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Nürnberg. (STM) Auch im vierten Duell gegen Wolfsburg gab es für die Nürnberg Ice Tigers vor 3797 Zuschauern Nichts zu holen. Mit 4-1 behielten... Ice Tigers bekamen ihre Grenzen aufgezeigt

Nürnbergs #74 Dane Fox (li.) und Wolfsburgs #12 Armin Wurm (re.). – © ISPFD

Nürnberg. (STM) Auch im vierten Duell gegen Wolfsburg gab es für die Nürnberg Ice Tigers vor 3797 Zuschauern Nichts zu holen.

Mit 4-1 behielten die Gäste aus der Autostadt völlig verdient die Oberhand. Den einzigen Treffer für die Ice Tigers erzielte Dane Fox zum zwischenzeitlichen 1-3. Für die Ice Tigers war es die vierte Niederlage in Folge.

Es war bereits das vierte Aufeinandertreffen zwischen Nürnberg und Wolfsburg in dieser Saison. Die Geschichte der ersten drei Duelle ist aus Sicht der Ice Tigers schnell erzählt, denn das Team von Tom Rowe hatte bisher nichts zu Bestellen gegen die Grizzlys. Nahezu chancenlos waren die Ice Tigers und auch heute machte ein unterirdisches erstes Drittel die Aussicht auf Besserung früh zunichte.

Gerade einmal etwas mehr als zehn Minuten waren gespielt, da hatten die Gäste schon dreimal zugeschlagen, mit gütiger Mithilfe der Ice Tigers. Beim ersten Tor durch Lucas Dumont durften sich gleich zwei Wolfsburger Stürmer über ungewohnt viel Freiraum vor Leon Hungerecker freuen (5.), beim 0-2 durch Armin Wurm vertändelte Jake Ustorf den Puck leichtfertig in der eigenen Zone, ehe Julius Karrer beim 0-3 durch Armin Wurm seinen Torhüter komplett die Sicht genommen hatte (11.).

„Unser Start war schrecklich, wir waren überhaupt nicht bereit, keiner unserer Spieler. Wir konnten läuferisch und körperlich nicht dagegenhalten. So können wir uns nicht präsentieren, das hier ist Profisport, damit hatte unser Auftritt in den ersten zwanzig Minuten nichts zu tun“, fand Tom Rowe sehr deutliche Worte nach Spielschluss.

Im Stile eine Spitzenmannschaft hatten die Gäste dreimal zugeschlagen, während bei den Ice Tigers offensiv zu Beginn überhaupt nichts funktionieren wollte. Tyler Sheehy stellte Justin Pogge erstmal vor größere Probleme, da waren aber bereits fünfzehn Minuten gespielt. Tom Rowe agierte lautstark auf der Bank, man konnte zumindest erahnen, dass es in der Kabine laut und ungemütlich für sein Team wurde.

Seine Worte scheinen fruchtbaren Boden gefunden zu haben. Niklas Treutle kam zu Beginn des zweiten Drittels für Leon Hungerecker und auf einmal entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, bei dem die Ice Tigers endlich auch ihre offensiven Fähigkeiten zeigten. Sheehy und MacLeod spielten einen Konter perfekt zu Ende, der mitgelaufene Dane Fox musste nur noch vollenden (22.). Auf einmal waren die Ice Tigers nicht nur im Spiel, sondern auch auf der Anzeigetafel.

Es ging ein sichtbarer Ruck durch das Team von Tom Rowe, die Ice Tigers erspielten sich genügend Torchancen im Mitteldrittel, einzig und allein mit dem Abschluss wollte es nicht klappen. Wolfsburg blieb gefährlich, gerade nach leichtfertigen Puckverlusten kamen die Grizzlys immer wieder zu Torchancen, aber Niklas Treutle gab seinem Team den nötigen Rückhalt.

Hier zieht Wolfsburgs #7 Dominik Bittner (re.) zum 0-3 ab. Nürnbergs Torwart #72 Leon Hungerecker (2.v.li.) hatte keine Abwehrchance. – © ISPFD


Die Ice Tigers waren gefordert im Schlussdrittel, sollte der Rückstand gegen die Grizzlys noch aufgeholt werden. Tyler Sheehy hatte die beste Möglichkeit auf 2-3 zu verkürzen, brachte den Puck aber nicht am starken Justin Pogge vorbei (43.). Wenig später kam es so, wie es immer in dieser Saison gegen Wolfsburg gekommen war. Die Grizzlys waren auch an diesem Nachmittag gnadenlos effektiv und schafften es mit dem 1-4 durch Fabio Pfohl für die Vorentscheidung zu sorgen (47.). Ein eher harmloser Schuss von Pfohl ging von der Stockhand von Treutle ins eigene Tor, der bei diesem Treffer ein recht unglückliche Figur abgab.

„Ich war mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden heute, der Start war natürlich optimal, drei schnelle Tore, besser kann es nicht laufen. Im zweiten Drittel hat Nürnberg dann gezeigt, was diese Mannschaft leisten kann, wir mussten deutlich mehr verteidigen. Am Ende haben wir das Spiel dann aber sehr souverän nach Hause gebracht“, so ein sichtlich zufriedener Mike Stewart.

In der Folgezeit verwalteten die Gäste das Spiel geschickt, machten nur noch das Nötigste. Kompromisslos wurde der Puck aus der eigene Zone gespielt, zudem waren die Grizzlys überaus bissig in den Zweikämpfen. Lobach hatte noch eine gute Chance zu verkürzen, verzog aber knapp (54.). Am ungefährdeten Sieg der Gäste änderte das natürlich nichts mehr, auch das vierte Duell ging völlig verdient an Wolfsburg.

Wir müssen wieder anfangen und über sechzig Minuten konsequent Eishockey spielen, mit ganz anderer Intensität und Leidenschaft. Für mich gibt keine Ausreden, auch meine jungen Spieler müssen endlich anfangen, produktiv zu werden. Das war heute ein peinlicher Auftritt vor unseren Fans, ich erwarte eine Reaktion meiner Spieler“, so die klaren Schlussworte von Tom Rowe. Einfacher wird es für die Ice Tigers nicht, bereits am Mittwoch muss man in Mannheim antreten.

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