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Ice Tigers drehen ein unglaubliches Spiel im Schlussdrittel

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Matt Murley schreit den Jubel heraus - © by ISPFD
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Matt Murley schreit den Jubel heraus - © by ISPFD
Matt Murley schreit den Jubel heraus – © by ISPFD

Nürnberg. (StM) Es war eine emotionale Achterbahnfahrt für die Fans und die Mannschaft der Thomas Sabo Ice Tigers. Nach einem 0-3 Rückstand im Mitteldrittel drehen die Nürnberger das Spiel im letzten Drittel und gewinnen am Ende verdient mit 5-4. Damit  verkürzen die Ice Tigers in der Serie gegen Wolfsburg auf 1-3.

 

6715 begeisterte Zuschauer erlebten ein tolles Play-off Spiel, in dem die Ice Tigers nach 28 gespielten Minuten schon sicher in der Sommerpause schienen. Wolfsburg agierte clever und effektiv und nutzte die individuellen Fehler der Ice Tigers gnadenlos aus. Spätestens nach dem 0-3 durch Höhenleitner schien die Partie zu Gunsten der Gäste gelaufen zu sein.

 

Was dann in den folgenden knapp 32 Minuten passierte, wird mit Sicherheit in die Play-off-Geschichte der Ice Tigers eingehen. Mit einer nicht mehr für möglich gehaltenen Energieleistung brachten sich die Nürnberger wieder zurück in die Partie und damit zurück in die Halbfinal-Serie.

 

„Rob und ich mussten in der zweiten Drittelpause nichts sagen, das hat die Mannschaft alleine übernommen. Jeder hat dem anderen Mut zugesprochen, niemand hat den Kopf hängen lassen. Keiner wollte sich so in den Sommer verabschieden. Das sind die Momente, wo man als Verantwortlicher stolz auf seine Jungs ist, genauso eine Mannschaft wollten wir vor der Saison haben“, sparte Martin Jiranek nicht mit Lob.

 

Spätestens nach dem 3-4 Anschlusstreffer durch Kurtis Foster war auch beim Nürnberger Anhang der Glaube an die Wende wieder gekommen. Erstmals war den Ice Tigers in der Serie so etwas wie ein Wirkungstreffer gelungen, erstmals merkte man, dass die Gäste ein Stück weit verunsichert waren und Fehler machten, die ihnen in den ersten drei Spielen nicht passiert waren.

 

„Wir haben im Schlussdrittel die Tore viel zu einfach hergegeben, das müssen wir abstellen und am Freitag unbedingt besser machen, so Pavel Gross nach Spielschluss. Ansonsten setzte der Wolfsburger Trainer wieder sein bekanntes Pokerface auf, hielt seinen Antworten auffallend kurz. Erstmals war aber auch bei ihm eine Spur von Unzufriedenheit festzustellen.

 

Erstmals war auch das Scheibenglück auf Seite der Ice Tigers. Während der starke Tyler Beskorowany im Schlussdrittel die Scheiben beinahe magisch anzog, fanden die Gastgeber auf einmal Mittel und Wege, den bis dahin so sicheren Felix Brückmann zu überwinden. „Wir haben endlich einfach gespielt, viele Pucks aufs Tor gebracht und für viel Verkehr vor dem Tor gesorgt“, so Martin Jiranek.

 

Wie viel der Sieg der Ice Tigers wert ist wird sich schon am Freitag am Wolfsburg zeigen, auch die körperliche Fitness beziehungsweise die einsetzende Müdigkeit wird langsam ein Faktor in der Serie. Daher geben beide Trainer am Donnerstag ihren Spielern einen verdienten Tag Ruhe.“ Wir erwarten Freitag wieder ein hartes Spiel, für mich wird es das Schlüsselspiel in dieser Serie“ so ein sichtlich entschlossener Martin Jiranek.

 

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