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cript async src=https://t.seedtag.com/t/8306-5892-01.js> Nürnberg. (STM) Es hat nicht sollen sein für die Nürnberg Ice Tigers im letzten Heimspiel vor der Deutschland Cup Pause. Gegen... Ice Tigers gehen mit einer Niederlage in die Pause – Iserlohns Coach Greg Poss: „Unser Torwart war überragend“

Iserlohns Torschütze Chris Brown fährt zum abklatschen an die Bank. – © ISPFD

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Nürnberg. (STM) Es hat nicht sollen sein für die Nürnberg Ice Tigers im letzten Heimspiel vor der Deutschland Cup Pause.

Gegen die Iserlohn Roosters scheiterten die Nürnberger am Ende immer wieder an einem überragenden Hannibal Weitzmann, der die Punkte für die Gäste festhielt. Die Tore für die Ice Tigers erzielten vor 3658 Zuschauern Dane Fox und Roman Kechter mit seinem ersten DEL-Treffer.

Ein letztes Mal galt es für die Nürnberg Ice Tigers, ehe die Länderspielpause zumindest etwas Erholung im eng getakteten Spielplan der DEL sorgt. Die Iserlohn Roosters kamen mit dem Vorteil in die Noris, zumindest am Freitag spielfrei gewesen zu sein, zudem gelten sie als ausgewiesene Nürnberg-Experten. Nicht weniger als sieben Feldspieler der Roosters waren schon in Nürnberg aktiv, dazu kommt noch der gebürtige Nürnberger Sven Ziegler, der lange im Nachwuchs aktiv war und jetzt seit einigen Wochen auch noch Greg Poss, ebenfalls schon in Nürnberg hinter der Bande in verantwortlicher Position tätig.

Poss löste den erfolglosen Kurt Kleinendorst ab, natürlich auch schon in Nürnberg als Trainer tätig, und seitdem läuft es sportlich deutlich besser am Seilersee. Poss hatte nach seiner Zeit in Salzburg eine längere Auszeit vom Eishockey genommen, ehe er das Angebot der Roosters annahm. Auch im Angriff legte Iserlohn in diesen Tagen nach, mit Emilie Poirier kam endlich die so dringend gesuchte Verstärkung auf der Mittelstürmerposition.

Es sollte ein hartes Stück Arbeit für die Ice Tigers werden, soviel war bereits in den Anfangsminuten erkennbar. Iserlohn kam mit viel Schwung aus der Kabine, hielt das Spiel möglichst einfach und brachte immer wieder Pucks auf das Tor von Niklas Treutle. So fiel auch der Führungstreffer der Roosters, Buschmann zog von der blauen Linie an und Maciej Rutkowski traf mit seinem ersten Saisontor zum 0-1 (8.).

Auf der Gegenseite bleib offensiv zunächst Vieles Stückwerk, ehe Blake Parlett in Überzahl einen perfekten Pass aus der eigenen Zone auf Dane Fox spielte, der der Puck gekonnt annahm und Weitzmann zum 1-1 überwand (12.). Die letzte Chance im ersten Drittel hatte Neuzugang Emilie Poirier, der alleine vor Treutle den Kürzeren zog (19.).

Iserlohns Torwart #67 Hannibal Weitzmann (li.) rettete hier unter anderem gegen Nürnbergs #82 Hayden Shaw (re.). – © ISPFD


Im zweiten Drittel sollte die Aufgabe für die Ice Tigers noch anspruchsvoller werden. Iserlohn wirkte frischer und spritziger, Nürnberg merkte man an, dass die letzten Wochen deutlich ihre Spuren hinterlassen hatten. Folgerichtig gingen die Roosters wieder in Führung. In Überzahl reagierte Chris Brown gedankenschnell, als der Puck zwischen den Schonern von Treutle war und stellte auf 1-2 (27.). Es folgte die beste Phase der Ice Tigers in diesem Drittel. Endlich gelang es, die Roosters länger in der eigenen Zone zu beschäftigen. Tyler Sheehy hatte die beste Chance zum Ausgleich, scheiterte aber am Pfosten (31.).

Fast im direkten Gegenzug folgte der nächste Rückschlag für die Ice Tigers. Wieder machten es die Roosters denkbar einfach. Foucault brachte den Puck aufs Tor, Sven Ziegler staubte erfolgreich zum 1-3 ab (32.). So einfach das Spiel der Roosters auch war, es war auf jeden Fall das richtige Rezept an diesem Tag. Während die DEG am Freitag noch erhebliche Probleme damit hatte, den Puck aus dem eigenen Drittel zu bekommen, schaffte es das Team von Greg Poss immer wieder, das Spiel vom eigenen Tor fernzuhalten.

So blieben den Ice Tigers noch zwanzig Minuten, um aus einem guten ersten Saisondrittel ein sehr gutes zu machen. Und die Nürnberger kamen wie entfesselt aus der Kabine. Gregor MacLeod hatte zweimal die Chance zu verkürzen, ehe das erste DEL-Tor von Roman Kechter wieder für Hoffnung auf den Rängen sorgte. Nach einem feinen Zuspiel von Weber traf Kechter zum 2-3 (47.).

Die Ice Tigers warfen alles nach vorne, drängten auf den Ausgleich und hatten durchaus noch nennenswerte Möglichkeiten. So traf Marcus Weber nach einem beherzten Solo nur die Oberkante der Latte (55.). So langsam lief aber auch die Zeit davon, etwas mehr als zwei Minuten waren noch zu spielen, als Tom Rowe seinen Torwart von Eis nahm. Aber irgendwie wollte der Puck nicht mehr über die Linie. Am Ende konnten sich die Roosters über drei glückliche Punkte freuen, die sie sich vor allem in den ersten beiden Dritteln erbarbeitet hatten. „Es war ein sehr enges, hart umkämpftes Spiel, Nürnberg ist sehr heimstark und wir waren gewarnt. Zwei Drittel ging unser Plan gut auf, aber dann waren wir im letzten Drittel zu passiv. Unser Torwart war überragend. In der Pause werden wir an einigen Dingen gezielt arbeiten“ so das Fazit von Greg Poss.

Den Ice Tigers bleibt nur die Freude, sich in der Pause ein paar Tage erholen zu können. „Wir haben gut gespielt, sind gut aus der eigenen Zone gekommen, aber wir haben es verpasst, die nötigen Tore zu schießen. Ich fand, wir waren das bessere Team, aber Weitzmann hat sehr stark gehalten. Jetzt nehmen wir ein paar Tage eine Auszeit, dann greifen wir wieder an“, so das Schlusswort von Manuel Kofler.

Iserlohns #11 Chris Brown (li.) und Nürnbergs #31 Niklas Treutle (re.) beim Handshake nach Spielende. – © ISPFD


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