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Kassel. (SC) Bevor es mit dem ersten Spiel in der Endrunde der besten Acht der Oberliga West los ging, nahm Huskies Kapitän Klinge den...

Kassel. (SC) Bevor es mit dem ersten Spiel in der Endrunde der besten Acht der Oberliga West los ging, nahm Huskies Kapitän Klinge den Pokal Logo der Kassel Huskiesund die Glückwünsche für die Meisterschaft der Oberliga West stellvertretend für die Mannschaft entgegen.

Dann aber wurde es ernst auf dem Eis. Alle bisherigen Punkte der Hauptrunde sind gelöscht und es geht wieder bei null los.

Beim ersten Aufeinandertreffen der Endrunde mit den Eisbären aus Hamm mussten die Huskies auf Stürmer Kreuzer verzichten, der aufgrund von Rückenproblemen ausfiel. Für ihn in die Sturmreihe rückte neben Kostyrev und Albrecht Böhm.

Und die Huskies erwischten einen Start nach Maß in die erste Partie der Endrunde. Gerade einmal acht Sekunden waren gespielt, als Christ ein Zuspiel Klinges nutzen konnte und die Scheibe zum ersten Mal hinter Voigt im gegnerischen Kasten versenkte (1.).

Ein wenige Sekunden später folgendes Unterzahlspiel überstanden die Schlittenhunde schadlos, machten es ihrerseits gleich bei erster Gelegenheit aber besser und nutzten die numerische Überlegenheit nach einer Strafe gegen Hamms Stürmer Gose aus. Die Strafzeit gegen die Gäste war zur Hälfte abgelaufen, als Snetsinger den zweiten Treffer für die Gastgeber erzielte und die Huskies 2:0 in Front brachte (7.). Die nächste aussichtsreiche Torchance durch Snetsinger verstrich dann jedoch ungenutzt (9.), während die Gäste auf der Gegenseite auch mit ihrer zweiten Gelegenheit im Powerplay keinen Torerfolg für sich verbuchen konnten. Dabei vergab Gose die beste Gelegenheit aus Sicht der Eisbären, als er mit seinem Schuss wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe an Finkenrath scheiterte. Mittels eines Blitzreflektes parierte der Kassler Keeper da die bisher beste Torchance der Gäste und hielt den Kasten der Huskies zunächst sauber (12.). Doch nur wenige Sekunden später musste sich Finkenrath geschlagen geben. Zwar waren die Huskies wieder vollzählig auf dem Eis, doch nach einer angezeigten Strafe gegen Kassel und einem unnötigen Puckverlust in der neutralen Zone fuhren Tegkaev und Weißleder der Huskies Defensive auf und davon. In der zwei zu eins Situation vor Finkerath hatte Weißleder keine Mühe, das Zuspiel Tegkaevs zum 1:2 Anschlusstreffer aus Sicht der Gäste zu verwandeln (13.).

Ein erneutes Powerplay brachte die Huskies aber schnell wieder mit zwei Treffern in Front. Denn das zweite Mal an diesem Abend mit einem Mann mehr auf dem Eis konnten die Huskies wieder zu einem Treffer nutzen. Christ trug sich ein zweites Mal in die Torschützenliste ein. Er stand goldrichtig am Pfosten und schob die Scheibe zum 3:1 ins kurze Eck (16.).

Im weiteren Spielverlauf taten sich die Huskies schwerer im Spiel gegen die Eisbären aus Hamm. Die Schlittenhunde leisteten sich ungewöhnliche  Puckverluste und individuelle Fehler im Spielaufbau, die die Gäste aus Hamm aber nicht zu ihrem Vorteil zu nutzen wussten.

In der 24. Minute konnte Hamms Bartzen die Scheibe gegenüber der gesamten Defensivabteilung der Huskies behaupten und kam zum Torschuss, den Finkerath in letzter Instanz aber abwehren konnte.

Auf der Gegenseite waren die Huskies ein viertes Mal an diesem Abend erfolgreich und Doyle bezwang Voigt mit seinem hohen Schuss in den Giebel (25.). Während in den Folgeminuten die Gäste immer wieder gefährlich vor dem Kasten der Gastgeber auftauchten, konnten die Huskies mehrere Undiszipliniertheiten und damit verbunden Strafen gegen die Eisbären nicht mehr zum Torerfolg ausnutzen und damit nicht an die ersten beiden erfolgreichen Powerplays des Abends anknüpfen.

In der 29. Minute verpasste Svejda nach einem Bullygewinn vor dem Kasten der Huskies den zweiten Treffer der Gäste. Für die Huskies hingegen war auf der Gegenseite Albrecht erfolgreich, der einen Schuss Schwabs unhaltbar für Voigt abfälschte und das zwischenzeitliche 5:1 erzielte (31.).

Auch der zweite Treffer der Gäste brachte einen Punktgewinn der Huskies nicht mehr in Gefahr. Nachdem Finkerath einen Torschuss von Angreifer Weißleder abwehren konnte, war er gegen den Nachschuss von Potthoff machtlos (32.). Der zweite Treffer der Gäste sollte dann der letzte des Abends sein.

Zwar erarbeiteten sich die Eisbären viele Spielanteile im Mitteldrittel, doch die Huskies waren vor dem Tor wesentlich effektiver.

In den letzten zwanzig Spielminuten bauten die Huskies ihre Führung noch um einen weiteren Treffer aus.

Eine Minute vor Ende der Partie war es Sikora, der den sechsten Treffer der Gastgeber erzielte und so den 6:2 Endstand herstellte.

Huskies Trainer Egen war trotz des deutlichen Sieges der Huskies mit der gezeigten Leistung der Mannschaft nicht zufrieden. Er kritisierte unnötige Scheibenverluste seiner Mannschaft, die mit dem körperbetonten Spiel der Gäste aus seiner Sicht nicht klar gekommen seien und hofft auf eine Besserung in den nächsten Begegnungen. Weiter geht es für die Huskies mit zwei Auswärtsspielen. Am Sonntag gastieren sie in Essen, bevor es nächsten Freitag nach Krefeld geht.

Kassel Huskies – Eisbären Hamm 6:2 (3:1/2:1/1:0)

Tore: 1:0 (0:08 min) Christ (Klinge, Sikora), 2:0 (6:43 min) Snetsinger (Schwab, Doyle)/PP1, 2:1 (12:12 min) Weißleder (Tegkaev), 3:1 (15:42 min) Christ (Klinge, Sikora)/PP1, 4:1 (24:28 min) Doyle (Schwab, Snetsinger), 5:1 (30:33 min) Albrecht (Glusanok, Böhm), 5:2 (31:32 min) Potthoff (Weißleder), 6:2 (58:39 min) Sikora (Valenti, Klinge)

Schiedsrichter: Sochiera (Salzgitter)

Strafzeiten: Kassel Huskies 8, Eisbären Hamm 16+10 Jasik

Zuschauer: 3562

Aufstellungen:

Kassel Huskies: Finkenrath – Christ, Klinge, Sikora; Snetsinger, Doyle, Schwab; Albrecht, Kostyrev, Böhm; Valenti, Heinrich, A.; Willaschek, Reiss, Engel, Glusanok

Eisbären Hamm: Voigt – Potthoff, Svejda, Jasik; Gose, Kruminsch, Loecke; Weißleder, Bartzen, Tegkaev; Tokarev, Becker; Clusen, Sondermann; Kohmann, Ochmann

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