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Kölner Haie nicht zu stoppen! Ice Tigers unterliegen dem Spitzenreiter

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Kölns #15 Louis-Marc Aubry (hinten mitte) wird hier von Nürnbergs 10-Evan Barratt (rechts hinten) und seinen Mitspielern von Torwart #31 Niklas Treutle (vorne) ferngehalten. - © ISPFD
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Nürnberg (STM) Es war der erwartet schwere Gegner für die Nürnberg Ice Tigers, am Ende waren die Kölner dann doch eine Nummer zu groß.

Bei der 2-4 Heimniederlage vor 6635 Zuschauern entschieden die Haie mit vier Toren im Mittelabschnitt das Spiel zu Ihren Gunsten. Die Nürnberger Tore erzielten Ustorf und Bakos.

Zweites Heimspiel im neuen Jahr und mit den Kölner Haien kam nicht nur der aktuelle Tabellenführer der DEL nach Nürnberg, sondern zugleich auch das heißeste Team seit Wochen. In 15 der letzten 16 Spielen punktete das Team von Kari Jalonen. Umso bemerkenswerter, da die Haie schon seit Wochen auf Ihren Topscorer Gregor MacLeod verzichten müssen. Zudem fehlte heute erneut Nate Schnarr. Der Leistung der Domstädter tat dies an diesem Nachmittag keinen Abbruch.

Bei den Ice Tigers vertraute Mitch O´Keefe auf das gleiche Team, das am Sonntag zu Hause gegen Wolfsburg erfolgreich gewesen ist, Evan Fitzpatrick und Eugen Alanov waren überzählig, Roman Kechter war zwar im Aufgebot, wartete aber vergeblich auf Eiszeit.

Nürnbergs #48 Jake Ustorf traf soeben zum 1-0 und freut sich mit einem Sprung in die Bande. – © ISPFD

Es war von Beginn an eine temporeicher Partie, in der die Haie zu jeder Zeit untermauerten, warum sie seit Wochen kaum zu bezwingen sind. Dabei gehörten die ersten Chancen im ersten Drittel den Ice Tigers, Charlie Gerard scheiterte aussichtsreich an Felix Brückmann (9.). Wenig später war es Greg Meireles, der am Torhüter der Haie scheiterte (13.). Die Haie hatten zwar ein optisches Übergewicht, die klaren Chancen kamen sie aber nicht.

So erzielten die Ice Tigers den einzigen Treffer in den ersten zwanzig Minuten. Jake Ustorf gewann den Puck an der eigenen blauen Linie, zog auf und davon und verlud Brückmann gekonnt (18.). Im zweiten Drittel aber nahmen die Haie im Stil einer Spitzenmannschaft Fahrt auf und kamen zu vier Treffern. Bei angezeigter Strafe war es Brady Austin, der von der blauen Linie zum Ausgleich traf (23.). In der Folgezeit rettete der Außenpfosten bei einem Schuss von Aubry (25.).

Besser machten es dann die Haie bei einem Konter. Storm täuschte lange einen Querpass an und überraschte Treutle mit einem Schuss in die kurze Ecke zum 1-2 (28.). Beim nächsten Treffer hatten die Haie dann auch das nötige Glück auf Ihrer Seite. Ein Schlagschuss von Kaski hätte das Tor der Ice Tigers verfehlt, aber vom Schlittschuh von Owen Headrick prallte der Puck direkt zum 1-3 ins Tor (29.). Die Ice Tigers steckten nicht auf, wieder war es die vierte Reihe der Nürnberger, die erfolgreich war. Timo Bakos fälschte einen Schuss von Karrer gekonnt zum 2-3 ab (32.).

Einen Wechsel später hatten die Ice Tigers die große Chance zum Ausgleich, bei einem Konter scheiterte Marcus Weber am Pfosten (33.). Besser machten es dann die Haie bei eigner Überzahl. Kaski wartete geduldig an der blauen Linie und suchte den Schläger von Kammerer und fand diesen auch. Niklas Treutle war chancenlos (38.). Es wartete somit eine Menge Arbeit auf die Ice Tigers im Schlussdrittel, wollten sie heute noch zu Punkten kommen.

Köln spielte auch im Schlussabschnitt überaus clever, machte die neutrale Zone dicht und ließ den Ice Tigers wenig Raum zur Entfaltung. Darüber hinaus hatten einige Leistungsträger der Ice Tigers heute nicht ihren besten Tag, beide Treffer erzielte die vierte Reihe. Ein Pfostentreffer von Barratt (53.) läutete die Nürnberger Schlussoffensive ein, endlich gelang es den Ice Tigers, sich in der Zone de Haie festzusetzen. Bereits drei Minuten vor dem Ende nahmen die Ice Tigers ihren Torhüter vom Eis, am verdienten Sieg der Haie sollte das nichts mehr ändern


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