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Nürnberg. (STM) Einen Tag vor Heiligabend bescherten sich die Nürnberg Ice Tigers und ihre 4523 Zuschauer mit drei verdienten Punkten beim 5-1 Heimsieg gegen... Ice Tigers begeistern gegen Iserlohn

16-Hubert Labrie gegen 71-Andrew Bodnarchuk (NIT) – © ISPFD

Nürnberg. (STM) Einen Tag vor Heiligabend bescherten sich die Nürnberg Ice Tigers und ihre 4523 Zuschauer mit drei verdienten Punkten beim 5-1 Heimsieg gegen die Iserlohn Roosters.

Am Ende war es eine überzeugende Leistung der gesamten Mannschaft, die somit den Kontakt zu Platz zehn wiederhergestellt hat. Die Tore für die Ice Tigers erzielten Welsh, Lobach, Leonhardt und Dane Fox, der gleich zweimal erfolgreich war.

Es war ein seltsames Spiel der Nürnberg Ice Tigers am Dienstag in Frankfurt. Erstmals in dieser Saison spielten die Nürnberger nicht ihr eigentliches Eishockey. Die Serie mit sechs Niederlagen am Stück hatte anscheinend Spuren in der DNA der Ice Tigers hinterlassen. Das Spiel wirkte deutlich defensiver, die Ice Tigers zogen sich in die eigene Zone zurück, wollten sicher stehen und möglichst wenig zulassen. Auch vom sonst so aggressiven Forecheck der Ice Tigers war über weite Strecken des Spiels wenig zu sehen.

Nach der frühen Führung durch Fox konnten sich die Nürnberger in der Folgezeit auf den starken Niklas Treutle verlassen, der sein Team bis in die Schlusssekunden im Spiel hält, ehe Daniel Schmölz einen Augenschlag vor dem Ende den Puck zum vielumjubelten 2-1 Siegtreffer über die Linie drückte. Vermutlich hatten die Ice Tigers genauso ein Spiel gebraucht, um der Niederlagenserie ein Ende zu setzen.

Vor dem heutigen Spiel gegen die Iserlohn Roosters mussten die Nürnberger wenige Stunden vor Spielbeginn zwei weitere personelle Ausfälle verkraften, Hayden Shaw und Patrick Reimer, beide mit Oberkörperverletzungen, verlängerten die eh schon lange Verletztenliste erheblich, fallen doch mit Parlett und Stoa zwei weitere Leistungsträger aus. Tom Rowe würfelte seine Reihen ordentlich durcheinander, den Start im Tor bekam Leon Hungerecker.

Anders als in Frankfurt spielten die Ice Tigers wieder ihr gewohntes Eishockey, mit hoher Einsatz- und Laufbereitschaft setzten die Nürnberger die Gäste aus dem Sauerland früh unter Druck und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten im ersten Drittel, einzig Hannibal Weitzmann stellte sich dem Angriffswirbel erfolgreich entgegen. Fox (7.) und Fleischer (10.) scheiterten am Torhüter der Roosters, im direkten Gegenzug scheiterte Daugavins an Hungerecker.

Wenig später war dann auch der starke Weitzmann machtlos, die Roosters verloren den Puck im Spielaufbau und Fox bestrafte die Nachlässigkeit mit einem trockenen Schuss aus dem Handgelenk zum 1-0 (12.). Dass es bei der knappen Führung blieb, war der Verdienst von Weitzmann, der stark gegen Welsh (16.) und Ustorf (19.) reagierte. „Wir hatten einen super Start, für mein Empfinden wahrscheinlich das beste erste Drittel in dieser Saison“, so Tom Rowe.

Torjubel um 74-Dane Fox (NIT), nach dessem Tor zur 1:0-Fuehrung – © ISPFD


Im Mitteldrittel verlor das Spiel etwas an Intensität, und die Roosters konnten das Spiel ausgeglichener gestalten, ohne dabei zu nennenswerten Torchancen zu kommen. Auch ein erstes Powerplay der Roosters überstanden die Ice Tigers schadlos, Tyler Sheehy hatte bei einem Konter sogar den zweiten Treffer auf dem Schläger (36.). Den erzielte wenig später der lange verletzte Nick Welsh mit seinem ersten Saisontreffer. Hede bediente Welsh am langen Pfosten, der mühelos zum 2-0 vollendete (37.).

Kurz vor Drittelende legten die Ice Tigers sogar noch nach, Dane Fox traf im Powerplay mit einem wuchtigen Schuss zum 3-0 (40.), ehe wenig später Leon Hungerecker spektakulär gegen Streu rettete. Es waren vierzig Minuten ganz nach dem Geschmack der Ice Tigers. Aggressiv und mutig in der Offensive, fokussiert und über weite Strecken konsequent in der eigenen Zone, ein Treffer im Powerplay und schadlos bei eigener Unterzahl.

Anders war die Gefühlslage bei Greg Poss, der zum letzten Drittel seinen Torhüter wechselte, mit Andy Jenike stand ein ehemaliger Nürnberger nun zwischen den Pfosten. Allerdings zunächst für nur etwas mehr als zehn Minuten. Nach einer Strafzeit gegen Welsh versuchte es Poss schon früh mit einem sechsten Feldspieler. Mehr als ein Pfostenschuss durch Bailey wollte den Roosters aber nicht gelingen (52.).

Geschossen von 74-Dane Fox (NIT) schlaegt der Puck zur 1:0-Fuehrung im Gaestetor von Goalie 67-Hannibal Weitzmann ein – © ISPFD


Was die Roosters auch versuchten, sie fanden an diesem Abend kein Mittel gegen souveräne Ice Tigers, die mit einem weiteren Treffer im Powerplay das Spiel endgültig zu ihren Gunsten entschieden. Danjo Leonhardt traf überlegt zum 4-0 (55.). Doch damit nicht genug, Dennis Lobach stellte wenig später noch auf 5-0 (57.). Hart hatte Tom Rowe seine jungen Spieler aufgrund ihrer fehlenden Produktivität kritisiert, heute gaben Hede, Leonhardt und Co. die passende Antwort auf dem Eis.

„Wir hatten heute das nötige Secondary Scoring, Hede, Leonhardt, sie haben sich ihre Eiszeit heute verdient, Kislinger und Ustorf haben für viel Entlastung für unsere Schlüsselspieler gesorgt, wir können nur erfolgreich sein, wenn alle vier Reihen ihren Job machen und das war heute der Fall, zudem waren unsere Special Teams heute sehr gut und Leon hatte ein paar wichtige Saves“, so ein sehr zufriedener Tom Rowe nach Spielschluss.

Auch der Treffer der Roosters zum 5-1 Endstand durch Daugavins zwölf Sekunden vor dem Ende konnte die vorweihnachtliche Freude bei den Ice Tigers und ihren Fans nicht nachhaltig beeinflussen, entsprechend knapp war auch Greg Poss angebunden. „Verdienter Sieg für Nürnberg, frohe Weihnachten“, brachte der Coach der Roosters alles Wesentliche auf den Punkt.

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