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Herford. (PM HEV) Achtbar geschlagen – der Herforder Eishockey Verein war beim Saisonauftakt bei den Tilburg Trappers nah an einer Überraschung, unterlag am Ende... Ice Dragons fordern Favoriten bis in die Schlusssekunden

Jonne de Bonth – © Sportfoto-Sale (DR)

Herford. (PM HEV) Achtbar geschlagen – der Herforder Eishockey Verein war beim Saisonauftakt bei den Tilburg Trappers nah an einer Überraschung, unterlag am Ende vor über 2000 Zuschauern knapp mit 1:2 (0:1/0:1/1:0), hat sich jedoch eine Menge Respekt verschafft und durfte erhobenen Hauptes die lange Rückreise antreten.

Mit viel Kampfgeist, einer guten Defensivleistung und einem sehr starken Justin Schrörs im Gehäuse, gelang es den Ice Dragons, den favorisierten Gastgeber bis in die Schlusssekunden zu fordern und alles abzuverlangen.

Herford musste in Tilburg auf den gesperrten Quirin Stocker, den angeschlagenen Killian Hutt und Daniel Bartuli, die beide noch geschont wurden sowie den erkrankten Aaron Reckers verzichten. Zudem durfte Coach Milan Vanek nicht in gewohnter Form sein Team unterstützen (Sperre) und wurde von Co-Trainer Gordon Nickel vertreten.

Von Beginn an versuchten die Trappers viel Druck auszuüben. Immer wieder drangen die Niederländer mit viel Tempo in das Drittel der Herforder ein und prüften die Herforder Defensive, insbesondere Justin Schrörs, der ein ums andere Mal parieren musste. In der 7. Minute führte eine unglückliche Situation zur 1:0-Führung der Tilburger. Marvin Timmer passte den Puck scharf vor das Herforder Tor, erwischte den Schlittschuh von Verteidiger Marius Garten, der die Scheibe ins eigene Tor abfälschte. Auch in der Folgezeit hatte der HEV kaum Gelegenheiten, sich über einen längeren Zeitraum zu befreien und so ging es zunächst einmal für die Mannschaft von Kapitän Jonas Gerstung darum, auf Schlagdistanz zu bleiben. Herford überstand Angriff auf Angriff, löste sich dann jedoch in der Schlussphase des ersten Spielabschnitts ein wenig aus der Umklammerung.

„Im ersten Drittel waren die Abstände zu den Gegenspielern einfach zu groß. Doch ab dem zweiten Durchgang waren wir näher dran“, begründete Gordon Nickel nach dem Spiel die Leistungssteigerung nach den ersten 20 Minuten. In der Tat war das Spielgeschehen ab sofort etwas ausgeglichener. Dennoch blieb Tilburg weiterhin gefährlich und nutzte in der 25. Minute eine 2auf1-Situation zum 2:0 durch Jonne De Bonth. Von nun an tauchten die Ice Dragons häufiger vor dem gegnerischen Tor auf, jedoch blieb es bis zur letzten Pausensirene bei der 2-Tore-Führung der Trappers.

Herford gab sich noch nicht geschlagen, blieb auch im letzten Drittel geduldig und nutzte ein Powerplay in der 46. Minute zum Anschlusstreffer. Jonas Gerstung und Dominik Patocka hatten Gleb Berezovskij freigespielt, der aus kurzer Distanz abstaubte. In den verbleibenden Minuten entwickelte sich nun ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Während Tilburg versuchte, den alten Abstand wieder herzustellen, hielt Herford dagegen und hatte selbst Gelegenheiten zum Ausgleich. In den Schlusssekunden setzte Gordon Nickel dann alles auf eine Karte und nahm Justin Schrörs zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Tor. Die Trappers verteidigten jedoch den knappen Vorsprung und siegten am Ende mit 2:1.

Obwohl die Ice Dragons am Ende ohne Punktgewinn blieben, machte der Auftritt Mut für die kommenden Spiele. Bereits in der Sonntagsbegegnung hat das Herforder Team die Gelegenheit, gegen die Rostock Piranhas die ersten Zähler einzufahren. Ab 18.00 Uhr startet die Heimpremiere in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. Tickets sind im Online-Vorverkauf unter www.scantickets.de erhältlich, zudem öffnet eine Abendkasse mit Einlass ab 17.00 Uhr. Für Daheimgebliebene wird die Begegnung gegen die Ostseestädter live auf www.sprade.tv übertragen.

Tore:
1:0 06:07 Marvin Timmer
2:0 24:02 Jonne De Bonth (Raymond Van Der Schuit / Giovanni Vogelaar)
2:1 45:59 Gleb Berezovskij (Dominik Patocka / Jonas Gerstung) PP1

Strafen:
Tilburg 16 Minuten
Herford 10 Minuten

Zuschauer: 2075

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