Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Leipzig. (PM IceFighters) Gestern Abend spielten die EXA IceFighters Leipzig in Herne und mussten gegen bärenstarke Miners eine 2-4 Niederlage einstecken. Ohne Kapitän Florian... IceFighters kehren ohne Punkte aus Herne heim

Sven Gerike – © Sportfoto-Sale (DR)

Leipzig. (PM IceFighters) Gestern Abend spielten die EXA IceFighters Leipzig in Herne und mussten gegen bärenstarke Miners eine 2-4 Niederlage einstecken.

Ohne Kapitän Florian Eichelkraut, Hannes Albrecht, Erek Virch und Maximilian Spöttel war das beim Tabellenführer der jungen Oberliga Nord Saison ein ordentlicher Auftritt, obwohl Headcoach Sven Gerike nach dem Spiel mit zwei Dingen haderte: „Wir haben im ersten Drittel keinen Zugriff auf die Gegenspieler gefunden und konnten auch mit der Scheibe nicht viel anfangen. Das war zu wenig. Danach wurde es besser. Im zweiten Abschnitt darf das dritte Tor der Gastgeber niemals gegeben werden. Das ist eine bodenlose Frechheit. Im letzten Drittel war ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft sehr zufrieden und darauf können wir aufbauen“, sagte Gerike nach dem Spiel.

Marcus Marsall war es, der einen glücklichen Rebound in der 7. Minute über die Linie drückte. Danach hatte Herne deutlich mehr vom Spiel und brachte unsere Defensive mehrfach in Bedrängnis. Das 2-0 durch Tomi Wilenius in der 17. Minute war eine beinahe logische Konsequenz. „Bei diesem Gegentreffer sahen wir in der Defensive nicht gut aus. Sowas nutzt eine Mannschaft wie Herne natürlich“, resümierte unser Headcoach.

Das zweite Drittel sollte besser werden. Nun gab es auch Offensivaktionen und Möglichkeiten für das Team. Bei 5-3 Überzahl gelang dann Patrick Demetz der Anschlusstreffer. Was folgte, war leider der zeitnahe Treffer zum 3-1. Kevin Orendorz fuhr durch den Torraum und zog Eric Hoffmann das Bein weg. Diese Situation nutzte Dennis Swinnen zum Tor. Ian Farrell verpasste dann nach schöner Vorarbeit von Joonas Riekkinen und Jonas Wolter leider das leere Tor und Sebastian Hon hatte Pech, als er nur Metall traf. Aber es ging ein Ruck durch das Eiskämpferteam.

Im letzten Drittel kamen die IceFighters noch besser ins Spiel und zeigten sich stellenweise ebenbürtig. Leider blieb ein Torerfolg trotz einiger guter Aktionen lange aus. Erst in der 56. Minute fiel der ersehnte Anschlusstreffer. Das 2-3 wurde Michal Schön gutgeschrieben, kann aber von Moritz Miguez noch abgefälscht worden sein. Den IceFighters dürfte das egal gewesen sein, wichtig war nur, dass endlich auch das Glück erzwungen wurde. Kurz vor dem Ende versuchten sie nochmal alles und nahmen Eric Hoffmann zugunsten des 6. Feldspielers vom Eis. Statt des erhofften Ausgleichs gelang dann Marcus Marsall das 4-2 Empty Net in der 60. Minute. „Auf der Art, wie das Team zurück ins Spiel gefunden hat und im letzten Drittel aufgetreten ist, können wir aufbauen. Wenn wir so fighten, werden wir auch gegen jeden Gegner die Chance auf Punkte haben“, so das Schlusswort von Gerike.

2199
Nach den ersten Spielen befinden sich die Krefeld Pinguine schon wieder im "Krisenmodus". In welcher Tabellenregion beenden die Pinguine die Hauptrunde in der DEL?

Eishockey-Magazin

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Push Nachrichten
Nichts mehr verpassen! Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Neuigkeiten
Erlauben
Später