulldogs vs. HC TWK Innsbruck.
©CDM/Blende4

Innsbruck. (PM Haie) Der HC TIWAG Innsbruck feiert im dritten Spiel der Qualification-Round den ersten Sieg. Die Haie bezwingen die Dornbirn Bulldogs nach zwischenzeitlichem 2:4-Rückstand mit 5:4/SO!

Die Haie, nach den letzten beiden Niederlagen bereits etwas unter Druck, beginnen bei den Bulldogs stark und gehen in der 11. Minute durch Topscorer Daniel Ciampini in Führung. Der Kanadier schließt eine schöne Einzelaktion zum 1:0 aus Tiroler Sicht ab. Wenig später hat Max Gerlach die Chance aufs 2:0, scheitert aber knapp, und die Haie kassieren quasi im Gegenstoß den Ausgleich. Emilio Romig wird schön freigespielt, zieht alleine auf Tom McCollum zu und lässt dem US-Amerikaner keine Chance – 1:1.

Im Mitteldrittel bleibt das Spiel weiter eng, beide Teams auf Augenhöre. Dann sind die Haie zum ersten Mal an diesem Abend im Powerplay, und obwohl das Überzahlspiel diesmal überhaupt nicht funktioniert, gehen die Tiroler wieder in Führung. Deven Sideroff bringt die Scheibe aufs Tor, Daniel Ciampini verwertet den Abpraller und schnürt den Doppelpack.

Doch dann drehen die Vorarlberger in knapp vier Minuten die Partie. Die Bulldogs stellen durch Luciani, Schwinger und Yogan von 1:2 auf 4:2 – Die Tiroler in dieser Phase nur Passagier. Mit diesem Schock für die Haie geht es in die zweite Drittelpause.

Im Schlussabschnitt werfen die Haie noch einmal alles nach vorne, die Bulldogs lassen aber wenig zu. Erst im Powerplay kommen die Tiroler zu echten Chancen, und hier durch Felix Girard in der 51. Minute zum Anschlusstreffer. Girard, von Dario Winkler schön bedient, knallt die Scheibe satt ins Kreuzeck. Die Tiroler sind wieder voll im Spiel, und wenig später wieder erfolgreich! Verteidiger Kevin Tansey schließt eine schöne Kombination ins kurze Eck zum 4:4 ab. So lautet auch der Stand nach 60 Minuten – Overtime!

Dort haben die Haie durch Max Gerlach die größte Chance auf die Entscheidung, doch Gerlach scheitert an Bulldogs-Goalie Thomas Höneckl. Es geht ins Shootout.

Und hier haben die Haie in einem spannenden Penaltyschießen das bessere Ende für sich.

Braden Christoffer erzielt schlussendlich den entscheidenden Treffer.

Die Haie zeigen, nicht zum ersten Mal in dieser Saison, Comeback-Qualitäten, feiern den ersten Sieg in der Quali-Runde, halten Kontakt zu den Playoff-Plätzen, und können bereits am Sonntag zu Hause gegen den VSV nachlegen!

Dornbirn Bulldogs – HC TIWAG Innsbruck-Die Haie 4:5/SO (1:1,3:1,0:2)
Tore:
Romig 15., Luciani 35., Schwinger 37., Yogan 38. bzw. Ciampini 11.,29./PP1, Girard 51./PP1, Tansey 54., Christoffer 65. (entscheidender Penalty)
Strafminuten: 4 bzw. 4
Schüsse: 24:21


11:3-Schützenfest gegen Fehervar

© Soós Attila (Hydro Fehérvár AV19)

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals feierten im dritten Pick-Round-Spiel ihren höchsten Saisonsieg.

Österreichs Hauptstadtklub gewann bei Hydro Fehervar AV19 mit 11:3 und schob sich damit in der Tabelle auf Rang drei – punktegleich mit dem Zweiten EC-KAC. Insgesamt glänzten beim gelb-schwarzen Schützenfest – Wien erzielte zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte auswärts elf Treffer – neun Torschützen. Die spusu Vienna Capitals haben am Sonntag spielfrei. Am Dienstag, 23. Februar 2021, empfängt das Team von Head-Coach Dave Cameron, zu Hause in der Erste Bank Arena, den EC Red Bull Salzburg (19:15 Uhr, live auf SKY SPORT). Natürlich berichten wir auch wieder für Euch wie gewohnt live in unserem Caps-LiveTicker – presented by Admiral bzw. in der CAPS APP.

Head-Coach Dave Cameron kann im dritten Pick-Round-Duell auf zwei neue Kräfte zurückgreifen. Rafael Rotter ist nach seiner Schonung wieder an Board. In der ersten Offensiv-Linie debütiert Neuzugang Grant Bessie auf dem linken Flügel. Routinier Phil Lakos wird eine Pause gegönnt. Max Zimmermann, Timo Pallierer und Armin Preiser sind „healthy scratch“. Auf der Verletztenliste befinden sich weiter die beiden Legionäre Brett Flemming und Colin Campbell sowie Julian Grosslerchner. Das Tor der spusu Vienna Capitals hütet Bernhard Starkbaum. Im Caps-Line-Up befinden sich somit 15 Österreicher, darunter gleich 14 Wiener. Allein zehn davon stammen aus dem eigenen Silver Capitals-Nachwuchs.

Die spusu Vienna Cpaitals starten mit viel Energie in die Partie und stören Hydro Fehervar AV19 konstant im Spielaufbau. Top-Chancen sind in der Anfangsphase allerdings Mangelware. Nach vier Minuten zieht Anze Kuralt vom rechten Bullykreis Richtung Tor von Bernhard Starkbaum. Der Caps-Goalie, der heute seinen 35. Geburtstag feiert, ist mit dem Schoner dran (4. Min.). Die Gäste aus Wien benötigen sieben Minuten, um die erste gute Möglichkeit vorzufinden. Ty Loney bedient Patrick Antal im hohen Slot. Der Schuss des 20-jährigen Wiener Eigenbau-Stürmers ist jedoch eine Beute für Fehervar-Goalie Janus Jaroslav (7. Min.). Genau zur Mitte des ersten Drittels gehen die Ungarn in Führung. Petan trifft vom rechten Bullykreis trocken zum 1:0 (10. Min.). Die spusu Vienna Capitals haben jedoch sofort die perfekte Antwort parat. Loney, der erneut hinter dem Fehervar-Tor die Scheibe behauptet, bringt sie vor das Tor. Im Slot scheitert Benjamin Nissner zuerst noch an Janus. Den Rebound schiebt der 23-jährige Caps-Eigenbau-Spieler, einer von 10 im heutigen Wiener Aufgebot, mit der Backhand gekonnt über die Linie (10. Min.). Drei Minuten später jubelt das Team von Head-Coach Dave Cameron über die Führung. Verteidiger-Youngster Lukas Piff packt an der Blauen den Hammer aus. Janus muss die Scheibe prallen lassen und kann sie auch nicht beim Rebound durch Loney, der aus dem hohen Slot abzieht, festhalten. Fabio Artner ist der Nutznießer und trifft am Crease aus kurzer Distanz zum 2:1 (13. Min.). Für den 21-jährigen Absolventen der Vienna Capitals Hockey Academy ist es der dritte Saisontreffer. Die Hauptstädter ziehen ihren Game-Plan konzentriert durch und erhöhen knapp vier Minuten vor der ersten Pausensirene auf 3:1. Neuzugang Steve Johnson hat über links freie Bahn. Sein Schuss von den Hashmarks geht über die Schulter von Janus und schlägt im langen Eck ein (17. Min.).

Das Mitteldrittel wird wohl vielen in Erinnerung bleiben. Insgesamt regnet es sieben Tore. Aber der Reihe nach. Die spusu Vienna Capitals machen im zweiten Abschnitt damit weiter, womit sie im ersten aufgehört haben – mit Toreschießen. Besse spielt Loney mit viel Übersicht und einem Querpass von links am rechten Bullykreis frei. Der US-Amerikaner lässt im Eins-gegen-Eins Goalie Janus aussteigen und schiebt die Scheibe zwischen Schoner und rechter Stange zum 4:1 ein (22. Min.). 86 Sekunden später zappelt der Puck zum fünften Mal im Netz der Ungarn. Rotter zieht im Powerplay von der rechten Halfwall ab. Hartl verstellt am Crease Janus perfekt die Sicht, berührt den Puck noch mit dem Schläger und dieser schlägt im linken Kreuzeck zum 5:1 ein (24. Min.). Nur 19 Sekunden später ist der Dreifach-Schlag der spusu Vienna Capitals perfekt. Rotter sieht Alex Wall im Slot auftauchen, spielt den Querpass von rechts und der Caps-Defender bezwingt David Gyenes, der mittlerweile statt Janus das Fehervar-Tor hütet, zum 6:1 (24. Min.). Wien baute somit die Führung binnen 107 Sekunden von 3:1 auf 6:1 aus. Hydro Fehervar AV19 verkürzt zwar zwischenzeitlich durch Kuralt auf 2:6 (27. Min.). Doch die Cameron-Cracks brennen weiter ein Offensiv-Feuerwerk ab. Johnson bringt Gyenes mit einem Schuss in Bedrängnis. Den Rebound verwertet Hartl zum 7:2 (28. Min.). Die Ungarn kommen durch Kahkonen erneut einen Treffer ran. Wall stellt den 5-Tore-Vorsprung, nach wunderschöner Vorarbeit von Besse, der den Kanadier im hohen Slot auftauchen sieht, allerdings wieder her (8:3, 37. Min.).

Im Schlussabschnitt gehen die spusu Vienna Capitals weiter nicht vom Gas und schrauben das Torverhältnis konstant in die Höhe. Taylor Vause vergibt eine gute Möglichkeit, indem er alleinstehend im hohen Slot die Scheibe nur um Zentimeter neben die linke Stange setzt (47. Min.). Kurz darauf stellt Loney, mit einem One-Timer vom linken Bullykreis, im Powerplay auf 9:3 (47. Min., PP1). Besse verfehlt in der Folge einen Querpass von Archibald am rechten Eck nur um Zentimeter (52. Min.). In einem weiteren Wiener Überzahlspiel sorgt der Caps-Neuzugang mit einer Direktabnahme an den rechten Hashmarks für das 10:3 (57. Min., PP1). Für Besse ist es der Premierentreffer für Wien. Den Schlusspunkt dieses denkwürdigen Spiels setzt Sascha Bauer vier Sekunden vor der finalen Sirene. Der Eigenbau-Stürmer fixiert im Powerplay mit einem Schuss aus dem hohen Slot den 11:3-Endstand (60. Min.).

Die spusu Vienna Capitals feiern somit den höchsten Sieg in dieser Saison, erzielen zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte elf Treffer auf fremdem Eis und schreiben auch im dritten Pick-Round-Spiel an. In der Tabelle liegt das Team von Head-Coach Dave Cameron nun auf Rang drei, punktegleich mit dem EC-KAC.

Hydro Fehervar AV19 – spusu Vienna Capitals 3:11 (1:3, 2:5, 0:3)

Tore AVS: Alex Petan (10. Min.), Anze Kuralt (27. Min.), Toni Kahkonen (29. Min., PP1)

Tore CAPS: Benjamin Nissner (10. Min.), Fabio Artner (13. Min.), Steve Johnson (17. Min.), Ty Loney (22., 47., PP1), Rafael Rotter (24. Min., PP1), Alex Wall (24., 37. Min.), Niki Hartl (28. Min.), Grant Besse (57., PP1), Sascha Bauer (60. Min., PP1)

Statement Dave Cameron, Head-Coach spusu Vienna Capitals: „Es war ein typisches Spiel, in dem für uns offensiv alles nach Wunsch gelaufen ist. Meine Mannschaft hatte einerseits das Glück des Tüchtigen, andererseits spielte sie auch sehr gut in der neutralen Zone und im eigenen Drittel. Fehervar ist ein sehr schnelles Team, durchquert die neutrale Zone extrem flink. Deshalb mussten wir dort genau aufpassen, um schnelle Unterzahl-Situationen zu unterbinden. Das ist uns gut gelungen. Zusammengefasst: Mein Team zeigte ein wirklich solides Auswärtsspiel über 60 Minuten. Obwohl wir mit 0:1 in Rückstand gerieten, bin ich mit unserem Auftritt vom Anfang bis zum Ende sehr zufrieden. Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass meine Spieler bis zum Schluss nicht vom Gas gegangen sind.“

Die spusu Vienna Capitals sind am Sonntag spielfrei, danach geht es in der Pick-Round mit zwei Heimspielen weiter. Am Dienstag, 23. Februar 2021, empfangen die Caps, zu Hause in der Erste Bank Arena, den EC Red Bull Salzburg (19:15 Uhr, live auf SKY SPORT). Am Sonntag, 28. Februar 2021, ist Hydro Fehervar AV19 in Kagran zu Gast (16:00 Uhr, live im CAPS-STREAM)


99ers bringen sich selbst um den Lohn

Maxime Fortier – © Bratislava Capitals Media/PR

Graz. (PM 99ers) Die Moser Medical Graz99ers schlagen sich in Bratislava selbst und unterliegen mit 2:4.

Die Grazer nahmen gleich zu Beginn das Heft in die Hand, Oleksuk und Broda testeten den Schlussmann der Slowaken jeweils mit einem Schuss. In der 8.Spielminute Latta mit dem Schlenzer, Coreau konnte nur abprallen lassen, aber kein Grazer-Stürmer war beim Rebound zur Stelle. In der 10.Minute die Führung der Hausherren wie aus dem Nichts. Bowns mit dem großen Fehler und Fortier sagte danke. Die 99ers selbst vor dem gegnerischen Tor viel zu kompliziert, zwingende Torchancen waren kaum vorhanden. In der 14.Minute der Ausgleich der Grazer. Broda mit dem Pass in den Rückraum, Mylläri (14.) hat lange Zeit und trifft überlegt ins lange Eck. Weitere Treffer gab es in diesem Abschnitt nicht und so ging es mit dem 1:1 in die erste Pause.

Gleich zu Beginn des Mitteldrittels die 99ers in Unterzahl, die Schiedsrichter sahen ein Vergehen von Kainz. Bratislava in dieser Phase ohne Torchance und die Grazer überstanden dieses Unterzahlspiel schadlos. In der 26.Minute kommen drei Grazer einem Stürmer der Slowaken nicht nach, Bowns rettete im 1 gegen 1. Die 99ers schwächten sich anschließend selbst, wegen 6 Mann auf dem Eis gab es eine weitere Strafe. Setzinger schnappt sich hier die Scheibe, scheitert zunächst an Coreau. Der Rebound bleibt vor Oleksuk liegen, doch die Nummer 11 schafft es aus kurzer Distanz nicht, den Puck im Tor zu versenken. Die 99ers auch hier mit einem starken Unterzahlspiel und ohne Gegentreffer. In der 30.Minute die Führung für die 99ers. Alagic mit einem starken Antritt. Die Nummer 66 lässt liegen für Cameranesi (30.) und der Topscorer stellte mit einem Onetimer auf 2:1. Alagic war es auch, der in der 36.Minute alleine vor Coreau auftauchte, der Abschluss mit der Backhand allerdings zu schwach. Nur eine Minute später hatte Latta das 3:1 auf dem Schläger, der Schuss zu zentral. Abschließend eine weitere Strafe gegen Graz. Und dieses Mal trafen die Slowaken. Bowns aus der Position und wieder hatte Fortier keine Mühe ins leere Tor zu treffen.

Die Slowaken kamen besser aus der Kabine, Bowns musste gleich drei Mal abwehren. In der 42.Minute versuchte es Kainz mit einem Schuss aus spitzem Winkel, keine Probleme für Coreau. In der 45.Minute die erste Strafe in diesem Spiel gegen Bratislava. Die Grazer konnten sich zwar im Angriffsdrittel festsetzen, es mangelte aber an guten Torchancen. Jeder Schuss der Slowaken wurde gefährlich, auch weil Bowns die Scheibe immer wieder nach vorne abprallen ließ. Dodero musste in der 50.Spielminute nach einem Check für zwei Minuten raus. Graz stand wieder gut, es blieb beim 2:2. Den Referees gefiel es heute, gegen Graz Strafen auszusprechen, schickten kurze Zeit danach Alagic in die Kühlbox. Unter großer Mithilfe von Bowns fiel hier der dritte Treffer der Slowaken. Die Grazer nahmen Goalie Bowns vom Eis, trafen selbst die Stange und die Slowaken trafen ins leere Tor.

Qualifikationsrunde
Bratislava Capitals – Moser Medical Graz99ers 4:2 (1:1)(1:1)(2:0)
Torfolge: 1:0 Fortier (10.), 1:1 Mylläri (14.), 1:2 Cameranesi (30.), 2:2 Fortier (40.PP), 3:2 Bubela (56.PP), 4:2 Hults (60.EN)


Red Bulls unterliegen Klagenfurt mit 2:5 – Schlussdrittel stellte das Spiel auf den Kopf

Lukas Haudum (KAC) and John Hughes (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Jasmin Walter

Salzburg. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg verlor in der bet-at-home ICE Hockey League gegen den EC-KAC mit 2:5.

Die Red Bulls führten nach Doppelpack von Jack Skille nach 40 Minuten noch mit 2:1, doch ein Doppelschlag im Schlussdrittel drehte die Partie zu Gunsten der Gäste, die schließlich noch deutlich gewannen.

Die Red Bulls hatten mit dem Norweger Stefan Espeland, der heute mit den Salzburgern debütierte, einen neuen Verteidiger im Team, mussten aber zugleich auf die Rekonvaleszenten Taylor Chorney, Thomas Raffl sowie Mario und Paul Huber, die sich im heutigen Abschlusstraining verletzt haben, verzichten. Das tat dem blitzartigen Beginn der Red Bulls aber keinen Abbruch, Jack Skille schlug bereits in der 2. Minute auf Pass von Rick Schofield direkt vor dem Tor zu. Danach vereitelte Klagenfurts Schlussmann Sebastian Dahm zwei Top-Chancen der Red Bulls und der KAC lieferte den Salzburgern dann ein hart umkämpftes erstes Drittel. Salzburgs Torhüter Jesper Eliasson war besonders bei zwei Unterzahlspielen gefordert und hielt seinen Kasten lange sauber, konnte aber den Ausgleich (18.) nicht verhindern. Nick Petersen wurde auf der rechten Seite freigespielt und hatte ein halboffenes Tor. Nach 20 Minuten stand es 1:1, wobei die Red Bulls zwei, drei echte Chancen vor dem Tor liegen ließen.

Im zweiten Durchgang wurde das schnelle Auf und Ab fortgesetzt. Beide Teams erarbeiteten sich abwechselnd Möglichkeiten und brachten die Scheibe gefährlich vors Tor, so dass sich auch beide Goalies abwechselnd auszeichnen konnten. In der 32. Minute schlug Jack Skille erneut zu und traf im 4:3-Powerplay aus spitzem Winkel zur 2:1-Führung, es war bereits sein dritter Doppelpack. Am Ende überstanden die Red Bulls erneut eines der gefährlichen Klagenfurter Überzahlspiele und nahmen die Führung mit in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel gab es für die Red Bulls aber ein böses Erwachen, als der KAC das Spiel innerhalb von 18 Sekunden zu seinen Gunsten drehte (43.). Nick Petersen traf nach One-timer auf einen Rückpass mit seinem zweiten Tagestreffer und Thomas Hundertpfund kurz danach aus dem Slot. Die Red Bulls intensivierten daraufhin die Angriffe, kamen auch zu Möglichkeiten und hatten bei einigen Gestocher-Situationen vor dem Tor auch Pech. Ein weiteres Klagenfurter Tor in Überzahl in der 58. Minute von Manuel Geier machte aber alle Hoffnungen auf den Ausgleich zunichte und der Empty-Net-Treffer in der Schlussminute fixierte schließlich die 2:5-Niederlage der Red Bulls, die dem Spielverlauf aber nicht gerecht wird.

bet-at-home ICE Hockey League | Pick Round
EC Red Bull Salzburg – EC-KAC 2:5 (1:1, 1:0, 0:4)
Tore:
Skille (2., 32./PP) resp. Petersen (18., 43.), Hundertpfund (43., 60./SH/EN), M. Geier (58./PP)

Salzburgs Doppel-Torschütze Jack Skille: “Gegen eine Mannschaft wie den KAC darfst du dir keine Pausen erlauben. Wir müssen uns dahingehend verbessern, über 60 Minuten durchzuspielen und uns an den ‚Game Plan‘ zu halten. Und das nicht nur gegen den KAC, das muss für jedes Spiel gelten, darauf müssen wir uns fokussieren.“

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Welcher der drei DEL Bewerber schafft am Ende der Saison auch die sportliche DEL-Qualifikation mit dem Gewinn der DEL2-Meisterschaft?

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