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Ravensburg. (PM Towerstars) Rund 14 Minuten lang versprach das Heimspiel gegen den Tabellenführer Kassel eine spannende Partie mit zwei Gegnern auf Augenhöhe zu werden.... „Huskies phasenweise in ihrer eigenen Welt.“ – Kassel Huskies fegen über Ravensburg hinweg

Kapitän Sam Herr im Zweikampf mit Joel Keussen – © Kim Enderle

Ravensburg. (PM Towerstars) Rund 14 Minuten lang versprach das Heimspiel gegen den Tabellenführer Kassel eine spannende Partie mit zwei Gegnern auf Augenhöhe zu werden. Doch mit der Übernahme der Führung spielten die favorisierten Huskies phasenweise in ihrer eigenen Welt.

Die Partie begann mit einer Schweigeminute für den am Silvestertag verstorbenen Eismeister Hans-Georg Thoma. Einige Fans hatten zuvor an seinem von Kerzen umrahmten Bild am Haupteingang der CHG Arena innegehalten. Die bedrückte Stimmung zeugte davon, dass es für die Kollegen, Freunde und Spieltagsfunktionäre von Schorsch, die über viele Jahre mit ihm zusammengearbeitet haben, kein leichter Abend sein würde.

Aus sportlicher Sicht war klar, dass beim Wunsch nach einem Heimsieg über die Kassel Huskies alles passen musste. Einen Wermutstropfen gab es allerdings schon vor dem Spiel. Ex-Huskies Verteidiger Oliver Granz fiel aus, auch Marvin Drothen stand krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Vor 2592 Zuschauern in der CHG Arena starteten die Oberschwaben selbstbewusst ins Spiel. Gerald Kuhn im Tor der Gäste wurde mehrfach geprüft, unter anderem tauchte Robbie Czarnik nach starkem Solo frei vor ihm auf. Doch die Fanghand des deutsch-amerikanischen Goalies blieb Sieger, wie auch oft genug in den Folgeminuten.

Nach fünfeinhalb Minuten brannte dann aber doch der Jubel auf den Rängen auf. Die Towerstars zogen ein pfeilschnelles und direktes Powerplay auf und Fabian Dietz lenkte einen Distanzschuss unhaltbar zum 1:0 ab. Genau 67 Sekunden später war die Führung aber schon wieder egalisiert. Einen Handgelenkschuss von der blauen Linie lenkte Oleg Leon Tschwanow unhaltbar für Jonas Langmann zum 1:1 ab. Die Towerstars versuchten dies schnell abzuschütteln. Es folgten hochkarätige Möglichkeiten und auch sehenswerte Spielzüge, leider ohne Ertrag.

Warum die Kassel Huskies mit großem Vorsprung auf Platz 2 an der Tabellenspitze stehen, zeigte sich dann in der Schlussphase des ersten Spielabschnitts. Zuvor eher verhalten und geduldig in ihren Angriffen, zogen sie das Tempo deutlich an. Als Max Hadraschek in der linken Rundung seinen Gegenspieler nur mit einem Halten stoppen konnte, bestraften die Gäste dies schon nach 25 Sekunden mit dem Powerplaytreffer zum 1:2. Drei Minuten später konterten die Nordhessen die Oberschwaben gar in Unterzahl zum 1:3 aus, das war zugleich der Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt fanden die Towerstars von Beginn an wenig Zugriff. Kassel machte die Passwege in der neutralen Zone effektiv dicht, auf der Gegenseite wurde die Ravensburger Abwehr durch schnelle Kombinationen ausgehebelt. Knapp 7 Minuten waren gespielt, als Jonas Langmann einen Schuss im Slot viel zu spät sah und der Puck zum 1:4 einschlug. Jetzt war die Partie vollends gekippt. Wie schon beim 3:9 Hinspiel in Kassel am 20. November gelang den Towerstars nichts, den Huskies allerdings alles.
Nur 47 Sekunden nach dem vierten Tor ließ Lois Spitzner den Puck geschickt mit der
Hand durch zwei Ravensburger Verteidiger tropfen und drückte per Solo zum 1:5 ein.

Dass die Towerstars bei einem Klärungsversuch in der 31. Minute dem gleichen Kasseler Stürmer den Puck unglücklich mit dem Schlittschuh selbst auflegten, passte so richtig ins Bild an diesem Abend. Noch derber wurde es allerdings in der 38. Minute. Wieder zogen die Huskies in einer Überzahlsituation auf das Ravensburger Tor und den „No look“ Rückhandpass von James Arniel drosch Jake Weidner zum 1:7 in die Maschen. Jonas Langmann machte anschließend seinem Backup Jonas Stettmer Platz. Er und die Zuschauer sahen nur 37 Sekunden nach dem Anspielbully immerhin eine Trotzreaktion. Von der Torauslinie schoss Fabian Dietz dem Huskies Torhüter Gerald Kuhn an die Schulter, das 2:7.

Im Schlussabschnitt passierte dann nicht mehr viel. Kassel war viel zu souverän und ließ die Towerstars in keinster Weise ins Spiel kommen. So tickten die Minuten kontinuierlich von der Uhr, die Entscheidung über Sieg und Niederlage war in diesem Spiel längst gefallen. Einziger Trost für die Towerstars an diesem Abend: Sowohl die Konkurrenz auf den Plätzen davor, als auch die Clubs direkt hinter den Towerstars ließen die Punkte ebenfalls liegen. „Das war heute leider ein Klassenunterschied, wir waren immer einen Schritt zu spät dran“, fasste Towerstars Trainer Tim Kehler prägnant zusammen.
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Huskies mit dem perfekten Start ins neue Jahr

Kassel. (PM Huskies) Mit einem eindrucksvollen und souveränen 7:2 Auswärtssieg bei den Ravensburg Towerstars setzten die Kassel Huskies ihre Siegesserie auch in 2023 fort und feierten damit den neunten Sieg in Serie.

Zu Spielbeginn tasteten sich beide Teams etwas ab, ehe Jerry Kuhn einen ersten gefährlichen Ravensburger Schuss entschärfte. Die Gastgeber hatten in der Anfangsphase ein leichtes Übergewicht und Chancen auf den Führungstreffer. In ihrem ersten Powerplay des Abends war es dann Fabian Dietz, der einen Schuss von Sarault ins Tor abfälschte (6.). Der Tabellenführer aus Nordhessen antworte jedoch blitzschnell. Nach einem Schuss von der blauen Linie durch Max Faber war es Oleg Tschwanow, der per Tip-in, mit seinem ersten Saisontreffer, den Ausgleich markierte (7.). Nach 14 Spielminuten hatten dann die Huskies das erste Mal eine Überzahlsituation. Erneut war es ein Schuss von Max Faber, der den nächsten Treffer einleitete. Im Getümmel netzte Steven Seigo zur Kasseler Führung ein. Die Huskies spielten sehr effizient und schlugen in einer weiteren Unterzahlsituation eiskalt zu. Tristan Keck spielte quer auf Denis Shevyrin und der Kapitän vollendete zur 3:1 Führung (17.)

Kassel zeigte sich in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts stabil. Tristan Keck traf den Pfosten (27.) Kurz darauf belohnten sich die Schlittenhunde für einen weiterhin guten und cleveren Auftritt. Lars Reuß traf zum 1:4 (28.). Daraufhin schlug zweimal der aufmerksame Lois Spitzner zu und brachte die Huskies damit noch deutlicher in Front. Vor dem fünften Treffer pflückte er die Scheibe clever aus der Luft und traf dann per Rückhand (28.). Beim sechsten Treffer verwertete er die freiliegende Scheibe ebenfalls mit der Rückhand (31.). Die Huskies hatten nun endgültig die Spielkontrolle übernommen und trafen im Anschluss nochmals sehenswert. Denis Shevyrin sah Jamie Arniel, der mit der Rückhand traumhaft auf Jake Weidner ablegte – 1:7 für die Huskies! (38.) Die Towerstars gaben sich noch nicht auf und trafen kurz vor Drittelende zum zweiten Mal. Wieder war es Fabian Dietz, der hinter dem Tor schoss und dabei Kuhns Helm traf. Von dort prallte der Puck ins Tor (39.)

Im Schlussdrittel mussten sich die Nordhessen zweimal in Unterzahl beweisen und taten dies weiterhin souverän. Die Mannen von Bo Subr ließen im weiteren Spielverlauf wenig zu und machten es den Towerstars sehr schwer, nochmals Spannung aufkommen zu lassen. Da es im letzten Drittel keine weiteren Treffer gab, blieb es beim Endstand von 2:7.

Durch den neunten Sieg in Folge starteten die Huskies nach Maß in das neue Jahr und reisen nun mit weiterhin viel Selbstvertrauen zum Derby nach Bad Nauheim, welches am kommenden Freitag, den 6. Januar, um 19:30 Uhr beginnt.

Tore
1:0 Dietz (Sarault, Czarnik – 6. Min.)
1:1 Tschwanwo (Schlenker, Faber – 7. Min.)
1:2 Seigo (Lowry, Faber – 14. Min.)
1:3 Shevyrin (Keck, Sykora – 17. Min.)
1:4 Reuß (Detsch, Tschwanow – 28. Min.)
1:5 Spitzner (Arniel, Faber – 28. Min.)
1:6 Spitzner (Arniel, McGauley – 31. Min.)
1:7 Weidner (Arniel, Shevyrin – 38. Min.)
2:7 Dietz (Czarnik, Eichinger – 39. Min.)





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