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Herford. (PM HEV) Hartes Stück Arbeit – der Herforder Eishockey Verein hat mit Kampfkraft, taktischer Disziplin und einem bärenstarken Justin Schrörs im Tor beim... Ice Dragons erarbeiten sich Punkt in Duisburg

Nicklas Müller – © HEV Media/PR

Herford. (PM HEV) Hartes Stück Arbeit – der Herforder Eishockey Verein hat mit Kampfkraft, taktischer Disziplin und einem bärenstarken Justin Schrörs im Tor beim 2:3 (0:0/2:2/0:0/0:0/0:1) in Duisburg einen Punkt beim schwierigen Auswärtsspiel erarbeitet, musste den Zusatzpunkt jedoch nach dem Penaltyschiessen den Gastgebern überlassen.

Ohne die bereits länger fehlenden André Gerartz, Quirin Stocker, Anton Seidel, Daniel Bartuli sowie dem erkrankten Marius Garten und den beruflich verhinderten Justin Unger trat die Mannschaft um Kapitän Jonas Gerstung beim zuletzt spielstarken Aufsteiger an. Immerhin standen Chefcoach Milan Vanek drei komplette Reihen zur Verfügung, womit man exakt die gleiche Kaderstärke, wie die Füchse Duisburg aufwies.

Herford agierte zunächst defensiv eingestellt, während der Gastgeber immer wieder den schnellen Abschluss suchte. Zwar setzten die Ice Dragons gefährliche Nadelstiche in Form von Kontersituationen, doch Duisburg war im ersten Drittel das deutlich spielbestimmende Team. In der Schlussphase des ersten Durchgangs durften sich die Ostwestfalen bei ihrem Schlussmann Justin Schrörs bedanken, der mit teilweise spektakulären Rettungsaktionen seiner Mannschaft das 0:0 beim ersten Seitenwechsel sicherte.

Im Mittelabschnitt agierte Herford mutiger, suchte selbst vermehrt die Offensive und stand weiterhin kompakt in der Abwehr. In der 27. Minute scheiterte zunächst Killian Hutt am Duisburger Goalie Nicklas Lunemann, den Nachschuss verwertete jedoch Logan DeNoble zur HEV-Führung. Die Gäste setzten nun sofort nach und nur 20 Sekunden später erhöhte Nicklas Müller mit seinem allerersten Profitor auf 2:0. In dieser Phase des Spieles drängten die Ice Dragons auf den dritten Treffer, doch die Füchse stabilisierten sich wieder und kämpften sich ihrerseits wieder in die Begegnung zurück. Manuel Neumann gelang in der 34. Minute zunächst der Anschlusstreffer, der Schwede Linus Wernerson Libäck glich in der 39. Minute zum 2:2 aus, womit es ein letztes Mal in die Kabinen ging.

Im letzten Drittel erhöhten die Gastgeber zunächst noch einmal den Druck, waren optisch erneut das gefährlichere Team, scheiterten jedoch wieder an der weiterhin gut agierenden Herforder Defensivarbeit oder an Justin Schrörs. Je länger das Drittel dauerte, desto vorsichtiger wurden beide Kontrahenten und konzentrierten sich darauf, keinen entscheidenden Fehler zu machen. Kurz vor dem Ende dann noch einmal eine Überzahlsituation für Duisburg, die jedoch zunächst ungenutzt blieb, womit es in die Verlängerung ging und beide Teams einen Punktgewinn einfuhren.
Herford überstand auch in der Overtime die brenzlige Situation in Unterzahl, eine Entscheidung wollte jedoch im weiteren Verlauf noch nicht fallen. So folgte für die Ice Dragons das inzwischen vierte Penaltyschiessen der Saison. Wie bereits gegen Leipzig, wechselten die Herforder Torhüter und Kieren Vogel kam auf das Eis. Nach den regulären Schützen, Logan DeNoble und Pontus Wernerson Libäck hatten jeweils getroffen, war immer noch kein Sieger gefunden und so musste bis zur endgültigen Entscheidung gewartet werden. Nachdem beide Goalies etliche Penaltys entschärft hatten, war es schließlich erneut Pontus Wernerson Libäck, der den Füchsen den Zusatzpunkt sicherte.

„Glückwunsch an Duisburg zu den zwei verdienten Punkten. Ich denke, dass wir es heute trotzdem ganz gut gelöst haben, leider gelang es nicht das 2:0 im Mitteldrittel in die Kabine mitzunehmen. Es war heute viel Geduld gefordert und den einen Punkt haben wir uns heute erarbeitet“, äußerte sich Co-Trainer Gordon Nickel im Anschluss an die Begegnung.

Mit aktuell 15 Punkten hat sich Herford auf Platz 9 der Oberliga Nord verbessert, weist jedoch auch bereits 15 Spiele auf. Bei der Betrachtung des Punktequotienten, befinden sich die Ice Dragons mit 1,0 auf dem 12. Platz, wobei die Tabelle so knapp ist, dass einzelne Punktgewinne im Moment sehr viel Bewegung zwischen Platz 8 und Platz 13 bedeuten.

Bereits in der Sonntagsbegegnung möchte der Herforder Eishockey Verein wieder etwas für das Punktekonto tun. Ab 18.00 Uhr ist der derzeitige Tabellenletzte Krefelder EV zu Gast, den man jedoch in keinem Fall unterschätzen darf. Die U23-Mannschaft des KEV hat in den vergangenen Jahren immer erst etwas später in die Saison gefunden, da sich viele Spieler zunächst ein wenig an das Profieishockey gewöhnen mussten. Oft fanden Talente aus dieser Ausbildungsmannschaft später den Weg in die DEL2 oder die DEL und auch die verschiedenen Nationalmannschaften profitierten in der Vergangenheit von der sehr guten Nachwuchsarbeit beim KEV. Tickets gibt es online bis zwei Stunden vor Spielbeginn unter www.scantickets.de sowie im Fachmarkt des Marktkaufs Herford (Deichkamp). Teilnehmer der Olympiade auf Eis im Rahmen des Tages des Eissports am Sonntag in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr haben gemeinsam mit ihren Begleitpersonen freien Eintritt. Mit
Beginn des Einlasses um 17.00 Uhr öffnet auch eine Abendkasse.

Tore:
0:1 26:25 Logan DeNoble (Killian Hutt / Aaron Reckers)
0:2 26:41 Nicklas Müller (Max Droick / Marek Krocker)
1:2 33:21 Manuel Neumann (Marvin Cohut / Oula Uski)
2:2 38:22 Linus Wernerson Libäck (Peter Zirnow / Tim Schröder)
3:2 65:00 Pontus Wernerson Libäck PS

Strafen:
Duisburg 6 Minuten
Herford 10 Minuten
Zuschauer:
786

Weitere Spiele:
Hamburg vs Herne 4:5 OT (1:1/1:2/2:1/0:1) Zuschauer: 1047
Essen vs Hannover Indians 2:4 (0:0/1:3/1:1) Zuschauer: 712
Rostock vs Tilburg 2:7 (0:2/0:3/2:2) Zuschauer: 781
Hamm vs Leipzig 5:2 (3:1/0:0/2:1) Zuschauer: 533
Hannover Scorpions vs Diez-Limburg 6:2 (1:0/4:1/1:1) Zuschauer: 806
Krefeld vs Halle 0:7 (0:3/0:2/0:2) Zuschauer: 29

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