
Nürnberg (STM) – Auch im sechsten Spiel der noch jungen der DEL-Saison gingen die Thomas Sabo Ice Tigers am Ende als Sieger vom Eis. In einer umkämpften Partie gegen die Straubing Tigers sorgte Steven Reinprecht mit seinen beiden Treffern für die Glanzlichter vor 3967 Zuschauern.
Mit fünf Siegen im Rücken starteten die Gastgeber schwungvoll ins das heutige Derby. Yasin Ehliz hatte nach wenigen Sekunden bereits die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber ebenso wie David Elsner am starken Bacashihua im Tor der Straubinger (5.). Die Gäste fanden nur schwer in die Partie, konnten sich aber auf ihren Torhüter verlassen, der auch gegen Kaufmann (8.). und Weber (14.) die Oberhand behielt.
Als Straubing gerade eine Unterzahl überstanden hatte, war es der erneut bärenstarke Steven Reinprecht, der die Ice Tigers in Führung schoss. Nach Zuspiel von Reimer traf der Routinier trocken vom Bullykreis (17.). Yan Stastny war zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg in die Kabine, nach dem er sich in einem Zweikampf vor dem Tor der Gäste verletzte.
Im zweiten Drittel wirkten die Ice Tigers in den ersten Wechseln etwas fahrig, vor allem die Zweikämpfe wurden nicht mehr mit der Intensität der ersten 20 Minuten geführt. Tobias Wörle nutzte die allgemeine Verwirrung im Drittel der Ice Tigers zum 1-1 (22.). Fast wäre den Gästen nur wenige Sekunden später der zweite Treffer gelungen, aber Karl Stewart hob den Puck allein vor Weiman mit der Rückhand über das Tor (23.). In der Folgezeit waren dann wieder die Ice Tigers die überlegene Mannschaft, einzig mit ihren Chancen gingen die Gastgeber allzu großzügig um.
Aber die Nürnberger haben ja noch Steven Reinprecht, der auch im zweiten Drittel für etwas Magie in der Arena NÜRNBERGER VERSICHERUNG sorgte. Im Powerplay hob er aus spitzem Winkel den Puck mit der Rückhand nahezu ansatzlos unter die Latte (34.). Kurz vor Drittelende bewahrte Bacashihua sein Team mit einer starken Parade gegen Jaspers vor dem dritten Gegentreffer (39.).
Im Schlussabschnitt drängten die Straubing Tigers auf den Ausgleich, fanden zunächst aber kein Mittel. Karl Stewart scheiterte mit einem Schuss an Weiman (44.), einen Nachschuss von Beaudoin klärte Eriksson kurz vor der Torlinie (52.). Auf Seiten der Ice Tigers hatte Pföderl nach toller Vorarbeit von Caldwell die Chance vom 3-1, verzog aber knapp (56.). Nach einer Auszeit nahmen die Gäste ihren Torhüter vom Eis. Doch der Ausgleich wollte den Straubing Tigers nicht mehr gelingen.
Thomas Sabo Ice Tigers – Straubing Tigers 2:1 (1:0/1:1/0:0)
Tore: 1-0 (16:51) Reinprecht (Reimer/Nowak), 1-1 (21:59) Wörle (Schönberger/Beaudoin), 2-1 (33:40) Reinprecht (Reimer/Eriksson) PP1.
Strafen: Nürnberg 6 – Straubing 12
Schiedsrichter: Eric Daniels, Georg Jablukov
Zuschauer: 3967
Nürnberg: Weiman – Caldwell, Pollock; Eriksson, Weber; Schüle, Nowak; Lindlbauer – Ehliz, Stastny, Reinprecht; Elsner, Jaspers, Reimer; James, Kaufmann, Pföderl; Rupprich, Pfleger.
Straubing: Bacashihua – Osterloh, Dotzler; Sturm, Ondruschka; Kramer, Canzanello; Brandt – Germyn, Meunier, Down; Röthke, Beaudoin, Stewart; Wörle, Brandl, Schönberger ; Keil, Endraß, Flache.
Three Stars:
1. Star: Steven Reinprecht
2. Star: Connor James
3. Star: Jason Bacashihua
Stimmen:
Tray Toumie (Thomas Sabo Ice Tigers): Das war heute unser wichtigster Sieg in dieser Saison. Gerade nach den fünf gewonnen Spielen ist es nicht leicht, die Form so hoch zu halten. Straubing hat hart gekämpft, aber meine Spieler wollten den Sieg heute unbedingt. Zu Verletzung von Yan Stastny kann ich noch nichts sagen, wir müssen eine genaue Diagnose abwarten.
Dan Ratushny (Straubing Tigers): Nürnberg hat uns in den ersten 40 Minuten dominiert, im letzten Drittel sind wir dann aufgewacht, aber das war natürlich zu spät. Wir müssen über das ganze Spiel hart arbeiten, wenn wir gegen so eine starke Mannschaft bestehen wollen.
Fotostrecke zum Spiel
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