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Bozen zu stark! Innsbruck. (PM Haie) Auch im vierten Tiroler Derby ist für den HC TIWAG Innsbruck gegen Bozen nichts zu holen. Die Haie... ICEHL am Dienstag: Bozen zu stark für die Haie, Capitals siegen weiter

© HCB / Vanna Antonello

Bozen zu stark!

Innsbruck. (PM Haie) Auch im vierten Tiroler Derby ist für den HC TIWAG Innsbruck gegen Bozen nichts zu holen. Die Haie unterliegen den Foxes in Bozen mit 0:2.

Die weiter stark ersatzgeschwächte Truppe von Mitch O’Keefe startet diesmal mit Tom McCollum im Tor, die erste Linie ist nach der Rückkehr des gesperrt gewesenen Braden Christoffer wieder komplett. Nach gutem Beginn der Innsbrucker gehen die Bozner quasi mit ihrer ersten Aktion aus dem Nichts in Führung. Simon Pitschieler schlenzt die Scheibe aufs Haie-Tor, Tom McCollum ist die Sicht verstellt, der US-Amerikaner hat keine Chance – 1:0 für die Südtiroler. Danach ist die Partie offen, die Haie haben unter anderem durch Braden Christoffer, Topscorer Daniel Ciampini (nach einem Traumhaken) oder Christian Jennes gute Chancen auf den Ausgleich. Hinten lässt der HCI wenig zu, und wenn, steht Tom McCollum sicher. Mit dem knappen 1:0 für Bozen geht es in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel erhöhen die Südtiroler nach 2-einhalb Minuten auf 2:0. Bozen-Verteidiger Dennis Robertson lässt McCollum mit einem schönen Haken aussteigen und erzielt sein viertes Saisontor. Ab diesem Zeitpunkt die Foxes optisch überlegen, haben auch die größeren Chancen, doch Haie-Goalie Tom McCollum hält sein Team immer wieder mit guten Paraden im Spiel.

Zu Beginn des Schlussabschnitts haben die Haie die große Möglichkeit wieder voll ins Spiel zurückzukommen. Überzahl, eine halbe Minute davon fünf gegen drei. Doch das Powerplay der Innsbrucker funktioniert heute nicht optimal, beziehungsweise verteidigt der Tabellenführer in Unterzahl geschickt. Die Haie versuchen nach vorne alles, doch die Bozner sind an diesem Abend, vor Allem physisch zu stark. Haie-Keeper Tom McCollum kann sich auch im dritten Drittel noch mehrmals auszeichnen, somit bleibt die Partie bis zum Schluss eng, Tor gelingt den Haien aber keines mehr.
Bozen gewinnt auch das vierte Tiroler Derby in dieser Saison gegen Innsbruck.

Die Haie haben am kommenden Freitag zu Hause gegen Hydro Fehervar AV19 die Chance, nach sieben Spielen ohne Sieg in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Haie-Kapitän Sam Herr: „Die Verletzungen sind keine Entschuldigung, jedes Team muss damit in einer Saison umgehen. Wir müssen eben noch mehr kämpfen, noch verzweifelter und leidenschaftlicher alles geben, dann werden wieder Siege kommen.“

HCB Südtirol Alperia – HC TIWAG Innsbruck-Die Haie 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)
Tore:
Pitschieler 3., Robertson 23.
Strafminuten: 10 bzw. 10
Schüsse: 39:33


Fünfter Sieg in Serie

Andrew Kozek (Black Wings) und Tormann Bernhard Starkbaum (spusu Vienna Capitals) – © Capitals Media/PR

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals haben ihre Siegesserie in der bet-at-home ICE Hockey League ausgebaut. Österreichs Hauptstadtklub feierte auswärts bei den Steinbach Black Wings 1992 einen 3:2-Erfolg, den fünften in Folge.

Die Wiener Treffer im Duell mit dem Tabellenletzten erzielten Captain Mario Fischer, Ty Loney und Julian Grosslercher. In der Tabelle rangiert das Team von Head-Coach Dave Cameron weiter auf Rang drei. Am Freitag gastieren die Caps erneut auswärts, dann bei den Moser Medical Graz99ers (19:15 Uhr, SKY SPORT AUSTRIA überträgt ab 19:05 Uhr). Natürlich berichten wir auch wieder für Euch wie gewohnt live in unserem Caps-LiveTicker – presented by Admiral bzw. in der CAPS APP.

Head-Coach Dave Cameron verändert sein Line-Up, gegenüber dem 4:2-Heimsieg vor zwei Tagen gegen Hydro Fehervar AV19, personell nur an einer Position. Youngster Fabio Artner kehrt nach seiner wohlverdienten Pause zurück. Statt ihm wird heute Benjamin Nissner geschont. Rafael Rotter und Graham McPhee sind weiterhin verletzt. Die Eigenbau-Spieler Goalie Sebastian Wraneschitz (18), Verteidiger Timo Pallierer (19) sowie Stürmer Mathias Böhm (17) kehrten mit Österreichs U20-Nationateam bereits von der U20-WM in Kanada in die Heimat zurück. Für das Duell mit Linz ist das Trio aber noch kein Thema. Das Tor der spusu Vienna Capitals hütet wieder Österreichs langjähriger Team-Torhüter Bernhard Starkbaum.

Die spusu Vienna Capitals finden in der Anfangsphase die besseren Chancen vor. Taylor Vause kann einen Rebound, nach Distanzschuss von Niki Hartl, nicht erfolgreich verwerten (4. Min.). Wenige Sekunden später sieht Alex Wall seinen Teamkollegen Colin Campbell, der gerade nach einem Wechsel von der Caps-Bank Richtung hoher Slot sprintet. Campbell bekommt die Scheibe, zieht ab, doch David Kickert, im Tor der Steinbach Black Wings 1992, fälscht diese mit der Schulter über den Kasten ab (4. Min.). Am knappsten ist Ty Loney dran. Wiens Top-Scorer scheitert mit einem Schuss von den rechten Hashmarks an der rechten Stange (4. Min.). Patrick Peter zieht die erste Strafe an diesem Abend (2 Min. wegen Stockschlags). Während der Defender in der Kühlbox schmort, lässt Vause eine Top-Chance in Unterzahl aus. Im Eins-gegen-Eins scheitert der Stürmer an Kickert (8. Min.). Doch ab der Mitte des Spiels werden die Hausherren aus der Stahlstadt immer gefährlicher. Will Pelletier prüft Bernhard Starkbaum mit einem Schuss vom rechten Bullykreis (10. Min.). In der nächsten Aktion muss Wiens Goalie-Routinier all seine Erfahrung und sein Können aufbringen, als die Scheibe im Slot freiliegt und Sebastian Piché die Möglichkeit zum Abschluss vorfindet (11. Min). Doch die spusu Vienna Capitals tasten sich weiter an die Führung heran. Campbell und Ali Wukovits spielen sich sehenswert per Doppelpass vor das Linzer Tor. Campbell kommt auch zum Abschluss, findet aber in Kickert seinen Meister (14. Min.). Nachdem Vause eine weitere Möglichkeit auf die Führung auslässt – er setzt einen Schuss aus dem hohen Slot neben das Tor (16. Min.) – ist es dann Wiens Captain Mario Fischer, der den Puck in die Maschen knallt. Wall, an der linken Halfwall, sieht den Wiener, einer von 13 im heutigen Line-Up, im Rückraum auftauchen. Fischer zieht gleich ab und stellt auf 1:0 (17. Min.). Das Team von Head-Coach Dave Cameron kann sich aber bei Starkbaum bedanken, dass es mit der Führung tatsächlich in die Kabine geht. Bei Möglichkeiten durch Andrew Kozek, der versucht Starkbaum mit einem Haken aussteigen zulassen (17. Min.), sowie von Niklas Bretschneider, bei einem Schuss von den rechten Hashmarks, ist Österreichs langjähriger Teamgoalie auf dem Posten (18. Min.).

Im Mittelabschnitt dauert es sieben Minuten, bis die spusu Vienna Capitals wieder gefährlich werden – ab dann gleich doppelt und auf dem Scoreboard ersichtlich. Kickert wehrt einen Distanzschuss ab. Die Scheibe segelt im Slot hoch über Loney. Der US-Amerikaner in Gelb-Schwarz nimmt den Puck volley und setzt diesen in Dominic Thiem-Manier zum 2:0 unter die Latte (28. Min.). 79 Sekunden später steht es 3:0 für die Gäste aus der Bundeshauptstadt. Wall bedient Grosslercher, nach einem seiner vielen, sehenswerten Sololäufen, am rechten Bullykreis. Der Jurist im Caps-Jersey macht kurzen Prozess und hämmert die Scheibe halbhoch ins lange Eck (29. Min.). Linz ist vom Wiener Doppelschlag demoralisiert, erfängt sich aber. Marco Brucker und Brian Lebler vergeben in der Folge gute Chance (33. Min. und 35. Min.). Im zweiten Powerplay bringen die spusu Vienna Capitals die Steinbach Black Wings 1992 wieder erneut ordentlich ins Schwitzen. Marco Richter scheitert zuerst mit einem Knaller von der rechten Halfwall an Kickert (38. Min.). Wenige Sekunden später verhindert die linke Stange, bei einem Schuss aus identer Position, das 4:0 (38. Min.). Metall ist auch der Grund, warum Leduc in der nächsten Aktion nicht jubelnd abdreht. Sein Blueliner prallt vom linken Pfosten zurück (38. Min.).

Den Hausherren gelingt zu Beginn des Schlussdrittels der erhoffte erste Treffer. Oskars Bartulis versenkt den Puck, 72 Sekunden nach Wiederbeginn, von den rechten Hashmarks, wahrscheinlich noch von Lebler abgefälscht, im Wiener Netz (42. Min.). Zwei Minuten später haben die spusu Vienna Capitals, in Person von Wukovits, sofort die Top-Chance zurückzuschlagen. Ein Distanzschuss bleibt im Slot hängen und kommt über Umwege zu Wukovits. Dieser hebt die Scheibe allerdings aus nächster Nähe über die Querlatte (44. Min.). Linz hat wieder Lunte gerochen, will mit dem nächsten Treffer zurück ins Spiel. Head-Coach Cameron lässt sein Team aber weiter beruhigt rotieren und gibt den jungen Eigenbau-Spielern wie Fabio Artner, Lukas Piff oder Patrick Antal – gesamt stehen heute neun Eigengewächse im Line-Up – viel Eiszeit. Die Schlussphase wird dann heiß. Bartulis setzt einen Hammer von der Blauen an die Latte (53. Min.). Zwei Minuten später stellt Stefan Freunschlag, nach einem feinen Querpass von Piché quer durch den Slot, per One-Timer ins linke Eck auf 2:3 aus Sicht der Black Wings (56. Min.). Linz versucht in der Folge mit einem Mann mehr – Kickert hat das Eis verlassen – die Overtime zu erzwingen. Die spusu Vienna Capitals bringen aber den 3:2-Sieg nach Hause.

Wien feiert somit den fünften Erfolg am Stück, den zweiten in der laufenden Saison gegen die Steinbach Black Wings 1992. In der Tabelle der bet-at-home ICE Hocke League rangieren die Cameron-Cracks weiter auf Rang drei.

Steinbach Black Wings 1992 – spusu Vienna Capitals 2:3 (0:1, 0:2, 2:0)

Tore BWI: Oskar Bartulis (42. Min.), Stefan Freunschlag (56. Min.)

Tore CAPS: Mario Fischer (17. Min.), Ty Loney (28. Min.), Julian Grosslercher (29. Min.)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #29 Bernhard Starkbaum | #30 Max Zimmermann

1. Linie: #42 Alex Wall, #4 Phil Lakos – #9 Ali Wukovits, #77 Colin Campbell, #27 Ty Loney

2. Linie: #50 Mario Fischer, #8 Jérôme Leduc – #81 Marco Richter, #91 Taylor Vause, #96 Niki Hartl

3. Linie: #2 Lukas Piff, #19 Brett Flemming – #23 Fabio Artner, #10 Patrick Antal, #61 Patrik Kittinger

4. Linie: #11 Sascha Bauer, #5 Dominic Hackl – #12 Alexander Cijan, #22 Julian Grosslercher, #14 Patrick Peter

Statement Dave Cameron, Head-Coach spusu Vienna Capitals: „Mir hat unsere Leistung in den ersten beiden Dritteln gefallen. Der Anschlusstreffer der Linzer zum 1:3 hat uns dann ein wenig aus dem Spiel herausgerissen. Die Black Wings bekamen einen emotionalen Push. Ich denke aber, dass wir am Ende verdient gewonnen haben. Für uns sind es drei wichtige Punkte – auch in Anbetracht dessen, dass wir uns in den letzten beiden Duellen mit Linz schwer getan haben.“


Red Bulls gewinnen in Dornbirn mit 3:2 – Salzburg bleibt nach dem direkten Duell Tabellenfünfter

DORNBIRN,AUSTRIA,05.JAN.21 – ICE HOCKEY – ICE Hockey League, Dornbirn Bulldogs vs EC Red Bull Salzburg. Image shows the rejoicing of Justin Schuetz and Florian Baltram (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch

Dornbirn. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg gewann das Auswärtsspiel der bet-at-home ICE Hockey League gegen die Dornbirn Bulldogs mit 3:2. In einem über weite Strecken ausgeglichenen und hochspannenden Spiel lagen die Salzburger gegen starke Vorarlberger schon mit 0:2 zurück, drehten die Partie aber noch zu ihren Gunsten und fixierten in der 56. Minute mit einem Unterzahltor von Justin Schütz den Auswärtserfolg.

Ohne die Rekonvaleszenten Jack Skille, Alexander Rauchenwald, Filip Varejcka und Julian Lutz sowie die U20-WM-Teilnehmer John Peterka und Tim Harnisch gingen die Red Bulls in Dornbirn ins dritte Saisonduell und mussten anfangs bei zwei, drei starken Aktionen der Gastgeber vor dem Tor die Verteidigung sofort auf Hochtouren fahren. Das war so etwas wie ein Weckruf, denn danach übernahmen die Red Bulls Großteils das Spiel und sorgten für viel Verkehr vor dem Tor von Dornbirns Torhüter Oskar Östlund und hatten deutliche Feldvorteile. Dornbirn setzte aber immer wieder Nadelstiche und in der 18. Minute bezwang Matthew Mackenzie nach einem schnellen Gegenstoß per Rebound auf seinen eigenen Schuss aus Halbdistanz Salzburgs Goalie Jean-Philippe Lamoureux zur 1:0-Führung. So mussten die Red Bulls zur ersten Pause entgegen dem Spielverlauf mit dem 0:1-Rückstand in die Kabine gehen.

Im zweiten Durchgang nahmen die Vorarlberger den Schwung aus der Schlussphase des ersten Drittels mit und spielten mit Salzburg auf Augenhöhe. In der 25. Minute erhöhte Dornbirn mit einem Treffer von Kevin Macierzynski, der die Scheibe sehenswert von hinten ins Kreuzeck hob, auf 2:0. Doch kurz darauf zog John Hughes im Powerplay aus spitzem Winkel ab und erzielte das wichtige Salzburger Anschlusstor (27.). Etwas später hatte Thomas Raffl die Chance auf den Ausgleich (31.), verpasste aber unter Bedrängnis das halbleere Tor. In weiterer Folge kam es auf beiden Seiten abwechselnd zu guten Szenen, die Partie war jetzt völlig offen. Zum Ende des zweiten Abschnitts drückten die Red Bulls die Vorarlberger wieder minutenlang in die Verteidigungszone, kamen aber einfach in keine gute Schussposition. Aber genau in der letzten Sekunde vor der Schlusssirene nach 40 Minuten haute Thomas Raffl die Scheibe im Powerplay aus der Distanz mit einem unglaublichen Gewaltschuss zum 2:2-Ausgleich ins Netz.

Im Schlussdrittel ging es genauso weiter, beide Teams sorgten abwechselnd bei hoher Intensität für gefährliche Situationen vor dem Tor, bei jeder Gelegenheit gingen die Akteure auf die Rebounds. In der 46. Minute hatte Salzburg Pech bei einem Stangenschuss, Dornbirns Goalie Oskar Östlund hätte nicht mehr eingreifen können, während JP Lamoureux seine Mannschaft mit einigen starken Saves gegen die nicht müde werdende Dornbirner Offensive im Spiel hielt. Die Frequenz der Schüsse aufs Salzburger Tor nahm weiterhin zu und ab der 55. Minute hatten die Gastgeber im Powerplay Chancen auf den möglichen Führungstreffer. Doch genau in dieser Phase erwischte Justin Schütz irgendwie die Scheibe, setzte sich gegen einen Dornbirner Verteidiger durch und traf im Nachschuss zur 3:2-Führung der Red Bulls (56.). Die mussten noch zwei höchst brenzlige Schlussminuten gegen sechs Dornbirner Feldspieler überstehen – JP Lamoureux hatte nicht nur aufgrund der hektischen Schlussphase wieder großen Anteil am Salzburger Mannschaftserfolg – und freuten sich schließlich über den knappen 3:2-Sieg in Dornbirn. Damit bleiben die Salzburger auch auf dem fünften Tabellenplatz, nun mit drei Punkten vor den Vorarlbergern.

bet-at-home ICE Hockey League
Dornbirn Bulldogs – EC Red Bull Salzburg 2:3 (1:0, 1:2, 0:1)
Tore:
Mackenzie (18.), Macierzynski (25.) resp. Hughes (37./PP), Raffl (40./PP), Schütz (56./SH)

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane: “Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt, hätten nur vielleicht mehr Pucks vors Tor bringen müssen. Im zweiten ausgeglichenen Drittel hatten wir mit zwei Powerplay-Toren das Momentum auf unserer Seite, das war wichtig für das Spiel. Und auch im Schlussdrittel hatten wir unsere Chancen und konnten die Partie mit dem großartigen Shorthander von Justin Schütz für uns entscheiden.“


99érs holen wichtigen Sieg in Villach

Tyler Beskorowany #34 (EC VSV) und Dominik Grafenthin #26 (Moser Medical Graz 99ers). Photo: Werner Krainbucher

Graz. (PM 99érs) Die Moser Medical Graz99ers gewinnen das Spiel in Villach mit 3:2 und holen einen wichtigen Auswärtssieg.

Der erste Schuss in diesem Spiel gehörte den 99ers. Broda setzt sich über rechts durch und versuchte es aus spitzem Winkel. Gudlevskis hatte aber keine Probleme. In der 3.Minute die erste Strafe in diesem Spiel für Graz. Charlie Dodero mit dem unnötigen Stockschlag. Die 99ers verlieren das Bully, Rodrigue kann den Schuss nur abprallen lassen und Collins (3.PP) traf zur Führung. Die 99ers schlugen aber postwendend zurück. Cameranesi versuchte es mit einem Blueliner, Gudlevskis kann die Scheibe nicht festhalten und Alagic (3.) nützte den Rebound. In der 5.Minute kommt Schmidt zur Chance im Slot, Rodrigue packte jedoch zu.

Die 99ers auf der anderen Seite mit der Möglicheit. Krainz sieht Sointu, der mit dem Direktpass auf Oleksuk. Die Nummer 11 der Grazer versucht es direkt, doch zu zentral. Die 99ers machten sich das Leben leider selbst schwer. Altmann mit dem Foul und wieder musste man sich in Unterzahl beweisen. Dieses Mal zeigte man ein gutes Penaltykilling, es blieb beim 1:1. Mit diesem Stand ging es auch zum ersten Mal in die Kabinen.

In der 22.Minute Collins mit einer starken Einzelaktion. Der Stürmer sieht Kosmachuk an der zweiten Stange, der bringt den Puck aber nicht an Rodrigue vorbei. Die 99ers erst in der 25.Minute wieder gefährlich. Altmann kommt völlig frei zum Schuss, doch Gudlevskis kann abwehren. Sekunden später die Führung. Moderer mit dem Zuckerpass auf Porsberger (25.) und der Schwede stellte auf 2:1. Die 99ers nun klar spielbestimmend, hatten auch Möglichkeiten auf den dritten Treffer. In der 31.Minute das erste Powerplay in diesem Spiel für die 99ers. Die Grazer hier mit zwei Torschüssen, allerdings zu ungefährlich. In der 33.Minute der Ausgleich wie aus dem Nichts. Rodrigue wieder mit dem Abpraller und dieses Mal nutzte Gill (33.) diese Möglichkeit. In der 36.Minute ein Foul an Fejes und somit ein weiteres Überzahlspiel für die 99ers. Die beste Chance hatte Ograjensek, der aus gut einem Meter an Gudlevskis scheiterte. 48 Sekunden vor dem Ende die große Möglichkeit für Alagic.

Die Nummer 66 läuft alleine Richtung Gudlevskis, doch wieder war der Puck nicht im Tor. Mit dem 2:2 ging es in die letzten 20 Minuten. Bereits nach 20 Sekunden eine Strafe gegen Villach, doch die Grazer mit einem sehr schlechten Powerplay. In der 46.Minute die erneute Führung für die 99ers. Cameranesi mit dem Schuss, der Puck prallt von Gudlevskis direkt vor den Schläger von Ograjensek (46.) und der Slowene traf unter die Latte zum 3:2. In der 51.Minute musste Broda in die Kühlbox und Pollastrone mit der Top-Chance. Der Stürmer kommt im Slot zum Direktschuss, doch Rodrigue mit einem Big-Save. Die 99ers anschließend im Powerplay. Dieses Mal gute Kombinationen, doch der letzte Pass wollte nicht ankommen. In der 56.Minute Oleksuk alleine Richtung Gudlevskis unterwegs, er schoss allerdings neben das Tor. 1:35 vor dem Ende die Villacher mit dem Time-Out und Headcoach Daum nahm auch seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Ein Treffer gelang aber weder dem VSV noch den Graz99ers. So feierten die 99ers einen wichtigen 3:2 Auswärtssieg in Villach.

33.Runde. bet-at-home ICE Hockey League
Villacher SV – Moser Medical Graz99ers 2:3 (1:1)(1:1)(0:1)
Torfolge:
1:0 Collins (3.PP), 1:1 Alagic (3.), 1:2 Porsberger (25.), 2:2 Gill (33.), 2:3 Ograjensek (46.)


Weitere Ergebnisse vom Dienstag:
IClinic Bratislava – Fehervar 2:5

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Reglement-Anpassung während Corona in der DEL: Stehen einem Club mindestens ein Torhüter und zehn Feldspieler zur Verfügung, muss die Mannschaft antreten. Ist das eine richtige Anpassung?

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